BSA senkt Preise für die komplette Modellpalette um 500 Euro - Die britische Legende wird jetzt deutlich günstiger
Die traditionsreiche britische Marke BSA macht den Einstieg günstiger und schickt zugleich eine limitierte Farbvariante ins Rennen, die eine besondere Geschichte erzählt. Was hinter der Aktion steckt und welche Modelle betroffen sind.
Wer schon länger mit einer BSA liebäugelt, bekommt jetzt einen handfesten Grund, näher hinzuschauen. Bis zum 30. September 2026 verkauft die traditionsreiche britische Marke ihre komplette aktuelle Modellpalette bei teilnehmenden Händlern in Deutschland und Österreich um jeweils 500 Euro günstiger. BSA nennt die Sache "Welcome-Aktion", und tatsächlich richtet sie sich an all jene, die den Namen bisher nur aus der Ferne bewundert haben. Vom Einstieg mit der Bantam 350 bis hinauf zur Gold Star 650 und der Scrambler 650 ist jedes Modell betroffen, und in allen Fällen bleibt die dreijährige Herstellergarantie erhalten.
Ein kurzer Blick in die Geschichte erklärt, warum der Name überhaupt Gewicht hat: Gegründet wurde BSA bereits 1861 in Birmingham, die Motorradsparte entstand 1903, das erste vollständig von BSA gebaute Motorrad rollte 1910 vom Band. Modelle wie die Bantam und die Gold Star prägten über Jahrzehnte die britische Motorradgeschichte. Die heutigen Maschinen greifen dieses Erbe mit klassischem Design und moderner Technik auf.
Den Anfang macht die Bantam 350. Ihr 334-Kubikzentimeter-Einzylinder leistet 29 PS und ist bewusst unkompliziert ausgelegt - ausgewogene Proportionen, klassische Linienführung, moderne Technik. Statt 4.499 Euro kostet sie im Aktionszeitraum 3.999 Euro.
Wer mehr Hubraum will, greift zur Gold Star 650. Der 652-Kubikzentimeter-Einzylinder bringt 45 PS, dazu kommen runder Scheinwerfer, charakteristische Doppelinstrumente, Speichenräder und die tiefe Sitzposition, die den Geist des berühmten Vorgängers spürbar hält. Der Welcome-Preis liegt bei 6.499 statt 6.999 Euro. Etwas nobler tritt die Gold Star 650 Legacy Edition auf: Die Lackierung Silver Sheen und zusätzliche Chromakzente betonen den klassischen Auftritt, ohne den Charakter zu verändern. Sie wechselt für 7.299 statt 7.799 Euro den Besitzer.
Rauer geht es bei der Scrambler 650 zu. Der 45 PS starke Einzylinder trifft hier auf ein 19-Zoll-Vorderrad, Pirelli Scorpion Rally STR Bereifung und eine aufrechte Sitzposition - klassischer Scrambler-Stil, gepaart mit Alltagstauglichkeit. Kostenpunkt: 6.899 statt 7.399 Euro.
Parallel zu den Aktionspreisen schickt BSA eine neue, limitierte Farbvariante der Bantam 350 ins Rennen. Mist Green ist dabei kein beliebiger Lack, sondern eine Referenz an die erste Bantam von 1948, die genau in diesem Grünton erschien. Über 400.000 verkaufte Exemplare machten das damalige Modell zu einem der erfolgreichsten der Markengeschichte - für viele Käufer war es schlicht das erste eigene Motorrad.
Die neue Bantam 350 Mist Green kombiniert den grünen Tank mit einem elfenbeinfarbenen Seitenelement, rotem BSA Logo und roten Zierlinien und stellt so eine direkte optische Verbindung zum historischen Vorbild her. Preislich bleibt sie auf dem Niveau der übrigen Farben, womit auch für sie der Welcome-Preis von 3.999 Euro gilt.
Kawasaki Ninja: Auftakt mit drei Modellen - Ninja 500 SE, ZX-4RR und ZX-6R starten zuerst
Kawasaki eröffnet das Ninja-Modelljahr 2027 mit Ninja 500 SE, ZX-4RR und ZX-6R. Alle drei Modelle sollen ab September 2026 verfügbar sein.
Kawasaki gibt einen ersten Ausblick auf das Ninja-Modelljahr 2027. Den Auftakt bilden die Kawasaki Ninja 500 SE, die Kawasaki Ninja ZX-4RR und die Kawasaki Ninja ZX-6R. Alle drei Modelle sollen ab September 2026 verfügbar sein, Preise nennt Kawasaki noch nicht.
Die Kawasaki Ninja 500 SE 2027 setzt innerhalb dieses Trios als einziges Modell auf einen Zweizylindermotor. Der flüssigkeitsgekühlte Parallel-Twin verfügt über 451 cm³ Hubraum und kommt laut Kawasaki auch in Modellen der Z- und Eliminator-Baureihen zum Einsatz. In der Ninja 500 SE leistet das Triebwerk 45,4 PS. Damit erfüllt das Motorrad die Anforderungen der europäischen Führerscheinklasse A2.
Optisch orientiert sich die Ninja 500 SE an den stärker rennstreckenbezogenen Modellen der Baureihe. Kawasaki verbindet damit den Auftritt eines Supersportlers mit einer auf Einsteiger und A2-Fahrer ausgerichteten Motorisierung. Zur Ausstattung der SE gehören ein eigenes Dekor und ein vollfarbiges TFT-Instrumentendisplay. Die Kawasaki Ninja 500 SE 2027 wird in zwei Farbkombinationen angeboten:
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR 2027 setzt auf ein Konzept, das in dieser Hubraumklasse aus der Reihe fällt. Ihr 399-cm³-Vierzylindermotor leistet in der Spitze 80 PS und dreht laut Hersteller über 15.000 U/min. Damit bleibt die ZX-4RR das hochdrehende Modell im angekündigten 2027er-Trio. Der Motor verfügt über elektronisch geregelte Drosselklappen und mehrere technische Lösungen, die Kawasaki mit dem rennsportlichen Anspruch des Motorrads verbindet.
Auch beim Fahrwerk erhält die Kawasaki Ninja ZX-4RR 2027 eine eigenständige Ausstattung. An der Front arbeitet eine Gabel mit einstellbarer Federvorspannung. Am Hinterrad kommt ein Showa-BFRC-lite-Federbein zum Einsatz. Zur Serienausstattung gehört außerdem ein bidirektionaler Quickshifter. Damit kann sowohl hoch- als auch heruntergeschaltet werden, ohne die Kupplung zu betätigen. Für das Modelljahr 2027 wird die ZX-4RR zusätzlich als 35-kW-Version angeboten. Damit steht der hochdrehende Vierzylinder auch Fahrerinnen und Fahrern mit A2-Führerschein offen.
Die Kawasaki Ninja ZX-4RR 2027 wird in folgenden Farben angeboten:
Die Kawasaki Ninja ZX-6R 2027 steht an der Spitze der zunächst angekündigten Ninja-Modelle. Ihr Vierzylindermotor verfügt weiterhin über 636 cm³ Hubraum. Kawasaki verbindet bei der Ninja ZX-6R einen aus dem Rennsport abgeleiteten Motor mit einem für die Straße abgestimmten Fahrwerk. Das Modell soll damit sowohl auf der Rennstrecke als auch im Straßenbetrieb eingesetzt werden können. Konkrete technische Änderungen gegenüber dem bisherigen Modell nennt Kawasaki im ersten Ausblick auf das Modelljahr 2027 nicht.
Zur Ausstattung der Kawasaki Ninja ZX-6R 2027 gehören eine Traktionskontrolle, wählbare Leistungsmodi und ein Bremsmanagement auf Supersport-Niveau. Ebenfalls verbaut ist ein Quickshifter. Das Cockpit besteht aus einem vollfarbigen TFT-Display. Zusätzlich unterstützt die ZX-6R die Smartphone-Konnektivität über die Kawasaki Rideology App. Für das Modelljahr 2027 stehen drei Farbvarianten zur Wahl:
Cardo Venture: Der Offroad-Helm, der Fahrer verbindet - Erster Motocross-Helm mit integrierter Mesh-Kommunikation
Cardo Systems erweitert sein Portfolio um ein völlig neues Produkt. Mit dem Cardo Venture bringt der Kommunikationsspezialist erstmals einen Offroad-Helm mit vollständig integrierter Mesh-Kommunikation auf den Markt.
Cardo gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten Herstellern von Motorrad-Kommunikationssystemen. Während sich bisher nahezu alle Lösungen nachträglich am Helm montieren ließen, geht das Unternehmen mit dem neuen Cardo Venture einen anderen Weg. Erstmals verschmilzt die Kommunikationstechnik vollständig mit dem Helm selbst. Laut Cardo soll damit eine Lücke geschlossen werden, die insbesondere im Offroad-Sport bislang bestand.
Im Gelände oder auf einer Motocross-Strecke kann eine zuverlässige Kommunikation den Unterschied machen. Mit der integrierten Dynamic Mesh Communication (DMC) ermöglicht der Venture laut Hersteller eine permanente Gruppenkommunikation in Echtzeit. Fahrer können sich während der Fahrt austauschen, Streckeninformationen weitergeben oder vor Hindernissen warnen, ohne anhalten zu müssen. Darüber hinaus unterstützt das System auch den direkten Kontakt zwischen Fahrer und Coach. Gerade im Motocross-Training sollen Anweisungen dadurch unmittelbar beim Fahrer ankommen, ohne dass Handzeichen oder lautes Zurufen notwendig werden. Cardo sieht darin einen Vorteil für Training, Fahrtechnik und Sicherheit gleichermaßen.
Nicht nur Rennfahrer profitieren von einer direkten Verbindung untereinander. Auch bei Enduro-Touren oder gemeinsamen Offroad-Ausfahrten können Gruppen laut Cardo ihre Route einfacher koordinieren und schwierige Passagen schneller abstimmen. Im Ernstfall lasse sich zudem sofort Hilfe anfordern oder das gesamte Team informieren. Gruppenleiter behalten dabei jederzeit den Überblick über alle Teilnehmer. Nach Angaben des Herstellers soll dadurch nicht nur die Organisation innerhalb einer Gruppe verbessert werden, sondern auch das Sicherheitsniveau bei gemeinsamen Offroad-Abenteuern steigen.
Als Grundlage für den Venture dient der bereits bekannte Leatt Moto 8.5, dessen Sicherheitskonzept vollständig übernommen wurde. Der Helm verfügt über eine Verbundschalenkonstruktion sowie eine Innenschale mit vier unterschiedlichen Dichtebereichen. Ergänzt wird das Sicherheitskonzept durch die 360°-Turbinen-Technologie, die sowohl Rotationskräfte als auch Aufprallenergie reduzieren soll. Darüber hinaus erfüllt der Helm die aktuellen ECE 22.06- sowie DOT-Zertifizierungen und ist damit sowohl für den europäischen als auch den amerikanischen Markt zugelassen.
Wie bereits bei den bekannten Kommunikationssystemen setzt Cardo auch im Venture auf Sound by JBL. Das integrierte Audiosystem soll eine klare Sprachübertragung ermöglichen und gleichzeitig Musik oder Navigationsansagen in hoher Qualität wiedergeben. Die verbaute Dynamic Mesh Communication (DMC) zählt seit Jahren zu den Kerntechnologien des Unternehmens. Im Gegensatz zu klassischen Bluetooth-Verbindungen verbindet sich das Netzwerk automatisch mit allen Teilnehmern der Gruppe und soll auch dann stabil bleiben, wenn einzelne Fahrer kurzzeitig den Kontakt verlieren oder sich wieder anschließen.
Neben Kommunikation und Sicherheit legt Cardo auch Wert auf hohen Tragekomfort. Die leichte Verbundschalenkonstruktion soll Ermüdungserscheinungen reduzieren, während das Ionic+®-Innenfutter Feuchtigkeit ableitet und Geruchsbildung entgegenwirken soll. Für eine individuelle Passform kommt außerdem das Pro-Fit™-Polstersystem zum Einsatz, das sich an unterschiedliche Kopfformen anpassen lässt. Optimierte Belüftungskanäle sollen auch bei hohen Temperaturen für ausreichend Luftzirkulation sorgen.
Der Venture wurde konsequent für den Einsatz im Gelände entwickelt. Dazu gehören unter anderem eine Notfall-Wangenpolsterentnahme, die Kompatibilität mit Nackenstützen sowie ein seitlich integrierter Anschluss für Trinksysteme, wie sie bei längeren Enduro-Einsätzen oder Rallyes häufig verwendet werden. Damit richtet sich der Helm sowohl an ambitionierte Motocross-Fahrer als auch an Enduristen, Rallye-Piloten und Freizeit-Offroader.
Cardo liefert den Venture mit mehreren Garantiepaketen aus. Der Helm selbst erhält fünf Jahre Garantie, auf die integrierte Kommunikationstechnik gewährt Cardo drei Jahre Garantie. Für den Akku gilt innerhalb der EU eine zweijährige Garantie. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 799 Euro. Weitere Informationen zum Cardo Venture sowie zur gesamten Produktpalette findet ihr auf der offiziellen Website von Cardo Systems.
Touratech Aventuro Gravel Carbon: Neuer Adventure-Helm - Drei Helmkonzepte, Carbon-Schale und 1.500 Gramm Gewicht
Mit dem Aventuro Gravel Carbon präsentiert Touratech einen neuen Adventure-Helm für anspruchsvolle Reiseenduristen. Carbon-Schale, drei werkzeuglos wechselbare Konfigurationen und eine umfangreiche Ausstattung sollen ihn zum vielseitigen Begleiter für Straße und Offroad machen.
Mit dem Aventuro Gravel Carbon erweitert Touratech sein Helmportfolio um ein neues Spitzenmodell für anspruchsvolle Reiseenduristen. Der Adventure-Helm setzt auf eine Carbon-Schale, drei unterschiedliche Einsatzkonfigurationen und zahlreiche Ausstattungsdetails für lange On- und Offroad-Touren. Er ist ab sofort in zwei Dekorvarianten und den Größen S bis 3XL erhältlich.
Das Herzstück des neuen Helms bildet die X-PRO Carbon-Technologie. Die Helmschale besteht aus einem Carbon-Werkstoff mit einem Faseranteil von über 60 Prozent. Dadurch soll eine besonders leichte und gleichzeitig hochfeste Konstruktion entstehen. Mit rund 1.500 Gramm in Größe L inklusive Visier und Helmschild zählt der Aventuro Gravel Carbon laut Hersteller zu den leichteren Helmen seiner Klasse. Drei unterschiedliche Schalengrößen sollen zudem dafür sorgen, dass die EPS-Innenschale optimal an die jeweilige Helmgröße angepasst wird.
Das wohl auffälligste Merkmal des neuen Touratech-Helms ist seine Wandelbarkeit. Der Aventuro Gravel Carbon lässt sich werkzeuglos in drei unterschiedlichen Konfigurationen nutzen. Je nach Einsatzzweck kann er gefahren werden als:
Der große Gesichtsausschnitt soll dabei nicht nur ein besonders weites Sichtfeld ermöglichen, sondern auch die Verwendung nahezu aller gängigen Offroad-Brillen erlauben. Der Umbau zwischen den einzelnen Varianten erfolgt laut Touratech innerhalb weniger Augenblicke.
ine Besonderheit des neuen Helms ist das Anti Vibration EPS System. Zwischen den EPS-Schichten befindet sich eine flexible Gummileiste, welche minimale Bewegungen innerhalb der Helmstruktur ermöglicht. Dadurch sollen Luftverwirbelungen verursachte Vibrationen reduziert werden. Gerade auf längeren Autobahnetappen oder bei höherem Tempo könnte sich das laut Hersteller durch einen ruhigeren Sitz des Helms und eine geringere Belastung der Nackenmuskulatur bemerkbar machen.
Auch beim Belüftungskonzept richtet sich Touratech klar an Reiseenduristen. Über den Kinnbereich lässt sich die Luftführung gezielt anpassen. Bei niedrigen Temperaturen kann die Frischluft ausschließlich zum Visier geleitet werden, um Beschlag zu reduzieren. Steigen die Temperaturen, wird die Luft direkt in den Gesichtsbereich geführt.
Zusätzlich verfügt der Helm über Belüftungsöffnungen im Wangenbereich sowie großzügige Abluftöffnungen am Hinterkopf und im Nackenbereich. Das Belüftungssystem soll sich dadurch sowohl für heiße Offroad-Etappen als auch für kühlere Reisetage eignen.
Auch bei der Innenausstattung setzt Touratech auf Langstreckentauglichkeit. Ein 3D-Mesh-Material soll die Luftzirkulation bis an die Kopfhaut unterstützen, während das X-mart Dry fabric-Innenfutter für angenehmen Tragekomfort sorgen soll. Sämtliche Polster sind herausnehmbar und waschbar. Für Fahrten bei niedrigen Temperaturen kann zusätzlich ein Nasen- und Windschutz montiert werden. Die Wangenpolster sind außerdem bereits für die Integration eines Trinksystems vorbereitet – ein Detail, das insbesondere auf langen Offroad-Etappen interessant sein dürfte.
Eine verstellbare Verlängerung des Helmschildes soll zusätzlich den Blendschutz bei tief stehender Sonne verbessern.
Beim Verschluss setzt Touratech auf das X-Lock-System aus Peraluman, einer leichten Aluminiumlegierung. Es basiert auf dem bekannten Doppel-D-Ring-System und wird zusätzlich durch einen Magnetverschluss gesichert. Für Notfälle besitzt der Aventuro Gravel Carbon außerdem ein Emergency Quick Release System. Dabei lassen sich die Wangenpolster über spezielle Laschen entfernen, wodurch Ersthelfer den Helm einfacher abnehmen können.
Auch moderne Elektronik wurde berücksichtigt. Serienmäßig besitzt der Helm eine integrierte Actioncam-Halterung sowie eine zusätzliche Kamerahalterung für den Kinnbereich. Diese kann laut Touratech in vier Positionen eingerastet und um 360 Grad gedreht werden. Darüber hinaus stehen vorbereitete Aufnahmen für gängige Intercom-Systeme zur Verfügung.
Der Touratech Aventuro Gravel Carbon ist ab sofort in zwei Dekorvarianten und sechs Größen von S bis 3XL erhältlich. Die Preise beginnen bei 749 Euro. Weitere Informationen gibt es im Touratech-Webshop.
Sena 60X mit Joystick-Steuerung und Sound by Bose vorgestellt - Blind bedienbar dank Joystick das kann das neue Sena Flaggschiff
Sena bricht beim neuen Flaggschiff mit einer alten Gewohnheit und setzt erstmals auf ein Bedienkonzept, das komplett ohne Blick auf die Hand funktioniert. Was hinter dem 60X steckt und wie weit die Verbindung reicht.
Sena schickt mit dem 60X ein neues Flaggschiff seiner Interkom-Reihe ins Rennen und bricht dabei mit einer alten Gewohnheit. Zum ersten Mal setzt der Hersteller in seinem Sortiment auf eine Joystick-Steuerung, die von zwei frei belegbaren Tasten flankiert wird. Der Gedanke dahinter ist auf dem Motorrad schnell nachvollziehbar: Wer den Mitfahrer vor einer Gefahr warnen, einen Anruf annehmen oder die Musik stummschalten will, während die Strecke volle Konzentration verlangt, greift blind ins Leere - oder eben zum Joystick. Der lässt sich laut Hersteller auch mit Handschuhen ertasten, ohne den Blick von der Straße zu nehmen. Die beiden Zusatztasten kann jeder Fahrer mit jenen Funktionen belegen, die er am häufigsten nutzt.
Herzstück der Kommunikation sind Mesh 3.0 und Wave Interkom. Sie sollen die Verbindung genau in jenen Momenten aufrechterhalten, in denen eine Gruppe auseinanderdriftet - wenn eine Ampel zwei Maschinen trennt, ein Überholmanöver den Abstand vergrößert oder ein schneller Abschnitt die Kolonne streckt. Über Wave reicht die Verbindung theoretisch unbegrenzt weit, im Mesh-Betrieb sind es 2 Kilometer in offenem Gelände, ebenso wie über Bluetooth. Beim Group Mesh sind bis zu 24 Teilnehmer möglich, im Open Mesh und über Wave laut Hersteller praktisch unbegrenzt viele, über Bluetooth bis zu vier. Für Abwärtskompatibilität bleibt Mesh 2.0 an Bord, und dank Wave ist auch markenübergreifende Kommunikation möglich. Welches Protokoll im Hintergrund arbeitet, muss den Fahrer dabei nicht kümmern.
Nach dem Spider X Slim hält das flachere Gehäuse nun auch im Spitzensegment Einzug. Das schlankere Profil soll sich enger an die Helmschale anschmiegen und den Luftwiderstand verringern, ohne bei Bedienelementen oder Funktionen Abstriche zu machen. Für den Klang sorgen 40-mm-HD-Lautsprecher in Kombination mit Sound by Bose, das über die SoundDesign-Einstellung und die WaveForm-Audio-Engine an die rauen Hörbedingungen am Motorrad angepasst wird - mit volleren Bässen und einem laut Hersteller stabileren Klangbild bei hohem Tempo. Am Mikrofon arbeitet die KI-gestützte Geräuschunterdrückung AINR. Geladen wird der 1000-mAh-Akku entweder klassisch oder kabellos nach Qi-Standard; eine volle Ladung dauert 2:30 Stunden, 20 Minuten Schnellladung liefern rund vier Stunden Gesprächszeit im Mesh-Modus. Insgesamt nennt Sena 19 Stunden Gesprächszeit im Mesh-Betrieb und bis zu 29 Stunden über Bluetooth.
Die weitere Ausstattungsliste liest sich vollständig: Bluetooth 5.3 fürs Smartphone, Sprachsteuerung, drahtlose OTA-Updates, Magnethalterung sowie eine Wasserdichtigkeit nach IPX7. Die Frontblenden lassen sich in Weiß, Silber, Mattschwarz und glänzendem Schwarz austauschen, zwei Befestigungssätze liegen bei. Gesteuert wird das System über die Sena Motorcycles App und die Sena Wave App. Zudem greift die von Sena festgelegte begrenzte lebenslange Garantie. Das Sena 60X ist ab sofort erhältlich - als Einzelversion zum empfohlenen Verkaufspreis von 429 Euro, im Duo-Paket für 799 Euro.
Mit dem 60X bündelt Sena seine aktuellen Technologien in einem Slim-Gehäuse und setzt beim Bedienkonzept erstmals auf einen Joystick mit frei belegbaren Tasten. Wer viel in wechselnden Gruppen unterwegs ist und Wert auf blind bedienbare Kommunikation legt, findet hier das derzeitige Spitzenmodell der Marke.
Hepco&Becker Zubehör für die BMW F 450 GS - Umfangreiches Zubehörprogramm für Alltag, Tour und Offroad
Mit der neuen BMW F 450 GS erweitert BMW sein Adventure-Angebot um eine kompakte Reiseenduro. Das umfangreiches Zubehörprogramm reicht von Schutzkomponenten über Gepäcksysteme bis hin zu Komfortzubehör und soll die F 450 GS für Reisen, Alltag und Offroad-Einsätze individuell aufrüsten.
Mit der BMW F 450 GS steigt ein neues Adventure-Modell in die Mittelklasse ein. Bereits kurz nach der Vorstellung bietet Hepco&Becker ein breites Portfolio an fahrzeugspezifischem Zubehör an, das gezielt für das neue Modell entwickelt wurde. Der deutsche Zubehörhersteller deckt dabei nahezu alle wichtigen Bereiche ab – vom Schutz des Motorrads über Gepäcklösungen bis hin zu mehr Komfort auf langen Touren. Nach Angaben von Hepco&Becker wird das Sortiment in den kommenden Monaten zudem kontinuierlich erweitert.
Gerade bei einer Reiseenduro gehören Sturz- und Motorschutz zu den ersten Zubehörteilen vieler Besitzer. Für die BMW F 450 GS bietet Hepco&Becker deshalb mehrere Schutzkomponenten an, die sowohl auf der Straße als auch im Gelände zusätzlichen Schutz bieten sollen. Den Anfang machen Motorschutzbügel, die in einer schwarzen sowie silbernen Ausführung erhältlich sein werden. Ergänzt werden sie durch passende Tankschutzbügel, die den oberen Fahrzeugbereich schützen sollen. Wer zusätzlich die Bedienelemente absichern möchte, findet außerdem Griffschutzbügel in zwei Farbvarianten. Abgerundet wird das Schutzpaket durch eine massive Motorschutzplatte, welche den Motorbereich vor Steinschlag oder Bodenkontakt schützen soll. Für Offroad-Fahrer interessant ist außerdem das Lampenschutzgitter, das den Scheinwerfer vor Beschädigungen bewahren kann.
Auch beim Thema Gepäck bietet Hepco&Becker bereits zum Marktstart zahlreiche Lösungen für die BMW F 450 GS an. Mit dem Tankring Basic lassen sich Tankrucksäcke schnell und werkzeuglos befestigen. Für Softgepäck steht der bekannte C-Bow Taschenhalter zur Verfügung. Wer mit Topcase unterwegs ist, kann zwischen mehreren Trägersystemen wählen. Zur Auswahl stehen das klassische Alurack, das Easyrack mit einklappbarem Bügel oder das besonders kompakte Smartrack. Zusätzlich bietet Hepco&Becker eine Gepäckbrückenverbreiterung an, die die vorhandene Gepäckfläche erweitert. Komplettlösungen sind ebenfalls erhältlich: Das Smartrack-Set inklusive Xcore Topcase wird in zwei Varianten angeboten und richtet sich an Fahrer, die direkt mit einer vollständigen Gepäcklösung starten möchten. Ergänzt wird das Angebot durch eine Rohrgepäckbrücke, die speziell für Gepäckrollen oder Softbags ausgelegt ist.
Neben Schutz und Gepäck legt Hepco&Becker auch Wert auf Ergonomie und Alltagstauglichkeit. Bereits verfügbar beziehungsweise angekündigt sind eine Seitenständerplatte, welche das Einsinken des Seitenständers auf weichem Untergrund reduzieren soll, sowie die Nova Zusatzscheinwerfer, die insbesondere bei Dunkelheit für bessere Sicht sorgen sollen. Für eine ergonomischere Sitzposition befinden sich außerdem eine Lenkererhöhung sowie eine Lenkererhöhung mit Versatz in Vorbereitung. Ebenfalls angekündigt wurde ein passender Hauptständer, der Wartungsarbeiten oder das Beladen des Motorrads erleichtern soll.
Hepco&Becker weist darauf hin, dass das Zubehörprogramm für die BMW F 450 GS noch nicht abgeschlossen ist. Weitere Produkte befinden sich bereits in Entwicklung und sollen das Angebot in den kommenden Monaten ergänzen. Wie bei allen fahrzeugspezifischen Produkten wurden sämtliche Komponenten speziell für die BMW F 450 GS entwickelt und auf das Motorrad abgestimmt. Über die Fahrzeugauswahl "Mein Bike" im Onlineshop erhalten Kunden ausschließlich kompatible Produkte für ihr Modell.
Mit dem bereits zum Marktstart verfügbaren Zubehörprogramm deckt Hepco&Becker nahezu alle wichtigen Bereiche der neuen BMW F 450 GS ab. Schutzkomponenten, Gepäcksysteme und Komfortzubehör ermöglichen es Fahrern, die kompakte Reiseenduro individuell an den geplanten Einsatzzweck anzupassen – vom täglichen Pendeln bis zur mehrtägigen Adventure-Tour. Gleichzeitig kündigt der Hersteller bereits weitere Produkte an, wodurch das Sortiment in den kommenden Monaten weiter wachsen dürfte. Weitere Informationen zum vollständigen Zubehörprogramm für die BMW F 450 GS sowie viele weitere Produkte findet ihr auf der offiziellen Website von Hepco&Becker.
NIU FQiX jetzt erhältlich – Neue Elektroroller starten weltweit -Sportliches Design und smarte Technik für den Stadtverkehr
Nach der Premiere auf der EICMA 2025 ist die neue NIU FQiX Modellreihe jetzt im Handel erhältlich. Zwei Versionen, neue Technik und bis zu 110 Kilometer Reichweite sollen eine junge Zielgruppe ansprechen.
Mit dem NIU FQiX erweitert der chinesische Elektrozweiradhersteller sein Portfolio um eine neue Modellfamilie. Nach der Weltpremiere auf der EICMA 2025 und weiteren Präsentationen auf internationalen Motorradmessen ist die Baureihe nun im Handel erhältlich. NIU bietet den neuen Elektroroller in zwei Leistungsstufen an und richtet sich damit vor allem an urbane Pendler sowie eine junge, technologieaffine Zielgruppe.
Mit dem FQiX führe NIU eine neue Designsprache ein. Im Vergleich zu den bisherigen Baureihen wirke der Roller sportlicher, progressiver und stärker auf den urbanen Alltag zugeschnitten. Zur Serienausstattung gehöre ein 5-Zoll-TFT-Farbdisplay. Über die sogenannte NIU Link Crown könnten Fahrer durch Menüs navigieren sowie Medien- und Navigationsfunktionen bedienen.
Gerade bei Stadtfahrzeugen werden Assistenzsysteme immer wichtiger. Deshalb stattet NIU den FQiX mit mehreren Sicherheitsfunktionen aus. Ein Totwinkel-Assistent solle vor Fahrzeugen im toten Winkel warnen. Bei einer Notbremsung aktiviere sich automatisch die Warnblinkanlage. Zusätzlich verfüge der Roller über einen GPS-basierten Diebstahlschutz, der das Fahrzeug jederzeit lokalisierbar machen solle.
Die neue Modellreihe wird in zwei Versionen angeboten. Der NIU FQiX 150 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und darf bereits mit der Führerscheinklasse AM gefahren werden. Optional sei eine zweite Batterie erhältlich. Der Einstiegspreis liegt in Deutschland bei 2.499 Euro.
Wer mehr Leistung für den Stadt- und Stadtrandverkehr suche, könne zum NIU FQiX 300 greifen. Dieses Modell erreiche 80 km/h, sei für die Führerscheinklasse A1 ausgelegt und startet in Deutschland bei 2.999 Euro. Beide Modelle sollen laut NIU eine Reichweite von bis zu 110 Kilometern erreichen und würden sich damit im eigenen Segment als besonders reichweitenstarke Angebote positionieren.
Nach den ersten Präsentationen Ende 2025 ist der NIU FQiX nun offiziell im Handel erhältlich.
Bimota KB998 Rimini: Aktive Aerodynamik am Motorrad! - Elektronik steuert Winglets in Echtzeit
Die Bimota KB998 Rimini erhält ein aktives Aerodynamiksystem mit Echtzeit-Steuerung von GET. Die Zusammenarbeit soll Mechanik und Elektronik enger miteinander verbinden.
Die Elektronik übernimmt auf modernen Supersportlern immer mehr Aufgaben. Mit der neuen Bimota KB998 Rimini geht die italienische Marke nun den nächsten Schritt und setzt bei der aktiven Aerodynamik auf eine eigens entwickelte Steuerung von GET, der Elektroniksparte von Athena. Ziel der Zusammenarbeit sei eine besonders enge Verzahnung von Mechanik, Aerodynamik und Fahrzeugelektronik.
Im Mittelpunkt des Projekts steht eine speziell entwickelte Steuereinheit, welche die beweglichen Aerodynamik-Elemente der Bimota KB998 Rimini in Echtzeit regeln soll. Dafür verarbeitet das System verschiedene Sensordaten des Motorrads und passt die Stellung der aerodynamischen Winglets laufend an. Berücksichtigt würden dabei unter anderem Geschwindigkeit, Beschleunigung sowie die jeweilige Fahrsituation. Dadurch sollen sich Stabilität, Kurveneingang und Traktion verbessern.
Laut GET erforderte das Projekt eine vollständig auf die Bimota KB998 Rimini zugeschnittene Elektronikplattform. Diese kommuniziere direkt mit der Fahrzeugarchitektur und sei auf die mechanischen Lösungen des Motorrads abgestimmt.
Gerade bei aktiven Aerodynamiksystemen sei die Abstimmung zwischen Sensorik, Steuergerät und Mechanik entscheidend. Die Steuerung müsse innerhalb kürzester Zeit auf veränderte Fahrzustände reagieren und die Position der Winglets entsprechend anpassen.
Die Partnerschaft zwischen GET und Bimota besteht bereits. Gemeinsam arbeiteten beide Unternehmen zuvor an der BX 450 Enduro. Mit der KB998 Rimini wird diese Zusammenarbeit nun auf das Segment der Supersportler ausgeweitet.
Für GET markiert das Projekt einen weiteren Schritt über den Offroad-Bereich hinaus. Das Unternehmen positioniert sich damit verstärkt als Entwicklungspartner für elektronische Systeme im Hochleistungssegment von Straßenmotorrädern. Mit der neuen Steuerung der aktiven Aerodynamik zeigt die Bimota KB998 Rimini, wie eng moderne Fahrwerkstechnik, Aerodynamik und Elektronik inzwischen miteinander verknüpft werden können. Wie groß der praktische Nutzen dieses Systems tatsächlich ausfällt, wird sich allerdings erst auf der Rennstrecke beziehungsweise im Fahrbetrieb zeigen.
SHAD TR08 Sturzbügel-Tasche vorgestellt - Neue wasserdichte Adventure-Tasche für mehr Stauraum am Motorrad
Mit der neuen TR08 erweitert SHAD seine TERRA-Produktreihe um eine universell montierbare Sturzbügel-Tasche. Die wasserdichte 8-Liter-Lösung richtet sich an Adventure- und Offroad-Fahrer, die zusätzlichen Stauraum direkt am Motorrad schaffen möchten.
Wer regelmäßig mit einer Reiseenduro oder Adventure-Maschine unterwegs ist, kennt das Problem. Große Aluminiumkoffer oder Softbags bieten zwar viel Platz, doch häufig fehlen kleine, schnell erreichbare Staufächer für Werkzeug, Regenbekleidung, Ersatzhandschuhe oder Verpflegung. Genau an diesem Punkt setzt SHAD mit seiner neuen TR08 an und erweitert das bestehende Adventure-Sortiment um eine weitere Transportlösung. Laut Hersteller soll die Tasche vor allem Fahrer ansprechen, die auch abseits befestigter Straßen unterwegs sind und ihren vorhandenen Stauraum sinnvoll ergänzen möchten.
Mit der TR08 steigt SHAD erstmals in die Entwicklung eigener Sturzbügel-Taschen ein. Die neue Tasche ergänzt die bereits bekannte TERRA Waterproof-Serie, zu der unter anderem die TR30-Hecktasche sowie die TR10-Tanktasche gehören. Das neue Modell erweitert dieses Sortiment nun um eine Lösung, die den bislang ungenutzten Bereich rund um die Sturzbügel sinnvoll ausnutzen soll. Mit einem Fassungsvermögen von acht Litern richtet sich die TR08 nicht als Ersatz für Seitenkoffer oder Gepäckrollen, sondern vielmehr als praktische Ergänzung für Gegenstände, die während einer Tour jederzeit griffbereit sein sollen.
Ein wesentliches Merkmal der neuen Tasche ist das universelle Gurtsystem, das laut SHAD eine Montage an den meisten am Markt erhältlichen Sturzbügeln ermöglichen soll. Dadurch kann die TR08 unabhängig vom jeweiligen Motorradmodell eingesetzt werden, sofern ein passender Sturzbügel vorhanden ist. Separate modellspezifische Halterungen sind laut Hersteller nicht erforderlich. Gerade Adventure-Fahrer setzen häufig auf individuelle Gepäcklösungen. Durch die universelle Auslegung könnte sich die TR08 daher sowohl für große Reiseenduros als auch für mittelgroße Adventure-Bikes eignen.
SHAD beschreibt die TR08 als Gepäcklösung für den Einsatz unter schwierigen Wetter- und Geländebedingungen. Dafür kommt laut Hersteller ein verstärktes Polyestergewebe mit einer doppelten PVC- und Hypalon-Beschichtung zum Einsatz. Die Tasche sei nach IPX4 wasserdicht zertifiziert und zusätzlich für eine UV-Belastung von bis zu 1.500 Stunden ausgelegt. Besonders auf mehrtägigen Motorradreisen oder Offroad-Touren gehören Regen, Staub und intensive Sonneneinstrahlung zum Alltag. Entsprechend spielen robuste Materialien bei Gepäcksystemen eine entscheidende Rolle. SHAD positioniert die TR08 deshalb klar innerhalb seines wasserdichten Adventure-Programms.
Um die Haltbarkeit der Konstruktion sicherzustellen, wurden nach Angaben des Herstellers sämtliche verwendeten Materialien umfangreichen Belastungstests unterzogen. Dazu zählen Festigkeitsprüfungen, Zug- und Abriebtests sowie ein 100-stündiger Vibrationstest, der laut SHAD die Beanspruchung einer rund 100.000 Kilometer langen Motorradreise simulieren soll. Solche Prüfverfahren sollen sicherstellen, dass Material und Verschlüsse auch bei dauerhaft starken Erschütterungen im Gelände zuverlässig funktionieren.
Gerade im Offroad-Einsatz ist eine möglichst fest sitzende Beladung wichtig. Deshalb verfügt die TR08 über ein variables Verschlusssystem mit fünf Schnallen, mit dem sich das Taschenvolumen an die jeweilige Beladung anpassen lässt. Laut SHAD soll dadurch verhindert werden, dass sich der Inhalt während der Fahrt bewegt oder die Tasche unnötig Spiel bekommt. Die maximale Zuladung beträgt 2,6 Kilogramm. Damit eignet sich die Tasche vor allem für kleinere Ausrüstungsgegenstände, Werkzeug oder Ersatzbekleidung.
Neben der eigentlichen Tasche integriert SHAD außerdem ein Molle-Befestigungssystem. Dadurch könne weiteres Zubehör flexibel ergänzt werden. Nach Herstellerangaben lässt sich die TR08 beispielsweise mit den größeren TR40- oder TR50-Taschen kombinieren. Fahrer können ihr Gepäcksystem dadurch individuell an die jeweilige Reise anpassen. Gerade bei längeren Touren bietet ein modulares Gepäcksystem Vorteile, da nicht immer das komplette Equipment benötigt wird.
Auch beim Thema Sicherheit hat SHAD zusätzliche Funktionen vorgesehen. Die TR08 ist für zwei Vorhängeschlösser vorbereitet. Eines dient dazu, den Inhalt der Tasche zu sichern, während das zweite die Tasche direkt am Motorrad befestigen kann. Dadurch soll sowohl der Zugriff auf den Inhalt als auch das Entfernen der gesamten Tasche erschwert werden.
Mit der Einführung der TR08 baut SHAD sein Angebot im Adventure-Bereich weiter aus. Das Unternehmen gehört zur NAD-Gruppe mit Sitz in Barcelona und entwickelt neben Zubehör für den Nachrüstmarkt auch Gepäcksysteme für zahlreiche Motorradhersteller im Erstausrüstungsbereich. Nach Unternehmensangaben werden SHAD-Produkte mittlerweile in mehr als 80 Ländern vertrieben. Die neue TR08 soll die TERRA-Reihe als vielseitiges Gepäcksystem weiter ergänzen und zusätzlichen Stauraum an einer bislang wenig genutzten Position des Motorrads schaffen.
Die SHAD TR08 ist ab sofort zum UVP von 59,00 Euro erhältlich. Bezogen werden kann die wasserdichte Sturzbügel-Tasche über das europaweite SHAD-Händlernetz. Alle weiteren Informationen sowie die Händlersuche findet ihr auf der offiziellen SHAD-Website.
Cardo Ride App erhält Apple CarPlay Integration - Navigation direkt am Motorrad Display was das bringt
Cardo bringt Apple CarPlay auf das Motorrad-Display. Navigation und Dashboard sollen künftig direkt im Cockpit landen. Doch die neue Funktion gibt es nur unter bestimmten Voraussetzungen. Was Fahrer jetzt wissen müssen und wer vorerst leer ausgeht.
Cardo Systems erweitert seine Ride-App um die Integration von Apple CarPlay. Die neuen Funktionen stehen ab sofort im Premium-Abo Cardo Ride Pro zur Verfügung und sind über den Apple App Store erhältlich. Wer die App aktualisiert, kann Navigations- und Dashboard-Funktionen künftig auf kompatiblen Motorrad-Displays nutzen. Der Zeitpunkt ist gut gewählt: Immer mehr Serienmaschinen kommen bereits ab Werk mit CarPlay-Unterstützung. Zu den prominenten Beispielen zählen die Honda Gold Wing, einige Touring-Modelle von Harley-Davidson und Indian sowie die dreirädrigen Can-Am Spyder.
Kern des Updates ist die vertraute CarPlay-Benutzeroberfläche, die nun direkt auf dem Cockpit-Display landet. Fahrer greifen damit auf Navigationsfunktionen zu und steuern ihre Fahrt über eine Oberfläche, die laut Cardo ablenkungsreduziert gestaltet ist - der Blick soll möglichst auf der Straße bleiben. Neben der Dashboard-Integration bringt Cardo Ride Pro weitere Werkzeuge mit: Ein Tracking zeichnet jede Fahrt auf, zeigt die Route auf einer interaktiven Karte und liefert detaillierte Fahrstatistiken. Gedacht ist all das als Teil eines größeren Ecosystems, in dem Kommunikation, Konnektivität und digitale Dienste zusammenspielen sollen.
Wer kein iPhone fährt, geht vorerst leer aus - zumindest noch. Cardo kündigt an, den Support für Android Auto in der Cardo Ride App für die nahe Zukunft einzuplanen. CEO Alon Lumbroso beschreibt das CarPlay-Update als weiteren Schritt hin zu nahtloser Konnektivität, die sicheres Navigieren und die Konzentration aufs Fahren verbinden soll.
Mit der CarPlay-Integration in Cardo Ride Pro rückt das Smartphone näher ans Motorrad-Cockpit - vorausgesetzt, man nutzt ein iPhone, das Premium-Abo und eine Maschine mit kompatiblem Display. Für Fahrer neuerer Tourer mit werkseitiger CarPlay-Unterstützung wird die App damit deutlich interessanter. Android-Fahrer und die Frage nach den kompatiblen Displays bleiben die offenen Punkte, die die Praxis noch klären muss.
Sommer-Feeling für 12.000 Euro: Vespa Gigi Edition - Exklusive Sonderedition für Sammler und Markenfans
Vespa und Gigi Saint-Tropez präsentieren eine limitierte Sonderedition, die italienisches Lebensgefühl und mediterranes Design miteinander verbinden soll.
Mit der neuen Vespa Gigi Edition geht die italienische Traditionsmarke nun eine Kooperation mit Gigi Saint-Tropez ein. Die limitierte Sonderedition soll das Lebensgefühl der italienischen Riviera einfangen und richtet sich an Markenfans sowie Sammler, die Wert auf exklusive Gestaltung legen. Die Modelle werden ausschließlich auf Bestellung angeboten.
Im Mittelpunkt der Sonderedition steht eine eigens entwickelte Lackierung in einem kräftigen Sonnengelb. Laut Vespa soll sie eine Hommage an die Ursprünge von Gigi darstellen und den Sommer an der italienischen Küste widerspiegeln. Dazu kommen zahlreiche Details, die sich klar vom Serienmodell abheben. Die gepolsterte Sitzbank ist in Cognac gehalten und mit elfenbeinfarbenen Nähten versehen. An der Front befindet sich eine Verkleidung mit einem Design, das von den gestreiften Sonnenschirmen des Restaurants Gigi Saint-Tropez inspiriert worden sein soll. Ergänzt wird sie durch einen Gepäckträger mit Lederbändern, der beispielsweise Platz für ein Strandtuch bieten soll.
Auch am Heck setzt sich dieses Konzept fort. Dort befindet sich ein verchromter Gepäckträger mit einem Korb aus Korbgeflecht, der den mediterranen Charakter der Sonderedition unterstreichen soll.
Für den klassischen Auftritt sorgen außerdem elfenbeinfarbene Felgen in Kombination mit Reifen mit offener Seitenwand. Diese Gestaltung soll an historische Vespa-Modelle erinnern, die einst an der Côte d'Azur unterwegs gewesen seien. Abgerundet wird die Optik durch das Gigi-Logo auf der Frontverkleidung, das die Zusammenarbeit der beiden Marken sichtbar macht.
Die Vespa Gigi Edition wird ausschließlich für Gigi produziert und soll nur in limitierter Stückzahl erhältlich sein. Interessenten können die Sondermodelle direkt über Vespa bestellen. Der Einstiegspreis liegt laut Hersteller bei 12.000 Euro. Damit positioniert sich die Sonderedition klar als exklusives Sammlerstück und weniger als klassischer Alltagsroller.
Mit dieser Kooperation möchten Vespa und Gigi laut Hersteller gemeinsame Werte wie Freiheit, Reisen, Eleganz und Liebe zum Detail verbinden. Statt technischer Änderungen steht deshalb ausschließlich die Gestaltung im Mittelpunkt. Die Vespa Gigi Edition soll während der Saison unter den Pinien von Gigi Saint-Tropez ausgestellt werden.
Exklusive 20.000 Euro Edel-Triumph: Speed Twin 1200 TFC 2027 -Limitierte Modern Classic mit edlen Komponenten
Triumph erweitert die TFC-Modellreihe um eine auf 750 Exemplare limitierte Speed Twin 1200 TFC mit hochwertigen Komponenten, exklusiven Details und sportlicher Ergonomie.
Mit der Speed Twin 1200 TFC schlägt Triumph das fünfte Kapitel seiner Triumph Factory Custom (TFC)-Modelle auf. Die neue Modern Classic basiert auf der Speed Twin 1200 RS, soll diese jedoch mit exklusiver Ausstattung, hochwertigen Komponenten und einer auf weltweit 750 Exemplare limitierten Produktion nochmals aufwerten.
Bereits auf den ersten Blick unterscheidet sich die neue Speed Twin 1200 TFC deutlich vom Serienmodell. Die Lackierung Obsidian Gold kombiniert eine schwarze Metallic-Basis mit goldenen Partikeln, ergänzt durch zahlreiche Carbonbauteile an Kotflügeln, Seitendeckeln und Fersenschützern. Goldene Gabeltauchrohre, eine goldfarbene Antriebskette sowie zahlreiche schwarze Anbauteile runden den Auftritt ab.
Jedes Motorrad erhält eine individuelle Seriennummer auf der gefrästen oberen Gabelbrücke sowie ein signiertes Echtheitszertifikat. Zusätzlich liefert Triumph eine Indoor-Abdeckung und eine wasserdichte Sitzbankabdeckung mit.
Im Vergleich zur Speed Twin 1200 RS erhält die TFC eine deutlich sportlichere Ergonomie. Clip-On-Lenker, nach hinten verlegte Fußrasten und eine gefräste Gabelbrücke sollen den Fahrer stärker mit dem Motorrad verbinden und eine aktivere Sitzposition ermöglichen. Ob sich daraus tatsächlich ein dynamischeres Fahrgefühl ergibt, wird sich allerdings erst im Fahrbetrieb zeigen.
Die Sitzbank besteht aus einer Kombination aus schwarzem Leder und Wildleder mit Rippenstruktur und fügt sich optisch in den sportlichen Auftritt ein. Moderne LED-Leuchten vorne und hinten sowie integrierte Bullet-Rückleuchten komplettieren das Design.
Auch technisch setzt Triumph auf hochwertige Komponenten. Vorne und hinten arbeitet ein vollständig einstellbares Öhlins-Fahrwerk, das sich über Vorspannung sowie Druck- und Zugstufe individuell abstimmen lässt. Die Bremsanlage besteht aus Brembo Stylema-Bremssätteln, radialem Brembo-Hauptbremszylinder und einem einstellbaren MCS-Bremshebel. Leichte Aluminium-Gussräder sollen gemeinsam mit den serienmäßigen Metzeler Racetec RR K3-Reifen für präzises Handling sorgen.
Für den Klang sorgen Akrapovič-Schalldämpfer aus Titan und Carbon, die den charakteristischen Zweizylinder-Sound zusätzlich unterstreichen sollen.
Den Antrieb übernimmt der bekannte 1200-Kubik-Bonneville-Zweizylinder von Triumph. Laut Hersteller soll er kraftvolle Performance mit dem typischen Charakter der Bonneville-Baureihe verbinden. Die Leistungsdaten von 105 PS bei 7.750 U/min und 112 Nm bei 4.250 U/min sprechen aber für genügend Performance. Zur Serienausstattung gehören unter anderem:
Mit der neuen Speed Twin 1200 TFC erweitert Triumph seine exklusive Factory Custom-Familie. Nach Thruxton TFC, Rocket 3 TFC und zwei Bobber TFC-Editionen ist sie erst das fünfte Modell mit dem prestigeträchtigen TFC-Emblem. Die Baureihe steht laut Triumph für limitierte Sondermodelle mit hochwertiger Ausstattung, exklusivem Design und werksseitig entwickelten Komponenten. Gerade bei der Speed Twin passt dieses Konzept gut ins Gesamtbild. Während die RS bereits als sportlichste Modern Classic der Baureihe gilt, richtet sich die TFC an Fahrer, die besonderen Wert auf exklusive Details und hochwertige Komponenten legen.
Die neue Triumph Speed Twin 1200 TFC kostet in Deutschland 20.895 Euro (zzgl. händlerspezifischer Liefernebenkosten, inkl. 4 Jahren Herstellergarantie) und in Österreich 23.795 Euro (inkl. Nebenkosten und NOVA, inkl. 4 Jahren Herstellergarantie). Die Auslieferung der weltweit auf 750 Exemplare limitierten Sonderserie soll ab Oktober 2026 beginnen.
Triumph nennt zudem ein Wartungsintervall von 16.000 Kilometern und gewährt eine vierjährige Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Diese Garantie gilt laut Hersteller auch für Triumph-Originalzubehör, das gemeinsam mit dem Motorrad gekauft wird.
Calimoto Update: Neue Features für kurvigere Motorradtouren -Weniger Stadtverkehr, mehr Fahrspaß auf der Landstraße
Calimoto entwickelt seine marktführende App für Motorrad-Navigation weiter: Verbessertes Kurvenrouting, weniger Stadtverkehr sowie die Anzeige von Fähren und Mautstraßen sollen die Tourenplanung für Motorradfahrer noch komfortabler machen.
Wer mit dem Motorrad lieber über kleine Landstraßen als durch den Stadtverkehr fährt, dürfte sich über das aktuelle calimoto-Update freuen. Das Routingprofil ”superkurvig” meidet größere Städte künftig weitgehend, während auch das Profil ”kurvig” häufiger landschaftlich reizvolle Landstraßen bevorzugt. Ziel der Anpassungen ist es, Motorradfahrer schneller auf die Straßen zu bringen, die den meisten Fahrspaß versprechen.
Ebenfalls neu ist die Darstellung von Fähren und Mautstraßen direkt in der Kartenansicht. Dadurch lassen sich Touren noch genauer planen und mögliche Zusatzkosten oder Fährverbindungen bereits vor Fahrtbeginn berücksichtigen.
Calimoto Motorradtouren können sowohl in der App als auch am Desktop geplant werden und stehen anschließend auf allen Geräten zur Verfügung. Wer keine Route selbst erstellen möchte, kann sich innerhalb weniger Sekunden automatisch eine kurvenreiche Rundtour berechnen lassen.
Die speziell für Motorradfahrer entwickelte Turn-by-Turn-Navigation mit Sprachansagen funktioniert sowohl online als auch offline und soll den Blick möglichst auf der Straße halten.
Neben der Navigation zeichnet calimoto jede Fahrt automatisch auf. Anschließend stehen zahlreiche Statistiken wie Fahrzeit, Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit, Höhenprofil sowie gefahrene Strecke zur Verfügung.
Eigene Touren lassen sich außerdem unkompliziert mit Freunden oder anderen calimoto-Nutzern teilen.
Nach Angaben des Unternehmens zählt calimoto inzwischen mehr als eine Million Nutzer. Im Jahr 2025 wurden über 3 Millionen Touren mit einer Gesamtstrecke von rund 370 Millionen Kilometern gefahren.
Zusätzlich bietet calimoto einen eigenen Blog mit Reiseberichten und Motorrad-News sowie Inhalte auf Instagram, YouTube und Facebook.
Weitere Informationen und Registrierung unter www.calimoto.com.
Sena 60S Evo mit Sound by Bose und lebenslanger Garantie - Was der Sprung vom 60S auf das Evo wirklich bringt
Sena bringt mit dem 60S Evo eine überarbeitete Version seines Premium-Intercoms. Die Basis bleibt vertraut, doch zwei gezielte Neuerungen sollen den Unterschied machen. Was sich hinter Sound by Bose und der lebenslangen Garantie verbirgt.
Sena schickt mit dem 60S Evo eine überarbeitete Version seines Premium-Intercoms ins Rennen. Wer das bisherige 60S kennt, findet hier vertrautes Terrain – die Basis bleibt nahezu identisch. Zwei gezielte Neuerungen sollen den Unterschied machen: eine Audioabstimmung namens Sound by Bose und eine eingeschränkte lebenslange Garantie auf die Haupteinheit. Beides Punkte, die bei einem angekündigten Preis von 429 Euro durchaus eine Rolle spielen. Verfügbar ist das Gerät ab sofort beim Fachhandel sowie im offiziellen Sena-Store.
Unter der neuen Schale arbeitet das aus dem 60S bekannte Paket. Dazu zählen Mesh Intercom 3.0, Wave Intercom, Bluetooth 5.3 sowie eine KI-basierte Geräuschreduzierung am Mikrofon. Sprachsteuerung und OTA-Updates sind ebenso an Bord wie die Wasserdichtigkeit nach IPX7. Die Akkulaufzeit gibt Sena mit bis zu 27 Stunden im Bluetooth-Modus und 19 Stunden im Mesh-Betrieb an. An dieser Ausstattung ändert sich nichts – die Neuerungen setzen woanders an.
Akustik ist auf dem Motorrad ein heikles Thema. Wind, Motor, Rollgeräusche und die Aerodynamik des Helms machen das Hören mit steigendem Tempo zur Herausforderung. Genau hier setzt das Evo an: Sena kombiniert seine kompakten Lautsprecher mit der Bose WaveForm Audio Engine und dem Bose Sound Design. Ziel ist laut Hersteller ein klarerer und stabilerer Klang, vor allem bei der tonalen Balance, wenn die Lautstärke steigt. Auch abrupte Lautstärkeschwankungen – jenes bekannte Auf- und Abschwellen des Tons bei höherem Tempo – sollen begrenzt werden. Für alle, die häufig zwischen Navigation, Telefonat, Musik und Intercom wechseln, ist das der spürbarste Unterschied im Alltag.
Die zweite Neuerung betrifft die Garantie. Das 60S Evo wird laut Sena als erstes Intercom mit einer eingeschränkten lebenslangen Garantie angekündigt. Diese deckt die Haupteinheit gegen Defekte ab, die auf Komponenten- oder Herstellungsfehler zurückgehen. Für den Akku gilt eine Garantie von fünf Jahren, sofern dessen Kapazität unter 50 Prozent fällt. Auch das Befestigungskit ist fünf Jahre abgedeckt. Die Garantie gilt ausschließlich für den Erstkäufer. Eine Registrierung über die Sena Motorcycles App wird empfohlen, um die Abwicklung zu vereinfachen – fehlt sie, schränkt das die Garantierechte allerdings nicht ein.
Das 60S Evo baut auf einer umfangreichen Basis auf und ergänzt sie um zwei konkrete Argumente: bessere Audioabstimmung über Sound by Bose und eine eingeschränkte lebenslange Garantie auf die Haupteinheit. Wer mit seinem 60S zufrieden ist, sollte den Umstieg vor allem davon abhängig machen, wie viel ihm Klangkomfort und Garantie wert sind. Für jene, die ohnehin nach einem neuen Premium-Intercom suchen, liefert die Evo-Version handfeste Punkte zum Abwägen. Preis: 429 Euro.
VOGE DS900X: Wunderlich Zubehör für die Reiseenduro - Strategische Portfolio-Erweiterung für VOGEs Flaggschiff
Mit der VOGE DS900X nimmt Wunderlich erstmals ein Modell des chinesischen Herstellers in sein Entwicklungsportfolio auf. Den Ausschlag gaben laut Unternehmen das technische Potenzial der Reiseenduro und ihre wachsende Bedeutung am Markt.
Seit über vier Jahrzehnten entwickelt Wunderlich Premium-Komponenten für BMW, Ducati und Harley-Davidson. Nun schlägt das Unternehmen ein neues Kapitel auf: Künftig sollen auch Motorräder neuer Hersteller berücksichtigt werden, sofern sie aus technischer Sicht überzeugen und für anspruchsvolle Motorradfahrer relevant sind. Den Anfang macht die VOGE DS900X, die laut Wunderlich genau diese Voraussetzungen erfüllt.
Für Wunderlich ist die Aufnahme der VOGE DS900X keine spontane Entscheidung. Das Unternehmen sieht den internationalen Motorradmarkt im Wandel. Neue Hersteller würden heute nicht mehr ausschließlich über günstige Preise auftreten, sondern zunehmend mit modernen Plattformen, hoher Entwicklungsdynamik und einer beachtlichen technischen Qualität überzeugen. Genau darin erkennt Wunderlich langfristiges Potenzial. Felix Wunderlich bringt diesen Ansatz auf den Punkt: ,,Wer Märkte lediglich beobachte, reagiere auf Entwicklungen. Wer technologische Veränderungen früh erkenne, könne sie aktiv mitgestalten." Entsprechend versteht das Unternehmen die VOGE DS900X als Auftakt einer strategischen Erweiterung seines Entwicklungsportfolios.
Nach Einschätzung von Wunderlich vereint die VOGE DS900X mehrere Eigenschaften, die sie für den Zubehörhersteller interessant machen. Die Reiseenduro soll mit ihrer technischen Basis, ihrer umfangreichen Serienausstattung und einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis besonders Adventure-Fahrer ansprechen. Gleichzeitig sieht Wunderlich in ihr eine Plattform mit internationaler Relevanz und entsprechendem Wachstumspotenzial.
Passend zur VOGE DS900X hat Wunderlich bereits ein umfangreiches Sortiment entwickelt. Dieses umfasst nahezu alle Bereiche, die für Reise- und Adventure-Fahrer relevant sind: Ergonomie, Komfort, Fahrzeugschutz, Fahrwerk, Sicherheit, Smart Media und Systemgepäck.
Wie bei allen Wunderlich-Produkten stehen hochwertige Materialien, passgenaue Verarbeitung und eine harmonische Integration ins Fahrzeugdesign im Mittelpunkt. Ziel ist es, die VOGE DS900X individuell an die Bedürfnisse von Reise- und Adventure-Fahrern anzupassen, ohne Kompromisse bei Qualität oder Funktion einzugehen.
Mit der VOGE DS900X setzt Wunderlich ein deutliches Zeichen: Premium-Zubehör soll künftig nicht mehr ausschließlich etablierten Marken vorbehalten sein. Entscheidend sind für den Zubehörhersteller vielmehr technische Relevanz, Entwicklungspotenzial und die Nachfrage anspruchsvoller Motorradfahrer. Die VOGE DS900X bildet damit den Auftakt einer strategischen Erweiterung, die künftig auch weitere moderne Motorradplattformen umfassen könnte. Das komplette Zubehörprogramm für die VOGE DS900X findet ihr auf der offiziellen Wunderlich-Website.
Die Kawasaki Z 650 S bekommt das volle Touring-Paket - Neues Zubehörprogramm für die Kawasaki Z650S vorgestellt
Die Kawasaki Z 650 S zählt zu den beliebtesten Naked Bikes der Mittelklasse. Für das Modelljahr 2026 erweitert Hepco&Becker das Zubehörprogramm um zahlreiche neue Komponenten für Schutz, Gepäcktransport und Tourenkomfort.
Vom Motorschutzbügel bis zum Topcase-System erhält die Kawasaki Z 650 S eine umfassende Auswahl an fahrzeugspezifisch entwickelten Anbauteilen. Das neue Programm richtet sich sowohl an Pendler als auch an Tourenfahrer und Vielfahrer, die ihr Motorrad individuell an ihre Anforderungen anpassen möchten. Neben verschiedenen Schutzlösungen umfasst das Angebot mehrere Gepäckträgersysteme, Taschenhalter, Beleuchtungskomponenten und Komfortzubehör. Damit lässt sich die Z 650 S je nach Einsatzzweck vom praktischen Alltagsbegleiter bis hin zum reisetauglichen Tourer ausbauen.
Den Schwerpunkt des neuen Programms bilden verschiedene Schutzkomponenten. Der Motorschutzbügel inklusive Protectionpad soll wichtige Fahrzeugbereiche bei Umfallern und kleineren Missgeschicken schützen. Ergänzt wird das Angebot durch einen Frontschutzbügel sowie einen Heckschutzbügel, die zusätzliche Sicherheit für Verkleidung und Fahrzeugheck bieten. Gerade bei einem Motorrad wie der Kawasaki Z 650 S, das häufig als Pendlerfahrzeug und Tourenmotorrad genutzt wird, können solche Schutzlösungen im Alltag einen praktischen Mehrwert bieten.
Besonders umfangreich fällt das Angebot im Bereich Gepäcksysteme aus. Mit dem Tankring Basic können passende Tankrucksäcke schnell und unkompliziert befestigt werden. Für Seitengepäck steht der bewährte C-Bow Halter zur Verfügung. Wer zusätzlichen Stauraum am Heck benötigt, kann zwischen mehreren Trägersystemen wählen. Dazu gehören Easyrack, Alurack, Smartrack sowie das sportlich gestaltete Sportrack. Für Tourenfahrer besonders interessant dürfte das neue Smartrack Set inklusive Xcore Topcase sein. Damit erhält die Z 650 S eine praktische Transportlösung für Wochenendausflüge oder längere Reisen. Abgerundet wird das Gepäckprogramm durch eine Gepäckbrückenverbreiterung, die zusätzliche Möglichkeiten zur Befestigung von Gepäckrollen oder Taschen schafft.
Neben Schutz und Gepäck hat Hepco&Becker auch den Komfort im Blick. Die Seitenständerplatte vergrößert die Aufstandsfläche des Seitenständers und kann vor allem auf weichem Untergrund zusätzliche Stabilität bieten. Für bessere Sichtverhältnisse stehen außerdem die LED-Zusatzscheinwerfer Nova zur Verfügung. Die Zusatzbeleuchtung soll die Ausleuchtung der Fahrbahn verbessern und gleichzeitig die Sichtbarkeit des Motorrads erhöhen.
Laut Hepco&Becker wurden sämtliche vorgestellten Komponenten speziell für die Kawasaki Z 650 S entwickelt und auf das Motorrad abgestimmt. Dadurch sollen Passgenauigkeit und eine harmonische Integration in das Fahrzeug gewährleistet werden. Mit den neuen Schutz- und Gepäcklösungen erhält die Kawasaki Z 650 S 2026 ein umfangreiches Zubehörprogramm, das vom täglichen Pendelverkehr bis zur mehrtägigen Motorradtour zahlreiche Einsatzbereiche abdeckt.
Mit dem neuen Zubehörprogramm macht Hepco&Becker die Kawasaki Z 650 S 2026 noch vielseitiger. Schutzbügel, Gepäcklösungen und Komfortkomponenten erweitern die Einsatzmöglichkeiten des beliebten Mittelklasse-Naked-Bikes deutlich und richten sich an Fahrer, die ihr Motorrad individuell auf Alltag, Pendelstrecken oder längere Touren abstimmen möchten. Weitere Informationen zur Kawasaki Z 650 S sowie zu allen verfügbaren Zubehörkomponenten finden Interessierte auf der offiziellen Website von Hepco&Becker.
GIVI XSpace: Neuer Motorradkoffer verbindet Alltag und Reisetour - Weltpremiere des erweiterbaren Monokey-Koffers
Motorradfahrer kennen das Problem: Im Alltag genügt meist ein kompakter Koffer, auf der Wochenendtour oder der Urlaubsreise wird jeder zusätzliche Liter Stauraum wertvoll. Mit dem neuen GIVI XSpace möchte der italienische Zubehörhersteller genau diese beiden Anforderungen in einer einzigen Gepäcklösung vereinen.
Der neue Monokey-Koffer verfügt über ein patentiertes Erweiterungssystem, das sein Ladevolumen innerhalb weniger Sekunden von 27 auf 36 Liter vergrößert. Dabei soll der Inhalt im Koffer bleiben können, während Entwicklung und Fertigung vollständig in Italien erfolgen. Mit dieser Weltpremiere erweitert GIVI sein Sortiment um eine Lösung, die Alltagstauglichkeit und Reisetauglichkeit miteinander verbinden soll.
Seit Jahrzehnten gehört GIVI zu den bekanntesten Herstellern von Motorradgepäck. Mit dem XSpace verfolgt das Unternehmen nun einen Ansatz, der zwei unterschiedliche Einsatzzwecke miteinander verbinden soll. Im täglichen Pendelverkehr wünschen sich viele Motorradfahrer möglichst kompakte Gepäcklösungen. Ein kleineres Topcase wirkt sich positiv auf Fahrzeugbreite, Gewicht und Handling aus und fügt sich optisch harmonischer ins Motorrad ein. Sobald jedoch eine längere Tour ansteht, wächst meist auch der Platzbedarf. Zusätzliche Kleidung, Regenausrüstung oder Reisegepäck benötigen deutlich mehr Stauraum. Genau hier setzt der neue GIVI XSpace an. Der Hersteller beschreibt den Koffer als Lösung, die Kompaktheit für den Alltag mit erweitertem Ladevolumen für Reisen kombinieren soll. Damit interpretiert GIVI das klassische Topcase-Konzept neu und möchte Motorradfahrern mehr Flexibilität bieten.
Die eigentliche Innovation steckt im Inneren des Koffers. GIVI integriert ein patentiertes mechanisches Teleskopsystem, das sich ausschließlich bei geöffnetem Deckel bedienen lässt. Mit einem einzigen Handgriff kann der Fahrer den Koffer nach oben ausfahren. Der Stauraum wächst dabei um 60 Millimeter, ohne dass Gepäck vorher entfernt oder umgeräumt werden muss. Laut Hersteller arbeitet dabei ein patentierter Zahnstangenmechanismus, der für eine präzise Führung und hohe Stabilität sorgen soll. Ebenso wichtig war GIVI die Sicherheit. Das System sei so konstruiert, dass ein unbeabsichtigtes oder unbefugtes Ausfahren verhindert werde. Dadurch soll der Mechanismus sowohl während der Fahrt als auch im abgestellten Zustand zuverlässig funktionieren.
Der GIVI XSpace bietet zwei unterschiedliche Konfigurationen und passt sich damit an den jeweiligen Einsatzzweck an. Im kompakten Zustand fasst der Koffer 27 Liter und eignet sich laut Hersteller besonders für den täglichen Einsatz. Die geringeren Außenabmessungen sollen Vorteile bei Aerodynamik, Stabilität und Fahrkomfort bieten, insbesondere im Stadtverkehr. Wird mehr Stauraum benötigt, lässt sich der Koffer mithilfe des patentierten Erweiterungssystems auf 36 Liter vergrößern. Damit soll er sich für Wochenendtouren und längere Motorradreisen eignen. In der erweiterten Konfiguration findet nach Angaben von GIVI sogar ein modularer GIVI-XXL-Helm mit Schirm nach ECE 22.06 Platz. Der Wechsel zwischen beiden Größen erfolgt innerhalb weniger Sekunden und soll jederzeit das passende Verhältnis zwischen kompakten Abmessungen und zusätzlichem Ladevolumen ermöglichen.
GIVI betont, dass Entwicklung und Konstruktion vollständig in Italien erfolgen. Nach Unternehmensangaben flossen dabei mehr als 48 Jahre Erfahrung im Bereich Motorradzubehör in die Entwicklung ein. Der Hersteller setzt auf Materialien, die gegen Stöße, UV-Strahlung und Witterungseinflüsse beständig sein sollen. Gleichzeitig werde auch im ausgefahrenen Zustand eine Wasserbeständigkeit gewährleistet. Die Linienführung orientiert sich an modernen Touring-Motorrädern und verbindet die variable Bauweise mit einem möglichst harmonischen Erscheinungsbild.
Natürlich nutzt auch der neue XSpace das bekannte Monokey-Befestigungssystem von GIVI. Dadurch bleibt der Koffer mit zahlreichen bestehenden Trägersystemen des Herstellers kompatibel. Ergänzt wird die Ausstattung durch integrierte Tragegriffe, wodurch sich der Koffer nach dem Abnehmen leichter transportieren lassen soll. Interessant für BMW-Fahrer ist außerdem die Möglichkeit, den Koffer mit einem Schließzylinder für den Original-BMW-Schlüssel auszustatten. Optional ist außerdem das Smart Security Lock System erhältlich.
Der neue XSpace wird in zwei unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Die hochwertigere Version besitzt eine eloxierte Aluminiumabdeckung und richtet sich an Fahrer, die den klassischen Aluminium-Look bevorzugen. Alternativ gibt es eine Total-Black-Version, die vollständig in Schwarz gehalten ist und auf eine Aluminiumabdeckung verzichtet. Beide Varianten besitzen dieselbe technische Basis.
Der neue Motorradkoffer ist zu folgenden unverbindlichen Verkaufspreisen erhältlich:
Zusätzlich gewährt GIVI über den Service MY GARAGE eine kostenlose Garantieverlängerung um 24 Monate. Außerdem soll langfristig ein umfangreiches Ersatzteilprogramm zur Verfügung stehen.
Mit dem XSpace bringt GIVI ein neues Konzept in das Segment der Motorradkoffer. Statt sich zwischen einem kompakten Alltagskoffer und einem großen Reisekoffer entscheiden zu müssen, soll der Fahrer künftig beide Eigenschaften in einem System nutzen können. Ob sich dieses Konzept auch im Alltag bewährt, wird sich erst im Praxiseinsatz zeigen. Auf dem Papier kombiniert der neue XSpace jedoch einige interessante Ansätze: variables Ladevolumen, patentierte Erweiterungstechnik, Monokey-Kompatibilität sowie eine vollständig in Italien entwickelte Konstruktion.
Weitere Informationen zum neuen GIVI XSpace, zum verfügbaren Zubehör sowie zu den kompatiblen Trägersystemen gibt es auf der offiziellen Website von GIVI.
Zard Decat für Harley-Davidson Cruiser - Edelstahl-Decat verspricht mehr Leistung und weniger Hitze
Mit einem neuen Decat für aktuelle Harley-Davidson Cruiser erweitert Zard sein Zubehörprogramm. Die Edelstahl-Komponente richtet sich an Fahrer der Modelle Low Rider ST, Low Rider S, Street Bob und Heritage Classic und soll je nach Auspuffkonfiguration für mehr Leistung sowie eine geringere Wärmeentwicklung sorgen.
Der italienische Auspuffspezialist Zard hat einen Katalysator-Ersatzkrümmer aus Edelstahl für ausgewählte Harley-Davidson Cruiser der Modelljahre 2025 und 2026 vorgestellt. Entwickelt wurde das Bauteil für die Low Rider ST, Low Rider S, Street Bob und Heritage Classic. Laut Hersteller bleibt die Verwendung der originalen Hitzeschilder möglich, wodurch sich der Decat ohne Änderungen an der Serienoptik montieren lasse. Nicht kompatibel ist das System mit Breakout und Fat Boy.
Zard gibt an, dass der Decat die Leistungs- und Kraftentfaltung der Cruiser verbessern soll. Die erzielte Mehrleistung hängt dabei von der verwendeten Auspuffkonfiguration ab.
Mit dem serienmäßigen Slip-on werden +1,2 PS angegeben. In Kombination mit dem homologierten Zard-Slip-on sollen +7,4 PS möglich sein. Wer den Zard Racing Slip-on verwendet, könne laut Hersteller sogar bis zu 11 PS zusätzliche Leistung erreichen. Gleichzeitig sinkt das Gewicht gegenüber den serienmäßigen Krümmern um 1,1 Kilogramm.
Gefertigt wird der Decat aus AISI-304-Edelstahl mit satinierter Oberfläche. Laut Zard soll die Konstruktion die Betriebstemperaturen deutlich reduzieren, was sowohl den Fahrkomfort als auch die Gesamteffizienz des Motors verbessern könne. Die Auslegung für die originalen Hitzeschilder soll zudem eine unkomplizierte Montage ermöglichen und die Kompatibilität mit der Serienkonfiguration erhalten.
Zard weist darauf hin, dass bei Motorrädern mit Euro-5-Plus-Konfiguration nach dem Einbau des Decats die Fahrzeugelektronik eine Unregelmäßigkeit im Katalysatorsystem erkennen kann. Dadurch könne die Katalysator-Warnleuchte aktiviert werden. Um dies zu vermeiden, sei ein ECU-Remapping erforderlich.
Ebenso macht der Hersteller darauf aufmerksam, dass der Einbau des Decats – auch in Verbindung mit einem homologierten Zard-Slip-on oder dem serienmäßigen Schalldämpfer – dazu führt, dass die Auspuffanlage nicht mehr für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen ist.
Generalimporteur für Deutschland, Benelux und Österreich ist die BOS Auspuff GmbH. Dort sind weitere technische Details sowie die jeweiligen Modellzuordnungen abrufbar.
Sena führt lebenslange Garantie auf Motorrad-Intercoms ein - Diese Garantie kannte man so bisher noch nicht
Ein Headset gibt irgendwann den Geist auf, das kennt jeder. Genau hier setzt Sena nun mit einem Versprechen an, das es in dieser Form bislang nicht gab. Was hinter der neuen Garantie steckt und welches Modell den Anfang macht.
Wer ein Headset am Helm trägt, kennt die Sorge: Irgendwann macht das Modul schlapp, die Verbindung bricht ab oder ein Bauteil gibt den Geist auf. Genau an diesem Punkt setzt Sena nun mit einem Versprechen an, das man in dieser Form bislang nicht kannte. Der Hersteller von Motorradkommunikationssystemen führt eine eingeschränkte lebenslange Garantie für seine Intercoms ein und sichert damit das Hauptgerät der Gegensprechanlage gegen sämtliche Mängel ab, die auf Komponenten oder die Herstellung zurückzuführen sind. Laut Sena handelt es sich dabei um die erste Garantie dieser Art für Motorrad-Kommunikationssysteme.
Die lebenslange Absicherung gilt für das Hauptgerät, also jenen Teil, der die eigentliche Kommunikationselektronik beherbergt. Verschleißteile bleiben davon naturgemäß ausgenommen und werden gesondert geregelt: Der Akku ist fünf Jahre ab Kaufdatum abgedeckt, sofern seine Kapazität unter 50 Prozent fällt. Auch das Befestigungsset trägt eine fünfjährige Garantie ab Kaufdatum. Wichtig für die Praxis: Das Programm gilt ausschließlich für den Erstkäufer und ist nicht übertragbar. Eine Registrierung über die Sena Motorcycles-App wird empfohlen, um einen möglichen Garantiefall einfacher abzuwickeln, ist jedoch nicht verpflichtend. Wer das Produkt nicht registriert, verliert dadurch keine Ansprüche. Die vollständigen Teilnahmebedingungen führt Sena auf der offiziellen Website auf.
Den Auftakt zur neuen Garantie übernimmt das Sena 60S EVO, das im Mai in Europa zum Preis von 429 Euro auf den Markt kam. Es ist das erste Intercom-System, für das die eingeschränkte lebenslange Garantie gilt. Weitere Modelle sollen folgen. Dr. Lee, Senior Vice President für Produktentwicklung bei Sena, begründet den Schritt mit dem Vertrauen in die Langlebigkeit der eigenen Produkte und der Absicht, Motorradfahrern langfristige Verlässlichkeit zu bieten. Sena, gegründet 1998, setzt in seinen Systemen auf Technologien wie Bluetooth, Mesh Intercom und Wave Intercom.
Mit der eingeschränkten lebenslangen Garantie verschiebt Sena die Spielregeln im Bereich der Helmkommunikation und beginnt mit dem 60S EVO für 429 Euro. Akku und Befestigungsset bleiben mit fünf Jahren befristet, das Hauptgerät selbst genießt dauerhaften Schutz gegen Material- und Herstellungsmängel. Für Vielfahrer, die sich Saison für Saison auf ihr Equipment verlassen wollen, ist das eine Ansage, die über das übliche Maß hinausgeht.
20 Jahre Schrauber-DNA bei Rothewald - Louis feiert zwei Jahrzehnte Schrauber-Kompetenz
Was vor 20 Jahren mit ausgewählten Werkzeugen für ambitionierte Hobbyschrauber begann, hat sich zu einer festen Größe im Techniksortiment von Louis entwickelt.
Zum Jubiläum blickt Rothewald auf zwei Jahrzehnte zurück, die von praxisnahen Werkstattlösungen, technischer Weiterentwicklung und einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse von Motorradfahrern geprägt waren. Heute umfasst das Sortiment zahlreiche Produkte für Wartung, Pflege und Reparatur. Von Motorradhebern über Spezialwerkzeuge bis hin zu mobilen Helfern für unterwegs deckt Rothewald mittlerweile nahezu alle Bereiche der Motorradtechnik ab und richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Hobbyschrauber.
Die Marke Rothewald steht bei Louis seit zwei Jahrzehnten für Werkstattlösungen, die speziell auf die Anforderungen von Motorradfahrern zugeschnitten sind. Während viele Werkzeuge universell ausgelegt sind, verfolgt Rothewald einen praxisorientierten Ansatz und entwickelt Produkte, die typische Arbeiten am Motorrad erleichtern sollen. Im Mittelpunkt stehen dabei Funktionalität, einfache Handhabung und robuste Ausführung. Die Marke hat ihr Angebot über die Jahre kontinuierlich erweitert und zählt heute zu den bekanntesten Technikmarken im Louis-Sortiment.
Zu den bekanntesten Produkten von Rothewald zählt der Motorrad-Zentralheber mit Stoßdämpfer. Das System ermöglicht laut Hersteller ein sicheres und stabiles Aufbocken zahlreicher Motorradmodelle und schafft damit die Grundlage für viele Wartungs- und Reparaturarbeiten. Durch die mittige Ausstützung und den integrierten Stoßdämpfer sollen Arbeiten am Fahrwerk, an den Rädern oder am Antrieb erleichtert werden. Gleichzeitig soll das System ein komfortables Handling in der Werkstatt ermöglichen. Gerade für Motorradfahrer, die Wartungsarbeiten selbst durchführen, gehören Hebesysteme inzwischen zur Grundausstattung vieler Garagen und Hobbywerkstätten.
Neben Hebetechnik bildet klassisches Werkzeug eine weitere wichtige Säule des Rothewald-Portfolios. Besonders der 122-teilige Werkzeugsatz zählt zu den zentralen Produkten der Marke. Der Satz wurde laut Louis speziell auf die Anforderungen rund ums Motorrad abgestimmt und soll eine praxisgerechte Zusammenstellung häufig benötigter Werkzeuge bieten. Robuste Verarbeitung, vielseitige Einsatzmöglichkeiten und eine übersichtliche Anordnung stehen dabei im Fokus.
Eine wichtige Rolle bei modernen Motorrädern spielen Drehmomentschlüssel. Viele Bauteile müssen exakt nach Herstellervorgaben montiert werden, um Funktion und Sicherheit zu gewährleisten. Der Rothewald Drehmomentschlüssel unterstützt laut Hersteller kontrolliertes Arbeiten innerhalb vorgegebener Drehmomentbereiche. Die Marke setzt dabei auf eine fein skalierte Einstellung, robuste Verarbeitung und eine einfache Bedienung. Darüber hinaus kündigt Rothewald an, diesen Produktbereich weiter auszubauen. Künftig sollen zusätzliche Fein-Drehmomentschlüssel sowie Drehmomentschraubendreher das Sortiment ergänzen.
Nicht jede Wartungsarbeit findet in der heimischen Garage statt. Deshalb umfasst das Sortiment auch mobile Lösungen für den Einsatz auf Reisen oder unterwegs. Ein Beispiel dafür ist die Rothewald Akku-Druckluftpumpe, die laut Hersteller einen Druck von bis zu zehn Bar erreichen kann. Durch ihre kompakte Bauweise soll sie sich sowohl für die Garage als auch für Touren eignen. Das Prüfen und Befüllen von Reifen kann dadurch unabhängig von stationären Stromquellen erfolgen. Damit steht das Produkt beispielhaft für den Anspruch der Marke, praktische Lösungen für reale Einsatzsituationen zu entwickeln.
Auch nach 20 Jahren sieht Louis die Entwicklung der Marke nicht als abgeschlossen an. Rothewald soll weiterhin ausgebaut werden und zusätzliche Werkstattlösungen sowie neue Produktbereiche erhalten. Der Fokus bleibt dabei auf Wartung, Pflege und Reparatur von Motorrädern gerichtet. Das Jubiläum markiert damit nicht nur einen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahrzehnte, sondern auch den Ausblick auf die zukünftige Entwicklung einer Marke, die sich in vielen Motorradwerkstätten etabliert hat. Weitere Informationen zur Marke Rothewald und zum Sortiment findet ihr bei Louis.
TRIUMPH ALL IN: Offroad-Doku zeigt den Weg in den Rennsport - Vier Folgen über den Weg von der Idee bis zum Titel
TRIUMPH blickt mit ALL IN hinter die Kulissen seines Offroad-Rennsports. Die vierteilige Doku erzählt von Entwicklung, Rückschlägen und dem Weg zu internationalen Meisterschaftserfolgen.
Motocross, Enduro und Cross-Country: TRIUMPH ist inzwischen auf mehreren Offroad-Schauplätzen unterwegs. Wie es dazu kam, will der britische Hersteller jetzt ausführlicher zeigen. ALL IN ist die erste Dokumentarserie von TRIUMPH Motorcycles und begleitet den Aufbau des Offroad-Programms von seinen Anfängen bis zu den bisherigen Meisterschaftserfolgen.
Dabei soll es nicht nur um Motorräder und Rennergebnisse gehen. Die vier Episoden widmen sich ebenso den Menschen, Entscheidungen und Herausforderungen hinter dem Projekt. Die Geschichte beginnt laut TRIUMPH bereits 2018. Damals startete das Unternehmen mit dem Aufbau des Projekts, suchte Partner, entwickelte Testprogramme und errichtete ein spezialisiertes Händlernetz für die neue Modellreihe von Motocross- und Enduro-Motorrädern.
Für ALL IN holt TRIUMPH einige bekannte Namen vor die Kamera. Genannt werden unter anderem Ricky Carmichael, Ivan Cervantes, Jonny Walker, Jordon Smith und Mikkel Haarup.
In der ersten Episode kommen außerdem Steve Sargent, Ian Kimber und Rod Lopusnak zu Wort. Thematisiert werden die Entscheidung zum Einstieg in den Offroad-Sport, die Entwicklung der Motorräder hinter den Kulissen, die Auswirkungen der Markteinführung sowie der Einstieg in die Rennserien.
Ian Kimber, Head of Global Racing Programmes bei TRIUMPH Motorcycles, beschreibt die Serie als Spiegel der Leidenschaft und des Stolzes, die das Unternehmen in das Projekt gesteckt habe. TRIUMPH habe beim Projektstart 2018 auf seine Rennsport-DNA und sein technisches Know-how vertraut und anschließend Partner, Testprogramme sowie das Händlernetz aufgebaut.
Episode 1: Without Compromise
Die Auftaktfolge "Without Compromise" beschäftigt sich mit dem Ursprung des Projekts. Am Anfang stand laut TRIUMPH die Vision eines langfristigen strategischen Engagements im Offroad-Motorsport. Die erste Episode feierte am 3. September 2026 um 19 Uhr Premiere und ist inzwischen auf dem offiziellen YouTube-Kanal von TRIUMPH verfügbar. Die weiteren drei Folgen sollen im Oktober, November und Dezember erscheinen.
Mit "Winning Mindset" wandert der Fokus auf den Rennsport. Guillem Farres und Camden McLellan geben Einblicke in die Herausforderungen und Durchbrüche des Motocross-Programms. Thematisiert werden dabei Podiumsplatzierungen und die Auftritte von TRIUMPH im Motocross, Supercross und in der MX2-Weltmeisterschaft.
Spätestens in Folge drei wird es richtig dreckig. "Beyond Limits" widmet sich dem Enduro-Programm von TRIUMPH. Paul Edmondson und Jonny Walker berichten über die Einsätze des Herstellers in EnduroGP, SuperEnduro und Extreme Enduro. TRIUMPH will damit zeigen, wie sich das noch junge Programm unter den unterschiedlichen Bedingungen dieser Wettbewerbe entwickelt hat.
Die abschließende Episode "Commitment to Performance" richtet den Blick in die Zukunft. Die bisherigen Resultate sollen laut TRIUMPH lediglich das Fundament für die weitere Entwicklung bilden. Im Mittelpunkt stehen Forschung und Entwicklung, Erprobung, Ingenieursarbeit und langfristige Investitionen. TRIUMPH macht damit deutlich, dass das Offroad-Engagement nicht als kurzfristiges Rennsportprojekt angelegt ist.
ALL IN besteht aus insgesamt vier Episoden. Die erste Folge ist bereits auf dem offiziellen YouTube-Kanal von TRIUMPH verfügbar. Zusätzlich verweist der Hersteller auf seinen Offroad-Bereich auf der eigenen Website.
Die Veröffentlichung der weiteren Episoden ist für Oktober, November und Dezember 2026 vorgesehen. Wer also wissen möchte, wie TRIUMPH seinen Einstieg von der ersten Idee über die Entwicklung eigener Offroad-Motorräder bis in den internationalen Rennsport aufgebaut hat, bekommt die Geschichte nun direkt von den beteiligten Personen erzählt.
NIU Testride Days 2026: FQiX Serie gratis testen - Gratis Probefahrt plus Goodie und Beinschutz-Bonus
Vom 18. bis 26. September 2026 lädt NIU in Deutschland und Österreich erneut zu kostenlosen Testride Days. Diesmal steht vor allem die neue FQiX Serie im Mittelpunkt.
Nach dem Debüt im Frühjahr startet NIU die zweite Ausgabe seiner Testride Days. Vom 18. bis 26. September 2026 können Interessierte das aktuelle Modellportfolio bei teilnehmenden NIU Händlern in Deutschland und Österreich kostenlos und unverbindlich ausprobieren. Der Fokus liegt dieses Mal klar auf der neuen NIU FQiX Serie, die seit August 2026 in Deutschland und Österreich erhältlich ist. Gerade bei einem Fahrzeug für den täglichen Weg durch die Stadt ist eine Probefahrt wohl eine der einfachsten Möglichkeiten herauszufinden, ob das Konzept zum eigenen Alltag passt.
Die FQiX Serie soll laut NIU eine neue Designsprache für die Marke einläuten und sportlicher, progressiver und urbaner auftreten als bisherige Baureihen. Angeboten wird sie in zwei Varianten: als NIU FQiX 150 in der Führerscheinklasse L1e sowie als NIU FQiX 300 in der Führerscheinklasse L3e. Für die Baureihe gibt NIU eine Reichweite von bis zu 110 Kilometern an.
Zu den zentralen Ausstattungsmerkmalen zählt ein 5-Zoll-TFT-Farbdisplay. Dazu kommt die sogenannte NIU Link Crown, ein direkt am Lenker integriertes Bedienelement. Darüber lassen sich laut Hersteller das Fahrzeug-Menü, Medienfunktionen und die Navigation steuern.
Parallel zu den Testride Days läuft noch bis zum 11. Oktober 2026 der Vorverkauf der FQiX x Razer Special Edition. Dabei handelt es sich um eine Co-Branding-Version, die NIU gemeinsam mit dem Gaming-Spezialisten Razer anbietet. Vorbesteller erhalten zusätzlich einen Razer Rogue V4 Gaming Rucksack.
Wer die Razer-Version bereits bei den Testride Days bewegen möchte, muss sich allerdings noch gedulden: Die Special Edition steht dort nicht für Probefahrten bereit. Technisch basiert sie laut NIU vollständig auf der regulären FQiX Serie, deren beide Varianten bei den teilnehmenden Händlern gefahren werden können.
Wie schon bei der ersten Ausgabe im Frühjahr sind die Probefahrten bei allen teilnehmenden Händlern kostenlos und unverbindlich. Wer eine Probefahrt absolviert, erhält anschließend ein kostenloses NIU Goodie. Noch interessanter wird die Aktion für jene, die ohnehin einen Kauf planen. Wer sich während der Aktionswoche für ein NIU Fahrzeug entscheidet, bekommt zusätzlich einen kostenlosen NIU Beinschutz im Wert von über 130 Euro dazu. Gerade mit Blick auf die herbstlichen Temperaturen könnte dieses Zubehör für Pendler interessant sein.
Die zweite Ausgabe der NIU Testride Days findet vom 18. bis 26. September 2026 bei teilnehmenden NIU Händlern in ganz Deutschland und Österreich statt. Weitere Informationen sowie die Buchungsmöglichkeit gibt es unter: https://global.niu.com/de/testride-days
Norton Atlas & Atlas GT 2026: Britische Mittelklasse neu gedacht -Zwei Charaktere für Abenteuer und Sporttouring
Norton steigt mit Atlas und Atlas GT in die Adventure- und Sport-Touring-Mittelklasse ein. 70 PS, umfang-reiche Elektronik und britisches Design bilden die Basis der neuen Modellfamilie.
Mit der neuen Atlas-Baureihe erweitert Norton sein Portfolio um zwei Modelle für das Adventure- und Sport-Touring-Segment. Die Norton Atlas und Atlas GT setzen auf eine gemeinsame technische Plattform, interpretieren das Thema Mittelklasse-Tourer jedoch auf unterschiedliche Weise. Während die Atlas stärker in Richtung klassische Reiseenduro ausgerichtet ist, richtet sich die Atlas GT klar an Fahrer, die vor allem auf Asphalt unterwegs sind.
Im Mittelpunkt beider Modelle arbeitet ein flüssigkeitsgekühlter Reihenzweizylinder mit 585 Kubikzentimetern Hubraum und 270-Grad-Kurbelwelle. Der Twin leistet 70 PS (51,5 kW) bei 9.300 Umdrehungen und stellt ein maximales Drehmoment von 57,5 Nm bei 7.500 U/min bereit. Die technische Auslegung des Motors zeigt, dass Norton auf Alltagstauglichkeit und nutzbare Performance setzt. APS-beschichtete Zylinderlaufbahnen, zwei Ölpumpen, Anti-Hopping-Kupplung und serienmäßiger Quickshifter gehören ebenso zur Ausstattung wie ein Klopfsensor und ein speziell geschütztes Ansaugsystem.
Die 270-Grad-Zündfolge soll laut Norton einen charakteristischen Twin-Charakter sowie eine breite und gut kontrollierbare Drehmomententfaltung ermöglichen. Aussagen zum tatsächlichen Fahrgefühl lassen sich allerdings erst im Praxistest überprüfen.
Beide Modelle basieren auf einem hochfesten Stahl-Gitterrohrrahmen, bei dem der Motor als mittragendes Element integriert wird. Die Konstruktion soll ein ausgewogenes Verhältnis aus Stabilität, Rückmeldung und Gewicht bieten. Das Fahrwerk stammt von KYB. Vorne arbeitet eine voll einstellbare 43-mm-Upside-Down-Gabel, hinten ein ebenfalls voll einstellbares Federbein mit hydraulischer Fernverstellung der Federvorspannung.
Die Unterschiede zwischen den beiden Modellen liegen vor allem in Geometrie und Radgrößen:
Genau hier liegt der spannendste Unterschied zwischen beiden Modellen. Das Stichwort liegt bei Reiseenduros oft im Vorderrad. Das 19-Zoll-Rad der Atlas dürfte mehr Reserven auf schlechten Untergründen bieten, während das 17-Zoll-Vorderrad der GT auf kurvigen Asphaltstraßen ein direkteres Handling ermöglichen soll.
In der Mittelklasse wird die Ausstattung immer wichtiger und Norton spart hier nicht an Technik. Serienmäßig verbaut wird eine Bosch-Sechsachsen-IMU, die zahlreiche Assistenzsysteme steuert. Zur Ausstattung gehören:
Zusätzlich verfügt die Version Atlas Apex über ein elektronisch kombiniertes Bremssystem sowie eine Vehicle-Hold-Funktion. Das Cockpit besteht aus einem 8-Zoll-TFT-Display mit integrierter Navigation und Anbindung an die Norton Rider App. Damit bewegt sich Norton bei der Konnektivität auf dem Niveau moderner Mittelklasse-Tourer.
Die Atlas-Modelle zählen zu den ersten Motorrädern, die vollständig die neue Designsprache der Marke tragen. Unter der Leitung von Designchef Simon Skinner entstand ein Auftritt, der laut Norton bewusst nicht auf Nostalgie setzt, sondern die britische Identität modern interpretiert. Statt üppiger Verkleidungselemente soll das Design die technischen Komponenten sichtbar machen. Die Seitenverkleidung erzeugt eine markante Vorwärtsbewegung und soll die Atlas optisch von vielen Mitbewerbern im Segment abheben.
Mit Atlas und Atlas GT betritt Norton ein Segment, das aktuell besonders stark umkämpft ist. Gerade die Mittelklasse der Reiseenduros und Crossover-Bikes wächst seit Jahren kontinuierlich und gilt als einer der wichtigsten Märkte Europas. Die neue Modellfamilie markiert deshalb einen wichtigen Schritt innerhalb der Norton-Strategie.
Die Kombination aus überschaubarem Gewicht, umfangreicher Elektronik und moderater Leistung könnte genau jene Fahrer ansprechen, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag, Pendelstrecke und Wochenendtour suchen. Ob sich die beiden neuen Briten gegen etablierte Konkurrenz behaupten können, wird sich jedoch erst auf der Straße zeigen.
Über Technik und Design hinaus legt Norton bei der Atlas und Atlas GT auch Wert auf das langfristige Besitzerlebnis. Alle neuen Norton-Motorräder werden in der EU mit 36 Monaten Garantie ohne Kilometerbegrenzung ausgeliefert. Während der Garantiezeit ist zudem Norton Roadside Assist inkludiert. Dieser Service soll eine 24/7-Abdeckung, schnelle Einsatzkoordination und Unterstützung bei der Weiterreise bieten. Die Preise werden aktuell nur sehr allgemein kommunziert und gelten daher als Richtwert.
Wenn die Reiseenduro zu hoch ist - Touratech macht große Motorräder zugänglicher
Große Reiseenduros begeistern mit Komfort, Federweg und Abenteuerpotenzial. Für viele Motorradfahrer endet der Traum vom perfekten Bike jedoch bei der Sitzhöhe. Touratech Suspension möchte dieses Problem lösen und bietet ein umfangreiches Programm an Tieferlegungslösungen für rund 200 Motorradmodelle an.
Adventure Bikes und viele moderne Straßenmotorräder werden immer leistungsfähiger, komfortabler und geländetauglicher. Gleichzeitig wachsen bei vielen Modellen die Federwege und damit auch die Sitzhöhen. Gerade kleinere Fahrerinnen und Fahrer stoßen dadurch häufig an ihre Grenzen, wenn es um sicheren Bodenkontakt beim Rangieren, im Stadtverkehr oder auf unbefestigtem Untergrund geht. Mit einem modular aufgebauten Tieferlegungsprogramm bietet Touratech Suspension verschiedene Möglichkeiten, Motorräder ergonomisch besser an die Körpergröße ihrer Besitzer anzupassen. Dabei reicht das Angebot von einfachen Federsätzen über spezielle Cartridges bis hin zu hochwertigen Federbeinen und Lösungen für elektronische Fahrwerke.
Ein sicherer Stand gehört zu den wichtigsten Faktoren für entspanntes und souveränes Motorradfahren. Genau hier setzt das Konzept von Touratech an. Die verschiedenen Lösungen sollen Fahrern helfen, den Boden leichter zu erreichen und dadurch mehr Kontrolle über das Motorrad zu gewinnen. Besonders bei voll beladenen Reiseenduros oder in anspruchsvollen Fahrsituationen kann eine reduzierte Sitzhöhe den Umgang mit dem Motorrad erleichtern. Gleichzeitig verfolgt Touratech das Ziel, das Fahrverhalten möglichst unverändert zu erhalten.
Die einfachste Form der Tieferlegung erfolgt über den Austausch der serienmäßigen Federn. Touratech bietet dafür knapp 200 spezifische Lösungen an. Je nach Modell stehen unterschiedliche Absenkungen zur Verfügung. Bei der BMW F 850 GS sind beispielsweise Varianten mit 20 oder 40 Millimeter Tieferlegung erhältlich. Die verwendeten Gabelfedern sind progressiv ausgelegt und sollen sowohl ein sensibles Ansprechverhalten im Alltag als auch ausreichende Reserven bei sportlicher Fahrweise oder hoher Beladung ermöglichen. Der Federwechsel richtet sich insbesondere an Fahrer, die ihre Ergonomie verbessern möchten, ohne das komplette Fahrwerk auszutauschen.
Als besonders umfassende Lösung gelten speziell entwickelte Tieferlegungsfederbeine. Hier werden Federweg, Dämpfung und Federlänge als Gesamtsystem aufeinander abgestimmt. Zusätzlich erfolgt die Anpassung an Gewicht, Fahrstil und ergonomische Anforderungen des jeweiligen Fahrers. Für zahlreiche Motorradmodelle bietet Touratech verschiedene Fahrwerksstufen an – von der Einstiegsklasse E1 bis hin zu den High-End-Systemen der Extreme-Serie. Für die Honda CRF1100L Africa Twin stehen beispielsweise Varianten mit 25 oder 40 Millimeter Tieferlegung zur Verfügung.
Zusätzlich umfasst das Programm spezielle Tieferlegungs-Cartridges für die Gabel. Diese ersetzen das serienmäßige Innenleben und sind aktuell für knapp 20 Modelle verfügbar. Dazu zählen unter anderem die Honda CRF1000L Africa Twin, BMW F 850 GS, KTM 790 Adventure, Honda XL750 Transalp und Yamaha Ténéré 700. Für Fahrer aktueller BMW GS-Modelle mit ESA bietet Touratech zudem elektronische Tieferlegungsfederbeine an. Diese bleiben mit den serienmäßigen Verstell- und Assistenzsystemen kompatibel und sollen trotz reduzierter Sitzhöhe ein sicheres Fahrverhalten auf Asphalt und im Gelände ermöglichen.
Neben Fahrwerkskomponenten gehören auch speziell entwickelte Komfortsitzbänke zum Programm. Durch eine reduzierte Polsterhöhe und eine optimierte Kontur soll das Erreichen des Bodens zusätzlich erleichtert werden. Gleichzeitig setzt Touratech auf abgestimmte Schaumhärten, um den Langstreckenkomfort trotz geringerer Polsterstärke zu erhalten. Die Sitzbänke verfügen zudem über die bekannte Hohlkehle im Bereich des Steißbeins sowie den Fresh-Touch-Bezug, der die Aufheizung bei direkter Sonneneinstrahlung reduzieren soll.
Laut Touratech umfasst das Tieferlegungsprogramm Lösungen für rund 200 verschiedene Motorräder. Die Übersicht reicht von BMW GS-Modellen über Honda Africa Twin und XL750 Transalp bis hin zu KTM Adventure-Modellen, Yamaha Ténéré 700, Ducati DesertX, Triumph Tiger, Husqvarna Norden 901 und zahlreichen weiteren Adventure- und Straßenmotorrädern.
Mit seinem modularen Konzept verfolgt Touratech das Ziel, Motorräder für mehr Menschen zugänglich zu machen. Statt auf provisorische Lösungen zu setzen, bietet das Unternehmen verschiedene technisch abgestimmte Optionen, die Ergonomie und Sicherheit verbessern sollen, ohne den Charakter des Motorrads grundlegend zu verändern. Gerade bei modernen Reiseenduros zeigt sich, dass wenige Zentimeter Sitzhöhe oft darüber entscheiden, ob sich ein Fahrer auf seinem Motorrad wirklich wohlfühlt. Mit den unterschiedlichen Tieferlegungslösungen möchte Touratech genau an diesem Punkt ansetzen und den Fahrspaß für eine größere Zielgruppe zugänglich machen.
Weitere Informationen zu den verfügbaren Tieferlegungslösungen, kompatiblen Motorradmodellen und den verschiedenen Fahrwerksoptionen findet ihr im offiziellen Touratech Webshop.
BMW F 450 GS bekommt das erste große Wunderlich-Upgrade - Schutz, Ergonomie und Gepäcklösungen für die neue A2-GS
Die neue BMW F 450 GS soll die GS-DNA in die A2-Klasse bringen. Mit einem umfangreichen Zubehörprogramm bietet Wunderlich nun die ersten speziell entwickelten Komponenten für die kompakte Reiseenduro an.
Mit 48 PS, geringem Gewicht und typischem GS-Charakter richtet sich die BMW F 450 GS an Einsteiger, A2-Fahrer und Motorradreisende, die bewusst eine leichtere Alternative zu den großen Reiseenduros suchen. Passend dazu präsentiert Wunderlich ein wachsendes Zubehörprogramm, das Funktionalität, Komfort und Schutz miteinander verbinden soll. Die Komponenten orientieren sich optisch am Design des Wunderlich EDITION X-Konzeptbikes und wurden speziell für die F 450 GS entwickelt.
Gerade auf längeren Etappen oder bei Offroad-Ausflügen spielt die Sitz- und Lenkerposition eine wichtige Rolle. Die neue Wunderlich Lenkererhöhung ERGO PRO hebt den Lenker um 40 Millimeter an und soll dadurch eine entspanntere Sitzposition ermöglichen. Gleichzeitig profitiert laut Wunderlich insbesondere das Fahren im Stehen auf Schotter- und Geländepassagen von der geänderten Ergonomie. Die aufrechtere Haltung kann Rücken, Arme und Handgelenke entlasten und gleichzeitig die Kontrolle über das Motorrad verbessern.
Wer mit einer Reiseenduro unterwegs ist, denkt meist auch an den passenden Schutz für Maschine und Anbauteile. Deshalb umfasst das Zubehörprogramm einen speziell entwickelten Tankschutzbügel, der Tank, Seitenverkleidung, Vorbau und Kühler schützen soll. Ergänzt wird dieser durch einen Motorschutzbügel, der den Motor und wichtige Aggregate absichert, ohne die Bodenfreiheit einzuschränken. Zusätzlich bietet Wunderlich einen robusten Motorschutz an. Dieser schützt Ölwanne, Motorgehäuse, Krümmer und Lambdasonden vor Steinschlägen, Fremdkörpern und Aufsetzern im Gelände. Für den Alltag gedacht ist die Seitenständer-Auflagevergrößerung, die das Einsinken des Seitenständers auf weichem Untergrund oder heißem Asphalt verhindern soll.
Auch beim Thema Gepäck bietet Wunderlich passende Lösungen für die BMW F 450 GS an. Der CLICK BAG 6 Tankrucksack wird über einen fahrzeugspezifischen Tankring befestigt und bietet zwischen sechs und acht Litern Stauraum. Die Montage erfolgt per Klicksystem und soll schnellen Zugriff auf wichtige Utensilien ermöglichen. Für Solofahrer steht zusätzlich eine Gepäckbrücke für den Soziussitz zur Verfügung. Sie ermöglicht den schwerpunktnahen Transport von Gepäck und soll sich positiv auf das Fahrverhalten bei beladenem Motorrad auswirken.
Moderne Motorradtouren führen häufig mit digitaler Unterstützung ans Ziel. Dafür bietet Wunderlich einen universellen Geräteträger für die Lenkerklemmung an. Dieser ermöglicht die Integration verschiedener Smartphone- und Navigationssysteme und positioniert sie ergonomisch im Sichtfeld des Fahrers.
Mit den neuen Komponenten erhält die BMW F 450 GS bereits kurz nach ihrer Vorstellung ein umfangreiches Zubehörprogramm. Besonders Fahrer, die ihre GS für Reisen, den täglichen Einsatz oder erste Offroad-Abenteuer nutzen möchten, finden hier zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung.
Das komplette Wunderlich Zubehörprogramm für die BMW F 450 GS sowie weitere technische Informationen finden Interessierte auf der offiziellen Website von Wunderlich.
Kompakt im Alltag, flexibel auf Tour: Street Tourer M 2.0 - Mehr Stauraum genau dann, wenn die Tour länger wird
Tankrucksäcke gehören für viele Motorradfahrer längst zur Grundausstattung. Gerade auf Touren oder im Alltag müssen Smartphone, Geldbörse, Dokumente und Regenzeug schnell erreichbar und sicher verstaut sein. Hepco & Becker bringt mit dem neuen Street Tourer M 2.0 nun die überarbeitete Version seines bekannten Tankrucksacks auf den Markt.
Das neue Modell soll mehr Funktionalität, flexiblere Einsatzmöglichkeiten und zusätzlichen Stauraum bieten – abgestimmt auf moderne Touring-, Naked- und Adventure-Bikes.
Der Street Tourer M 2.0 versteht sich laut Hepco & Becker als konsequente Weiterentwicklung des bisherigen Modells. Im Fokus stehen verbesserte Alltagstauglichkeit, hochwertigere Materialien und mehr Flexibilität im Einsatz. Besonders praktisch: Das Packvolumen lässt sich variabel von 7 auf bis zu 10 Liter erweitern. Dadurch soll der Tankrucksack sowohl für kurze Alltagsfahrten als auch für längere Touren geeignet sein. Mehr Stauraum genau dann, wenn er gebraucht wird – genau das dürfte viele Tourenfahrer ansprechen.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die integrierte Bodenplatte. Mithilfe eines Tankringadapters lässt sich der Tankrucksack laut Hersteller schnell und individuell an unterschiedliche Motorräder anpassen. Der Vorteil: Die Montage erfolgt ohne Bohren und soll gleichzeitig sicheren Halt sowie einfache Handhabung bieten. Gerade moderne Motorräder setzen zunehmend auf fahrzeugspezifische Tankring-Systeme, weil sie den Tankrucksack stabil befestigen und gleichzeitig schnellen Zugriff ermöglichen.
Im Alltag und auf Reisen zählt oft nicht nur der Stauraum selbst, sondern auch die Organisation im Inneren. Deshalb verfügt der Street Tourer M 2.0 über mehrere Organizer-Fächer und Innenaufteilungen.Smartphone, Geldbörse, Dokumente oder Zubehör sollen dadurch übersichtlich verstaut und unterwegs schnell erreichbar bleiben. Zusätzlich integriert Hepco & Becker einen herausnehmbaren, wasserfesten Innensack. Dieser schützt den Inhalt vor Regen und erleichtert gleichzeitig das Be- und Entladen.
Der Zubehörmarkt rund um Gepäcksysteme wächst weiterhin stark. Gerade Fahrerinnen und Fahrer moderner Naked Bikes, Reiseenduros und Sporttourer investieren zunehmend in flexible Gepäcklösungen für Alltag und Tour. Tankrucksäcke spielen dabei eine besondere Rolle, weil sie schnellen Zugriff auf wichtige Gegenstände ermöglichen und gleichzeitig das Fahrverhalten kaum beeinflussen. Auch digitale Navigation wird immer wichtiger. Deshalb verfügt der Street Tourer M 2.0 über eine integrierte Kartentasche mit Kabeldurchführung für Smartphone oder Navigationsgeräte.
Auffällig am neuen Street Tourer M 2.0: Hepco & Becker setzt weniger auf maximale Größe und stärker auf vielseitige Alltagstauglichkeit. Mit seinem vergleichsweise kompakten Format richtet sich der Tankrucksack besonders an Fahrerinnen und Fahrer, die eine flexible Lösung für tägliche Fahrten, Wochenendtouren oder spontane Reisen suchen. Gerade dieser Mix aus kompakten Abmessungen, variabler Erweiterung und moderner Organisation macht Tankrucksäcke wie den Street Tourer M 2.0 aktuell besonders gefragt.
Der neue Hepco & Becker Street Tourer M 2.0 ist ab sofort erhältlich.
Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website von Hepco & Becker.
GR‑Motorradreisen startet 2027 mit einem erweiterten Programm, frischen Routen und einer klaren Ausrichtung auf intensivere Fahrerlebnisse.
Die neue Saison bringt nicht nur zusätzliche Destinationen, sondern auch überarbeitete Klassiker, die mit mehr Etappenvielfalt, regionalen Highlights und einem stärkeren Fokus auf authentische Begegnungen entlang der Strecke überzeugen.
Die 2027er‑Touren setzen unter anderem auf folgende Schwerpunkte:
Erlebnisrouten mit kurvenreichen Passagen und landschaftlichen Höhepunkten
Kulturstrecken, die regionale Küche, Geschichte und lokale Events einbinden
Highlights für 2027 sind unter anderem:
Wer früh bucht, profitiert: Bis zum 31. Oktober 2026 gibt es auf alle GR‑Motorradreisen einen attraktiven Frühbucherrabatt von 3%.
Die Aktion gilt für sämtliche Touren des 2027‑Programms und macht den Einstieg in die neue Saison besonders reizvoll.
Weitere Infos findet ihr hier: Geführte Motorrad Reisen durch Europa mit GR-Motorradreisen
Enduristan Standard Interface: Neue Plattform für Motorradgepäck -Eine Schnittstelle, viele Setups: Modular auf jeder Reiseenduro
Enduristan stellt mit dem Enduristan Standard Interface eine einheitliche Plattform vor, an der die Schweizer Marke ihre aktuelle Produktgeneration ausrichtet. Statt für jedes Produkt ein eigenes Befestigungssystem zu entwickeln, gibt es eine patentierte Schnittstelle, an der kompatible Add-On Taschen exakt andocken, wo sie gebraucht werden.
Enduristan baut Motorradgepäck für eine bestimmte Art zu reisen. Adventure, Enduro, Langstrecke, alles abseits des perfekten Asphalts. Mit dem Enduristan Standard
Interface bringt die Schweizer Marke jetzt eine einheitliche, patentierte Plattform, die in ausgewählten Produkten der aktuellen Generation direkt integriert ist. An dieser Schnittstelle docken
kompatible Add-On Taschen exakt dort an, wo der Fahrer sie braucht.
Was nach einem technischen Detail klingt, ist in Wahrheit eine strategische Entscheidung. Statt für jede neue Tasche ein eigenes Befestigungssystem zu erfinden, definiert Enduristan einen Standard,
der die Produkte mit einem Interface untereinander kompatibel macht. Das Setup lässt sich erweitern, anpassen und neu kombinieren, ohne dass man für jedes Bike oder jede Reise von vorne anfangen
muss. Aktuell tragen die neuen Generationen wie Hailstorm, Monsoon Evo 2, Cyclone, Blizzard 2, Sandstorm 5 und die Sidekick Modelle das Interface, weitere Produkte folgen laut Enduristan
kontinuierlich.
Wer bisher mehr Volumen oder zusätzlichen Stauraum am Motorrad brauchte, kennt das Spiel. Eine zusätzliche Tasche dazuschnallen, Gurte umlegen, irgendwo einen
Anbaupunkt finden, hoffen, dass nichts verrutscht. Jedes Produkt hatte sein eigenes Befestigungssystem, jede Tasche war ein Einzelfall. Erweiterungen waren möglich, aber selten elegant.
Das Enduristan Standard Interface bringt hier eine andere Logik ins Spiel. Wer einen Hailstorm fährt, kann Sidekicks oder einen Bottle Holster ohne Adapter schnell und einfach andocken. Wer auf einen
Cyclone wechselt, nutzt dieselben Add-Ons weiter. Das System denkt nicht in einzelnen Produkten, sondern in einer durchgängigen Plattform. Damit wird die Konfiguration des Gepäcks zur echten
Modulfrage und nicht mehr zur Bastelei mit unterschiedlichen Befestigungen.
Das Enduristan Standard Interface basiert auf einer fest definierten Rasterstruktur. Diese sitzt direkt im Produkt, ist also nicht als Zubehör aufgesetzt, sondern Teil
der Konstruktion. Je nach Tasche und Position kommt das Raster in unterschiedlichen Grössen zum Einsatz, von 1x3 bis 3x4 Einheiten. Damit lassen sich kompatible Add-On Taschen präzise andocken, ohne
Adapter und ohne improvisierte Lösungen.
Die Befestigung ist so ausgelegt, dass auch unter Last und im harten Offroad nichts verrutscht. Wer schon einmal auf ruppigem Untergrund Gepäck nachzurren musste, weiss, wie viel Unterschied eine
echte Verbindung gegenüber einer Hilfskonstruktion macht. Im Setup bedeutet das auch eine deutliche Zeitersparnis. Eine Add-On Tasche sitzt in Sekunden, ist sauber ausgerichtet und löst sich genauso
schnell wieder, wenn sie nicht gebraucht wird.
Das Enduristan Standard Interface ist aktuell in mehreren Produktlinien der neuen Generation verbaut. Dazu gehören die Hailstorm 35 und Hailstorm 50 als Rackless Gepäcksystem, die Monsoon Evo 2 als grosse Seitentaschen Panniers, die Cyclone 35 und Cyclone 55 als wasserdichte Duffles sowie die Blizzard 2 Satteltaschen-Serie mit 15, 25 und 35 Liter Volumen. Auch die Sandstorm 5 Tankrucksäcke in den Grössen 5.03 und 5.06 sind ausgerüstet, ebenso die Sidekick 10 und Sidekick 20.
Auf der Add-On Seite stehen die Modelle Sidekick 01, 02, 03, 04 und 05 zur Verfügung sowie die Sidekick 10 und 20, die je nach Setup als Träger oder als Add-On funktionieren. Dazu kommen die Bottle Holster 2.01 und 2.02 für unterwegs. Laut Enduristan werden weitere Produkte mit Interface kontinuierlich entwickelt, das Sortiment wächst also Schritt für Schritt in die gleiche Logik hinein.
Mein erster längerer Einsatz mit dem Enduristan Standard Interface fand in Spanien statt, auf der CFMOTO 800 MT-X. Eine Woche lang ging es über harte Trails, reines Offroad, mit dem Bike im Anhänger angereist und am Zielort losgelegt. Als Hauptgepäck war der Hailstorm 50 montiert, dazu Sidekicks am Standard Interface der Taschen.
Was mir sofort aufgefallen ist, war der unglaublich satte Sitz der Add-Ons. Einmal montiert, vergisst man sie. Über die ganze Woche, durch ruppige Passagen, Stufen, lockeren Untergrund und alles, was harte Trails so mitbringen, musste ich kein einziges Mal nachzurren. Das ist auf einer solchen Tour eine echte Hausnummer, weil jeder Stopp zum Gepäck überprüfen Zeit kostet und am Ende des Tages an der Substanz zehrt.
An einem der Tage haben wir die Tour vom Hotel aus gestartet, ohne das volle Gepäck mitzunehmen. Hier zeigt sich der eigentliche Charakter des modularen Ansatzes. Die Sidekicks waren in unter einer Minute demontiert, das Setup reduzierte sich auf das Wesentliche und am Abend waren sie genauso schnell wieder dran. Weder Werkzeuge noch lose Gurte oder anderweitige Improvisationen waren dabei notwendig. Wer schon einmal vor einer langen Tagesetappe stand und überlegt hat, was man jetzt eigentlich mitschleppt, weiss, wie viel Wert dieser Komfort hat.
Mit dem Hailstorm 50 als Basis stand für die Reisewoche genug Volumen zur Verfügung. Das ist auch der Punkt, an dem das Standard Interface seine Stärke richtig ausspielt. Die Plattform sitzt nicht als isoliertes Feature auf einer einzelnen Tasche, sondern wird Teil eines kompletten Setups, das aus Hauptgepäck und Add-Ons besteht. So, wie man es für eine ernsthafte Offroadwoche braucht.
Enduristan ist eine Schweizer Firma mit Sitz in Seuzach im Kanton Zürich, gegründet 2008, und entwickelt ihre Produkte von dort aus. Das merkt man der Herangehensweise
an. Das Enduristan Standard Interface ist kein schnell aufgesetztes Feature, sondern ein patentiertes System, das von Grund auf für den harten Einsatz konzipiert wurde. Das gilt auch für das
Material, mit dem Enduristan arbeitet. Das Advanced 3-Layer Fabric ist PVC-frei, wasser-, staub-, schlamm- und schneedicht und extrem abriebfest. Auf alle Produkte gibt der Hersteller fünf Jahre
Garantie.
Im Kontext des Enduristan Standard Interface ist diese Substanz nicht nebensächlich. Eine Plattform, an der modulare Erweiterungen andocken, ist nur so gut wie das Produkt, in dem sie integriert ist.
Bei Enduristan greifen Material, Konstruktion und Schnittstelle ineinander, was dem System die Glaubwürdigkeit gibt, die es im täglichen Einsatz braucht.
SIP SCOOTGUARD Motorradhandschuhe für Roller und Motorrad - Klassischer Lederlook trifft moderne Sicherheitsausstattung
Leichte Lederhandschuhe für Roller, Vespa und Motorrad: Die neuen SIP SCOOTGUARD Motorradhand-schuhe kombinieren klassischen Heritage-Look mit ECE-zertifizierter Sicherheitsausstattung, Touchscreen-Funktion und hohem Tragekomfort. Bereits ab 69 Euro sollen sie eine attraktive Lösung für den täglichen Einsatz bieten.
Wer im Alltag mit Roller oder Motorrad unterwegs ist, sucht oft nach dem gleichen Zubehör: unkompliziert, komfortabel und dennoch mit zeitgemäßer Sicherheitsausstattung. Genau hier positionieren sich die neuen SIP SCOOTGUARD Motorradhandschuhe, die klassischen Stil mit moderner Ausstattung verbinden sollen. Erhältlich in Schwarz und Braun, passen sie sowohl zu klassischen Vespa-Modellen als auch zu modernen Rollern oder Motorrädern.
Die SIP SCOOTGUARD Handschuhe bestehen aus 100 Prozent Ziegenleder mit Anilin-Färbung. Das Material soll laut Hersteller ein besonders weiches Tragegefühl bieten und gleichzeitig die Robustheit mitbringen, die man von hochwertigem Leder erwartet. Durch die natürliche Flexibilität des Leders sollen sich die Handschuhe gut an die Hand anpassen und einen direkten Kontakt zum Lenker ermöglichen. Der kurze Manschettenabschluss mit Klettverschluss erlaubt zudem eine individuelle Anpassung und erleichtert das schnelle An- und Ausziehen.
Beim Thema Sicherheit verfügen die Handschuhe über einen Knöchelprotektor mit Abdeckung, der die Energieaufnahme im Falle eines Aufpralls unterstützen soll. Zusätzliche Polsterungen an Fingern und den Seitenbereichen erhöhen laut SIP den Schutz in besonders beanspruchten Zonen. Die Handschuhe erfüllen zudem die ECE-Prüfnorm und sind damit für den Einsatz im Straßenverkehr ausgelegt.
Gerade Fahrer von Rollern und Schaltrollern wissen: Im dichten Stadtverkehr sind Kupplung, Bremse, Gasgriff und Schalter ständig im Einsatz. Dafür setzen die SIP SCOOTGUARD Handschuhe auf Stretch-Einsätze zwischen den Fingern sowie Leder-Akkordeons an den Fingern. Diese Konstruktion soll die Beweglichkeit erhöhen und ein natürliches Griffgefühl ermöglichen. Damit richten sich die Handschuhe besonders an Fahrer, die ihr Zweirad täglich als Werkzeug im urbanen Umfeld nutzen.
Für Fahrten bei milden bis warmen Temperaturen integrierte SIP laserperforierte Bereiche in den Handschuhen. Diese sollen die Luftzirkulation verbessern und die Hände besser belüften, ohne auf den klassischen Leder-Look verzichten zu müssen. Gerade für Pendler und Rollerfahrer, die viele kurze Strecken im Alltag absolvieren, könnte das ein praktischer Vorteil sein.
Auch die Alltagstauglichkeit kommt nicht zu kurz. Die SIP SCOOTGUARD Motorradhandschuhe sind touchscreen-fähig, wodurch Smartphone oder Navigationsgerät bedient werden können, ohne die Handschuhe auszuziehen.
Die SIP SCOOTGUARD Motorradhandschuhe sind zum Preis von 69 Euro pro Paar erhältlich. Hier findet ihr alle Informationen zu den Handschuhen: SIP Online Shop - SCOOTGUARD.
Die Coolen-Biker sind von ihrer Sommertour 2026 durch Süd-Norwegen zurück.
Ziel der Sommertour war in diesem Jahr Südnorwegen. Dabei entdeckten wir die faszinierende Schönheit dieser Region, die mit beeindruckenden Fjorden, idyllischen Küstenstädten, weißen Holzhäusern und atemberaubender Natur zu beeindrucken wusste.
A-TEAM Trailer der Coolen-Biker
Der A-Team Trailer, den sich die Coolen-Biker vor einiger Zeit zum Transport von vier Bikes angeschafft haben, hat sich in der Praxis schon vielfach bewährt. Er ist Tempo 100 zugelassen und kann auch große Bikes, locker transportieren. Eine tolle Alternative zum Autozug und dank Doppelachse ebenso laufstabil.
Die Sommertour 2026 führt in diesem Jahr nach Slowenien.
Eine Motorradtour durch Slowenien bietet eine perfekte Kombination aus Natur, Kultur und Abenteuer. Es ist ein wahres Paradies für Motorradfahrer, das mit seiner atemberaubenden Landschaft und seinen gut gepflegten Straßen überzeugt.
Für uns genau das richtige Ziel in diesem Jahr.
Wir freuen uns auf eine tolle und erlebnisreiche Motorradsaison 2026 !!
Die Coolen-Biker sind von ihrer Sommertour 2022 entlang der Route des Grandes Alpes zurück.
Ziel der Sommertour war in diesem Jahr die Route des Grandes Alpes, nebst der Route Napoleon. Beides Klassiker der französischen Alpenrouten. Sie verbinden Thonon-les-Bains am Genfersee mit Menton am Mittelmeer.
Diese asphaltierte Alpenroute führt über 21 Pässe, darunter einige der bekanntesten und schönsten der Französischen Alpen.