Motorrad-News

Aktuelle Nachrichten aus der Motorradszene

 

Neues Video von Alex on Road - Rund um Irland - Folge 1 -

Irlands Westküste - Motorradreise auf dem Wild Atlantic Way

 

Irland, schon lange stand diese grüne Insel auf der Reiseliste von Alexander Milz und seiner Frau Helga und im Sommer 2019 hatten sie für diese Motorradreise endlich genug Zeit im Gepäck. Ganze vier Wochen umrundeten sie diese Insel.

 

Ihre Reise startet im Süden und führt sie auf dem Wild Atlantic Way über Kinsale und die Panoramastraßen der Countys Cork und Kerry an der Westküste entlang, über die Cliffs of Moher bis nach Galway mit seinen urigen Pubs und der irischen Folkmusik. Dann geht es weiter ins County Mayo mit seinen einsamen Sandstränden, quer durch die Torfmooren des Connemara Nationalparks bis in den hohen Norden nach Malin Head, der nördlichste Zipfel der Insel. Und hier endet dann auch der erste Teil ihrer Irlandreise.

 

Viel Spaß mit diesem tollen Reisevideo, das Alex wieder einmal auf die Beine gestellt hat.

(Und die gute Nachricht zum Schluß. Teil 2 folgt in Kürze !!)

 

Neue TRIUMPH SOS-App für Motorräder - Unfall erkennen - Rettungsdienst alamieren

 

Die TRIUMPH SOS-App ist ein Unfallerkennungs- und Notfallwarnsystem, das den Fahrer im Falle eines Unfalls automatisch mit dem nächstgelegenen Notdienst verbindet oder diesen autonom alarmiert.

 

Der neue Service wird heute in Europa und anderen Ländern eingeführt und kann in den App-Stores für iOS und Android heruntergeladen werden. Nutzen können ihn alle Motorradfahrer, unabhängig von der Marke ihres Bikes. TRIUMPH Fahrer profitieren von einer dreimonatigen kostenlosen Testphase.

 

Mit der neuen SOS-App stellt TRIUMPH ein System vor, das Unfälle erkennt, Notfälle validiert und bei Bedarf schnellstmöglich eine Rettung einleitet. Für diesen Zweck überwacht die speziell auf Motorradfahrer zugeschnittene Anwendung ständig die wichtigsten Sensoren im Smartphone. Das Notfallsystem wird in der Google-Cloud gehostet und übermittelt die zeitkritischen und potenziell lebensrettenden Daten an die Rettungsdienste, sobald der Unfall erkannt und über einen Validierungsprozess bestätigt wird. Übermittelt werden unter anderem die präzise GPS-Position, die Fahrtrichtung, Motorraddetails und medizinische Informationen. So können die Rettungskräfte den Unfallort schnell erreichen und Hilfe leisten.

 

Eine ausgeklügelte Auto-Pause-Technologie verhindert ein versehentliches Auslösen, damit sich der Fahrer vollständig auf seine Tour konzentrieren kann. Wichtig zu wissen: Die TRIUMPH SOS-App zeichnet keine Geschwindigkeits- oder Telematikdaten des Motorrads auf und kann diese daher auch nicht an die Rettungsdienste übermitteln.

 

Das vollständig integrierte System schützt ab sofort Biker in Europa und weiteren Ländern wie Großbritannien, der Republik Irland, Nordamerika, Australien und Neuseeland. Dabei gilt der Schutz der TRIUMPH SOS-App auch, wenn sich ein Fahrer auf einer Motorradreise in den von der App abgedeckten Ländern befindet. Die Abonnementgebühr beträgt im deutschsprachigen Raum 4,99 Euro im Monat. Der Service verlängert sich jeweils automatisch um einen weiteren Monat, kann aber auch monatlich ohne weitere Gebühren gekündigt werden, beispielsweise in den Wintermonaten. Die neue TRIUMPH SOS-App kann ab sofort in den App-Stores für iOS und Android heruntergeladen werden.

 

Der neue Bell Moto-10 Spherical Limited Edition Offroad-Helm - High-Tech Helm für die härtesten MX- und Enduro-Einsätze

 

Bell stellt das nächste Level von Offroad-Helmen vor. Der Moto-10 strotzt nur so von High-Tech-Technologien und innovativem Design. Der Edel-Motocross-Helm ist auf 1000-Stück limitiert.

 

Bell-Helme und Offroad-Motorsportarten haben eine lange gemeinsame Geschichte. 1957 machte der 500-TX den Anfang, 1975 brachte Bell mit dem MotoStar schon den ersten auf Motocross spezialisierten Helm und Namensgeber für die fortan folgende Moto-Helmreihe auf den Markt. Moto-3, Moto-4, Moto-5, … - Generationen von Bell Moto-Helmen spezialisierten sich immer mehr auf die Bedürfnisse des Offroad-Sports und verbesserten dabei kontinuierlich die Form und Technik der Moto-Helme. Der nächste Schritt in der Evolution der Offroad-Helme soll jetzt erfolgt sein: Mit dem Moto-10 Spherical.

 

Das wohl wichtigste, oder zumindest namensgebende Feature des Moto-10 ist die neue Spherical Technologie. Bei einem Crash sind nicht die geraden Aufprallkräfte die gefährlichsten, sondern die rotierenden Kräfte. Genau gegen diese richtet sich die neue Technik. Der Helm ist in Schichten aufgebaut, wobei die innere und äußere Schichte wie bei einem Kugelgelenk ineinander greifen. Das Äußere kann bei einem Aufprall rotieren, das Innere bleibt jedoch still. So werden Rotationskräfte absorbiert und das Gehirn geschützt. Das Spherical-System sitzt innerhalt der 3k-Carbon-Helmschale und ermöglicht neben erhöhtem Schutz für den Fahrer noch weitere praktische Features.

 

Durch den segmentierten, schichtförmigen Aufbau des Helms konnten die Ingenieure von Bell auch weitläufige Luftkanäle im Helm anlegen. Kalte Luft fährt von vorne in den Helm und wird dann in verschiedene Bereiche des Helms geleitet. Gleichzeitig kann heiße Luft durch den Spalt zwischen den zwei Teilen der Helmschale oben, seitlich und hinten am Helm entweichen. Durch dieses Thermal Exchange Airflow System soll der Kopf kühl und trocken gehalten werden. Zusätzlich dazu ist auch das wasch- und entfernbare Innenfutter des Moto-10 mit recyceltem Jade durchsetzt. Dieser natürlich kühlende Stoff soll die Temperatur im Helm noch weiter senken.

 

Ein gebrochenes Schlüsselbein ist im zweirädrigen Motorsport leider keine Seltenheit. Ursache ist häufig ein Sturz, bei dem der Helm seitlich in Richtung Schulter und damit auf das Schlüsselbein gedrückt wird bis dieses bricht. Um hier entgegenzusteuern ist die seitliche Kante des Moto-10 im entsprechenden Bereich von einer Schwelle aus weichem Kunststoff abgedeckt. Das Material staucht sich unter Druck zusammen, springt danach aber wieder zurück in Form. So sollen Saison-beendende Schlüsselbeinbrüche verhindert werden. Falls doch einmal was schief geht, sind die durch Magneten am Platz gehaltenen Wangenpolster besonders leicht für Rettungskräfte zu entfernen.

 

Laut Bell bietet der Moto-10 auch das weiteste Sichtfeld am Markt. Aber die Moto-10 Brille ist nicht nur breit und hoch, sondern auch in das Belüftungssystem integriert. So wird Schweiß von den Augen ferngehalten. So berichtet zum Beispiel Cooper Webb: I can feel the sweat running down my forehead, then getting pushed across my brow and away from my googles.

 

So toll wie der Moto-10 ist, so schwer wird es vermutlich auch sein einen in die Finger zu bekommen. 1000 Stück gibt es nur für die ganze Welt. 380 davon sind für Europa bestimmt. Der Preis von 900€ ist auch nicht von schlechten Eltern. Sollte man doch eine Limited Edition ergattern können, darf man sich nicht nur über den Helm, sondern auch über eine Premium Helmtasche, einen Limited Edition Visor und ein Buch zur Entstehungsgeschichte des Helms. Aber kein Grund traurig zu werden. Im August sollen die Standard-Versionen des Moto-10 verfügbar werden, welche die gleiche innovative Technik mit sich bringen, aber natürlich mit unterschiedlichen Designs und in verschiedenen Preiskategorien erscheinen werden.

 

Winglet und Spiegel kombiniert! Rizoma Stealth Rückspiegel - Pfiffige Idee für Supersportler

 

Winglets zum Nachrüsten. Klingt nach einer utopischen Idee, die in der Praxis wahnsinnig peinlich enden würde. Doch Rizoma ist anderer Meinung und zeigt, dass es ab sofort möglich ist! Die Stealth Rückspiegel lassen sich nämlich schnell und einfach in aerodynamische Helferlein umfunktionieren!

 

Der Name "Stealth" wurde durchaus passend gewählt, denn im ersten Moment erkennt man das Bauteil nicht als herkömmlichen Spiegel an. Der Rückspiegel besteht nämlich aus zwei Hauptelementen: Einem festen Teil, der direkt an die Verkleidung angebracht wird und bereits für gängige Supersportler hergestellt wird, sowie einem flexiblen Teil mit einem konvexen Glas, der in zwei Positionen gedreht werden kann. Steht er gegen den Wind dient er als kompakter Rückspiegel, doch wird er in eine Linie mit der Halterung gebracht, ergibt sich ein aerodynamisches Bauteil - eines mit echter Wirkung!

 

Laut Rizoma soll der Stealth Rückspiegel dank seines 25° Winkels zum Grund ordentlich Anpressdruck erzeugen: 0,8 Kilogramm bei 130 km/h und 4,30 Kilogramm bei 300 km/h. Natürlich handelt es sich dabei nicht um Werte wie bei den Winglets einer Ducati Panigale V4, aber schließlich sprechen wir hier von Zubehörteilen, die man einfach so kaufen und montieren kann. Dass der Effekt spürbar ist, bestätigt sogar Lucio Cecchinello - LCR Honda MOTOGP Team Principal.

 

Der neue Rizoma Spiegel/Winglet ist 3 verschiedenen Eloxierungen verfügbar - black, silver und thunder grey. Ein Paar (rechts & links) kostet 399,- Euro, für nähere Informationen klicke hier: Rizoma Stealth Spiegel. Zurzeit wird er für folgende Superbikes angeboten:

  • BMW S 1000 RR (ab 2019)
  • Ducati Panigale V2
  • Ducati Panigale V4
  • Honda CBR1000RR-R Fireblade / Fireblade SP
  • Kawaski Ninja ZX-10R (2019 bis 2020)
  • Suzuki GSX-R 1000 R
  • Yamaha YZF-R1

 

MV Agusta Turismo Veloce 2021 - Die Sporttourer neu für 2021

 

Die Turismo Veloce Baureihe ist MV Agustas Antwort auf Sporttourer aus Japan und Europa. Eingefleischte Fans und die italienische Polizei können sich nun freuen, denn für 2021 haben alle Modelle ein umfangreiches Update erhalten.

 

Das 2021er Update der hübschen Sporttourer fokussierte sich laut MV Agusta insbesondere auf erhöhten Komfort im Sattel. In jedem Bereich soll ein großer Schritt nach vorne gemacht worden sein: Motor, Fahrwerk, Elektronik und Komfort. Damit sollen sie nicht nur leistungsstärker und komfortabler sein, als jede Turismo Veloce zuvor, sie sollen sogar leiser sein...

 

Der Rahmen stellt einen wichtigen Teil der 2021er Updates dar. Neue Einstellungen an der semiaktiven Sachs-Federung sollen für ein präziseres Fahrverhalten sorgen, während der Mittelteil des Rahmens für mehr Sicherheit überarbeitet wurde. So wurde die Sitzhöhe um 20 mm gesenkt, so dass die Füße des Fahrers leichter den Boden berühren können. Trotz dieser Höhenreduzierung soll der Sitz durch verbesserte Qualität und erhöhte Dicke des Schaums auch auf langen Strecken komfortabel sein. Zusätzlich erhalten alle Versionen ein höheres und breiteres Windschild, das den Komfort bei längeren Touren steigern soll. Wer noch praktischen Nutzen auf Reisen sucht, kann der neue Turismo Veloce das optionale dreiteilige Gepäckset (Packtaschen mit je 36 L Stauraum und Topcase) verpassen.

 

Stolz wird in den Presseunterlagen betont, dass die Turismo Veloce Baureihe durch die Euro5 Norm nicht an Leistung verloren, sondern "an Charakter und Leistung gewonnen" hat. Eine neue Ansaugung erhöht das Drehmoment bei niedrigen und mittleren Drehzahlen und verbessert so die Leistung im Straßenbetrieb. Das Drehmoment wird von 3000 bis 6000 U/min um 12% gesteigert, während das Getriebe eine neue Übersetzung bekam. Das Ergebnis sollen reduzierte Motordrehzahl, verbesserter Verbrauch und gesenkte Betriebstemperatur sein. Bestätigen können wir das noch nicht, aber die Leistungsdaten stehen schon fest: 110 PS bei 10.150 Umdrehungen und 80 Nm Drehmoment bei 7.100 Umdrehungen.

 

Diese Modifikationen gehen Hand in Hand mit den Änderungen, die an allen Dreizylindermotoren von MV Agusta für die Saison 2021 vorgenommen wurden. Besonderes Augenmerk wurde auf die Reduzierung der inneren Reibung und des Geräuschpegels gelegt, so dass der Motor die Euro-5-Lärm- und Emissionsgrenzwerte problemlos einhalten kann. Zu den weiteren Updates gehören neue Tassenstößel mit DLC-Beschichtung, neue Materialien für die Ventilführungen, eine neu gestaltete Auspuffanlage und Einspritzdüsen, die den erhöhten Einspritzdruck (von 3,5 auf 4 bar) nutzen, um sowohl die Kraftstoffzerstäubung als auch die Verbrennung zu optimieren. Für die passende Motorabstimmung findet deshalb auch ein neues Steuergerät im Sporttourer Platz. Gleichzeitig soll das elektronische Getriebe EAS 3.0 in seiner dritten Generation mit einem neuen Sensor präzisere Gangwechsel bieten.

 

Auf Seiten der Elektronik verbaut MV Agusta nun auch eine 6-Achsen-IMU in allen Turismo Veloce Modellen, womit Sicherheitsfeatures wie schräglagenabhängige Traktionskontrolle und Kurven-ABS möglich werden. Einstellungen an Fahrmodi und der Connectivity via der MV Ride app sind nun über das neue 5,5 Farb-TFT-Display möglich. Die MV Ride App bietet klassische Routenaufzeichnungs- und Sharing-Funktionen, sowie eine neue Dashboard-Oberfläche, die eine Anpassung der Motorleistung und den Fahrhilfen ermöglicht. Natürlich kann der Fahrer diese Einstellungen auch vom Lenker aus vornehmen. Mit der Spiegel-Funktion kann das Dashboard als Navigationsgerät mit Turn-by-Turn-Anweisungen verwendet werden. Für maximale Sicherheit verfügen Turismo Veloce Lusso, Lusso SCS und Lusso RC SCS außerdem über ein integriertes Satelliten-Diebstahlschutzsystem, das im Falle eines Diebstahls das Bike über die eigene Green Box-App ortet.

 

Alle Modelle, die den SCS-Zusatz tragen, sind mit dem Smart Clutch System ausgestattet, das von MV Agusta und Rekluse entwickelt wurde. Dieses System macht den Einsatz der Kupplung zum Anhalten und Wiederanfahren überflüssig, indem es das Einkuppeln unabhängig verwaltet. Das System darf aber nicht mit Hondas DCT-Getriebe verwechselt werden, denn bei MV Agusta muss der Fahrer trotzdem selbst schalten. Man erspart sich aber das Betätigen des Kupplungshebels z. B. in der Stadt. All dies wird mit einem System erreicht, das laut MV nur 36 Gramm mehr Gewicht auf die Waage bringt und weiterhin für Freude am manuellen Schalten sorgt.

 

Der Spirit der "Rosso" Baureihen ist, die Technologie und Optik des italienischen Herstellers in einem simpleren Paket zu verpacken. Deshalb ist auch die Turismo Veloce als Rosso erhältlich und muss in Sachen Fahrwerk deshalb Abstriche machen. So wird das semiaktive Sachs Fahrwerk gegen eine 43mm Marzocchi Upside-Down-Gabel und ein Sachs Federbein ersetzt, die trotzdem jeweils volle Einstellmöglichkeiten bieten. All die restlichen Neuerungen übernimmt die Turismo Veloce Rosso 1:1 - wer also auf ein semiaktives Fahrwerk verzichten kann, kann hier bestimmt deutlich sparen.

 

Harley-Davidson Pan America 1250 Test 2021 - Was kann die erste Reiseenduro der Amerikaner?

 

Zeiten ändern sich, wer Motorräder verkaufen will, muss sich anpassen und umstrukturieren - was auf Harley-Davidson mit seinem cruiser- und tourerlastigen Portfolio offensichtlich ganz besonders zutrifft. Überraschend ist aber, in welche Richtung sich die Amerikaner ausbreiten, wer ein Naked Bike oder einen sehr sportlichen Cruiser erwartet hat, wird verwundert sein - mit der brandneuen Pan America 1250 Special wagen sich die Amis in das hart umkämpfte Segment der großen Reiseenduros. Und soviel schon vorweg: Der erste Wurf ist gar nicht so schlecht gelungen!

 

Unter dem Namen Harley-Davidson gab es bisher noch kein großes Adventure Bike - wollen wir doch mal sehen, ob dieser Versuch nun von mehr Erfolg gekrönt sein kann. Und tatsächlich scheint Harley-Davidson mit der Pan America 1250 ein richtig guter Erstschlag gelungen ist. Natürlich gibt es da und dort noch kleine Mängel, die man auch gerne netter als Schrulligkeiten umschreiben kann, allerdings ist die Pan Am jetzt schon auf einem sehr hohen Niveau.

 

Das Triebwerk wird in der Regel nicht nur wegen seiner mittigen Position in einem Motorrad als Herzstück bezeichnet, es verkörpert bei einem Großteil der Maschinen auch zu recht die Seele des Eisens. Und so ist es auch bei der neuen Harley-Davidson Pan America 1250, die trotz der vielen Dinge, die so eine Reiseenduro nun mal können muss, ein Triebwerk besitzt, das die Brücke zwischen den althergebrachten Werten und der Moderne schlagen soll. Daher bin ich bereits beim allerersten Anlassen des Motors äußerst hellhörig, denn - hey, es ist eine Harley! Tja, das mag auch wirklich so sein, alteingesessene Harley-Fans müssen allerdings umdenken. Wer sich nämlich die unzähligen technischen Finessen des neuen 1250 Kubik-Motors reinzieht, wird heillos überfordert sein, wenn er zuvor bei SEINER Marke bestenfalls Stößel, Stoßstangen und Kipphebel kannte. Bei der neuen Pan Am geht es hingegen um 30 Grad Hubzapfenversatz (weshalb sie auch gar nicht so typisch wie eine Harley klingt), Magnesiumdeckel, variable Ventilsteuerung und Natrium in den Auslassventilen zur optimalen Kühlung - um nur einige der Innovationen zu nennen. Es geht also um hochmoderne Features, die dieser neu entwickelte 60°-V2-Motor hat, die ihn wiederum zu einem richtig konkurrenzfähigen Triebwerk innerhalb der Reiseenduro-Riege macht. Mit 152 PS bei 9000 Touren und 127 Newtonmeter Drehmoment bei 6750 Umdrehungen spielt Harley nämlich durchaus in der Oberliga der starken, nennen wir sie Hyper-Adventure Bikes mit.

 

Damit kann die neue Pan America 1250 also nicht nur eingefleischte Harley-Fans begeistern, die sowieso alles von der Marke kaufen würden, sondern auch solche, die noch nicht von einem anderen Hersteller völlig eingelullt wurden und daher offen für Neues sind. Denn der Motor funktioniert gut und ist dank der gelungenen Abstimmung des Ride-by-Wire-Systems auch richtig sportlich zu bewegen. Für diese sportliche Note will der V2 aber gefälligst auch ordentlich gedreht werden, die Angabe der höchsten Leistung bei 9000 Touren glaube ich sofort, leider kommt dann 500 Umdrehungen später recht schnell der Begrenzer. Allerdings kann es der Pan Am-Motor ohnehin auch untenrum brav. Da ruckelt nichts, also passt auch die Abstimmung im unteren Drehzahlbereich sehr gut. Nur wird man eben erst ganz oben mit der mächtigen Power belohnt.

 

Interessant ist bei der neuen Harley-Davidson Pan America 1250, dass die verschiedenen Fahrmodi, die per Knopfdruck am rechten Lenker ausgewählt werden können, auch wirklich Änderungen in der Motorcharakteristik spürbar machen. Da gibt es ja einige Mitbewerber, die zwar verschiedene Modi haben, man wundert sich aber wozu, weil sich ohnehin alles gleich anfühlt. Nicht so bei der Pan Am, schon der Schritt vom Road-Mode auf Sport ändert die Gasannahme eklatant in Richtung Angriff. Ebenso arg ist der Rückschritt auf Rain, ein Modus, den ich tatsächlich nur für sehr ungeübte Piloten und Anfänger als sinnvoll erachte. Und genau damit will Harley mit der Pan Am offenbar neue Kundschaft anlocken, die sich bisher nicht (zu)getraut haben, ein solch voluminöses, großes Motorrad zu fahren.

 

Für diese Theorie spricht unter anderem das Adaptive Ride Height System, das die Sattelhöhe durch Absenken des elektronisch einstellbare Fahrwerks auf knapp 800 Millimeter drückt - ein Wert, der auch so manchem umgänglichen Naked Bike steht. Das System ist nur für die Pan America 1250 Special zu haben, denn die Absenkung funktioniert eben über die Elektronik. Und tatsächlich merkt man diese Funktion (die sich in drei verschiedenen Funktionsweisen einstellen lässt: Automatisch, also die Absenkung bereits bei ganz langsamer Fahrt, schnelle Absenkung im Stand und langsame Absenkung im Stand) spürbar, aber nicht unangenehm.

 

Zu diesem, für viele wohl sehr praktischen Feature, passt auch, dass sich die neue Pan Am vergleichsweise gutmütig und handlich bewegen lässt. Ich würde sie zwar nicht als Handlingwunder bezeichnen, das kann vor allem eine direkte Konkurrentin immer noch besser, aber auch bei der Harley haben es die Techniker geschafft, den Schwerpunkt so zu positionieren, dass sie sehr wohl als ähnlich handlich wie die angestammte Konkurrenz ist. Auf deren Niveau befindet sich übrigens auch das Gewicht der Pan Am, die mit 258 Kilo fahrfertig nur auf den ersten Blick etwas mehr Speck auf den Hüften zu haben scheint. Denn die normale Harley Pan America 1250 muss nicht nur auf den Beinamen Special verzichten, sie kommt auch ohne Seitenschutzbügel, Unterfahrschutz, Hauptständer, das elektronisch verstellbare Showa-Fahrwerk, Daymaker Signature-Scheinwerfer samt Kurvenlicht, Lenkungsdämpfer und Reifendruck-Kontrollsystem daher, weshalb sie lediglich 245 Kilo wiegt. Und das entspricht wiederum ziemlich genau dem Gewicht vieler anderer, gar nicht mal so schweren Konkurrentinnen. Hinzu kommt, dass so manches andere große Adventure Bike mit dieser Fülle an Serienausstattung wie die Pan Am Special, plötzlich sogar um einige Kilo schwerer wird.

 

Bei vielen Komponenten vertraut die neue Pan Am Special schlauerweise auf bekannte und rennomierte Namen. Das elektronisch verstellbare (und auch richtig gute) Fahrwerk etwa stammt von Showa, die Bremsanlage vom italienischen Paradebremser Brembo. Doch genau da kommt die Überraschung - ich hätte anhand der technischen Daten (320er-Doppelscheibe an der Front mit radial montierten Vierkolben-Monoblocksätteln) felsenfest angenommen, dass diese Anlage genauso sportlich und gleichzeitig gut dosierbar ist, wie bei der Konkurrenz, wenn sie auch auf Brembo vertraut. Allerdings haben die Harley-Techniker eine zwar sehr gute und auch tadellos dosierbare Bremse daraus gemacht, die diesen festen Biss ab dem ersten Antipser aber vermissen lässt. Schlecht ist die Anlage dadurch natürlich nicht und sie wird bestimmt den einen oder anderen Anfänger, Wiedereinsteiger oder eben Harley-Umsteiger nicht ganz so arg erschrecken, wie es diese präzise aber doch heftig zupackenden Anlagen vieler anderer moderner Reiseenduros tun.

 

Bleiben also noch die tatsächlichen Mängel an der neuen Pan Am 1250, die mir gleich bei der ersten Testfahrt aufgefallen sind und daher doch in die Kaufplanung miteinfließen könnten. Zwei Dinge lasse ich tatsächlich als vertretbare Schrulligkeiten durchgehen, zum einen das Windschild, das in der obersten Position plötzlich völlig wabbelig um mehrere Zentimeter nach vorne und hinten bewegt werden kann. Da es aber in der vorletzten, genauso hohen Position tadellos hält, kann man ja ganz einfach auf die letzte Stufe verzichten. Zum anderen wundere ich mich darüber, dass Harley nach wie vor zwar winzige, praktische Schlüssel (für den Tankverschluss) verwendet, man den Sender für das Keyless-System allerdings extra mitnehmen muss, es ist also nicht so, wie bei nahezu allen anderen Herstellern im Schlüssel integriert. Okay, das ist auch noch vertretbar.

 

Am schwersten wiegt für mich persönlich die Tatsache, dass kein Quickshifter, auch nicht für Geld oder nette Worte, auf der Pan Am zu haben ist. Abgesehen davon, dass ich solch einen Schaltassistenten ohne Ausnahme auf jedem Motorrad gut finde, tut es mir besonders auf der herrlich sportlich fahrbaren Harley in der Seele weh, dass dieses Feature fehlt. Wen allerdings dies und die beiden Punkte davor nicht stört, der wird mit der neuen Harley-Davidson Pan America 1250 bestimmt glücklich. Vor allem hört Harley gezwungenermaßen noch ganz genau zu, was wir Tester uns wünschen, denn die Verkaufszahlen der Vorgängerin gibt es klarerweise noch nicht. Daher freut es mich, dass die Harley-Verantwortlichen, die uns bei der Präsentation betreut haben, durchaus offen für diese Kritik waren und glaubwürdig eingelenkt haben, dass dies tatsächlich ein sinnvolles und für so manchen Interessenten vielleicht auch kaufentscheidendes Feature ist. Denn die Erklärung, dass Amerikaner so etwas nicht wollen oder brauchen, lasse ich nicht gelten, die Absätze auf den restlichen Märkten können Harley-Davidson in der derzeitigen Situation nicht völlig egal sein. Wer allerdings kein Problem damit hat, die sechs Gänge in klassischer Weise durchrepetieren zu müssen, wird in der Pan Am eine großartige Partnerin finden.

 

Selbst in einem Punkt, der Harley-Davidson bisher eigentlich völlig fremd ist, kann die Pan America 1250 Special voll und ganz überzeugen - im Gelände abseits befestigter Wege. Denn die Erfahrungen bei Flat Track-Rennen nützen bei einer vergleichsweise schweren Reiseenduro herzlich wenig. Umso mehr freut es, dass sowohl die Stehposition, als auch das Handling, das Offroad-ABS und die Offroad-Traktionskontrolle äußerst gut harmonieren. Da verwundert es schon gar nicht mehr, dass auch der Offroad-Modus für das Triebwerk sehr geschmeidig und somit keineswegs kräfteraubend agiert.

 

Ach ja, die Optik habe ich noch gar nicht angesprochen, die ist aber wie immer sehr subjektiv. Ich kann allerdings felsenfest behaupten, dass sich Harley mit dieser völlig ungewöhnlichen Optik sehr elegant und schlau aus der Affäre zieht, den anderen etwas nachgemacht zu haben. Denn die Tatsache, dass sich die Amerikaner vom Rest der Adventure Bikes inspirieren ließ, steht außer Frage - der erste Wurf der Amis wäre sonst nämlich niemals so gut geworden!

 

Fazit: Die Pan America 1250 ist Harley-Davidsons erster Versuch im Segment der großen Reiseenduros - und es ist ein durchaus gelungener Wurf! Abgesehen von wenigen, tatsächlich vernachlässigbaren Mängeln ist die Pan America 1250 Special ein rundum gutes Adventure Bike, das sogar Offroad gefällt. Wichtiger ist aber, dass sie auf befestigten Wegen ihren durchaus sportlichen Charakter zeigt und sich ziemlich gut in die Liga der üblichen Verdächtigen in dieser Klasse einordnet. Mit innovativen Features wie dem Adaptive Ride Height System könnten es die Amerikaner sogar schaffen, eine größere Zahl an Neukunden zu akquirieren, denen die üblichen Verdächtigen allesamt zu hoch sind.

 

Neue Triumph Scrambler 1200 XC und XE 2021 - Euro5 für die gewaltigen Scrambler

 

Nach drei Jahren am Markt präsentiert Triumph das erste Update der wunderschönen Scrambler 1200 Baureihe. Die Modelle XC und XE erfüllen nun die Euro5 Norm und bekommen einen neue Special Edition zur Seite gestellt.

 

Die neuen Scrambler 1200 XC und XE wurde für das Jahr 2021 zusammen mit der gesamten Modern-Classic-Baureihe von Triumph aktualisiert und verfügen über einen weiterentwickelten Euro-5-Motor, der die Leistung und das Drehmoment der Scrambler beibehält und noch geringere Emissionen liefert. Zusätzlich bringt das Update der neuen Generation eine überarbeitete Auspuffanlage, die für eine verbesserte Wärmeverteilung sorgt.

 

Weiterhin finden wir den bekannten und charaktervollen 1200 ccm Twin von Triumph in den großen Scrambler Modellen. Dieser wurde nun auf die Euro5 Norm angepasst und übertrifft laut Triumph sogar die Vorgaben - ein gutes Zeichen für die Zukunft dieses Motors! Das maximale Drehmoment von 110 Nm liegt bei 4.500 U/min an, während die Spitzenleistung von 90 PS bei 7.250 U/min erreicht wird. Für den charakteristischen Scrambler-Sound des 1.200 ccm 8-Ventil-Parallel-Twin-Motors sorgt die hochgelegte Doppelauspuffanlage, die ebenfalls für die Erfüllung der Euro 5-Norm überarbeitet wurde - mit dem zusätzlichen Vorteil einer verbesserten Wärmeverteilung.

 

Wer die 1200er Scrambler bereits kennt, wird wissen, dass sie schon zu ihrem Marktstart mit ihren gewaltigen Federwegen für Aufruhr sorgten: Bei der XE 250 mm Federweg vorne und hinten, bei der XC 200 mm vorne und hinten. Für 2021 hat sich daran nichts geändert. Sowohl die Öhlins-Federbeine hinten als auch die Showa Upside-Down-Gabel sind in Vorspannung sowie Druck- und Zugstufe einstellbar und sollten weiterhin gute Performance auf und abseits der Straße bieten. Je nach Beinlänge und Einsatzbereich muss man für sich selbst entscheiden, welche Version in der Garage Platz finden soll.

 

Performante Bremsleistung wird durch Brembo M50 Radial-Monobloc-Bremssättel mit zwei 320 mm großen, schwimmend gelagerten Bremsscheiben an der Vorderachse und einer Brembo-Einscheibenbremse an der Hinterachse gewährleistet. ABS ist bei beiden Modellen serienmäßig, wobei die Scrambler 1200 XE im Vergleich zur XC-Version sogar mit Kurven-ABS ausgestattet wird. Zusätzlich ist der XE-Version die schräglagenabhängige Traktionskontrolle vorbehalten.

 

Beide Modelle verfügen über Vollfarb-TFT-Instrumente, die zwei verschiedene Designthemen mit jeweils drei Optionen für das Displaylayout bieten. Die TFT-Startsequenz kann zudem mit dem Namen des Fahrers personalisiert werden. Das Display wird über den bereits bekannten 5-Wege-Joystick am linken Lenkerende und über weitere Schalter gesteuert, die alle hintergrundbeleuchtet sind. Hoch- und Niedrigkontrast-Displayvarianten sollen dafür sorgen, dass die TFTs bei allen Lichtverhältnissen bestmöglich ablesbar sind, während der Bildschirmwinkel sich dank einer Verstellmöglichkeit an die Körpergröße des Fahrers anpassen lässt.

 

Die neue Scrambler 1200 ist außerdem für das als Zubehör erhältliche My TRIUMPH-Konnektivitätssystem vorgerüstet. Damit kann der Fahrer über die TFT-Instrumente Telefonanrufe tätigen, Musik bedienen, die Pfeil-Navigation nutzen sowie eine GoPro-Kamera verwalten.

 

Unverändert bleibt auch die Auswahl an Fahrmodi, die sich zwischen XC und XE auf einen Modus unterscheiden. Road, Rain, Sport, Off-Road und ein frei konfigurierbarer Modus sind bei beiden 1200er Scrambler Modellen an Bord, die XE legt mit dem Off-Road Pro Modus noch ein Schaufel oben auf. Die Modi, die während der Fahrt ausgewählt werden können (Off-Road und Off-Road Pro nur im Stand), passen die Gasannahme, die Traktionskontrolle und die ABS-Einstellungen unkompliziert an.

 

Weitere Technologien, die bei beiden 2021er Scrambler 1200-Modellen serienmäßig sind, umfassen eine drehmomentunterstützte Kupplung, einen Tempomat, eine schlüssellose Zündung, eine USB-Ladebuchse unter dem Sitz und die interne Verkabelung für die als Zubehör erhältlichen Heizgriffe, die über drei Stufen verfügen.

 

Die neuen Scrambler 1200 XC (13.850,- Euro) und XE (14.850,- Euro) werden ab Juni 2021 bei den Händlern der britischen Traditionsmarke zu haben sein.

 

High-Tech-Klapphelm für Tourenfahrer - Schuberth C4 Pro - Conquer the world! - Schuberths Reise-Flaggschiff im Helm-Test

 

Der inzwischen gut etablierte C4 Pro soll das Non-plus-Ultra unter den Touring-Helmen sein. High-Tech kommt zum Einsatz und soll den Klapphelm sicher, angenehm und praktisch zugleich machen. Wir haben das überprüft.

 

Getestet wurde der C4 Pro zwar nicht auf tausenden Kilometern, aber doch im Zuge einiger Produktionen und vielen Stunden im Sattel. Gerade im Testzeitraum März-April habe ich auch in puncto Witterungsbedingungen so ziemlich alle Situationen durchgemacht. Vom Schneesturm auf der Autobahn und Regen auf der Landstraße bis zu sommerlichen Temperaturen im dichten Stadtgetümmel. So hat sich auch der C4 Pro von seiner flexiblen Seite zeigen müssen. Soviel vorneweg: Ich war durchaus von dem Klapphelm begeistert, allerdings hat er ein paar gewöhnungsbedürftige Eigenheiten.

 

Bei der ersten Autobahnauffahrt kommt sofort Freude auf. Die Geräuschdämmung des C4 Pro kann sich echt sehen lassen. Selbst am Naked-Bike ohne jeglichen Windschutz hält sich das Lärmniveau in Grenzen. Laut Schuberth erreicht der C4 dank Geräuschreduzierung im Bereich der mechanischen Anbauteile nur ca. 85 dB bei 100 km/h. Auf einer ordentlichen Tourenmaschine mit adäquatem Windschutz verringert sich das wahrnehmbare Fahrgeräusch auf ein leises Rauschen, welches leicht ignoriert werden kann. Der gute Schallschutz ist nicht nur grundsätzlich angenehm, sondern auch erforderlich für einen weiteren Kernpunkt des C4 Pro.

 

Der C4 Pro ist schon ab Werk für den Gebrauch eines Kommunikationssystems vorbereitet. Nach dem Plug & Play System muss nur noch die Kontrolleinheit und ein Akku in die dafür vorgesehenen Steckplätze an der Unterseite des Helms geschoben werden, und schon ist das System installiert. Verwendet werden können die hauseigenen Systeme SC1 Standard und SC1 Advanced. Beide basieren auf der Technik von SENA, wurden aber speziell für Schuberth-Helme entwickelt. Mikrofon, Lautsprecher, Akku, Kontrolleinheit - Alles ist im Helm integriert und fügt sich nahtlos in das Gesamtbild des Helmes ein. Aber das integrierte System hat auch seine Schwächen.

 

Einerseits ist die Integration aller Komponenten des Kommunikationssystems natürlich sehr angenehm. Keine klobigen Lautsprecher bei den Ohren, keine Kabelstränge im Helm und dank der guten Geräuschdämmung muss man nicht tosende Fahrtgeräusche übertönen, sondern kann die Lautstärke auf angenehmen Niveau halten und trotzdem alles verstehen. Andererseits sind die Bedienelemente des SC1-Systems durch die platzsparende Integration aber auch sehr klein geraten. Vor allem mit Handschuhen und in voller Fahrt kann die Bedienung des Systems schon sehr mühsam werden. Obendrein sind die Tasten auch noch mehrfach belegt, die notwendige Präzision bei der Steuerung war zumindest mir aber fast unmöglich. Bei modernen Motorrädern mit der Möglichkeit das Smartphone mit dem Bike zu koppeln und zu steuern, erledigt sich dieses Problem.

 

Wenn wir schon bei eigensinnigem Design sind, kommen wir gleich zu einem kontroversen Thema: Passform. Schuberth hat eine recht einzigartige Passform. Die passt, oder eben nicht. Während manche meiner Kollegen über die Form schwärmen, passt der C4 Pro nicht optimal auf meinen Schädel. Ich habe gefühlt zu viel Platz an den Seiten und zu wenig vorne und hinten am Kopf. Aber genau deshalb probiert man Helme ja vor dem Kauf an. Außerdem bietet Schuberth sehr viel Zubehör, darunter auch optionale Wangen-, Nacken- und Kopfpolster. So lässt sich die Passform noch etwas anpassen und optimieren.

 

Die C4-Modellreihe ist jetzt schon lange im Programm von Schuberth und so haben im Laufe der Jahre zahlreiche Verbesserungen und praktische Funktionen ihren Weg in den Helm gefunden. Der Klapphelm richtet sich nicht nur an GS- und Africa Twin-Fahrer, sondern soll auch eine praktische Option für sportliche Naked-Bike-Piloten und Sporttouring-Fans sein.

 

Serienmäßig ist im C4 Pro eine PINLOCK-Antibeschlagscheibe verbaut. Diese hält das Visier tatsächlich klar, allerdings kann die Sonnenblende, die übrigens stufenlos regelbar ist, bei kalten Temperaturen schon noch anlaufen. Die Helmschalen werden aus Glasfaden und mit Harz unter Druck geformt. Das Ergebnis ist eine leichte, doch robuste Form. Der mehrteilige Schichtaufbau des C4 soll nicht nur externe Kräfte absorbieren, sondern hat auch ein Mehrkanal-Belüftungssystem im Inneren verbaut. Über Lufteinlässe am Kinn und an der Stirn wird die Luft eingelassen und in verschiedene Helmbereiche geleitet. Die flauschige Oberfläche im Inneren des Helmes mag heiß aussehen, aber dank der Belüftung ist die Fahrt selbst bei hohen Temperaturen angenehm. Apropos flauschiges Innenleben: Die Stoffe der Innenaustattung sind schnell trocknend, herausnehmbar, waschbar und antibakteriell. Außerdem erleichtert ein integrierter Brillenkanal Brillenträgern das Leben.

 

Wenn man auf der Suche nach einem praktischen Klapphelm mit Langstrecken-Komfort ist, empfiehlt sich der C4 Pro. Die größten Kaufargumente sind meiner Meinung nach die wertige Verarbeitung und die starke Geräuschdämmung. Die Mechanik des C4 Pro fühlt sich einfach gut und präzise an. Selbst nach hundertfachem Auf- und Zuklappen des Helmes ist noch kein Spiel oder Ungenauigkeit im Scharnier spürbar. Selbiges gilt auch für das Visier und allen anderen Mechaniken. Die Vorbereitung aufs Kommunikationssystem ist auch nett, aber aufgrund der eingeschränkten Kompatibilität (Nur SC1 Standard und Advanced verfügbar) und der fummeligen Bedienung nicht DAS weltbewegende Feature. In Summe ist der C4 Pro ein toller Helm für Alltag und Langstrecke. Damit man aber alle Features voll auskosten kann, muss eines gegeben sein: Die Schuberth-Passform muss zum Kopf passen. Bei vielen Leuten tut sie das, bei manchen aber auch nicht. Deshalb unbedingt etwas länger anprobieren.

 

Den C4 Pro gibt es in zwei Schalengrößen von XS bis XXXL (Kopfumfang 53-65 cm) und in 13 verschiedenen Designs. Die neuesten Designs sind hier Merak White, Merak Red und Merak Yellow. Das Gewicht bewegt sich je nach Größe zwischen 1670 - 1870 Gramm. Der UVP liegt bei 599€ für die einfärbigen Varianten und 699€ für die Designs mit Grafiken.

 

GIVI Neuheiten 2021 - Taschen, Montagesysteme und Helme - Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick

 

Eine überarbeitete Linie von Taschen für den Off-Road-Bereich, ein sportlicher, sehr leistungsfähiger und vom Design her besonders starker Integralhelm und vieles mehr - das sind die GIVI Neuheiten 2021.

 

Unter den GIVI Neuheiten von 2021 verdient sich die Canyon Reihe einen Platz ganz vorne. Dazu gehören 13 verschiedene Produkte, die sich einteilen lassen in: Seitentaschen, Rucksäcke und Bauchtasche, Tankrucksäcke, Gepäckrolle, kleine Tasche und Cargotasche, Zubehör. Sie alle vereint die Wasserdichtigkeit, der Umschlagverschluss und die Nähe zur Off-Road-Eignung von Maxi-Enduros. Einige dieser Modelle sind den GIVI Nutzern bereits bekannt, während folgende Produkte Neuzugänge sind:

  • Das Taschenpaar GRT722 mit 8 L Fassungsvermögen, das mit Gurten am Motorschutz zu befestigen ist.
  • Die modulare hintere Sattelbasis GRT721 als Halterung für unterschiedliche seitliche und obere Gepäckstücke.
  • Die 25 L fassenden Seitentaschen GRT720 mit dem Monokey Kopplungs-/Lösesystem.
  • Die Cargotasche GRT712 mit 40 L Fassungsvermögen und Entlüftungsventil.

 

Der laut GIVI für Sport-, Naked- und Sporttourer-Maschinen sehr passende 50.6 Sport Deep Limited Edition ist für 2021 in sechs verschiedenen zweifarbigen Varianten erhältlich, die unter anderem mit Effekten wie gebürstetem Metall punkten. Die "Limited Edition" SPORT DEEP unterscheidet sich von der Basisversion des Integralhelms 50.6 durch ein technisches Update, das serienmäßig den Ratschenverschluss mit Schnalle aus Stahl, ein neuartiges System zum schnellen Auslösen des Wangenpolsters im Notfall, die Vorbereitung für die Pinlock Max Vision Innenscheibe (die auch inbegriffen ist) und ein zweites Spezialvisier (ebenfalls mitgeliefert) das die gewählte 50.6 SPORT DEEP Farbgebung wieder aufnimmt, umfasst.

 

Serienmäßig an allen Linien des Integralhelms 50.6 die Helmschale in zwei Größen, das vollständig herausnehmbare, hypoallergene Innenfutter, das rauchfarbene Sonnenschutz-Visier, Nasenschutz und Windabweiser.

 

Die Universal-Befestigungsbasis, die bereits im Verkauf ist und die auf dem hinteren Sattel die Tankrucksäcke mit dem Befestigungssystem mit Tanklock- oder TanklockED-Flansch aufnimmt, wird in Kürze eine eigens hierfür entworfene Weggefährtin haben: die ST610. Es handelt sich um ein 10 L fassendes vorgeformtes, rundum erweiterbares Modell mit Schulterriemen, Regenschutzabdeckung und Elastikbändern auf dem Deckel für kleine Gepäckstücke.

 

Das Dreierset von GIVI, welches das Topcase WL901 zusätzlich zu den beiden Seitentaschen WL900 umfasst, verwendet das MONOKEY Befestigungssystem und zeichnet sich durch einen Mix aus Leichtigkeit und Robustheit aus. Was sie von den anderen vorgeformten GIVI Modellen unterscheidet, die sich bereits in der Modellreihe befinden, sind vor allem das MONOKEY Befestigungssystem, mit dem das "obere Segment" der starren Koffer der Marke ausgerüstet ist und auch die Merkmale des Topcases: Das erste, bei dem das innere Fassungsvermögen erweitert werden kann.

 

WL900 - Paarweise verkaufte Seitenkoffer mit je 25 L Fassungsvermögen und Kompatibilität mit den Stahlrohr-Kofferträgern PL_ _ , PLR _ , PLO _ , PLOR _ _. Die Koffer werden mittels Security Lock Schlössern am Tragrahmen befestigt. Das Öffnen und Schließen erfolgt hingegen mit dem mittig verlaufenden Reißverschluss, dessen Schieber mit einem serienmäßig integrierten Zahlenschloss blockiert werden können.

 

WL901 - Topcase mit einem von 29 bis 34 L variablen Innenvolumen (und damit ausreichend Platz für einen Modularhelm). Kompatibel mit allen MONOKEY Platten, wird genauso wie bereits für die Seitenkoffer beschrieben befestigt und geschlossen.

 

Eine Leuchte, die sich mittels Gyroskop automatisch einschaltet und beim Öffnen des Deckels aktiviert wird, zum Einbau in den Koffer; ihr Betrieb wird durch eine Lithiumbatterie ermöglicht, die mit dem mitgelieferten USB-Kabel wiederaufgeladen werden kann.

 

Doch GIVI bietet für die Saison 2021 selbstverständlich noch viel mehr Zubehör an. Alle Produkte findest du auf der GIVI Homepage.

 

Neue MV Agusta Superveloce S 2021 - Engel auf zwei Rädern

 

Seit ihrem Erscheinen sorgt die MV Agusta Superveloce 800 für Aufsehen in der Motorradwelt. Noch nie gab es einen solch anbetungswürdigen Supersportler im Retro Kleid. Mit der neuen Superveloce S schießen die Italiener nun den Vogel erneut ab... oder doch den Engel?

 

Wer hätte das gedacht? MV Agusta hat es tatsächlich geschafft, die Superveloce noch edler zu präsentieren! Die neue S-Variante kommt vorest nur in einer engelsgleichen weißen Lackierung mit goldenen Akzenten, die sich auch in den wunderschönen Speichenfelgen wiederfinden. Falls euch die Felgen bekannt vorkommen: Bereits auf der streng limitierten Anniversario-Edition wurden sie verbaut. Als weiteres optisches Highlight kann der braune Sattel gesehen werden, der aus edlem Alcantara besteht. Wer eine Soziusabdeckung bevorzugt, findet diese im Racing Kit, das zusätzlich einen Arrow-Auspuff und ein eigens abgestimmtes Mapping beinhaltet.

 

Sowohl die Standard Superveloce 800, als auch die S-Version erhalten ein Rahmenupdate für 2021. Denn mit der Lackierung (die Standard ist nun auch in Gelb verfügbar) und der Auswahl der Felgen sind die Unterschiede der zwei Versionen bereits abgearbeitet - alle ab jetzt genannten Updates treffen auf beide Modelle zu. Doch zurück zum goldenen Gitterrohrrahmen: Dieser wurde für 2021 verstärkt, um eine höhere Verwindungssteifigkeit zu bieten. 

 

MV Agusta ist es wohl sehr wichtig, die Superveloce im Modellprogramm zu behalten. Denn die Liste an Motorupgrades lässt sich für 2021 durchaus sehen! Ventilstößel und die Ventilführung bekamen eine DLC-Beschichtung für geringere Reibung und auch das gesamte Auspuffsystem wurde überarbeitet. Zusätzlich wird mit 0,5 bar höherem Druck eingespritzt, während der Ölkühler eine um 5 Prozent (%) erhöhte Kühlleistung erbringt. Dass für all diese Updates auch das Mapping ein Feintuning bekam, muss nicht erwähnt werden. Letztendlich führen all diese Änderung am 798 ccm großen Dreizylinder zu einer Leistung von 147 PS bei 13.000 Umdrehungen und einem Drehmoment von 88 Nm bei 10.100 Umdrehungen. Nur 1 PS weniger als Euro4... man wirds verkraften!

 

Für schnelle Schaltvorgänge - die man bei dem herrlichen Dreizylinder unbedingt vollstrecken will - kommt für 2021 der neue Quick-Shift EAS 3.0 zum Einsatz, der kupplungslose Schaltmanöver in beide Richtungen ermöglicht.

 

Vom ABS bis zu den Bedienelementen und der ECU-Firmware hat die Elektronik der neuen Superveloce-Modelle eine deutliche Weiterentwicklung durchgemacht. Das ABS, jetzt von Continental mit spezifischen Mappings für MV Agusta entwickelt, arbeitet nun schräglagenabhängig, während die Traktionskontrolle ebenso je nach Schräglage des Motorrads noch präziser eingreift. Laut MV Agusta ermöglicht die IMU es der überarbeiteten FLC (Front Lift Control) auch, einen kontrollierten Wheelie auszuführen, anstatt ihn komplett zu verhindern. Launch Control bietet weitere Unterstützung und greift sowohl in die Motordrehzahl als auch in das Drehmoment ein.

 

Alle Superveloce Modelle profitieren vom 5,5 Zoll-TFT-Display, das mit der MV Ride App kommuniziert. Mit ihr kann man jeden Aspekt des Motorrads anpassen, einschließlich der Motoreinstellungen. Die Spiegelungsfunktion ermöglicht neben der Routenaufzeichnung und -freigabe auch eine Turn-by-Turn-Navigation. Die Bedienelemente verfügen zudem über einen neuen Joystick zum Blättern durch die verschiedenen Menüs.

 

Gepäcksysteme für die Indian FTR 1200/S/R Carbon/Rally - Hepco & Becker präsentiert Gepäcklösungen für Indians Nackte

 

Auch wenn die FTR 1200 die vermutlich sportlichste und spartanischste Indian ist, möchte man auf Touren und im Alltag trotzdem praktische Gepäcklösungen haben. Hepco&Becker hilft aus.

 

INDIAN MOTORCYCLE hat seine 2019er FTR 1200 für den Fahrspaß auf der Straße entworfen. Mittlerweile gibt es außerdem noch weitere Versionen dieses Modells und da der Hersteller selbst nicht viele Gepäcktransportmöglichkeiten anbietet, hat sich Hepco&Becker diesen Flat Tracker in die Entwicklungsschmiede geholt.

 

Das spartanische Heck, die wenigen Anschraubpunkte sowie der sehr hohe Endtopf auf der rechten Seite, machen es wirklich schwierig hier Gepäck unterzubringen. Doch die Ingenieure von Hepco&Becker konnten eine Lösung finden und haben einen einseitigen C-Bow Halter entwickelt. Dazu kommt noch eine stylische Rohrgepäckbrücke, sodass auch verschiedene Hecktaschen z. B. mittels Gurte schnell und sicher befestigt werden können.

 

Bringt dieser Motor Harley wieder auf die Erfolgsspur? - Die Technik des Harley-Davidson Revolution Max 1250 Motor

 

Der neue Revolution Max Motor von Harley-Davidson ist ein High-Tech-V2 der modernsten Generation. Er unterscheidet sich von den klassischen Harley-Motoren und könnte genau deswegen ein Hit werden. Aber was kann er denn so besonderes?

 

Das Ding ist, es gibt nicht DAS Merkmal welches den Revolution Max 1250 ausmacht oder hervorhebt. Vielmehr ist es eine Vielzahl von schlauen technischen Lösungen, die ihn zumindest am Papier höchst interessant und vielversprechend machen. 

 

Mit einem Motor von dem Kaliber haben vor der Präsentation der Pan America 1250 wohl nicht viele gerechnet. Vor allem die mächtige Leistung und der trotz dessen niedrige Verbrauch kam für uns unerwartet. 

 

Möglich werden diese tollen Eckdaten durch schlaues Engineering. Beim Motor bricht Harley mit einigen Traditionen. Erstmals seit der von Porsche entwickelten Harley V-Rod, welche auch schon keine "typische" Harley-Davidson war, steuern zwei Nockenwellen pro Zylinderkopf die Ventile und das erste Mal regelt Harley auch die Steuerzeiten der Nockenwellen. Die Konstruktion des Motors als mittragendes Element ist auch ein Novum für die Amerikaner. Wie sich diese Technologien auf den Motor auswirken, schauen wir uns jetzt an.

 

Der 60°-Winkel zwischen den Zylindern ermöglicht eine schmale und kompakte Bauform. Die beiden Hubzapfen der Kurbelwelle sind aber um 30 Grad zueinander versetzt, was dem Motor die Zündfolge eines 90-Grad-V-Motors gibt. Diese sind bekannt dafür, besonders ausgeglichen und vibrationsarm zu sein und dem Revolution Max soll der Hubzapfenversatz mehr Laufruhe bei höheren Drehzahlen geben. Außerdem soll sich diese Zündfolge auch positiv auf Offroadeinsätze und auf den Klang auswirken. Zwischen den beiden Zylindern ist Platz genug für die beiden Drosselklappengehäuse. Sie liegen in stromgünstiger Fallstromanordnung und sollen so die Luft flott und möglichst ohne Verwirbelungen in die Brennkammer bringen.

 

Wichtig war bei der Entwicklung des Revolution Max, wie bei so ziemlich allen Motoren, auch eine maximale Gewichtsersparnis. Dazu wurden alle möglichen Bauteile möglichst klein, dünn oder flach gemacht, Ölleitungen durch Motorwände und Wellen gezogen, besondere Leichtmetalle und andere Materialien verwendet und, und, und... Eine große und vielleicht die bemerkenswerteste Maßnahme ist aber die Konstruktion des Revolution Max als mittragenden Motor. Er sitzt nicht nur angeschraubt im Chassis, sondern ist quasi Teil des Rahmens und hält das Motorrad zusammen. Durch die Verwendung des Motors als zentrales Strukturelement spart man sich einen klassischen, schweren Hauptrahmen. Stattdessen gibt es ein vorderes Rahmenelement, ein mittleres Segment und den Heckrahmen, welche alle direkt mit dem Motor verschraubt sind. Für diese Aufgabe muss der Motor besonders robust und steif konstruiert werden, dafür liegt der Schwerpunkt mittiger, das Gewicht wird niedriger und er bietet höhere Verwindungssteifigkeit.

 

Wie modern der Revolution Max 1250 ist, sieht man an den Nockenwellen. Klammert man die V-Rod aus, da ihr Motor ja von Porsche und nicht von Harley entwickelt wurde, ist der Revolution Max der erste Harley-Motor mit DOHC, also mit dual overhead camshafts. Das heißt, dass über jedem Zylinderkopf zwei Nockenwellen liegen. Eine steuert die Einlassventile, eine die Auslassventile. Der Vorteil von OHC sind eine geringere Anzahl an beweglichen Teilen und damit ein schnelleres Ansprechen auf Gasveränderungen. Deshalb werden OHC-Systeme bei leistungsstarken Motoren bevorzugt. Und noch etwas wird durch DOHC möglich: Variable Ventilsteuerung. 

 

Nach einigen anderen Herstellern, wie z.B. Honda, Ducati oder BMW, bringt nun auch Harley-Davidson diese High-Tech-Technologie in ihren Motorrädern zum Einsatz. Die Bezeichnungen sind zwar unterschiedlich (Vtech bei Honda, ShiftCam bei BMW, Desmodronic Variable Timing bei Ducati), die Funktion aber größtenteils gleich. Harley nennt es einfach Variable Valve Timing (VVT). Beim VVT werden per Elektronik und unabhängig voneinander die Einlass- und Auslassventil-Steuerzeiten beeinflusst. So kann nicht nur die Performance jedes Zylinders einzeln und zielgenau beeinflusst werden, sondern auch die Ventil-Steuerzeiten auf Drehzahlbereich, Motortemperatur oder Fahrmodus angepasst werden. Das Ergebnis ist ein breiter nutzbarer Drehzahlbereich, gesteigerte Effizienz, niedrigerer Verbrauch, erhöhte Reichweite, mehr Punch im Drehzahlkeller und gleichzeitig eine größere Spitzenleistung. Kurzum: Die Power des Motors kann vielseitiger verwendet werden und man hat einfach mehr davon. Interessantes Feature: Beim Abstellen des Motors stellt die variable Ventilsteuerung die Einlassnockenwellen so weit wie möglich in Richtung spät und die Auslassnockenwellen in der Gegenrichtung, um die Kompression zu reduzieren und damit den nächsten Anlassvorgang zu erleichtern.

 

Auch sonst findet man beim Revolution Max an allen Ecken und Enden passable Ingenieurskunst. Eine robuste Flüssigkeitskühlung mit in die Lichtmaschinenabdeckung integrierten Kühlmittelleitungen, hydraulischer Ventilspielausgleich für wartungsfreien Ventiltrieb, zwei Zündkerzen pro Zylinder für optimierte Verbrennung und eine Trockensumpfschmierung, die durch das Abpumpen des Öls Unterdruck im Kurbelgehäuse erzeugt und dadurch die interne Reibung verringert, sind da nur einige Beispiele. 

 

GIVI stellt die Trekker ALASKA Aluminiumkoffer vor - Universalität made in Italy

 

Der Trekker ALASKA gehört zur Reihe der Aluminiumkoffer und ist das Ergebnis eines ehrgeizigen Projekts mit einem universellen System ausgestattet ist: dem MONOKEY.

 

Der Trekker ALASKA hat ein Innenvolumen von 36 Litern und wird mit einer Aluminiumstruktur präsentiert, die in zwei Ausführungen erhältlich ist: Natur und Schwarz. Für die Herstellung werden im Wesentlichen drei Materialien verwendet: Aluminium mit mechanischer Behandlung für den Korpus, Edelstahl für die Öffnungsscharniere und verstärktes Technopolymer für die Profile.

 

Der Trekker Alaska bietet ein patentiertes Design und wird komplett in Italien hergestellt. Im Gegensatz zu den anderen Aluminium-Seitenkoffern der Marke im Sortiment, wird dieser neue Koffer an den MONOKEY-Rahmen befestigt. Das bedeutet, dass der Benutzer dieses Anbausystems aufgrund seiner Langlebigkeit sowohl an nicht mehr auf dem Markt befindlichen Motorrädern als auch an aktuellen Motorrädern verwenden kann. Zum Beispiel kann er es von einer Africa Twin über eine BMW GS bis hin zu einer Ténéré... zu jeder Generation und wahrscheinlich auch auf zukünftige Generationen übertragen.

 

Der Griff, der auch mit Handschuhen benutzt werden kann, ist in das Scharnier des Deckels integriert. In diese Struktur sind auch die 4 Gurtschlaufen integriert, die mit allmählichen Höhenunterschieden geschaffen wurden und dem gesamten Koffer eine elegante Form verleihen. Die Beladung wird durch die vollständige Öffnung des Deckels ohne Verwendung von Fangbändern sowie durch das zum Patent angemeldete mechanische Hakensystem unterstützt, dank dem der Koffer gekippt werden kann, ohne sich vollständig vom Träger zu lösen, was bei der Benutzung eines hinteren Koffers mit großer Kapazität sehr nützlich ist.

 

GIVI hat die Effizienz der Seitenrahmen sowohl in Bezug auf die mechanische Festigkeit als auch auf die Schwingungsdämpfung optimiert. Was die Robustheit und den Schutz vor Staub, Wasser und Öl betrifft, hat das ALASKA-Projekt für die Reduzierung von Verschleiß gesorgt, die industriellen Dichtungen getestet und Entlüftungen für Druckschwankungen entworfen.

 

Für den außergewöhnlichen Trekker ALASKA hat GIVI eine Reihe von speziellem optionalem Zubehör entwickelt, das ihn noch vielseitiger machen kann.

 

SW-Motech stattet die Kawasaki Z900 mit Zubehör aus - Schutz und Stauraum für das geniale Naked Bike

 

Seit dem Start 2017 bietet SW-MOTECH eine große Auswahl an Zubehör für die verschiedenen Z900-Modelle. Auch für die aktuellen 2021er Bikes sind Gepäcksysteme, Schutzprodukte und weitere Komponenten erhältlich.

 

Am Tank lassen sich alle PRO Tankrucksäcke vom kleinen Micro mit 3 Litern Volumen bis zum größeren PRO City mit bis zu 14 Litern Stauraum einfach befestigen - dank des PRO Tankrings mit dem passenden Adapterring. Der Adapterring ersetzt den werksseitig verbauten Einfüllstutzen, der keine Schraubenaufnahmen für den PRO Tankring bietet. Auf dem Stahltank der Z900 findet auch der PRO Daypack Magnet-Tankrucksack Platz.

 

Viele nutzen die Kawa sicherlich für die schnelle Feierabendrunde, aber das Power Naked Bike kann auch lange Strecken und Reisen. Dafür hat SW-MOTECH zwei Befestigungssysteme für Satteltaschen auf die Geometrie der Zett angepasst:

 

Die PRO Blaze H Satteltaschen mit bis zu 20 Litern Volumen je Seite sind variabel dank ihrer abnehmbaren Abstandbügel. Sie werden einfach auf die Bügel aufgeschoben und über der Soziussitzbank mit einem Klettverschluss gesichert. Einmal zurückgekehrt von der Reise, einfach den Klettverschluss lösen und die Taschen abziehen. Anschließend die Bügel mit wenigen Handgriffen entfernen und schon ist das Bike wieder fit für den nächsten Ausflug ohne Gepäck.

 

Weitere Möglichkeiten bieten die SLC Träger aus pulverbeschichtetem schwarzem Stahl. Auf den Trägern können verschiedene Koffer und Taschen befestigt werden: URBAN ABS Seitenkoffer aus Kunststoff mit über 30 Litern Volumen, wasserdichter Innentasche und Diebstahlschutz, SysBag 15 Softgepäcktaschen aus Ballistic Nylon oder die LC1 und LC2 Taschen aus der Legend Gear Serie.

 

Für den Gepäcktransport am Heck bietet SW-MOTECH den passend für die Z900 gefertigten STREET-RACK Gepäckträger. Darauf findet das URBAN ABS Topcase mit bis zu 29 Litern Volumen Platz. Noch mehr Stauraum bietet das neue PRO Rackpack mit maximal 42 Litern Volumen in Kombination mit der Gepäckbrückenerweiterung für das STREET-RACK. Auch die anderen neuen Hecktaschen aus der PRO Serie können mit den neuen und patentierten Zurrhaken einfach auf dem Soziussitz oder dem Gepäckträger verzurrt werden.

 

Für den festen Stand auf weichen Untergründen sorgt die von SW-MOTECH entwickelte Seitenständerfuß-Verbreiterung aus gefrästem Aluminium und Edelstahl. Falls das Bike doch einmal umkippt, dann sollte besser der robuste Sturzbügel aus 27 Millimeter starken Stahlrohr mit 2,5 Millimeter Wandung und schwarzer Pulverbeschichtung montiert sein. In Verbindung mit den neuen Sturzpads für Vorder- und Hinterachse aus glasfaserverstärktem Kunststoff ist das Bike gut gesichert.

 

Wer noch mehr Schutz braucht, dem empfiehlt SW-MOTECH den Motorgehäusedeckelschutz aus Aluminium-Legierung für den rechten und linken Motorgehäusedeckel. Die Konstruktion schützt exponiert liegende Gehäuseteile bei Bodenkontakt und im Fall eines Sturzes vor größeren Beschädigungen. Fahrerinnen und Fahrer können sich mit dem stufenlos verstellbaren Schalthebel von SW-MOTECH den Gangwechsel erleichtern. Der Auftritt des Schalthebels lässt sich in einem Bereich von fast 60 mm stufenlos verschieben und an die jeweiligen ergonomischen Bedürfnisse anpassen.

 

Alle Produkte für die Kawasaki Z900 finden interessierte Motorradfahrer im Onlineshop von SW-MOTECH. Im digitalen Verkaufsraum unter sw-motech.digital können Kunden die Produkte noch ausführlicher betrachten und weitere Fragen im Chat an das Verkaufsteam richten.

 

Neuer Suzuki Burgman 400 2021 - Euro5 und Traktionskontrolle für die kommende Saison

 

Der Suzuki Burgman gilt als Instanz unter den Großrollern. Für den Spätsommer 2021 präsentiert Suzuki den neuen Burgman 400, der nun mit Euro5 und Traktionskontrolle punktet.

 

Der flüssigkeitsgekühlte 400 ccm Viertakt DOHC Einzylindermotor wurde weitreichend überarbeitet und erfüllt nun die Euro-5-Abgasnorm. Durch die Dual-Spark-Technology wird laut Suzuki die Verbrennungseffizienz verbessert, der Kraftstoffverbrauch gesenkt, sowie eine Steigerung der Höchstgeschwindigkeit erreicht. Mit seiner Leistung von 30 PS bei 6.300 Umdrehungen und 35,2 Nm Drehmoment bei 4.900 Umdrehungen liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 132 km/h. Darüber hinaus erhielt der Burgman 400 eine neu entwickelte und abschaltbare Traktionskontrolle, sowie ein Easy-Start-System, mit dem der Startknopf nur kurz gedrückt werden muss, damit der Roller anspringt.

 

An seiner Form hat sich nichts geändert, was gleichzeitig bedeutet, dass der Burgman 400 weiterhin in der Topliga des Stauraums spielt. Der 42-Liter-Stauraum ermöglicht beispielsweise die Unterbringung von zwei Helmen oder einer größeren Menge anderer Utensilien. Zusätzlich finden sich zwei große Handschuhfächer in der Frontverkleidung, die den Alltagsnutzen nochmals verstärken. Beim Blick auf die Anzeigen kann man sich über klassische Rundinstrumente mit einem zentralen LC-Display freuen. 

 

Der neue BURGMAN 400 ist im Spätsommer 2021 bei den Suzuki Vertragshändlern verfügbar. Angeboten wird der Scooter ist in Grau, in Schwarz sowie in der neuen Farbvariante "Metallic Mat Sword Silver". Die Preise werden noch bekannt gegeben.

 

Gelbe Sturzbügel für die BMW R nineT Urban G/S 40 Years Edition - Wunderlich schützt die Hummel!

 

Kompakt, kraftvoll und gutmütig brummend - Die BMW R nineT Urban G/S der »Edition 40 Years GS« und die Hummel haben viel gemein. Auch die Gelb-Schwarze Optik geht in diese Richtung. Dazu gibt es jetzt die passenden Sturzbügel von Wunderlich.

 

Für die sympathische Hummel gilt der Artenschutz. Für den Schutz der R nineT Urban G/S sorgen die auf BMW-Motorräder spezialisierten Techniker von Wunderlich. Sie haben den passenden Motorschutzbügel entwickelt, der sich in Gelb um den schwarzen Motor schmiegt. Die Sturzbügel sollen aber nicht nur optisch, sondern auch technisch überzeugen.

 

Der Rohrverbund aus 25 mm Präzisionsstahlrohr - Wandstärke 2 mm - soll eine hohe Schutzwirkung durch höchste Steifigkeit und das bei geringem Gewicht ermöglichen. Er wird an insgesamt sechs Aufnahmepunkten montiert, so dass sich die Energie, die Kräfte und Momente, die bei äußerer mechanischer Beanspruchung auftreten, über die Struktur verteilen und entsprechende Lastspitzen abgebaut werden.

 

Der Motorschutzbügel schützt auf diese Weise die Zylinder, die Lambdasonden und die Ventildeckel. Diese werden gleich doppelt eingerahmt, nämlich von seitlich und unterhalb des Ventildeckels angeordneten, stabilisierenden Rohrsegmenten. Die Konstruktion ist so ausgeführt, dass er bei Wartungsarbeiten nicht hinderlich ist und die Bodenfreiheit nicht eingeschränkt wird. Die Montage erfolgt, wie bei Wunderlich üblich: Plug-n-Play.

 

Wunderlich bietet den gelben Motorschutzbügel für 279,00 € an. Made in Germany und 5 Jahre Garantie sind inbegriffen!

 

Im auf die R nineT Urban G/S »Edition 40 Years GS« abgestimmten Sortiment von Wunderlich finden sich weitere passende Komponenten. Beispielhaft seien hier der Heckumbau ENDURO sowie der Sozius-Gepäckträger RALLYE genannt. Außerdem gibt es für die anderen BMW-Modelle der »Edition 40 Years GS« noch zahlreiche weitere Zubehörteile. Mehr Informationen dazu findet ihr auf der Wunderlich Website.

 

Das Airbag-Sortiment wächst - RST- und Bell-Katalog 2021 - Bihr präsentiert die neuen 2021 Kataloge von Bell und RST

 

Frühjahrszeit ist Neuheiten-Zeit - nicht nur bei den Motorradherstellern, sondern auch im Bekleidungssektor. Auch RST und Bell präsentieren ihre neuen Kataloge mit den 2021 Kollektionen.

 

RST, Englands Motorradbekleidungsmarke #1, hat sich das Ziel gesteckt, Airbag-Bekleidung für die breite Masse der Motorradfahrer zugänglich und erschwinglich zu machen. Dazu integrieren sie Airbag-Systeme nicht nur in sportliche Lederkombis, sondern auch in Adventure-Kombis, Textiljacken und sogar klassische Lederjacken. Das Airbag-Sortiment 2021 besteht aus 10 integrierten Airbags. Neben den Kombis, Textil- und Lederjacken ist auch die erste speziell für Frauen entwickelte Airbag-Jacke, die Pro Series Paragon 6, mit dabei. Den RST-Katalog zum selber durchblättern findet ihr unter http://ebook-suppliers.bihr.parts.

 

Auch Bell, der Helmspezialist im Bihr-Konzern, hat zahlreiche Neuerungen in der neuen Kollektion. Möchtet ihr euch das umfangreiche Bell-Sortiment anschauen, dann findet ihr hier den Bell Katalog 2021.

 

Das neue S100 HIGH END Kettenspray - Kettenpflege für extreme Belastungen

 

Seit Mitte Februar ist das S100 HIGH END Kettenspray von Dr. Wack im Fachhandel erhältlich. Das neue Kettenspray soll für eine sichere und abschleuderfreie Schmierung auch bei stärkster Beanspruchung sorgen.

 

Gerade bei besonders leistungsstarken Bikes wirken an der Schnittstelle der Kraftübertragung hohe Drehmomente. Leistungsstarke Bikes und eine sportliche Fahrweise mit hohen Geschwindigkeiten (besonders während der Schaltvorgänge) fordern der Kette einiges ab. Viele Kettensprays geraten dort an ihre Grenzen.

 

In Zusammenarbeit mit Rennsport-Profis und dem Tribologie-Zentrum der Hochschule Mannheim hat Dr. Wack ein Kettenspray für höchste Ansprüche entwickelt. In der fast dreijährigen Entwicklungszeit konnten die Forscher des marktführenden Kettenspray-Herstellers ihr in Jahrzehnten aufgebautes Know-How einfließen lassen. Spezielle Hochleistungsadditive im neuen S100 HIGH END Kettenspray gewähren (wie Dr. Wack es bezeichnet) "eine an Perfektion grenzende Schmierung". Der Reibungswiderstand und verschleißfördernder Abrieb werden reduziert - und damit die Laufleistung des gesamten Kettensatzes erheblich verlängert.

 

S100 HIGH END Kettenspray von Dr. Wack ist für alle Kettenarten geeignet. Langhaftendes PTFE erzeugt eine flexible Schutzschicht und wirkt wasser- und schmutzabweisend. Die Eigenschaften von S100 HIGH END Kettenspray sollen nicht zuletzt auch für eine saubere Hinterradfelge und Kettenumgebung sorgen, denn Optik und Sauberkeit spielen bei Motorrädern ebenfalls eine große Rolle.

 

Die 300 Milliliter-Dose ist zum Preis von 23,99 € (UVP) erhältlich. Ausführliche Informationen zu S100 HIGH END Kettenspray und zu weiteren Produkten aus dem Hause Dr. Wack sind online erhältlich: Dr. Wack S100 Produkte.

 

Harley-Davidson und Indian zittern - EU-Strafzölle drohen - Pan America und Co bald deutlich teurer?

 

Ab Anfang Juni sollen Einfuhrzölle auf fast alle Harley-Davidson und manche Indian Modelle in Höhe von 56% erhoben werden. Ein herber Schlag für die Wettbewerbsfähigkeit der Traditionsmarken am europäischen Markt.

 

Im Jahr 2018 führte die EU Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Motorräder mit einem Hubraum über 500 Kubikzentimetern, die aus der USA nach Europa importiert wurden ein. Zuzüglich zu den 6% regulärer Einfuhrabgabe ergab sich dadurch in Summe also eine Abgabequote von 31%. 2018 stemmte Harley die Mehrkosten noch selbst, suchte aber nach einem Ausweg. Die Verlagerung der Produktion der Motorräder für den europäischen Markt nach Thailand brachte Linderung (es waren unter Nutzung der Binding Origin Information (BOI) ab 2019 nur noch 6% Einfuhrabgabe zu entrichten), trieb den damaligen Präsident Trump allerdings zur Weißglut. Der aktuelle Handelskrieg zwischen der EU und den USA bringt nun aber das Ende für dieses Schlupfloch. Das BOI wurde auf Beschluss der EU am 31. März 2021 Harley mit Wirkung zum 19. April entzogen.

 

Zusätzlich steigen die Zölle zum Juni 2021 um eine weitere Stufe auf 50 Prozent Strafzoll und damit insgesamt 56 Prozent Einfuhrabgaben. Das Skurrile: Wo das Motorrad wirklich hergestellt wird, wird künftig nicht mehr relevant sein. Weshalb die EU Harley die BOI entzog, ist unklar. Betroffen wären alle Harley-Davidson Modelle da HD in Europa mit Ausnahme der Livewire nur Fahrzeuge mit über 500 Kubik, anbietet.

 

Der Harley-Chef Jochen Zeitz, nutzte die Ankündigung guter Quartalszahlen, um sein Unverständnis über die Maßnahmen auszudrücken, er meinte in einem Statement:

 

Das ist eine noch nie dagewesene Situation und zeigt den bald sehr realen Schaden eines eskalierenden Handelskriegs für die Stakeholder von Harley-Davidson auf beiden Seiten des Atlantiks auf. Die potenzielle Auswirkung dieser Entscheidung auf unsere Fertigung, unseren Betrieb und unsere allgemeine Wettbewerbsfähigkeit in Europa ist erheblich. Die Einführung eines Importzolls auf alle Harley-Davidson Motorräder widerspricht allen Vorstellungen von freiem Handel, und wenn sie umgesetzt wird, werden diese erhöhten Zölle einen gezielten Wettbewerbsnachteil für unsere Produkte gegenüber denen unserer europäischen Wettbewerber darstellen." Am Montag legte der Harley-Boss nach - er sucht nun den Weg zu Gericht.

 

Die Ankündigung der EU ist nicht nur eine Hiobsbotschaft für die Börse, sondern auch für alle 369 europäischen Harley-Davidson Vertragshändler und auch (künftige) Harley-Käufer. Im Endeffekt wird sich die neue Regelung massiv auf die Preise auswirken (müssen). Die neue Pan America wird preislich wohl nicht so attraktiv positioniert bleiben können, wie zunächst angedacht. Kurzfristig wird Harley-Davidson bzw. werden die Händler herbe Verluste einstecken müssen, langfristig zahlen aber immer die Konsumenten die Rechnung.

 

Aufmerksame Leser werden sich jetzt denken: Moment, warum ist hier nur von Harley-Davidson die Rede, Indian müsste als US-amerikanischer Hersteller doch ebenso betroffen sein. Nun ja, nicht ganz, Indian Motorcycles fertigt seine kleineren Kubaturen (Scout, FTR,...) seit Jahren in Polen und entgeht damit den Einfuhrzöllen in die EU. Nichtsdestotrotz wären sie z.B. mit ihren neuen Chief Modellen ebenso von den neuen Zöllen erfasst.

 

Die ACEM, die Vertretung der Motorradindustrie in Europa, gab in einer Stellungnahme bekannt: Diese Entwicklung bestätigt die Dringlichkeit, alle zusätzlichen Zölle auf unverbundene Sektoren auszusetzen, um schädliche Eskalationen zu vermeiden. Wir rufen die Europäische Kommission und die neue US-Regierung dazu auf, einen positiven transatlantischen Handelsdialog wieder aufzunehmen. Wir setzen uns weiterhin mit Nachdruck dafür ein, dass beide Parteien zur Vernunft zurückkehren und eine Lösung finden", sagte Antonio Perlot, Generalsekretär der ACEM. Die US-Amerikanische Schwesterorganisation USMMA schloss sich den Forderungen an. Zu lange wird hier schon auf dem Rücken der Motorradhersteller aggressive Handelspolitik gemacht.

 

Seit 31.3. arbeiten also diverse Lobbyisten auf beiden Seiten des großen Teichs wie wild daran, dass die angekündigten Maßnahmen so nicht umgesetzt werden. Parallel wird Harley-Davidson versuchen den Fall vor Gericht für sich zu entscheiden. Tausende Jobs hängen an dieser Entscheidung. Wir hoffen, dass im Handelskrieg eine Einigung erzielt werden kann, denn bekanntlich gibt es im Krieg niemals Gewinner.

 

Distinguished Gentleman's Ride - 10 Jahre Jubiläum - Gut aus-sehen und Gutes tun

 

Fein „rausgeputzt“ aufs Bike und das Thema Männergesundheit promoten: Am Sonntag, den 23. Mai 2021, werfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Distinguished Gentleman’s Ride (DGR) die Motoren an, um zum mittlerweile zehnten Mal im edlen Zwirn auf die Themen Prostatakrebs und psychische Gesundheit von Männern aufmerksam zu machen.

 

Aber nicht nur eine schicke Ausfahrt zum guten Zweck wartet. Triumph Motorcycles ist seit acht Jahren als Sponsor mit dabei und hat sich zum Jubiläum etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Der Gewinner des sogenannten Gentlefolk-Wettbewerbs wird mit einer extra dafür designten TRIUMPH Thruxton RS belohnt, die erst kurz vor der Veranstaltung enthüllt wird. Außerdem warten drei weitere Bikes der britischen Traditionsmarke als Gewinne.

 

Am 23. Mai 2021 ist es wieder so weit: Weltweit feiern Tausende Gentlemen und Ladies das zehnjährige Jubiläum des Distinguished Gentlemans Ride. 2012 hat der Australier Mark Hawwa das Event im australischen Sydney gestartet, um dem oft negativen Stereotyp von Männern auf Motorrädern entgegenzuwirken. Inspiriert vom Mad Men-Seriencharakter Don Draper stieg er im besonders schicken Outfit auf sein Motorrad und fing an, im Rahmen einer gemeinsamen Ausfahrt mit anderen Motorradfans Spenden zu sammeln. Der Beginn eines weltweiten Erfolgs: Bislang gingen über 300.000 Gentlemen (und Ladies) an den Start und betrieben erfolgreiches Fundraising. So kamen bislang 27,45 Millionen US-Dollar für die medizinische Forschung gegen Prostatakrebs und die Unterstützung der psychischen Gesundheit von Männern zusammen. Dieses Jahr soll zum zehnjährigen Jubiläum der Meilenstein von über 30 Millionen US-Dollar erreicht werden, um weiterhin Hilfsaktionen der Movember-Stiftung (www.movember.com) zu finanzieren.

 

Nachdem der DGR auch 2020 trotz Einschränkungen zahlreiche Unterstützer begeistern konnte, wird er in Deutschland und Österreich aufgrund der aktuellen Lage auch dieses Jahr wieder unter dem Motto Gemeinsam fahren und solo die Distanz wahren umgesetzt. Die Fahrer sollten nur allein oder mit einem Sozius aus demselben Haushalt fahren.

 

Die Warm-up Tour 2021 der Coolen-Biker fiel leider erneut wegen der Corona Pandemie aus!

 

Da wir unsere diesjährige Warm-up Tour nach Koblenz, leider erneut (schon das zweite Mal) wegen der Corona Krise absagen mussten, fand auch in diesem Jahr eine Ersatztour durch unser schönes Ostfriesland statt.

 

In Kürze nehmen wir Euch mit, auf die Warm-up Tour 2021 / Corona Edition 2 !!

 

Neues Video von Valle on Tour - Island mit dem Motorrad Teil 6 (Westfjorde, Papageitaucher, Fischen, Wale, Dynjandi Wasserfall)

 

Willkommen zum sechsten Teil von "Island mit dem Motorrad". In dieser Folge fährt Valle in die am wenigsten bereisten Westfjorde, sieht Papageitaucher, ist beim Kabeljau fischen dabei und trifft zum ersten Mal auf Wale. So viele Naturspektakel in so kurzer Zeit hat Valle vorher noch nie erlebt. Viel Spaß beim Mitfahren.

 

Der neue Pirelli Diablo Rosso IV mit über 500 Freigaben - Vom Supersportler bis zum Naked Bike

 

Beste Voraussetzungen, um sportlich in die Saison zu starten: Für den neuen PIRELLI Diablo Rosso IV liegen bereits über 500 Freigaben vor.

 

Mit dabei sind aktuelle Supersportler wie beispielsweise BMWs S1000 R, RR und XR-Modelle oder die 2020er YZF-R1 von Yamaha, Naked-Bike-Bestseller wie die Yamaha MT-07/09 oder die Triumph Street und Speed Triple-Modelle aber auch Youngtimer-Schätzchen wie etwa Kawasakis Ninja-Bikes oder die Bandit-Baureihen von Suzuki. Wer einen aktuellen Überblick zu den Freigaben haben möchte, findet sie in der Pirelli Bereifungsdatenbank als PDF-Download.

 

Wer sein Motorrad hier noch nicht findet, sollte regelmäßig vorbeischauen, denn die Liste wird laut Pirelli täglich erweitert, so dass sich rechtzeitig zum Motorrad-Frühling (fast) jeder Biker der es will, für einen Satz Diablo Rosso IV entscheiden kann.

 

Es läuft außerdem die "Sportfahrer-Promotion": Beim Reifenkauf gibt es die Option, einen motorradtauglichen Rucksack der Marke Spidi im Wert von 99 Euro abzustauben. Da die Auflage des Rucksacks im Diablo-Design limitiert ist, endet die neue Promotion, wenn die Teile "ausverkauft" sind, spätestens jedoch am 30. Juni 2021. Mehr zur "Sportfahrer-Promotion" gibts hier: Pirelli Sportfahrer Promo.

 

Öhlins für Yamaha Tracer 7 2021 - NIX 22-Cartridge Kit und STX 46-Dämpfer für die Reise-Japanerin

 

Für die beliebte Yamaha Tracer 700 und ihre (lediglich beim Namen geänderte) Nachfolgerin Tracer 7 ist ab sofort ein Öhlins Upgrade sowohl für die Vorderradgabel als auch für den hinteren Dämpfer verfügbar. Das NIX 22 Cartridge Kit passt hervorragend zum STX 46 Stoßdämpfer und sorgt nochmals für eine Steigerung der Performance bei dem ohnehin schon gut abgestimmten Bike.

 

Beim Öhlins NIX 22 Cartridge Kit sind die Zug- und Druckstufendämpfung in getrennten Gabelholmen untergebracht, wodurch dieses Kit jeder Fahrt mehr Präzision und Stabilität verleiht. Mit diesem Upgrade profitiert man von einem verbesserten Handling, erhöhter Dämpfungsleistung und Vertrauen in die Vorderradgabel der Tracer 7 / 700. Das NIX 22 ist ganz einfach in die Originalgabel einzubauen und ein geeignetes Upgrade für jeden Fahrer - egal, welche Könnensstufe!

 

Durch die einstellbare Zugstufendämpfung des Öhlins STX 46-Stoßdämpfers können die Fahreigenschaften optimal angepasst werden. Mit der von außen einstellbaren Federvorspannung kann die Fahrlage exakt an den jeweiligen Beladungszustand angepasst werden.

 

25 Jahre S100 Weißes Kettenspray = 25 Prozent mehr Inhalt - 100 ml mehr Verschleißschutz gratis

 

25 Jahre S100 Weißes Kettenspray – das feiert Dr. Wack mit seinen Kunden. Ab sofort ist S100 Weißes Kettenspray von Dr. Wack mit 25 Prozent mehr Inhalt erhältlich, zum Preis von 400 ml. Das Angebot für die 500 ml-Dose (statt 400 ml) gilt im Jubiläumsjahr 2021 und so lange der Vorrat reicht.

 

Fun Fact: Die Markteinführung des weltweit ersten weißen Kettensprays erfolgte im Jahr 1996. Im selben Jahr ging die Telekom an die Börse und Deutschland wurde Fußball Europameister.

 

Der Marktführer bei den Kettensprays bietet eine bewährte Initial- sowie Langzeitschmierung. Das sorgt für eine nachweislich längere Laufleistung des Kettensatzes. Die hohe Abwaschbeständigkeit bietet auch bei längeren Regenfahrten einen guten Korrosionsschutz - und damit eine Reduzierung des Reibungswiderstands.

 

S100 Weißes Kettenspray von Dr. Wack ist für alle Kettenarten geeignet und haftet dank der PTFE-Formel rund 1.000 Kilometer. Durch die Sichtbarkeit des weißen Films auf der Kette lässt sich das Kettenspray sparsamer und zugleich umweltfreundlicher dosieren. Die 500 ml-Jubiläumsdose ist zum Preis von 17,99 Euro (UVP) im Fachhandel erhältlich.

 

Ausführliche Informationen zu S100 Weißes Kettenspray und zu weiteren Produkten aus dem Hause Dr. Wack sind online erhältlich: Dr. Wack S100 Produkte.

 

Neuer BMW C 400 X und C 400 GT 2021 - Überarbeitung für die Mid-Size-Scooter

 

Mit dem C 400 X im Jahr 2017 und dem C 400 GT in 2018 präsentierte BMW Motorrad erstmals zwei Roller im Mittelsegment. Für 2021 wurden den beiden Scootern nun ein technisches Update, sowie neue Farben und Styles verpasst.

 

Als Antrieb dient nach wie vor ein Einzylindermotor mit einer Leistung von 34 PS bei 7.500 U/min und einem Drehmoment von 35 Nm bei 5.750 Umdrehungen. Die Kraftübertragung erfolgt über ein stufenloses CVT-Getriebe und eine torsionssteife Triebsatzschwinge. Selbstverständlich wurde der Motor nun auf Euro5 angepasst, um aktuelle Vorschriften zu erfüllen. Dafür wurde der Motor mit einem elektronischen Gasgriff (E-Gas) und einer elektrisch betätigten Drosselklappe sowie einem neuen Motormanagement ausgerüstet. Weitere Optimierungen finden sich beim Katalysator, der Lambdasonde, am Zylinderkopf, bei einem neuen Sensor am Generatordeckel, einem angepassten Kabelbaum und einer geänderten Leerlaufregelung. Der Leerlaufsteller in der Airbox entfällt und die Leerlaufregelung erfolgt nun über eine Bypassklappe der Drosselklappe und ein Turbulenzsystem.

 

Zusätzlich wurde laut BMW die Gasannahme feinfühliger sowie eine Leerlaufstabilität gesteigert. Zur Erhöhung der Stabilität des Motorlaufs sollen neben E-Gas und neuem Motormanagement auch die optimierten Federn für die Fliehkraftkupplung beitragen. So wurde die Toleranz der Federkraft eingeschränkt, die Federkraft leicht erhöht und die Motordrehzahl beim Einkuppeln etwas angehoben.

 

Im Zuge der technischen Überarbeitung erhielten der neue C 400 X und C 400 GT auch ein optimiertes ASC. Anstatt der bisher manuell vorzunehmenden Neukalibrierung - zum Beispiel beim Reifenwechsel - verfügt das neue System jetzt über eine automatische Radiuskalibrierung. Zudem ist das neue ASC auf niedrigere Reibwerte als bisher ausgelegt. Im Fahrbetrieb soll sich das in sensiblerem Ansprechverhalten und einem erhöhten Regelkomfort bemerkbar machen.

 

Auch die Bremsanlage des neuen C 400 X und C 400 GT wurde überarbeitet. Dank neuer Bremssättel soll die Doppelscheiben-Bremsanlage vorne jetzt einen stabileren und klarer definierten Druckpunkt bieten.

 

Für mehr Alltagsnutzen wurde die Beleuchtung des Staufachs (Volumen 31 l, mit Flexcase 45 l) unter der Sitzbank geändert. Die Beleuchtung erfolgt jetzt nicht mehr von der Seite, sondern für eine noch bessere Ausleuchtung von oben. Zusätzlich zur 12 Volt Bordsteckdose ist das vorne rechts befindliche Staufach nun mit einer USB-Ladesteckdose ausgestattet.

 

Die Markteinführung der neuen BMW C 400 X und C 400 X liegt bei Mai 2021. Zu diesem Zeitpunkt werden beide Roller in jeweils drei Farben angeboten

 

C 400 X:

  • Basisfarbe Blackstorm metallic.
  • Aufpreisfarbe Granitgrau metallic.
  • Style Sport (Blackstorm metallic/Racingblue metallic matt).

C 400 GT:

  • Basisfarbe Alpinweiß uni.
  • Aufpreisfarbe Kallistograu metallic.
  • Style Triple Black (Blackstorm metallic mit matten Tapes).

 

Dunlop Motorrad präsentiert neuen Markenauftritt - "Just Ride" als neue Markenbotschaft

 

Dunlop Motorrad Europa hat diesen Monat seinen neuen Markenauftritt kommuniziert, um die Bedeutung der Motorradreifenmarke für Motorradfahrer noch stärker hervorzuheben. Während das Markenlogo mit dem bekannten „Flying-D“ unberührt geblieben ist, wurden Markenbotschaft und Brand Design Elemente angepasst.

 

Mit dem Claim "Just Ride" stellt Dunlop nun noch stärker das Gefühl in den Mittelpunkt, als Fahrer immer sicher unterwegs zu sein und sich dadurch voll und ganz auf das Motorradfahren konzentrieren zu können. Die für Motorradfahrer relevanten Begriffe wie "Freiheit", "Abenteuerlust" oder "Fahrspaß" spielen bei zukünftigen Markenbotschaften nun eine noch gewichtigere Rolle.

 

Die Entscheidung zur neuen Markenidentität basiert auf umfangreichen Recherchen mit Motorradfahrern in ganz Europa. Ergebnis der Studie ist, dass Motorradfahrer Reifen bevorzugen, auf die sie sich verlassen können und eine Marke präferieren, mit der sie sich sicher fühlen. Damit sich Vertrauen zur Marke bildet, müssen die Produkte Fahreigenschaften wie hohen Grip, leichtes Einlenkverhalten und eine zuverlässige Haltbarkeit vermitteln. Der neue Markenauftritt sowie der angepasste Slogan "Just Ride" soll dazu beitragen, den Premium-Status von Dunlop auf dem Markt weiter zu festigen.

 

Dunlops Partnerschaften mit namhaften Rennfahrern und -teams aus den Profi-Rennserien der Welt wie z.B. der Moto2/Moto3-WM, der Langstrecken-WM (EWC) oder der MXGP sind ein wichtiger Bestandteil für die Glaubwürdigkeit der neuen "Just Ride"-Botschaft. Die in den Serien entwickelten Reifentechnologien fließen nicht nur in die Weiterentwicklung der Rennreifen, sondern werden auch Bestandteil von Dunlop Straßenreifen, um Endkunden High-Performance Reifen bieten zu können.

 

Die "Just Ride"-Kommunikationsmaßnahmen sind bereits auf der Website und den Social Media-Kanälen von Dunlop Motorrad wie Instagram und Facebook sichtbar. Die Markenidentität wird durch auffällige Grafiken und Designs transportiert, die Abenteuerlust und Fahrspaß übermitteln sollen, einschließlich eines neuen Markenfilms, der zusammenfasst, für welche Attribute die Motorradreifenmarke Dunlop steht.

 

Euro 5 Update und neue Farben für die Royal Enfield Twin-Modelle - Royal Enfield Interceptor 650 & Continental GT 650 sind zurück

 

Mit dem Euro 5 Update sichert Royal Enfield die Fortführung der 650er-Twin-Modelle Interceptor und Continental GT. Obendrauf gibt es auch noch 10 neue Farben, inspiriert von der Royal Enfield Tradition.

 

Royal Enfield kündigte heute die Einführung der neuen Euro 5 650er Twin-Motorräder an der Interceptor 650 und der Continental GT 650 in jeweils fünf neuen Farbkombinationen. Ein gutes Zeichen für Fans des ältesten Motorradherstellers der Welt, denn damit zeigt Royal Enfield sein Engagement für den 650er-Zweizylinder-Motor und dass das größte Royal Enfield Aggregat noch länger im Sortiment bleiben soll.

 

Die Interceptor 650 ist nun in zwei einfarbigen Varianten Canyon Red und Ventura Blue zwei neuen zweifarbigen Varianten Downtown Drag und Sunset Strip und in der Mark 2-Version einer aktualisierten Chrom-Interceptor erhältlich. Die Mark 2 Chrome Interceptor ist eine Ode an die ursprüngliche Interceptor 750 und erinnert an die Blütezeit der kalifornischen, sonnenverwöhnten Kultur der 1960er Jahre. Die Interceptor 650 behält zudem den einfarbigen Farbton Orange Crush und den zweifarbigen Farbton Baker Express bei, die bei Kunden und der Royal Enfield-Community äußerst beliebt waren.

 

Zusätzlich zu den neuen Lackierungen erhalten beide Modelle mehrere ästhetische Updates. Royal Enfield präsentiert erstmals schwarze Felgen und Schutzbleche für einfarbige Varianten der Interceptor 650. Dieses Update wurde nach Eingang der begeisterten Reaktionen der Community zu den geschwärzten Felgen eingeführt, die zuvor nur für die zweifarbigen Modelle erhältlich waren.

 

Die Continental GT 650 wurde mit ihrem Retro-Café-Racer-Stil gleich in fünf neuen Farbkombinationen auf den Markt gebracht. Mit der Inspiration aus dem jahrzehntelangen GT-Erbe von Royal Enfield und als Antwort auf Anfragen eingefleischter GT-Fans, hat Royal Enfield die GT 650 in ihrer beliebtesten einfarbigen Lackierung Rocker Red und British Racing Green wieder aufgelegt. Das Motorrad wird außerdem in 2 neuen zweifarbigen Lackierungen Dux Deluxe und Ventura Storm und als Mister Clean als aktuelle Chromversion angeboten.

 

Der neue Euro 5 Twin sichert aber nicht nur das Bestehen der Interceptor und der Continental GT, sondern kann sogar noch weitreichendere Folgen haben. So sagt Vinod K. Dasari, CEO von Royal Enfield: "Die Einführung der 650er Twins hat für Royal Enfield ein neues Kapitel eingeläutet und uns den Weg geebnet, im Segment mittelgroßer Motorräder weiter zu expandieren und eine Führungsrolle zu übernehmen. Seit ihrer Einführung war die Interceptor 650 im Vereinigten Königreich das meistverkaufte Naked Bike und hat in Indien auch zu einem mehr als vierfachen Wachstum in der Klasse für Motorräder über 500 cm3 beigetragen. Die Continental GT 650 begeistert auch weiterhin Fans auf der ganzen Welt und baut ihren eigenen Kultstatus weiter aus. [...] Wir sind von dem Erfolg dieser beiden Motorräder begeistert, zumal sie viele Erstkäufer zu Royal Enfield geführt haben. Vor allem der erste Teil der Aussage klingt doch stark danach, dass Royal Enfield mehr Modelle mit dem 650er-Twin herausbringen möchte.

 

Wunderlichs clevere Werkzeugbox - Alle Helferlein für die Reise sofort griffbereit!

 

Wer seine Werkstatt zu Hause gut organisiert hat, findet blind jede Nuss. Auf der Motorradtour kann dies genauso sein - Wunderlichs clevere Werkzeugbox für die BMW R 1250 GS und R 1200 GS LC sowie deren Adventure Versionen. Erstmals sogar mit codierbarem Schloss!

 

Absolut niemand ist vor Pannen gefeit, wer auf Reise ist und sein Werkzeug unten im Koffer oder mal hier, mal da verstaut hat, der muss nicht selten erstmal hantieren und wühlen, damit er überhaupt an den Inbus-Schlüssel oder das Flickzeug kommt, das gerade gebraucht wird. Das ist lästig und bei Dunkelheit oder am Rande vielbefahrender Straßen unter Umständen auch unnötig gefährlich.

 

Wunderlichs neue, maßgeschneiderte Werkzeugbox bietet bestens zugänglichen, zusätzlichen Stauraum fürs Werkzeug und allerlei hilfreiche Kleinigkeiten, die man unterwegs gerne griffbereit bei sich weiß. Sie integriert sich dafür perfekt in die Nische zwischen dem linken Kofferträger und dem Hinterrad und nutzt damit effektiv den vorhandenen Raum. Die funktionale Box ist mit vier soliden Gewindeeinsätzen versehen und wird mit einem Halter und passenden Schellen am serienmäßigen Kofferträger dauerhaft, sicher und unauffällig montiert. Für die jederzeit gute Zugänglichkeit lässt sie sich vom Heck aus, selbstverständlich auch bei montierten Koffern öffnen und schließen. Der Deckel ist gegen Verlust gesichert, die aus hochwertigem und robustem Kunststoff bestehende Box ist wasserdicht und die erforderlichen Halterungen legt Wunderlich auch noch bei.

 

Wunderlich offeriert die clevere Werkzeugbox in zwei Schließvarianten an: Es gibt sie wahlweise mit einem herkömmlichen Schloss oder mit einem Spezialschloss, dessen Schließmechanik sich individuell auf den Schlüssel der jeweiligen BMW R 1250 GS oder 1200 GS LC codieren lässt. Das nach der Codierung gleichschließende Schloss erweist sich als überaus praktisch, spart man sich doch den ansonsten notwendigen zusätzlichen Schlüssel. Und, was man nicht braucht, kann auch nicht verloren gehen. Beide Schlossvarianten sind spritzwassergeschützt.

 

Die Werkzeugbox, die an jeder R 1250 GS oder R 1200 GS LC eine gute, weil unauffällige Figur macht, bietet Wunderlich für 169,90 € (mit gleichschließend codierbarem Schloss) und für 149,90 € in der Variante mit Schloss und zwei Schlüsseln an. Für beide Boxen gilt: Im Preis eingeschlossen sind die Qualität und erstklassige Verarbeitung und die bei Wunderlich übliche lange Garantiezeit von 5 Jahren! Die Standardvariante ist sofort lieferbar, die codierbare Version in Kürze ab April 2021. Passend zur Werkzeugbox gibt es von Wunderlich eine praktische, hochwertige Innentasche aus robustem Cordura, nach Wunsch zur eigenhändigen Bestückung oder mit einem motorradspezifischen Pannenset ausgestattet.

 

Held Biker Fashion feiert 2021 seinen 75. Geburtstag - Eine heldenhafte Reise nimmt 1946 ihren Lauf!

 

Schon seit 75 Jahren wird im bayerischen Allgäu Motorradbekleidung aller Art entwickelt und hergestellt. Im Laufe der Jahre wurde der kleine Familienbetrieb zum Motorradbekleidungsspezialisten.

 

Alles begann 1946 mit der Gründung durch Bruno Held und seinen Sohn Edgar sen. und der Produktion von modischen Handschuhen in Burgberg im Allgäu. Mitte der 70er Jahre legte sich der Fokus auf die Produktion von Schutzhandschuhen, die in den darauffolgenden Jahren auf die speziellen Bedürfnisse des Motorradfahrens angepasst wurden. Der große Durchbruch folgte schließlich 1983, als gemeinsam mit Toni Mang, dem erfolgreichsten deutschen Motorradfahrer aller Zeiten, ein vollkommen neuer Handschuh entwickelt wurde. Der Grundstein für die Erfolgsgeschichte der Marke Held im Bereich Motorradbekleidung und -zubehör war gelegt.

 

Parallel zur erfolgreichen Entwicklung im Handschuhbereich fand auch eine stetige Erweiterung und Weiterentwicklung der kompletten Held Produktpalette statt. Heute bietet Held vom Ledereinteiler, über Textilkombinationen, Biker-Jeans und Stiefel bis hin zum Zubehör in jedem Motorradbekleidungssegment etwas an.

 

Eines dieser neu erschlossenen Segmente war vor dreißig Jahren auch der Bereich der GORE-TEX-Bekleidung. Seit damals, als der erste GORE-TEX-Handschuh entwickelt wurde, ging die Zusammenarbeit stetig weiter. Im Jahr 2010 wurde die GORE-TEX Bekleidungslinie vorgestellt. Hierbei wurden die hochwertigsten Produkte von Held mit den funktionalen Membranen von GORE-TEX miteinander kombiniert. Seite 2020 werden nun auch hochwertige Motorradstiefel mit GORE-TEX Technologie angeboten. Damit ist Held einer der wenigen GORE-TEX Markenpartner, der die Lizenz für alle Bekleidungsbereiche, also Textilbekleidung, Handschuhe und Stiefel, besitzt.

 

Über die Jahre wurde das Sortiment stets ausgebaut und macht die Marke Held zu dem was sie heute ist. Mit den vier Welten Sport, Touring, Adventure und Urban, sowie den Smartworld Partner-Produkten, ist das Held-Sortiment äußerst umfangreich. Im Jubiläumsjahr stellt Held erneut zahlreiche Neuheiten in allen Bereichen vor. Highlights sind das Update des Ledereinteilers Slade II, sowie der Nachfolger des Held Klassikers, die Adventure Textil-Kombination Carese Evo / Torno Evo. Durch konsequente Weiterentwicklung sollen die Neuauflagen noch sicherer und komfortabler geworden sein.

 

Ein weiterer Baustein in der 75-jährigen Geschichte ist die 2020 eingeführte Held APP. Diese enthält alle Artikel der aktuellen Held Kollektion mit Produktdetails und Verfügbarkeiten und kann kostenlos für alle iPhone und Android-Smartphone Modelle im jeweiligen App-Store heruntergeladen werden. Über Händlersuche-Funktion der App kann das Wunschprodukt beim nächsten Händler finden und dort anprobieren. Weitere Informationen wie Farbvarianten, Größenverlauf und Ausstattung erhält man mit einem Tastendruck über die Barcode-Scanner-Funktion. Die App wird regelmäßig aktualisiert und um weitere Funktionen ergänzt.

 

Als Jubiläums-Highlight bietet Held das gesamte Jahr über monatlich wechselnde Cashback Aktionen an. Diese sind in der Held APP einsehbar. Für die dort definierten Artikel, die im stationären Handel gekauft wurden, kann mit der Rechnung der jeweilige Cashback-Betrag direkt in der App bei Held angefordert werden.

 

Die Warm-up Tour 2021 der Coolen-Biker fällt leider auch in diesem Jahr, wegen der Corona Pandemie aus!

 

Leider müssen wir unsere diesjährige Warm-up Tour nach Koblenz, erneut (wie bereits im letzten Jahr) wegen der Corona Krise absagen. Sehr schade !! 

Hoffentlich ist es uns bald wieder möglich schöne Touren gemeinsam zu fahren und das die Hoteliers uns alle wieder bewirten dürfen.

Wir wünschen euch eine hoffentlich noch erfolgreiche Saison 2021.

 

A-TEAM Trailer der Coolen-Biker

 

Der A-Team Trailer, den sich die Coolen-Biker vor einiger Zeit zum Transport von vier Bikes angeschafft haben, hat sich in der Praxis schon vielfach bewährt. Er ist Tempo 100 zugelassen und kann auch große Bikes, locker transportieren. Eine tolle Alternative zum Autozug und dank Doppelachse ebenso laufstabil.

 

Die Coolen-Biker haben alle Touren für 2021 bereits wieder im Sack

 

Wir können uns beruhigt zurück legen, denn die Tourenplanung für 2021 ist bereits abgeschlossen. Alle Unterkünfte sind schon gebucht und einer erfolgreichen Motorradsaison 2021 steht nichts mehr im Wege.

Die Warm-up Tour 2021 führt uns in diesem Jahr in die Eifel.

 

Hier haben wir in Koblenz eine schöne Ferienwohnung als Unterkunft für uns gemietet.

Diese Wohnung liegt in der Nähe der schönen Koblenzer Altstadt.

2021 dient Sie uns als Ausgangspunkt für tolle Touren durch die Eifel.

Die Sommertour 2021 führt uns nach Österreich an den Walchsee.

 

Als Ausgangspunkt für unsere Touren, haben wir uns den Vier Sterne  Campingplatz****  "Seespitz"  in Walchsee/Kaiserwinkl ausgesucht.

Hier haben wir zwei Stellplätze für Mühles Wohnmobil und unsere BMWs reserviert.

Die Sommertour II 2021 führt in diesem Jahr nach Irland.

 

Auf der 17 tägigen Rundreise, werden Mischa & Lotti, einen Roadtrip nach Irland, auf dem Wild Atlantic Way unternehmen. Dabei werden Sie ebenfalls die Niederlande und England durchfahren und insgesammt vier Fährverbindungen in Anspruch nehmen.

Die Herbsttour 2021 führt uns in diesem Jahr in den Harz.

 

Dort haben wir uns in ein schönes Appartement, in der Ortsmitte von Braunlage einquartiert.

Von selbigem aus, werden wir auf ausgewählten Touren die abwechslungsreiche Landschaft des Harzes auf dem Motorrad erleben.

 

Wir freuen uns auf eine tolle Motorradsaison 2021 !!

 

Tourvideo ist online - Coole-Biker von Herbsttour 2020 zurück!

 

Für die Coolen-Biker ging es vom 17. - 20.09.2020 wieder auf Herbsttour. In diesem Jahr standen im Sauerland,  wieder ausgedehnte Tagestouren und eine Menge Seen (Henne-, Sorpe-, Möhne-, Diemel-, Twiste-, und Edersee)  auf dem Programm. 

 

Das Tourvideo der Normandie-Tour 2020 ist jetzt online!!

 

Mischa & Holgi fuhren in diesem Jahr, zusammen mit ihren Frauen, eine 14 tägige Motorradtour in die Normandie. Die Tour ging durch die Niederlande und Belgien, bis zum Mont-Saint-Michel.

Von dort aus, führte die - mit vielen Highlights gespickte Tour - an der Atlantikküste zurück in die Heimat.

 

Das ausführliche Reisevideo dieser interessanten Tour, ist jetzt online. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Anschauen!

 

Tourvideo jetzt online! Sommertour 2020 nach Thüringen!

 

Die Coolen-Biker sind von ihrer diesjährigen Sommertour zurück. Ziel war in diesem Jahr Thüringen, das als Corona-Ausweichziel, für das eigentlich geplante Österreich, herhalten musste. Als Ausgangsbasis diente uns der Campingplatz "Drei Gleichen" in Mühlberg. Dort hatten wir im Vorfeld einen Stellplatz für Mühles Wohnmobil, Mischas Wohnwagen (Abstandspflicht) und unsere BMWs reserviert!

 

Die abwechslungsreichen Motorradrouten in Thüringen bieten sowohl für den ambitionierten Fahrer als auch für einen Tagesausflug mit dem Motorrad jede Menge Abwechslungspotential.

 

Die Warm-up Tour 2020 der Coolen-Biker fiel leider wegen der Corona Pandemie aus!

 

Da wir unsere diesjährige Warm-up Tour nach Koblenz, leider wegen der Corona Krise absagen mussten, laden wir euch ein, uns auf einer Tagestour durch unser schönes Ostfriesland zu begleiten. Natürlich mit genügend Abstand.

 

Hierbei vermieden wir größtenteils die Hauptstraßen und bewegen uns über kleine und kurvige Nebenstraßen. 

 

Viel Spaß auf unserer Warm-up Tour 2020 / Corona Edition !!

Druckversion Druckversion | Sitemap
Impressum Datenschutz(c) 2016 - Coole-Biker - Die coolsten Biker der Welt - Erstellt von M. Bakker [webmaster@coole-biker.de]