Motorrad-News

Aktuelle Nachrichten aus der Motorradszene

 

Continental erleichtert die Suche nach Motorradreifen-Freigaben - Über 6000 Freigaben für 24 Motorradmarken!

 

Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer in Deutschland können aufatmen: Mit dem neuen Freigabetool von Continental wird die Suche nach dem passenden Reifen ab sofort wieder zum Kinderspiel. Eine neue gesetzliche Regelung zur Eintragungspflicht hatte im letzten Jahr für reichlich Verwirrung in der Szene gesorgt. Conti hat damit ein wahrlich hilfreiches Tool freigeschaltet!

 

Unter www.reifen-freigaben.de lässt sich schnell ermitteln, welche der dort gelisteten 6034 Reifen für 24 Motorradmarken über eine Hersteller-Freigabe von Continental verfügen. Soweit keine von den Fahrzeugpapieren abweichende Dimension oder Bauart zum Einsatz kommen soll, reicht bei Motorrädern mit EU-Zulassung wie bisher die Serviceinformation.

 

Soll dagegen eine andere Reifengröße oder Bauart zum Einsatz kommen, ist die Fahrt zur Prüfstelle Pflicht. In diesem Fall kann die Herstellerbescheinigung, die Continental für viele Modelle ebenfalls kostenlos im selben Tool zur Verfügung stellt, dem Prüfer als Grundlage für seine Begutachtung dienen. Welche neuen Vorschriften im Einzelfall zu beachten sind, darüber informiert Continental unter www.continental-reifen.de/motorrad/wissenswertes/reifenfreigaben. Die neuen Vorschriften betreffen alle Reifen ab Herstellungsdatum 1. Januar 2020; für ältere Reifen gilt eine Übergangsfrist bis zum 1.Januar 2025.

 

Details zu den mehr als 6000 Reifenfreigaben von Continental gibt es kostenlos unter www.reifen-freigaben.de, das aktuelle Motorradreifen-Lieferprogramm von Continental unter www.conti-moto.de.

 

Suzuki startet mit virtuellem Schauraum - Der nächste Hersteller, der sich von Messen zurückzieht?

 

Haben Motorrad Messen noch eine Zukunft, oder befinden wir uns in einer Trendwende? Auch Suzuki verlegt den Fokus auf Onlinelösungen und will zukünftig neue Modelle im "Suzuki "Motorcycle Global Salon" präsentieren.

 

Kam doch gerade erst die Bestätigung, dass BMW zukünftig auf große Messen wie die EICMA oder INTERMOT verzichten will, folgt Suzuki mit einer eigenen Lösung. Der Global Salon ermöglicht es den Nutzern, die ausgestellten Motorräder in einer virtuellen Umgebung von zu Hause aus zu betrachten, als ob sie eine Motorradmesse oder einen Händler besuchen würden. Zudem können sie die Enthüllung brandneuer Modelle (Hayabusa!) direkt miterleben. Die Nutzer können die ausgestellten Modelle erkunden, technische Informationen einsehen und die Maschinen nach Wunsch konfigurieren, einschließlich Farben und Zubehör. Sogar die soziale Komponente soll bedient werden, da Suzuki schreibt, dass ein Austausch zwischen den Besuchern möglich sein soll.

 

Laut Suzuki sollten sich Nutzer hier die App herunterladen und die Registrierung vornehmen. Zurzeit ist der Global Salon nur auf dem Computer/Laptop mit Windows möglich, eine Smartphone- und iOS-App werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

 

In der ersten Meldung bezüglich des Global Salons schreibt Suzuki noch nicht, ob man an "echten" Messen noch teilnehmen will. Fakt ist, dass der Hersteller auch zukünftige Modellvorstellungen auf der neuen Global Salon Plattform veranstalten wird, so dass Fans aus der ganzen Welt virtuell dabei sein können. Große Messen wie die EICMA könnte man sich somit theoretisch sparen...

 

Yamaha MT-07 2021 Test - Evolution des Bestsellers

 

Der Job eines Yamaha Entwicklers kann kein einfacher sein. Wie will man ein Motorrad verbessern, das seit Jahren ein wahrer Bestseller ist? Die Japaner gehen nun auf jeden Fall in die nächste Runde der Dark Side of Japan und laden zur Präsentation der neuen MT-07. Kann das Naked Bike noch einen drauf legen?

 

Es braucht wahrscheinlich nicht mehr erwähnt werden, dass Yamahas MT-07 ein echter Erfolg für den Hersteller ist. Schließlich war sie 2020 das meistverkaufte Motorrad der Schweiz, während sie in Deutschland Platz 3 belegte. Das muss man sich vorstellen: 2018 kam die letzte Modellpflege und zwei Jahre später ist sie noch immer ganz oben mit dabei! Grund dafür ist natürlich ihr spritziges Fahrverhalten in Verbindung mit dem niedrigen Preis. Seit dem Marktstart in 2014 und dem Modellupdate 2018 wurde also vieles richtig gemacht. Wie sieht es mit der 2021er MT-07 aus?

 

Tatsächlich wurden nur Detailverbesserungen an der neuen MT-07 vorgenommen: Euro 5 Update, kräftige Bremsen, extrovertierte Optik, breiterer Lenker, verbessertes LC Display und neue Serienbereifung. Soweit die wichtigsten Änderungen, die sich sogar fast an einer Hand abzählen lassen. Zusätzlich präsentiert sich die Yamaha MT-07 weiterhin als Verweigerer der Fahrhilfen, denn bis auf das verpflichtende ABS-System sind keine Helferlein an Bord. Auch wenn die Konkurrenz bereits aufrüstet, kann die puristische Ader der Yamaha als echter Anreiz gesehen werden.

 

Eigentlich geht die neue MT-07 mit schlechten Karten in die nächste Runde. Mit dem Euro5 Update verlor das CP2-Aggregat ein wenig Leistung, was sich in dieser Klasse - wie man meinen könnte - fatal auf den Fahrspaß auswirken könnte. Doch wir können entwarnen: Das Herzstück mit nun 73,4 PS und 67 Nm Drehmoment ist weiterhin ein Quell der Freude! Der auf dem Papier eindeutige Leistungsverlust ist in keiner Lebensweise spürbar und die Gasannahme ist mit dem klassischen Gaszug herrlich direkt. Unter den Zweizylindern mit maximal 700 Kubik weiterhin die klare Spitze! Mit einem Standgeräusch von nur 87 dB wird man zusätzlich in Tirol mit offenen Armen erwartet.

 

Über das neue Negativ-LC-Display lassen sich Geschwindigkeit und Drehzahl gut ablesen und eröffnen keinerlei Wunsch nach etwas besserem, wie z.B. einem TFT-Display. Einzig die Position könnte kritisiert werden. Trägt man einen Helm mit Atemschutz vor dem Visier, kann das Display nicht aus dem Augenwinkel gesehen werden. Eine leichte Bewegung des Kopfes ist nötig. Trotzdem: Einfach, funktionell und gut der Charakter der MT-07 seit der ersten Stunde.

 

So unkompliziert wie das Display gestaltet sich auch die Sitzposition auf der neuen Yamaha MT-07. Auf dem 805 mm hohen Sattel Platz genommen, findet man vor sich nun einen um insgesamt 30 mm breiteren Lenker. Während das im Stadtverkehr defakto keine Nachteile mit sich bringt, fällt die Wirkung auf der Landstraße umso positiver aus. Die Kombination aus dem Michelin Pilot Road 5 (neue Serienbereifung) und dem neuen Lenker geben viel Vertrauen in das Vorderrad, sodass man sich sowohl als Einsteiger, als auch als erfahrener Hase schnell im Sattel wohl fühlen wird.

 

Kritisieren könnte man nur die kompakten Ausmaße der MT-07. Während ich mit 175 cm einen schönen Kompromiss zwischen Gemütlichkeit und Sportlichkeit finde, werden sich Personen ab 190 cm wahrscheinlich etwas beengt fühlen. Doch zum Glück bietet Yamaha noch die neue MT-09 an, die sich mit ähnlicher Optik präsentiert. Apropos...

 

Egal auf welchem Social Media Kanal wir die MT-07 angesprochen haben, war eines klar: Die Optik polarisiert. Ob es gefällt, oder nicht, darf und muss jeder für sich entscheiden. Doch hier die Fakten: Mit dem neuen Scheinwerfer verfügt die MT-07 nun über die längst hinfällige LED-Technologie, während auch die Blinker auf LED setzen. Nicht nur in der Langlebigkeit, sondern auch in der Sicherheit bringt das Pluspunkte. Außerdem: Bilder komplementieren der Optik offen gesagt nicht. In Natura ansehen und neue Meinung bilden!

 

Was man sich jedoch nicht erwarten darf, ist ein allzu guter Windschutz durch die kompakte Lichtmaske. Ab 80 km/h sind deutliche Turbulenzen auf der Brust zu spüren, bei Autobahntempo spürt man was es heißt, ein Naked Bike zu fahren. Für Pendler empfiehlt sich deshalb der Griff zu einem Windschild aus dem Yamaha Zubehörangebot.

 

Wenn es Kritik am Fahrverhalten der Yamaha MT-07 gab, dann am Fahrwerk. Für 2021 wurde das Setup leicht überarbeitet, wobei man sich keine Sportlichkeit auf dem Level der größeren Schwestern erwarten darf. Trotzdem darf man die MT-07 nicht unterschätzen! Die 41 mm Teleskopgabel (nicht einstellbar) und das in Zugstufe und Federvorspannung einstellbare Federbein haben während unserer sportlichen Testfahrt einen soliden Job geleistet und einen guten Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit geboten. Für 90 Prozent der Käufer wird die Performance absolut befriedigend sein, besonders wenn man den Neupreis der MT-07 im Hinterkopf behält.

 

Eine deutliche Verbesserung gab es an der Bremsanlage des Zweizylinder Naked Bikes. Für 2021 wurden in der Front zwei 298 mm große Bremsscheiben mit 4-Kolben Bremssätteln verbaut, während im Heck eine 245 mm Scheibe arbeitet. Sowohl bei langsamen Tempo, als auch auf der Landstraße lässt sich ein klarer Druckpunkt finden. Dass es am Bremshebel ein wenig Kraft braucht nimmt man der MT-07 nicht übel - schließlich sprechen wir hier immer noch von der Mittelklasse.

 

Yamaha beschreibt die MT-07 in den Marketing Texten stets als perfekten Allrounder. Im Sattel kann dies nur bestätigt werden. Egal welchen Erfahrungsschatz man mit sich bringt: Dieses Naked Bike bringt Freude! Das einfache Rezept aus einer guten Sitzposition, einem großartigen Motor und performanten Fahrleistungen ergibt ein Motorrad, das sich in jeder Situation wohlfühlt. Egal ob schnell oder langsam: Die MT-07 passt sich der Situation an und folgt den Befehlen des Fahrers absolut unaufgeregt. Die positive Reaktionen aller anwesenden Journalisten hat gezeigt, dass es nicht mehr Motorrad für einen großartigen Tag braucht.

 

Wie es bereits gang und gäbe ist, bietet Yamaha auch für die MT-07 zwei Zubehörpakete an:

  • Sport Pack: getöntes Windschild, LED Plus Blinker, kompakter Kennzeichenhalter, Kniepads am Tank Wer die Akrapovic Komplettanlage haben möchte, muss zum Sport Pro Paket greifen
  • Urban Pack: Hohes Windschild, Topcase inkl. Halterung, USB-Anschluss, Tankpad

Eine besondere Empfehlung geht an das getönte Windschild. Auch wenn es nicht dieselbe Wirkung wie jenes des Urban Pakets bietet, bringt eine eine definierte Linie für die Front. Regelmäßige Autobahnausflüge lassen sich jedoch am besten mit dem hohen Windschild absolvieren.

 

Angeboten wird die neue Yamaha MT-07 in den Farben Storm Flue, Icon Blue und Tech Black. Wie gewohnt präsentiert sie sich preislich attraktiv.

 

Fazit: Yamaha MT-07

Yamaha hat es mal wieder geschafft: Die neue MT-07 präsentiert sich erneut als Top Bike in ihrer Klasse. Das Euro 5 Update schadet ihr in keinster Weise und auch die umstrittene Optik macht in Natura einen ganz anderen Eindruck. Sie ist ein Motorrad für jeden und jede, denn zu so einem Preis wird man nur selten so viel pure Motorradfreude im Sattel erleben. Wer ein Naked Bike in dieser Leistungsklasse sucht, muss die MT-07 ganz oben auf der Liste notieren!

 

HD-Lautsprecher zum Nachrüsten für SENA-Kommunikationssysteme - Verfügbar für 10C EVO, 10C Pro, 20S, 20S EVO & 30K Systeme

 

Mit den Premium HD-Lautsprechern kann das Audioerlebnis vom 10C EVO, 10C Pro, 30K, 20S EVO und 20S einfach und kostengünstig maximiert werden.

 

Mit einer deutlichen Verbesserung der Basstiefe und der Klangqualität wurden die neuen HD Lautsprecher so entwickelt, dass Sie eine klarere Kommunikation ebenso wie ein tolles Sound-Erlebnis ermöglichen. Um auch den physischen Komfort beim Tragen zu verbessern, wurden die Ränder der Lautsprecher abgeschrägt, sodass potenzielle Reibung zwischen Ohr und Kante minimiert wird.

 

Um das Beste aus den Lautsprechern heraus holen zu können, haben wir natürlich auch neue Firmware-Versionen für das 30K, 20S EVO, 20S, 10C EVO und 10C Pro entwickelt. Darüber hinaus wurden ebenso die entsprechenden Geräte-Apps aktualisiert, um die Audioausgabe zu verbessern und verfügen (nach erfolgreicher Aktualisierung) nun über neue Funktionen, inklusive neuer Audio-Equalizer Voreinstellungen. Nur mit diesen beiden Updates kann man auch alles, was die neuen HD-Lautsprecher zu bieten haben, erhören.

 

Hauptmerkmale der SENA HD-Lautsprecher

  • bis zu 50% bessere Audioqualität
  • Verbesserte Basstiefe
  • Neue abgeschrägte Form
  • Aktualisierte Apps mit Audio Equalizer Voreinstellungen

 

Mehr Grip bei Nässe durch Bridgestone Pulse Groove Technologie - Technologie sorgt für eine schnellere Ableitung des Wassers

 

Der neue Bridgestone Battlax Sport Touring T32 und der T32 GT nutzen beide die Pulse Groove Technologie. Durch besonders geformte Profilrillen wird die Ableitung des Wassers beschleunigt => Mehr Grip!

 

Bridgestone hat Anfang 2021 einen neuen Motorradreifen, den Battlax Sport Touring T32 und T32GT, auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um einen typischen Sport-Touring-Reifen, bei dem auch noch an besonders schwere Motorräder gedacht wurde. So ein Sport-Touring-Reifen sollte vor allem drei grundlegende Qualitäten aufweisen: Performance, Vertrauen und Grip, sowohl bei Sonne als auch bei Regen. Dank der hochmodernen Technologien und Innovationen im Bereich der Konstruktion und Gummimischung soll der T32 eine ausgesprochen gute Nassperformance und top Handling-Eigenschaften liefern.

 

Im Interview erklärt Wolfgang Terfloth, Leiter Vertrieb Motorradreifen Bridgestone Central Europe, welche Technologien in den neuen Reifen stecken.

 

Beim Battlax Sport Touring T32 wird vor allem die Performance und Zuverlässigkeit bei Nässe hervor-gehoben. Auf welcher Technologie beruhen diese Eigenschaften?

 

Wolfgang Terfloth: Herausragende Performance auf nasser Straße sind für jeden Motorradfahrer essenziell. Bei Nässe ist auf nur zwei Rädern vor allem der Grip und der Kontakt zur Fahrbahn wichtig, um Gefahrensituationen zu vermeiden. Daher haben wir bei der Entwicklung des T32 den Fokus besonders auf diese Fahreigenschaften gelegt. Unsere Pulse Groove Technologie war hier gemeinsam mit einem neuartigen Profildesign der Schlüssel. Sie optimiert den Wasserfluss über das Reifenprofil und damit auch die Wasserableitung über den gesamten Reifen. Dadurch werden Grip und Haftung deutlich verstärkt und das Schlupfverhalten bei widrigen Wetterbedingungen verringert. In Kombination führt das zu einer deutlichen Verbesserung der gesamten Nassperformance.

 

Wie sieht die Pulse Groove Technologie im Detail aus und wodurch ergeben sich die wasserableitenden Effekte?

 

Wolfgang Terfloth: Das Reifenprofil zeichnet sich durch impulsförmige Rillen über die gesamte Reifenstruktur aus. Die breiteren Abschnitte der Rillen werden durch Deflektoren in der Mitte aufgeteilt, wodurch der Wasserfluss von seinem linearen Fließverhalten abweichen muss. Mithilfe dieses Aufbaus wird der Wasserstrom ausgeglichen, was in höheren Strömungsgeschwindigkeiten durch die Rillen resultiert und damit auch in einer optimierten Wasserableitung über den gesamten Reifen. Gemeinsam mit weiteren Adaptionen im Profildesign, wie dem erhöhten Negativprofil in Kombination mit angepassten Profilwinkeln, der präzisen Rillenpositionierung und definierten Profilsteifigkeit, wird der Kontakt zur Straße und damit die Gesamtperformance bei Nässe verbessert.

 

Wenn wir von einer erhöhten Gesamtperformance sprechen, welche Punkte werden dabei berücksichtigt?

 

Wolfgang Terfloth: Die Bridgestone Pulse Groove Technologie optimiert das Verhalten des Reifens auf nasser Fahrbahn in allen Bereichen. Dazu gehören eine verbesserte Bodenhaftung und herausragende Bremseigenschaften. Kürzere Bremswege bei Nässe sind das erfreuliche Resultat. Ebenso werden der Grip und das Feedback des Reifens verstärkt. Dadurch hat der Fahrer mehr Kontrolle über seine Maschine, insbesondere bei schlechten Wetterverhältnissen. Und genau das wollten wir mit dem Battlax Sport Touring T32 und der Pulse Groove Technologie auch erreichen mehr Vertrauen und zuverlässige Performance, um Biker jederzeit sicherer an ihr Ziel zu bringen.

 

KTM 1290 Super Adventure S 2021 - Elektronikinferno - wohl doch nicht alles beim Alten!

 

Auf den ersten Blick haben wir der neuen KTM 1290 Super Adventure S Unrecht getan: „Schaut aus wie die Alte!“ Stellt man die beiden Modelle 2020 und 2021 aber nebeneinander (das geht vorerst nur mit Bildern), so merkt man schnell und an allen Ecken und Enden - da blieb kaum ein Stein auf dem anderen! Die neue SASi 2021 kommt außerdem mit einem gehörigen Elektronikpackage samt radargestützter Geschwindigkeitsregelanlage daher.

 

Pressetexte müssen offensichtlich immer etwas überheblich klingen. Vor allem bei einer Marke, die sich Ready to race auf jeden Werbebanner heftet. KTM spricht bei der neuen 1290 Super Adventure S 2021 jedenfalls von einem neuen Zeitalter der technischen Überlegenheit und Performance-orientierten Technologie. Nun, was ist dran, an dieser vollmundigen Aussage?

 

Eines steht zumindest vorher tatsächlich schon fest: KTM konnte bereits in den letzten acht Jahren das Segment der Adventure-Bikes mit seinen Modellen gehörig aufmischen. Kein anderer Hersteller hatte mehr Hubraum - und das auch noch aus nur zwei Zylindern! Trotzdem lässt sich dieser 1301 Kubik riesige V2-Dampfhammer mit satten 160 PS ganz gesittet und easy bewegen. Das ist und bleibt beeindruckend. Denn selbst Ducati setzt bei der Multistrada, die vormals mit 1262 Kubik und ebenfalls 160 PS aus einem V2 im Motorenkapitel noch am ehesten der KTM ähnelte, auf einen neuen V4-Motor. Zur Duc aber später noch mehr.

 

Das Triebwerk der neuen KTM 1290 Super Adventure S 2021 bleibt im Grunde genommen (glücklicherweise) der alte Bekannte, nun aber auf Euro5 optimiert. Dank dünnerer Motorgehäuse und einem neuen Ölkreislauf liefert er seine 160 PS und 138 Newtonmeter Drehmoment nun um 1,6 Kilo schlanker ab. Dafür atmet der Motor über eine neue Auspuffanlage aus, die man besser nicht mit der Anlage der Vorgängerin vergleicht - Euro5 macht die Auspuffsysteme nicht unbedingt schöner. Wir werden uns aber sicher daran gewöhnen, versprochen. Neue Kolben sollen die Zuverlässigkeit des Motors weiter verbessern, der gleichzeitig dank eines neuen Kühlflüssigkeits-/Ölsystems kühler arbeiten kann. Seine beiden neuen Kühler sorgen zusammen mit dem neu gestalteten Bodywork dafür, dass heiße Luft von den Beinen des Fahrers weggeleitet wird. Serviceintervalle von 15.000 Kilometer und ein niedrigerer Verbrauch runden das überarbeitete Motorpaket ab.

 

Nun aber zum bereits erwähnten neu gestalteten Bodywork - die Ergonomie wurde ordentlich überarbeitet. Die Beine des Fahrers umschließen jetzt einen neuen 23 Liter-Tank mit schlüssellosem Verschluss, der mit seinen bauchigen Ausläufern nach unten stark an den Tank der 790 und 890 Adventure-Modelle erinnert. Das Prinzip ist schlau und senkt klarerweise den Schwerpunkt. Außerdem wurde der neuen 1290er SASi, um das Handling zu schärfen, ein neues Fahrwerk verpasst, das die Gewichtsverteilung zu Gunsten der Wendigkeit noch weiter verbessert. Kurven sollen dank des zurückverlegten Steuerkopfes um 15 mm und der Verlagerung des vorderen Teils des Motors jetzt noch dynamischer durchstochen werden. Zusätzlich dazu trägt die Fachwerk-Schwinge zu ordentlicher Stabilität beim Beschleunigen bei. Ihr Ausleger wurde so gestaltet, dass die Sitzhöhe verringert wurde, ohne seine Robustheit oder Praxistauglichkeit zu schmälern. Schließlich ist die neue Sitzbank zweigeteilt und kann um 20 mm verstellt werden. Ebenso einstellbar sind der Lenker sowie die Verkleidungsscheibe, die im Windtunnel entwickelt wurde und in einem Bereich von 55 mm verstellt werden kann. Und wir dachten, es wäre eh alles beim Alten!

 

Und da haben wir noch nicht einmal die unsichtbaren Elektronik-Innereien erwähnt, die der KTM 1290 Super Adventure S 2021 dazu verhelfen sollen, der Inbegriff der technischen Überlegenheit zu werden. Es könnte durchaus klappen, der Fahrer wird von einer neuen Generation von Assistenzsystemen unterstützt, die in den Fahrmodi Sport, Street, Rain, Offroad und dem verbesserten (optionalen) Rally-Fahrmodus noch unmerklicher eingreifen. Zudem verfügt die schräglagenabhängige Traktionskontrolle nun über zwei unabhängige Regler (einen für den Schlupf und einen für den Neigungswinkel), die ihre eigenen Daten und Strategien liefern. Die Systeme Kurven-ABS und Offroad-ABS verlassen sich auf die neue Stabilitätskontrolle von Bosch, während es nun optional eine Motorschleppmoment-Regelung gibt. Und dank der neuesten Generation des semiaktiven Fahrwerks vom Typ WP APEX soll die große 1290er-Kante selbst schwierige Pfade glattbügeln. Mit seinen neuen Ventilen soll es die Dämpfung verbessern, während der 6D-Sensor seine Daten zur genauen Berechnung des Fahrverhaltens direkt an die Einheit liefert.

 

Für ein rundum gelungenes Elektronik-Package bekommt die KTM auch noch ein brandneues 7-Zoll-TFT-Display, das für nahtlose Smartphone-Verbindung mit einer neuen Connectivity Unit ausgerüstet ist. Dank des nun größeren Kombiinstruments können die Menüs und verschiedene Informationsgrafiken nun noch übersichtlicher dargestellt werden. Direkt unter dem Display befindet sich ein neu gestaltetes Staufach mit USB-Ladebuchse. Zur Kommunikation mit dem neuen Display verfügt die 1290 SASi über völlig neue Schalter an beiden Seiten des Lenkers, die eine neue und nahtlosere Benutzerführung ermöglichen. Eine neue Reihe von Schnellauswahl- und Favoriten-Tasten erlaubt dem Fahrer, Einstellungen während der Fahrt zu verändern und sich gleichzeitig auf den Verkehr zu konzentrieren. Leider ist der Quickshifter+ nur gegen Aufpreis zu haben, diese Aufpreispolitik haben sich die Österreicher offenbar aus Bayern abgeschaut. Denn auch das Suspension Pro-Paket, das individuelle Dämpfung für Gabel und Federbein, automatische Vorspannungseinstellung sowie einen abschaltbaren Anti-Dive-Modus bietet, das Tech Pack inklusive Rally Pack und RALLY-Fahrmodus und zugehöriger MTC-Schlupfanpassung, die Motorschleppmoment-Regelung, Hill Hold Control und das adaptive Bremslicht kosten Aufpreis.

 

Abschließend noch der, von KTM wohl als absolutes Killerargument geplante Temporegler - eine innovative adaptive Geschwindigkeitsregelanlage ist nun auch mit an Bord! Diese wurde in Zusammenarbeit mit Bosch entwickelt und passt den Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern vor dem Motorrad über Radarsensoren automatisch an und kann über neu gestaltete Kombischalter in fünf Stufen eingestellt werden. Nun, alter Hut ist es klarerweise nicht, aber Ducati verbaut solch ein System, sogar kombinierbar mit einem Totwinkel-Assistenten bereits bei der neuen Multistrada V4. Allerdings ist der Tempomat auf der KTM 1290 Super Adventure S 2021 sogar serienmäßig mit dabei - der Kampf um die Käufergunst hat erneut begonnen!

 

4 neue Motorrad-Modelle für Indian 2021 - Die FTR-Familie ist da! - Große Erweiterung für die Indian FTR

 

2019 brachte Indian ein für sie untypisches Fahrzeug auf den markt: Die Indian FTR. Heute, zwei Jahre später, wird aus einem Modell eine 4-köpfige Familie. Vom Basic-Naked-Bike bis zum feinsten Edelbike ist alles dabei.

 

Die 2019er Indian FTR wartete mit einer schicken Optik und einer Neuinterpretation des amerikanischen V2-Motors auf. Der Street-Tracker, wie Indian die FTR bezeichnet, überzeugte mit Coolness, einem leiwanden Motor und auch guter Ausstattung. Doch sie hatte auch ihre Probleme. Zum Beispiel hatten die unüblichen 18-Zoll-Felgen zur Folge, dass nur wenige Reifen auf die FTR passten. Hier und an anderen Stellen schärfen die neuen FTR-Modelle nach, jedes dabei auf seine eigene Art und Weise. 2021 kommen die FTR, die FTR S, die FTR R Carbon und die FTR Rally.

 

Zusätzlich zu ihrem amerikanischen Erbe und der ikonischen Silhouette bietet die FTR eine umfassende Ausstattung, darunter (ab der FTR 1200 S) ein 4,3 Zoll großes digitales Touchscreen-Display und einen 1203 ccm flüssigkeitsgekühlten V-Twin-Motor, der 92 kW (123 PS) und 120Nm (88.5 ft-lb) Drehmoment erzeugt. Die Modelle FTR, FTR S und FTR R Carbon sind mit 17-Zoll-Aluminium-Gussrädern ausgestattet, die mit Metzeler Sportec-Straßenreifen ummantelt sind - das Ergebnis soll ein präzises Handling sein, das durch einen steileren Lenkkopfwinkel von 25° und einen kürzeren Nachlauf von 99,9 mm noch weiter verbessert wird. Die kleineren Räder sowie die Vorder- und Hinterradfederung mit 120 mm Federweg tragen zu einer um 36 mm niedrigeren Sitzhöhe bei. Zusätzlich wurde der ProTaper-Lenker um 40 mm gekürzt, um das agile Handling des Bikes zu unterstützen und dem Fahrer mehr Kontrolle zu geben.

 

Zusätzliche Updates für die neue FTR-Linie sollen die Performance und den Fahrkomfort weiter verfeinern. Alle drei Modelle bieten eine voll einstellbare Vorder- und Hinterradaufhängung ̶ ein neues Feature der FTR-Basis ̶ sowie eine Zylinderdeaktivierung, um die Motorwärme im Leerlauf zu managen. Die neue Motorkalibrierung verbessert darüber hinaus auch die Kaltstarts. Jedes FTR-Modell verfügt über eine Reihe von Standardmerkmalen, die von den Vorgängermodellen übernommen wurden. Eine für die Straße abgestimmte Upside-DownGabel und radial montierte Brembo-Doppelbremsen sollen für gute Kontrolle und ausreichende Bremskraft sorgen. Das war es aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten.

 

Die Basis-FTR verfügt über ein analoges Instrument und ist in Black Smoke mit roten Akzenten erhältlich, einschließlich roter Felgenbänder an den Rädern, rotem Indian Motorcycle Schriftzug auf dem Tank und einem roten Federbein hinten. Die Basis-FTR ist auch in einer leistungsreduzierten A2-Version erhältlich.

 

Die FTR S wird in den Farben Maroon Metallic und White Smoke angeboten und verfügt über das 4,3-Zoll Touchscreen-Display von Indian Motorcycle, das Telefonintegration über Bluetooth oder USB und konfigurierbare Anzeigen bietet. Die FTR S ist serienmäßig mit einem Akrapovič-Auspuff, drei Fahrmodi, einer Wheelie-, Stabilitäts- und Traktionskontrolle und einem Kurven-ABS ausgestattet. Zusätzlich bietet ein USB-Schnellladeanschluss eine Möglichkeit zum Aufladen persönlicher Geräte.

 

Die FTR R Carbon ist das Spitzenmodell der FTR-Produktpalette. Zusätzlich zu den oben genannten Merkmalen der FTR S hebt sich die FTR R Carbon durch Tankabdeckungen, Frontfender und Scheinwerferverkleidung aus Kohlefaser, einer voll einstellbaren Öhlins-Gabel und Dämpfer mit Ausgleichsbehälter, einem schwarzen Akrapovič-Auspuff und einem Premium-Sitzbezug ab.

 

Bei der FTR Rally bleibt die Optik gleich. Unter Beibehaltung der Scrambler-Ästhetik ist die FTR Rally mit Pirelli Scorpion Rally STR-Reifen auf Drahtspeichenrädern mit 18-Zoll hinten und 19-Zoll vorne ausgestattet. Wie die anderen FTR-Modelle erhält auch die FTR Rally die verfeinerte Motorkalibrierung sowie die hintere Zylinderabschaltung. Der ProTaper-Lenker der FTR Rally ist 50 mm (2 Zoll) höher als bei anderen FTR-Modellen, um den Komfort zu verbessern und eine entspanntere ergonomische Position zu ermöglichen. Die FTR Rally verfügt über eine analoge Anzeige und ist in der Farbe Titanium Smoke erhältlich. Wie die Basis-FTR ist auch die FTR Rally in einer leistungsreduzierten A2-Version erhältlich.

 

Bei der Rally wird noch das 2020er Modell fortgeführt, erst in der zweiten Jahreshälfte soll dann das Update dazu kommen.

 

Als Basis für Individualisierung erhält die FTR auch ein erweitertes Angebot an Style-, Performance- und Komfort-Zubehör. Zu den neuen Style-Zubehörteilen gehören neue Tankpads, die in Schwarz und Klarsicht erhältlich sind, während eine Vielzahl von Kohlefaserteilen, darunter Kettenschutz, V-Cover, Kühlerschutz und ein 17-ZollVorderradkotflügel, verfügbar sind. Außerdem kann der Fahrer sein Fahrwerk mit einem Öhlins Gabel- und Dämpferkit aufrüsten, während Fahrer, die mehr persönlichen Komfort wünschen, eine Gepäckträgertasche, einen R Carbon Sitz und einen USB-Ladeanschluss hinzufügen können. Insgesamt führt Indian Motorcycle mehr als 60 Teile und Zubehör für die FTR Familie. Von Windschild über Tankabdeckung, Akrapovic-Auspuff bis Gepäckträger ist alles dabei, damit Fahrer ihre FTR individuell ausstatten können.

 

Triumph Speed Triple 1200 RS 2021 - die neue Speedy ist da! - Triumph hebt die Speed Triple in neue Sphären

 

Bisher war die Speed Triple am unteren Ende des Leistungsspektrums moderner Powernakeds zu finden. Damit ist 2021 Schluss. Deutlich erstarkt und merklich erschlankt, startet die stärkste Britin in die kommende Saison.

 

Der Begriff Revolution wird nicht nur von Marketing- und Werbestrategen gerne überstrapaziert, er ist also mit Vorsicht zu genießen. Im Fall der Triumph Speed Triple 1200 RS 2021 wird er aber wohl zurecht benutzt. Mit 180 PS leistet der auf 1160 Kubikzentimeter angewachsene Dreizylinder nun ganze 20% oder 30 PS mehr als das Triebwerk der Vorgängerin - das maximale Drehmoment kletterte auf 125 Nm. Der tatsächliche Clou gelang den Jungs aus Hinkley aber beim Gewicht. So bringt die Speed Triple 1200 RS gerade einmal 198 Kilogramm fahrfertig auf die Waage, ein Spitzenwert im Konkurrenzvergleich.

 

Ein Großteil der Gewichtsreduktion lässt sich im Antriebsstrang ausmachen. Hier wurden durch Neukonstruktionen gleich 7 kg eingespart. Zudem baut der Antriebsstrang im Vergleich zum Vorgänger trotz des größeren Hubraums kompakter. Der Motor ist der leistungsstärkste und drehmomentstärkste aller Zeiten in einer Speed Triple. Die Spitzenleistung von 180 PS liegt bei 10.750 U/min an und der Triple dreht bis auf 11.150 U/min und damit 650 U/Min höher als bisher. Dennoch soll die Drehmomententfaltung der 1200 RS auf ein ganz neues Niveau gebracht worden sein.

 

Triumph verspricht, dass das Drehmoment und der Charakter im unteren und mittleren Drehzahlbereich der älteren Speed Triple- Modelle erhalten bleiben. Bei der Vorgängerin lag das Maximaldrehmoment von 117 Nm bereits bei 7.150 U/min an während die 125 Nm der Speed Triple 1200 RS erst bei 9.000 U/min zur Verfügung stehen. Am Papier (siehe unten) hat die 2018er Speed Triple RS zwischen 4.900 U/Min und 6.400 U/Min ein höheres Drehmoment, bevor ihr die neue davonzieht. Bei unserem ersten Test werden wir hier also ganz besonders genau hinsehen und die Aussage von Triumph überprüfen.

 

Alle Triple-Fans sollten trotz Euro 5 auch mit dem Sound der neuen Speed Triple 1200 RS zufriedengestellt werden, Triumph spricht gar vom schärfsten Klang aller Zeiten (Standgeräusch 98 dBA) in einer Speed Triple. Die Massenträgheit konnte um 12% gesenkt werden, das bedeutet der Dreizylinder dreht rascher hoch und hängt absolut spontan am Gas.

 

Die serienmäßig verbaute Anti-Hoppingkupplung soll durch weitere Entwicklungsschritte noch leichtgängiger arbeiten. Es gelang die Anzahl der Kupplungsscheiben zu reduzieren und die Masse damit zu minimieren. Dabei setzten die Ingenieure auf eine moderne Reibpaarung. Kompakter als bisher baut auch das neue Sechsganggetriebe in der Speedy, mit übereinanderliegenden Wellen verlaufen die Gangwechsel angeblich deutlich sanfter als bisher.

 

Die deutliche Leistungssteigerung der Speed Triple 1200 RS ist ein Ergebnis vieler kleiner Schritte, so konnte durch die neue Zündanlage mit Twin Tip-Zündkerzen für konstantere und zuverlässigere Zündung bei hohen Motordrehzahlen gesorgt werden. Ein weiterer Baustein ist das neu entwickelte, leichtere Kühlsystem, das mit einem integrierten Ölkreislauf-Wärmetauscher ausgestattet ist.

 

10 Kilogramm einzusparen, obwohl die Ausstattung noch üppiger wurde und der Motor leistungsfähiger bzw. der Hubraum größer, ist bemerkenswert. Die Ingenieure erreichten dies auch durch Einsparungen beim Alu-Brücken-Rahmen. Das neue Chassis ist satte 17% leichter als das der Vorgängerin. Triumph will der Speed Triple 1200 RS damit zu einem noch agileren und präziserem Handling verhelfen. Die Schwerpunktverlagerung nach vorne und unten sollte die dynamischen Qualitäten ebenfalls steigern.

 

Vorbild in Sachen Dynamik und Agilität ist die kleine Schwester Street Triple RS. Die Ansage scheint zwar gewagt, könnte jedoch realistisch sein, trennen die 1200er doch nur 11 Kilogramm von der Streety. Allein bei der Batterie (jetzt ein Lithium-Ionen-Akku) wurden über 2 Kilogramm eingespart.

 

Die ergonomisch größten Neuerungen an der Speed Triple sind der um 13 mm breitere Lenker und die neue Fußrastenposition. So liegen diese weiter innen als bei der Vorgängerin, damit wird eine größere Schräglagenfreiheit ermöglicht, ohne die Beinfreiheit einzuschränken. Zusätzlich wuchs die Sitzhöhe minimal auf jetzt 830 Millimeter.

 

Die Letter RS im Modellnamen versprechen rennstreckentaugliche Performance out of the box, insofern ist es logisch, dass nur Premium-Komponenten an dieses radikale Power Naked angebaut werden. Wir sprechen dabei von einer voll einstellbare Öhlins NIX30 Upside-Down-Gabel vorne und dem bewährten TTX36 Doppelrohr-Monoshock hinten. Das schwedengoldene Fahrwerkspaket wurde auf das geringere Gewicht des Motorrads, die höhere Leistung und das höhere Drehmoment sowie die neue Geometrie abgestimmt.

 

Damit das 180 PS-Geschoss entsprechend entschärft werden kann ist enorme Bremskraft erforderlich. Auch hier greift man mit Brembo Stylema Radial-Monobloc-Bremssätteln mit leichteren 320-mm-Bremsscheiben vorne zur richtig feinen Ware. Hinten werkt ein Brembo Zweikolben-Hinterradbremssattel, ebenfalls aus dem Hause Brembo. Auf dieser Basis darf davon ausgegangen werden, dass die Bremsleistung der Speed Triple 1200 RS sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke überzeugen wird. Ein Brembo MCS-Bremshebel mit einstellbarem Hebelweg und Übersetzungsverhältnis verbessert zudem den Komfort und lässt sich auf die Präferenzen des Fahrers justieren.

 

Interessanter Weise setzt Triumph bei der neuen Speed Triple auf ein gekoppeltes Bremssystem. Dabei wird beim Betätigen der Vorderradbremse automatisch eine genau kalkulierte Bremskraft auf das Hinterrad übertragen. Umgekehrt hat die Betätigung der Hinterradbremse aber keinen Einfluss auf die Vorderradbremse. Das System soll den den Bremsweg verkürzen und die Stabilität der Speedy bei harten Bremsmanövern verbessern.

 

Eine 6-Achsen-Inertialmesseinheit (IMU) mit verfeinerter ABS-Steuerung überwacht kontinuierlich die Beschleunigungswerte für Rollen, Nicken und Gieren, um die Schräglage zu berechnen und die optimale Bremskraft für jede Situation zu gewährleisten. So beschreibt Triumph die Überarbeitung des Kurven-ABS. Das System ist über die TFT-Instrumente und den linken Joystick am Lenker einstellbar und bietet zwei wählbare Eingriffsstufen, Road und Track. Die Track-Einstellungen wurden so abgestimmt, dass sie bei schnellen Fahrten auf der Rennstrecke kaum wahrnehmbar sind. Die ABS-Einstellungen sind an die Fahrmodi gekoppelt, können aber auch unabhängig davon gewählt werden, wenn der Fahrer dies wünscht.

 

Wie die Vorgängerin bietet die Triumph Speed Triple 1200 RS fünf Fahrmodi von denen einer frei konfigurierbar ist. Der Rain-Modus verringert die Maximalleistung um 80 PS. Wheelie- und Traktionskontrolle sind an den jeweiligen Modus gekoppelt, können aber auch separat verstellt werden. Noch unauffälliger als bisher, sollen die elektronischen Helferlein im überarbeiteten Track-Modus agieren, der wirklich erst im letzten Moment die Reißleine zieht wenn man es richtig übertreibt. Serienmäßig und verbessert präsentiert sich der Quickshifter inkl. Blipper. Hoch- und Runterschalten ist bei unveränderter Stellung des Gasgriffs möglich. Bereits auf der Street Triple RS hat uns der Schaltassistent vollauf begeistert.

 

Das 5-Zoll TFT Display ist zwar gleich groß, wie bei der Vorgängerin, aber neu überarbeitet. Es bietet dem Piloten zwei verschiedene Darstellungsvarianten. Serienmäßig verbaut ist das, bereits aus anderen Modellen bekannte, My Triumph Connectivitysystem mit all seinen Funktionen (Pfeil-Navi, Laptimer, GoPro Steuerung,..). Manche Komfortfeatures, wie Keyless-Go und Tempomat sind weiterhin Serie, außerdem ist jetzt neuerdings auch der Tankdeckel schlüssellos zu bedienen, andere hingegen sind gegen Aufpreis erhältlich (Heizgriffe, Reifendruck-Kontrollsystem). Die Lenker-Tasten bieten eine LED-Hintergrundbeleuchtung.

 

Markante LED-Elemente im Frontscheinwerfer, die jetzt noch heller strahlen und das neu gestaltete Rücklicht runden die Speed Triple vorne wie hinten ab. Verglichen mit den Revolutionen im Inneren, sind die optischen Überarbeitungen beinahe zurückhaltend. So ist die Speedy auf den ersten Blick als solche zu erkennen, hier würden wir also eher von Evolution sprechen. Neues Feature: Selbstrückstellende Blinker.

 

Auch im Profil betrachtet, bleibt die Triumph Speed Triple 1200 RS der Speed Triple-Linie treu. Allerdings ist das neue Modell rundum etwas eleganter geworden. Insbesondere das schlanke Heck, in Verbindung mit der herrlichen Ein-Arm-Schwinge sticht dem Betrachter ins Auge. Gute Arbeit hat man beim Verstecken der (mittlerweile zahllosen) Leitungen und Kabel geleistet, kaum eines wird sichtbar, wenn man dem Blick über das Motorrad schweifen lässt. Highlights an der Speed Triple RS sind, die neu designten Leichtbau-Gussfelgen, der vordere Kotflügel aus Carbon und die neue, elegant-sportliche Sitzbankabdeckung. Wahlweise ist auch ein Soziussitz verfügbar.

 

Die neue Speed Triple 1200 RS wird ab Mitte März 2021 in Deutschland für 17.500 Euro (zzgl. Liefernebenkosten) bei den Händlern stehen. Die Serviceintervalle (jährlich oder 16.000 Kilometer) sind länger als die des Branchenschnitts und die künftigen Speed Triple Treiber kommen in den Genuss der 2 Jahre Anschlussgarantie ohne Kilometerbegrenzung (gemäß den aktuellen Garantiebedingungen der CG Car-Garantie Versicherungs-AG, gilt nur in Deutschland und Österreich) zusätzlich zu den 2 Jahren Triumph Herstellergarantie.

 

Dunlop Neuheiten 2021 - Viele neue Größen für SportSmart MK3, Mutant und Mission

 

Bei Dunlop gab es für die heurige Saison grundsätzlich nichts am Portfolio auszusetzen, alle wichtigen und sogar für die breite Masse unwichtigen Segmente werden bedient. Lediglich die eine oder andere Größe bei den Bestsellern wurde noch vermisst - genau dort schließt Dunlop für 2021 die Lücke!

 

Der Trailmax Mission ergänzt als On/Offroad-Reifen (50/50) Dunlops Reifenangebot für moderne Reiseenduros, die sich bekanntlich nicht nur ideal für Langstrecken-Touren eignen, sondern auch beeindruckende Leistungen abseits asphaltierter Straßen bieten.

 

Für 2021 nun in sechs zusätzlichen Größen für legendäre Bikes wie Aprilia Pegaso 600, BMW F 650 GS, Honda XRV 650 Africa Twin, Honda XL700V, Kawasaki KLX450R, Suzuki DR 350, Triumph Tiger 900 oder Yamaha TT 600!

 

Den SportSmart MK3 bringt Dunlop 2021 in einer neuen Hinterrad-Dimension für Mittelklasse-Sportler und -Naked Bikes wie Kawasaki Z650, Honda CBR600F, Yamaha XJ6, Suzuki SV650 sowie Supermotos wie KTM 690 SMC, Husqvarna 701 SM und viele andere.

 

Der etwas gröber profilierte, aber dennoch sehr straßenorientierte Mutant kommt 2021 in zwei neuen Hinterrad-Dimensionen für all jene, die ihrem Mittelklasse-Sportler und -Naked Bike wie Kawasaki Z650, Honda CBR600F, Yamaha XJ6, Suzuki SV650 sowie Supermotos wie KTM 690 SMC, Husqvarna 701 SM und viele andere einen etwas martialischeren Auftritt verpassen wollen. Die M+S-Markierung (Matsch und Schnee) ergibt sich aufgrund des Verhältnisses von Negativ- zu Positivprofil.

 

Die neuen Dimensionen des Dunlop ScootSmart 2021 für Roller wie Aprilia SR Motard 125, Aprilia Sportcity One 125, Honda NSC50R Vision, Honda PCX125, Honda SH Mode 125, Kymco People One 125i, Piaggio Liberty 50/S i-get, Piaggio Medley 125 und viele andere.

 

Der K180 ist ein neuer Scooter-Reifen und bringt coole Flat Track-Optik auf Roller oder Pocket-Bikes. Die drei Vorderradgrößen sind gleichzeitig als Vorder- und Hinterreifen einsetzbar, zusätzlich gibt es eine Hinterreifengröße. Der Coolness wegen sehr passend etwa für Honda Monkey 125 oder Piaggio TPH 125.

 

Mit den beiden TT93 GP und TT93 GP Pro geht Dunlop noch einen Schritt weiter - Scooter-Racingreifen für Rennroller, Pitbikes und Minibikes, die wirklich im Wettbewerb antreten. Der neue TT93 GP Pro bietet noch mehr Kontrolle, Feedback und Grip als der Vorgänger TT93 GP und eine erhöhte Anwendbarkeit durch die neue Hinterreifen-Mischung Medium-Soft (M-S, nicht mit M+S zu verwechseln!)

 

Dunlops neuer Flat Track Reifen, der als Nachfolger des DT3 für den Einsatz in der amerikanischen Flat Track-Szene gedacht ist - und daher keine Straßenzulassung besitzt. Zur Wahl stehen zwei Vorderreifen-Mischungen (Soft und Medium) sowie drei Hinterreifen-Mischungen (Soft, Medium und Hard).

 

BMW Motorrad zieht sich von allen Messen zurück - Naht das Ende von EICMA, INTERMOT und Co.?

 

Neue Live- und Digitalformate treten bei BMW Motorrad zukünftig verstärkt an die Stelle traditioneller Messeauftritte. Insbesondere entfallen dadurch die bisher zentral von BMW Motorrad ausgerichteten klassischen Engagements auf den beiden Leitmessen EICMA in Mailand und Intermot in Köln.

 

Die Messestände von BMW auf den großen Leitmessen, waren stets beeindruckend gestaltet und gut besucht. In Zukunft wird sich ein Bild wie das oben allerdings nicht mehr schießen lassen. Kurz nachdem die EICMA-Veranstalter den Termin für 2021 bestätigen, sagt der Münchner Großhersteller seine Teilnahme bei allen Groß-Messen ab. Man will die Kommunikationsstrategie in Zukunft neu ausrichten. Fokus für neue Produkte und Angebote von BMW Motorrad wird dabei neben hauseigenen Formate von BMW Motorrad auf externe Formate gelegt. Aber auch Live-Formate werden sobald es wieder möglich sein wird stattfinden.

 

Der Schritt erscheint nach bald einem Jahr Pandemie logisch, ist aber für die Messe-Veranstalter ein herber Schlag. Denn die Vorgehensweise könnte unter den großen Herstellern schneller Schule machen, als es ihnen lieb ist. Schließlich zeigte die Corona-Pandemie glasklar auf, dass es auch ohne große Leitmessen geht. Die Motorradbranche hat 2020 zwar viele Unsicherheiten durchleben müssen, für die allermeisten Hersteller ging das Jahr aber zufriedenstellend zu Ende. Der Absatz an Neumotorrädern zeigte in allen DACH-Märkten ein starkes Plus. Dem gegenüber stehen hohe Kosten, für Standmiete, Personal, Planungsaufwand, Logistik, etc., die durch eine Messeteilnahme bestehen.

 

Der Leiter von BMW Motorrad, Dr. Markus Schramm erörtert: " Unsere strategische Neuausrichtung der Kommunikation in Form des verstärkten Einsatzes von Live- und Digitalformaten ermöglicht es uns, zukünftig noch mehr Menschen weltweit für Produkte und Angebote von BMW Motorrad zu begeistern und sie optimal zielgerichtet anzusprechen. BMW meint also, dass das Geld, das bisher in die großen Messen geflossen ist, auf anderen Kanälen besser eingesetzt werden kann und damit mehr potenzielle Käufer erreicht werden.

 

Die kommunikative Nutzung von messeunabhängigen eigenen Live- und Digitalformaten ermöglicht neben einer flexibleren zeitlichen Platzierung von Weltpremieren und Produktvorstellungen auch eine intensivere Interaktion mit allen Zielgruppen sowie eine verstärkte Informationsreichweite. BMW Motorrad wird sein Produktangebot zudem auch weiterhin auf ausgesuchten regionalen Motorradmessen den Besuchern präsentieren und gegenüber sich neu entwickelnden Formaten offen sein. Probesitzen auf Neuheiten sollte also dennoch möglich sein. Wir sind gespannt ob, bzw. wenn ja, wann die anderen Hersteller mitziehen.

 

Rundum Schutz für die BMW F 900 R / XR von AC Schnitzer - Sturzpads und Motordeckel schützen die wichtigsten Bereiche

 

Damit sich der Schaden im Falle eines Sturzes in Grenzen hält, hat AC Schnitzer für die BMW F 900 Modelle ab 2019 ein Programm zum Schutz der wichtigsten und teuersten Komponenten entwickelt.

 

Allen AC Schnitzer Crash Pads ist gemeinsam, dass die Erfahrungen aus dem Rennsport die Materialien und Formen bestimmen und so z.B. ein Einhaken verhindern sollen. Neue Bauteile werden am Rechner entworfen, Prototypen im 3D Druckverfahren hergestellt und dann am Fahrzeug erprobt bevor die Produktion beginnt. Das Design soll die originale Linie des Fahrzeuges berücksichtigen und sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen.

 

Das Programm schützt zentrale, wichtige Punkte am Motorrad wie den Motor, die Teleskopgabel und die seitliche Verkleidung. Das ab sofort verfügbare Programm besteht aus:

  • Seitliche Sturzpads Rahmen
  • Motordeckel rechts
  • Motordeckel links
  • Gabel-Achspads vorne
  • Gabel-Achspads hinten

 

Zusätzlich bietet AC Schnitzer auch noch weiteres Zubehör für die BMW F 900 R / XR an:

  • einstellbare Brems- und Kupplungshebel
  • Lenkererhöhung
  • REMUS NXT Schalldämpfer mit EG BE

 

Brixton startet mit 11 Motorrädern in die Saison 2021 - Alle Modelle nun mit Euro5

 

Die junge Marke Brixton präsentiert die Modellpalette für die kommende Saison 2021! Der Fokus liegt weiterhin auf kleineren Hubraumklassen, mit der Crossfire 500 startet man dieses Jahr die erste volle Saison.

 

2016 wurde die Marke Brixton auf der EICMA präsentiert, seit 2017 ist man in Serienproduktion. Zwar sind die Verkaufszahlen ohnehin beeindruckend, doch mit diesem Hintergrund scheint es so, als hätte die Marke der KSR Gruppe alles richtig gemacht. Während 2019 in Deutschland 459 Fahrzeuge neu zugelassen wurden, waren es 2020 im Vergleichszeitraum (Januar bis Oktober) ganze 2.239 Neuzulassungen. Natürlich spielt hier die 125er Führerscheinöffnung in der Bundesrepublik mit, doch mit einem Marktanteil von 6,4 % in der Achtelliterklasse ist Brixton inzwischen fest im Markt verankert.

 

Die in Niederösterreich (Krems) ansässige Motorradmarke erfüllte mit allen Fahrzeugen die Vorgaben der ab 2021 in Kraft tretendenden neuen Abgasnorm Euro 5: "Wir sind natürlich äußerst glücklich, dass wir die Euro 5 Umstellung mit dem kompletten Fahrzeugprogramm so problemlos geschafft haben. Zudem konnten wir im Zuge der Umstellung, gerade bei der seit 2016 fast unveränderten 125er Serie, leichte Verfeinerungen am Design vornehmen und zwei neue Farbvarianten, Schwarz-Braun und Silber glänzend etablieren." so Design-Chef Elias Juraszovich.

 

Mittlerweile umfasst das Produktprogramm von Brixton 11 Fahrzeuge in drei verschiedenen Kubaturen: 125, 250 und 500 Kubik.

 

Reibungslos erfolgte die Euro 5 Umstellung mit dem neuesten Spitzenmodell Crossfire 500. Das unlängst vorgestellte, aktuell stärkste Brixton Motorrad, ging im Juni 2020 in die Serienreife. Brixton Marketingleiter Alexander Dalinger ist positiv gestimmt: "Wir gehen mit hohen Erwartungen in die Saison 2021, unser 500er Aggregat hatte trotz der späten Verfügbarkeit in der letzten Saison einen äußerst positiven Marktstart und wir sind davon überzeugt, dass wir 2021 den Schwung mitnehmen können und unsere Erwartungen mit der Crossfire erfüllen, wenn nicht sogar übertreffen können."

 

Mit der bereits auf der EICMA 2019 vorgestellten Crossfire 125, wird 2021 ein weiteres, komplett neu entwickeltes Fahrzeugmodell in die Serienproduktion gehen. Die Crossfire 125 wird mit einem wassergekühlten, 15 PS starken 125 Kubik-Motor und den typischen Designmerkmalen der X-Line ausgestattet sein. Die Serienproduktion wird mit Anfang der zweiten Jahreshälfte erwartet. Mehr Infos zu technischen Daten oder Preisinformationen werden im Laufe der kommenden Saison veröffentlicht.

 

MV Agusta zieht 2021 bei Navigation und Connectivity nach - Endlich ein Navi im TFT Display, E-Novia machts möglich

 

Die Motorräder von MV Agusta sind ja nicht gerade unterpreist. Daher durfte es einen schon wundern, dass man bis dato mit einer selten bis kaum funktionierenden App vorlieb nehmen musste. Diese Saison soll damit Schluss sein.

 

Die einfache, stabile und zufriedenstellende Verbindung mit dem Smartphone war wohl für kaum einen MV-Käufer das Argument zuzuschlagen. Im Gegenteil, liest man in einschlägigen Foren nach, so macht sich unter den den Treibern der italienischen Traditionsmarke Frust breit. Jetzt kann man natürlich argumentieren, kein Mensch braucht auf so einem Motorrad Navigation und Co., damit lässt man aber außer Acht, dass die Edelschmiede aus Varese seit 2018 einen durchaus reisetauglichen Sporttourer, die Turismo Veloce im Programm haben. Auf solchen Motorrädern (und auch auf den Hypernakeds 2021) gehört Connectivity also zum guten Ton.

 

Was also tun, wenn es "in-house" nicht klappen will? Man sucht Unterstützung, am besten bei einem dieser frischen Start-Ups: Die Firma e-Novia existiert seit 2015 und hat sich auf Robotik und künstliche Intelligenz spezialisiert und sitzt praktischer Weise in unmittelbarer Nähe, nämlich in Mailand.

 

Der erste Wurf der jungen Bude aus der Mode-Hauptstadt war die MV Agusta My Ride App, die im Juni 2020 das Licht der Welt erblickte. Da e-Novia im Feld "Big-Data" einiges vorzuweisen hat, dürfen sich MV Agusta Besitzer bald auf weitere Updates durch Technologien freuen. Eine konkrete Ankündigung, wann welches Fahrzeug in den Genuss welcher neuen Features kommt, gab es seitens MV Agusta leider nicht. Auf den Bildern ist jedenfalls eine Kartenansicht, die auf eine Navigationsfunktion schließen lässt, aber auch eine Ansicht die eine Möglichkeit bieten dürfte das elektronische Fahrwerk der Brutale via App einzustellen, zu sehen.

 

Moto Guzzi V85 TT, V7, V9 Centenario 2021 - Edle Guzzi-Sondermodelle zum 100. Geburtstag!

 

Mit dem 100-jährigen Bestehen als Motorrad-Hersteller befindet sich Moto Guzzi in einem ziemlich eltiären Kreis an Mitstreitern. Mit Harley-Davidson, Husqvarna, Indian, Royal Enfield und Triumph sind es tatsächlich nur eine Handvoll Produzenten, die bereits vor 100 Jahren Motorräder bauten und es heute noch tun. Zu diesem wahrlich feierwürdigen Jubiläum bringt Moto Guzzi nun eine limitierte Serie der Modelle V7, V9 und V85 TT in einer speziellen Centenario-Lackierung.

 

Eine Marke wie Moto Guzzi, deren Modellprogramm von unzähligen Sonder-Editionen geprägt ist, scheint ja förmlich dazu gezwungen, gerade im 100. Jahr des Firmenbestehens ein Sondermodell zu präsentieren. Nun, die Italiener lassen sich erwartungsgemäß nicht lumpen, es werden 2021 sogar (vorerst) drei limitierte Modelle in edler Centenario-Lackierung angeboten: V7 Stone Centenario, V9 Bobber Centenario und V85 TT Centenario.

 

Der silber-grüne Anstrich wirkt in Kombination mit jeweils braunem Sattel und goldenem Adler (das Markenzeichen von Moto Guzzi) am Tank an sich schon äußerst stimmig und herrlich klassisch. Die Lackierung hat aber auch einen tieferen, historischen Hintergrund, denn 1955 schickte sich der heutige Klassik-Anbieter dazu an, ein höchst innovatives Rennmotorrad in den Grand Prix-Zirkus zu schicken, das seiner Zeit aus heutiger Sicht mindestens ein Jahrzehnt voraus war. Angetrieben von einem 500 Kubik großen V8-Motor(!), der für damalige Verhältnisse gewaltige 72 PS leistete, stellte die Moto Guzzi Otto Cilindri mit maximal 285 km/h auch so manche Geschwindigkeitsrekorde auf. Und hatte eben einen silbernen Tank, eine grüne Verkleidung, einen braunen Sattel und einen goldenen Adler auf beiden Seiten.

 

Mit Rennsport hat Moto Guzzi heute zwar weniger am Hut, der übergeordnete Piaggio-Konzern hat Aprilia für die sportlichen Aufgaben auserkoren, aber gerade dieser Umstand beschert uns nun drei bildhübsche, klassische Guzzis in herrlicher Centenario-Aufmachung. Und so richtig alt sind die drei Modelle ja ohnehin nicht, sowohl V7 als auch V9 und V85 TT wurden für die heurige Saison umfangreich aufgemöbelt. Am ärgsten sind die Änderungen an der V7, die mit ihrem Namen nun ziemlich tiefstapelt. Immerhin erhält sie nun auch den 850 Kubik großen V2 in typischer Guzzi-Bauweise aus der V85 TT. In der V7 zwar auf 65 PS reduziert, darf die Wahl zwischen V7 und V9 nun rein über die Optik laufen - die V9 bekommt nämlich ebenfalls dieses Triebwerk mit 65 PS eingepflanzt, also auch ordentliche 10 PS mehr.

 

Am wenigsten gefeilt wurde am Spendermodell selbst, also an der V85 TT. Mit 80 PS holen die Italiener ohnehin das Meiste der drei Modelle aus dem V2 heraus, um die Mittelklasse-Reiseenduro angenehm kräftig und unaufgeregt souverän anzutreiben. Neu für 2021 sind überarbeitete Mappings der Elektronik für mehr Durchzug von unten heraus und zwei zusätzliche Fahrmodi. Dennoch scheint gerade die V85 TT in der Centenario-Ausführung die auffälligste Wandlung durchgemacht zu haben. V7 Stone und V9 Bobber nimmt man die edle klassische Anmutung klarerweise ab, die teilweise aber doch sehr moderne V85 TT wird erst in dieser wunderschönen Aufmachung ihrem Ruf als Classic-Enduro gerecht. Ach ja, abschließend noch ein wenig Geschichtsunterricht: Es war der 15. März 1921, als Moto Guzzi gegründet wurde und sich dem Bau von Motorrädern verschrieb. Und ich glaube, dass sich nicht nur absolut eingefleischte Fans der Marke mit dem Adler freuen, dass es diese charismatischen Maschinen auch heute noch gibt. Also, auf in die nächsten 100 Jahre!

 

Die bestverkauften Motorräder Deutschlands 2020 - Diese Modelle waren besonders beliebt

 

Das Motorradjahr 2020 war zwar herausfordernd, aber nicht verloren. Auch wenn uns Hindernisse wie Lockdowns oder Streckensperrungen in den Weg geworfen wurden, war die Endbilanz der Motorradbranche überraschend positiv. Doch welche Modelle lagen in den deutschen Charts ganz oben? Hier die Antwort.

 

Vor allem zu Beginn des Krisenjahr 2020 war unklar, wie sich die Motorradbranche entwickeln würde. Doch nachdem wir bereits aus Österreich gute Nachrichten dazu bekamen, erfolgt der selbe Eindruck aus Deutschland. Während 2019 insgesamt 165.303 neue Zweiräder verkauft wurden, waren es 2020 ganze 218.644 Neufahrzeuge. Der stärkste Monat war hierbei Juli mit circa 30.000 Verkäufen.

 

Die Top 10 meistverkauften Motorräder in Deutschland 2020

 

Rang Bezeichnung Gesamt
1 BMW R 1250 GS 9.228
2 Kawasaki Z 900 3.853
3 Yamaha MT-07 3.226
4 Kawasaki Z 650 3.086
5 KTM 690 SMC 2.492
6 KTM 790 DUKE 2.418
7 Yamaha Ténéré 2.394
8 KTM 390 Duke 2.277
9 Suzuki GSX-S 750 2.178
10 Honda CMX 500 Rebel 2.037

Quelle: Motorrad-Markt aktuell, Motor Presse Stuttgart

Die Top 3 sollte für wenig Überraschung sorgen. Alle drei Modelle - R 1250 GS, Z900 und MT-07 - sind seit Jahren die Bestseller in ihrem Segment und erfreuen sich selbst am Gebrauchtmarkt noch großer Beliebtheit. Für Freude sorgt auch die GSX-S 750, die, obwohl sie ab Ende 2021 aus dem Programm fällt, noch immer weit vorne mitspielt. 

 

Der neue iXS Tour Damen Stiefel Comfort-High-ST - Höhergestellt!

 

Der Tour Damen Stiefel Comfort-High-ST von iXS bringt die entscheidenden Zentimeter, um auch beim Anhalten ein sicheres Gefühl auf dem Motorrad zu behalten. Die Absatzhöhe des Stiefels in Kombination einer integrierten Erhöhung bringen es: Bikerinnen stehen ganze sechs Zentimeter höher.

 

Durch die Kombination einer innenliegenden Fersenerhöhung und einer höheren Sohle werden Bikerinnen sechs Zentimeter "größer". Neben diesem erhöhten Stand von sechs Zentimetern im Fersenbereich für sicheren Halt am Boden sind es drei zusätzliche Zentimeter im Zehenbereich. Absatz, Sohle und die anatomisch geformte Einlegesohle sind aufeinander abgestimmt.

 

Neben Komfort, Sicherheit und Ästhetik verspricht iXS noch einiges mehr: Eine Wadenweitenverstellung mit Klettverschluss und Stretch ermöglicht die individuelle Anpassung an die persönliche Anatomie. Im Inneren befindet sich eine solto-TEX Membran, die den Stiefel wasserdicht macht und die natürliche Atmungsaktivität erhält. Ein hochwertiges Textil-Innenfutter soll für eine optimierte Luftzirkulation sorgen, sodass es den Füßen weder zu kalt noch zu warm wird. Gefertigt ist der Touring Damenstiefel aus vollnarbigem Rindsleder. Auf der Innenseite ist der Stiefel mit einem Reißverschluss ausgestattet, der durch zwei Lederflaps verdeckt läuft und so ins Design integriert ist.

 

Kunststoff-Einlagen an Knöchel und Schienbein sowie eine verstärkte Fersenkappe sogen dort für eine Extraportion Schutz, wo sie am nötigsten ist. Ein reflektierender Einsatz an der Ferse ist ebenfalls sicherheitsrelevant. Die Erfüllung der neusten Prüfnorm EN14634:2017 zeigt, dass man mit diesem Schuh auf Nummer Sicher geht.

 

Preis: € 169.95

 

Wunderlich Auspuffdeflektor GONZZOO - Stille im Sattel

 

Wunderlich hört auf seine Kunden. Ein häufig thematisierter Punkt ist das wahrnehmbare, niedrigfrequente Dröhnen der R 1200 GS und R 1250 GS im Teil- und Vollastbetrieb. Dagegen wurde nun ein Deflektor präsentiert.

 

Das Dröhnen, das mit montierten Koffern zwischen 80 und 130 km/h auftreten soll, ist laut Wunderlich bei GS-Piloten bekannt. Das ist jedoch genau der Geschwindigkeitsbereich, in dem man am häufigsten unterwegs ist. Dies war für die Entwickler bei Wunderlich Anlass, dem Phänomen ingenieurtechnisch nachzugehen, um anschließend eine funktionale Lösung zu entwickeln.

 

Im Rahmen von Erprobungsfahrten konnten die BMW-Spezialisten den Resonanzraum, der grob aus den Kofferinnenseiten und dem gesamten hinteren Radhaus gebildet wird, als Sekundärgeräuschquelle identifizieren. In diesen Raum ragt auch der rechts montierte Endschalldämpfer hinein. Der Resonanzraum stellt sich aufgrund seiner Geometrie, seines Volumens und der Materialien (und deren akustischem Reflexionsverhalten), die ihn begrenzen, als Schallquelle heraus.

 

Es sind demnach nicht primär mechanische Schwingungen, sondern vielmehr der unmittelbar dem Auspuff entweichende Schalldruck, der den beschriebenen Raum zur Resonanz anregt. Dieser Resonanzraum wirkt wie ein mechanischer Verstärker. Er ist die Ursache des dröhnenden Geräuschs.

 

Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse haben die Entwickler von Anfang an eine Deflektor-Lösung ins Auge gefasst. Der Deflektor sollte so beschaffen sein, dass er den Schalldruck des originalen Endschalldämpfers gezielt umlenkt oder abschirmt, sodass er den Resonanzraum gar nicht erst erreicht und zum Dröhnen anregt. Gewisse Rahmenbedingungen mussten aber erfüllt werden:

 

  • Der Auspuff Deflektor sollte eine ABE erhalten.
  • Die Lösung sollte die Motorleistung nicht, insbesondere nicht negativ, beeinflussen also den Staudruck im Abgassystem gegenüber der Serie nicht verändern.
  • Die Lösung sollte einfach und effektiv sein, insbesondere im Fahrbetrieb mit montierten Koffern
  • Die Lösung sollte flexibel einsetzbar sein und mit Hinblick auf die Geometrie klein bauen

 

Mit dem nun vorgestellten Auspuffdeflektor »GONZZOO« hat Wunderlich alle genannten Anforderungen erfüllt. Er ist modellspezifisch für die BMW R 1250 GS + Adventure sowie die BMW R 1200 GS LC + Adventure mit originalem Endschalldämpfer konzipiert.

 

Der Wunderlich Deflektor »GONZZOO« reduziert das beschriebene spezifische Dröhnen der GS und reduziert die Lärmbelästigung für die Umwelt. Damit entspricht er der hauseigenen Nachhaltigkeitsinitiative Wunderlich BLAU. Der TÜV Rheinland hat im Anschluss an die Messungen der Ringener im Rahmen der technischen Prüfungen zur Erteilung der ABE eigene Messreihen am Deflektor durchgeführt. Diese Messungen belegen, dass die zulässigen Grenzwerte der Schalldruckpegel der originalen Auspuffanlage nicht verändert werden. Der Abschluss des Verwaltungsakts beim KBA, der die offizielle Erteilung der ABE für die BMW R 1250 GS (inkl. Adventure) und die BMW R 1200 GS LC (inkl. Adventure) abschließt, ist zeitnah zu erwarten.

 

Ein Vorteil ist es, dass der »GONZZOO« klein baut und man ihn leicht verstauen kann. So kann man ihn unterwegs dank der Federspanner jederzeit montieren oder demontieren (Slip-on). Wunderlich fertigt den Auspuffdeflektor »GONZZOO« in Deutschland und bietet ihn ab Februar für alle BMW R 1200 GS LC und die R 1250 GS Modelle zum Preis von 79,90 € an. Weitere Informationen findest du auf der Wunderlich Website.

 

Mopedführerschein mit 15: In diesen Bundesländern ist es erlaubt - Hier darfst du mit 15 Jahren Moped fahren

 

Seit November 2020 dürfen 15-Jährige in Bayern den Mopedführerschein machen. Allerdings gilt dies nur, sofern ein individueller Bedarf besteht und der Teenager eine entsprechende Verkehrsreife mitbringt. Somit ist es nunmehr in 11 deutschen Bundesländern möglich, den Mopedführerschein mit 15 Jahren zu machen.

 

Bereits im Mai 2013 wurde der Mopedführerschein (Führerscheinklasse AM) mit 15 als Modellversuch in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eingeführt. Die Auswertung der daraus resultierenden Daten ließ kein eindeutiges Ergebnis zu. Dennoch entschied sich der Bundesrat am 29.11.2019 zu einer Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften. Gemäß § 6 Absatz 5a Straßenverkehrsgesetz (StVG) können die Bundesländer nunmehr selbst entscheiden, ob sie den Mopedführerschein mit 15 einführen oder nicht.

 

In allen Bundesländern ist es ab 15 Jahren erlaubt, ein Mofa zu fahren, wenn eine entsprechende Prüfbescheinigung vorliegt. Es handelt sich dabei um einspurige Fahrräder mit Hilfsmotor mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 25 km/h. Die Führerscheinklasse AM berechtigt hingegen dazu, leichte zweirädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten maximalen Geschwindigkeit von 45 km/h zu führen. Die Nenndauerleistung/Nutzleistung darf nicht mehr als 4 kW und der Verbrennungsmotor darf einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³ aufweisen.

 

In den nachfolgenden Bundesländern haben Sie die Möglichkeit, den Mopedführerschein mit 15 Jahren zu machen:

  • Bayern
  • Brandenburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

 

Für Jugendliche, die in einem Bundesland, welches den Mopedführerschein mit 15 eingeführt hat, wohnen, stellt dies eine deutliche Verbesserung hinsichtlich der eigenen Mobilität dar. Die Abhängigkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln oder anderen Mitfahrgelegenheiten wird so deutlich geringer.

 

Doch Vorsicht: Wer mit 15 Jahren mit dem Moped fährt und dabei die Grenze zu einem Bundesland, welches dem AM-Führerschein mit 15 Jahren nicht eingeführt hat, passiert, begeht eine Straftat. Es handelt sich dann nämlich um Fahren ohne Fahrerlaubnis. Dafür kann gemäß § 21 StVG eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe ausgesprochen werden. Bei vorliegender Fahrlässigkeit (wenn Sie also aus Versehen in ein anderes Bundesland gefahren sind), reduziert sich das Strafmaß auf eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder eine Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen.

 

Weitere Informationen rund ums Thema "Mopedführerschein mit 15 Jahren erwerben" finden Interessierte unter https://www.bussgeld-info.de/mopedfuehrerschein-mit-15/ .

 

Aprilia RSV4 Factory 2021 - Das rassige Superbike endlich in neuer Optik!

 

Aprilia macht es wieder mal spannend, sage und schreibe ein Bild von der Seite stellen uns die Italiener der brandneuen RSV4 Factory zur Verfügung! Dennoch erkennen wir sofort, dass unsere Gebete erhört wurden: Das vor allem an der Front modernere Design der RS660 wird nun auch von den beiden RSV4-Modellen übernommen. Als Draufgabe wurde der Motor noch weiter vergrößert und die Elektronik verfeinert.

 

In der elitären Riege der Superbikes, also nach wie vor den absoluten Technologieträgern aller Hersteller, hat die Aprilia RSV4 1100 RR / Factory seit langem einen richtig guten Ruf: Sehr viele Tester und Racer sind mit der Italienerin überdurchschnittlich oft am schnellsten unterwegs und attestieren ihr sowohl richtig viel Schmalz als auch gutes Handling. Man könnte also durchaus behaupten, eine Aprilia RSV4 1100 ist besser, als es die Marketing-Experten in Noale wahr haben möchten - sonst wäre die Pressemeldung von der neuen RSV4 erstens stolz angekündigt und zweitens mit mehr Bildern versehen worden.

 

Aber egal, Schwamm drüber, wir wissen ja ohnehin, dass die RSV4 1100 selbst nichts dafür kann und erfreuen uns immer wieder an ihrer Kraft, ihrem Sound und ihrer gesamt ausgezeichneten Performance. Das sollte sich eigentlich auch im heurigen Jahr nicht ändern, wenn die neuen Modelle 2021 kommen - es sollte eher noch besser werden! Zum einen fällt mir sofort auf, dass die neuen RSV4 1100 nun dem so richtig gelungenen Design der kleineren RS660 nacheifern - und das ist gut so! Denn die weit nach oben gezogenen LED-Tagfahrlichter nehmen zwar die bekannte Designsprache der Vorgängerin auf, für die sie sich ja auch nicht genieren muss, macht sie insgesamt aber viel moderner. In den Hauptscheinwerfern ist nun eine Kurvenlicht-Funktion integriert. Die Winglets an der Seite bleiben erhalten, sind nun aber in die doppelwandige Verkleidung integriert. Laut Aprilia wird dadurch die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten erhöht und gleichzeitig die Motorkühlung verbessert.

 

Apropos Motor, das V4-Triebwerk mit vormals 1077 Kubik Hubraum wird etwas größer, nun sind es 1099 Kubik. Leistungsmäßig ändert sich dadurch zwar nichts, es bleibt bei ohnehin gewaltigen 217 PS, allerdings soll die Neue RSV4 1100 dadurch mehr Drehmoment generieren (was ihr im Landstraßenbetrieb im unteren Drehzahlbereich bestimmt nicht schaden wird) und schließlich schafft der Motor die Euro5-Norm. Nicht ganz unbeteiligt daran ist natürlich die Elektronik, das Ride-by-Wire-System ist noch besser abgestimmt und durch die neue Marelli 11MP-Einheit samt neuer Sechsachsen-IMU präsentiert sich auch das APRC nun noch umfangreicher. Sechs Fahrmodi (drei für die Rennstrecke; zwei davon frei konfigurierbar und drei für die Straße; einer davon frei konfigurierbar), Traktionskontrolle, Wheelie Control, ABS und nun auch die Motorbremskontrolle AEB (Aprilia Engine Brake).

 

Überarbeitet wurden auch Ergonomie und Chassis, dank neuem Tank und Sattel soll sich der Fahrer noch besser auf der RSV4 1100 bewegen können und die leichtere, aber dennoch stabilere Schwinge leitet sich von jener ab, die auf der Aprilia RS-GP verwendet wird, also jener adaptierten RSV4, die in der MotoGP mitmischen darf. Damit soll das Fahrverhalten durch die verringerte Masse und mehr Stabilität des Hecks drastisch verbessert werden.

 

Im Zuge des neuen Designs wird es auch neue Lackierungen geben, die sich zumindest anhand des einen(!) Bildes, das wir von der neuen RSV4 Factory bekommen haben, in der Lava Red-Version so wie beim Design stark an der RS660 und damit wiederum an der Reggiani-Replica der RS250 von 1994 orientiert. Weiters wird es die Factory in Aprilia Black geben, die normale RSV4, die wie üblich auf Schmiedefelgen, Brembo Stylema-Bremssättel und das semiaktive Öhlins Smart EC 2.0-Fahrwerk verzichten muss, wiederum in Dark Lossail. Fotos von diesen Versionen werden wir (hoffentlich) bald nachreichen können.

 

Moto Guzzi V85 TT 2021 - Feintuning der extravaganten Klassik-Reiseenduro

 

Feste muss man feiern, wie sie fallen! Und ein runder Geburtstag, vor allem der 100. verdient ja wohl ordentlich Respekt. Moto Guzzi jedenfalls feiert das hundertjährige Bestehen der Marke nicht nur mit neuen V7- und V9-Modellen, sondern auch mit einer überarbeiteten V85 TT und V85 TT Travel, deren Updates nicht für jeden auf den ersten Blick erkennbar sind.

 

Man muss schon ein ziemlicher Moto Guzzi V85 TT-Fan sein, um die Modelle des Jahrgangs 2021 auf einen Blick von den Vorgängerinnen zu unterscheiden. Denn die beiden bunten Versionen Giallo Mojave (von mir Papageien-Lackierung genannt) und Rosso Uluru (bei mir Austria-Edition) sehen den Vorgängermodellen schon verdammt ähnlich. Lediglich der Übergang zwischen Rot und Weiß bzw. Gelb und Weiß verläuft nun von vorne weg schräg nach oben statt schräg nach unten und die Farbflächen wurden getauscht. Am ehesten erkennt man die 2021er-V85 TT kontroverserweise an der unauffälligsten Farbgebung - in mattem Nero Etna hat es die Italienerin nämlich noch nicht gegeben.

 

Der klassisch dezente Auftritt steht ihr aber zugegebenermaßen sehr gut, die typischen Retro-Elemente wie Rundscheinwerfer, schräg aus dem Motor ragende Zylinder und filigraner Stahlrohrrahmen bleiben ja erhalten. Die wahren Änderungen verbergen sich hingegen im Inneren der V85 TT, direkt im Motor. Das Konstruktionslayout wird natürlich beibehalten, immerhin darf das Triebwerk vor allem für einen äußerst traditionsbewussten Hersteller wie Moto Guzzi als sehr modern bezeichnet werden. Dennoch haben es die Ingenieure durch diverse Überarbeitungen geschafft, dem 850er-V2 nun mehr Drehmoment bei niedrigen und mittleren Drehzahlen einzuhauchen.

 

Neu sind für 2021 auch die Speichenfelgen, die ohne Schläuche auskommen. Das soll knapp 1,5 Kilo einsparen - an ungefederten Massen, was ja bekanntlich das Handling enorm verbessern kann. Ein umfangreiches Update erfährt außerdem die Elektronik, zusätzlich zu den drei Fahrmodi Strada, Pioggia (Regen) und Offroad kommen nun noch zwei Modi dazu: Sport für noch ambitionierteres Heizen und Custom als jener Modus, bei dem die Traktionskontrolle, das ABS und das Ansprechverhalten des Ride-by-Wire-Gasgriffs auf die ganz persönlichen Ansprüche eingestellt werden können. Nach wie vor lobenswert ist der serienmäßig verbaute Tempomat, etwas gewöhnungsbedürftig ist nach wie vor das Farb-TFT-Display, das mit der modernen Anmutung eigentlich so gar nicht zum klassischen Auftritt der Retro-Enduro passt.

 

Ach ja, auch die V85 TT Travel erhält alle technischen Verbesserungen der V85 TT und zeichnet sich nach wie vor durch ihr komplettes Ausstattungspaket aus: Eine größere Touringscheibe, Seitenkoffer mit ordentlicher Ladekapazität, zusätzliche LED-Nebelleuchten, einstellbare Heizgriffe sowie die Multimedia-Plattform MIA (bei der V85 TT gegen Aufpreis) sind serienmäßig mit dabei. Ob allerdings auch die V85 TT Travel neue Lackierungen erhält oder die coole beige Sabbia Namib-Farbgebung beibehält, steht noch nicht fest.

 

Harley-Davidson Neuheiten 2021 - Street Bob 114, Fat Boy mit viel Chrom und Hot Rod Bagger

 

Harley-Davidson erfindet sich neu, behaupten zumindest die Amis mit etwas anderen Worten. Die Präsentation der neuen Modelle 2021 findet nämlich erstmals in der langen Firmenhistorie virtuell statt (was klarerweise einem leider sehr effektiven Virus geschuldet ist) und das gesamte Modellprogramm wird um 30 Prozent gestrafft. Aber keine Sorge, es bleiben genug coole Modelle übrig! Eine Street Bob mit großem 114er-Motor, eine Fat Boy mit viel Chrom, drei Hot Rod Bagger und CVOs mit höllischem Rockford Fosgate-Sound!

 
Klar, die Raunzerei war und ist groß, Harley streicht für 2021 alle Sportster aus dem Programm, weil deren Motoren die Euro5-Hürde nicht schaffen. Auch ich bin natürlich traurig, die Sportster waren schon eine Institution. Allerdings haben sich die Amerikaner einige fesche Modelle als Trostpflaster überlegt, die bestimmt vielen von Euch gefallen werden!
 
Da wäre mal der Einstieg in die Softail-Welt mit umfangreichen Upgrades wie serienmäßigem Soziussitz samt -fußrasten, vor allem aber dem fetteren 114er-Motor mit 95 PS, der sie zur Street Bob 114 macht. Nach wie vor handelt es sich um einen schnörkellosen Chopper, der dank dem kraftvollen Milwaukee-Eight-Motors jetzt aber über noch mehr Power in ihrem handlichen Fahrwerk verfügt. Vom Mini-Apehanger bis hin zum kurzen Heck bleibt sie eine durch und durch authentische Harley.
 
Back to the roots, könnte man sagen, Harley besinnt sich auf die alten Werte. Oder alles wiederholt sich, könnte man auch sagen. Aber egal, was man sagt, die Fat Boy bleibt eine fixe Größe und zählt zu Recht seit Jahrzehnten zu den beeindruckendsten Erscheinungen im Harley-Davidson-Portfolio. Für 2021 hat Harley-Davidson ihren Look überarbeitet und aufgehellt, indem die matten Chromteile an Antriebsstrang, Auspuff, Front End, Instrumentenkonsole und dem hinteren Fender durch glänzende Elemente ersetzt wurden. Also wieder mal mehr Chrom für Arnies Fluchtfahrzeug.
 
Drei charismatische Hot Rod Bagger, die mit neuen Features versehen sind, stehen im Fokus der 2021er-Touring-Familie. Durch ihren gewohnt kraftvollen Auftritt und den starken Milwaukee-Eight 114er-Motor bieten die Road King Special, die Road Glide Special und die Street Glide Special ein souveränes Fahrverhalten und punkten zugleich mit den Langstreckeneigenschaften des komfortablen Harley-Davidson-Touring-Fahrwerks. Die Street Glide Special und die Road Glide Special sind nicht nur in neuen Two-Tone-Lackierungen erhältlich, der Kunde hat nun auch die Wahl zwischen einem schwarzen Finish und einer Ausführung mit zahlreichen klassisch verchromten Features. Die Road King Special und die Street Glide Special sind zudem mit einem neuen Daymaker-LED-Scheinwerfer ausgestattet. Alle drei Modelle verfügen über neue, flach gehaltene Sturzbügel, die das geduckte Äußere zusätzlich betonen sollen.
 
Für alle Betuchteren Harley-Fans, denen die bisher genannten Modelle leider wirklich zu billig sind, hat das CVO-Programm wieder mal richtig schöne Schmuckstücke parat. Laut Harley-Davidson sind die Modelle der Custom-Vehicle-Operations (CVO) mit ihren aufsehenerregenden Lackierungen, ihrer fortschrittlichen Technik, ihren exklusiven Komponenten und einer an Besessenheit grenzenden Liebe zum Detail der Inbegriff dessen, was Harley-Davidson in puncto Stil und Design ausmacht. Tja, diese Aussage ist leider geil und tatsächlich allumfassend zu bestätigen. 2021 umfasst das Portfolio vier CVO-Typen: CVO Street Glide, CVO Road Glide und CVO Limited sowie das Trike CVO Tri Glide.
 
Ganz besonderen Wert legen die Amis heuer auf den Sound, allerdings nicht nur auf jenes Donnern aus dem Auspuff sondern auch den Sound aus der Audio-Anlage. Die Modelle CVO Street Glide und CVO Road Glide sind jetzt erstmals mit Harley-Davidson Audio powered by Rockford Fosgate ausgestattet, einem besonders leistungsstarken und fortschrittlichen Audiosystem, deren Lautsprecher und Verstärker speziell für Harley-Davidson-Motorräder entwickelt wurden. Komponenten von Harley-Davidson Audio powered by Rockford Fosgate werden im Harley-Davidson-Originalzubehörprogramm auch für H-D-Touring-Motorräder ab 2014 erhältlich sein, die mit einer Boom!-Box-Infotainmenteinheit versehen sind.
 
Besonders angetan hat es mir persönlich die CVO Road Glide, womit ich wohl nicht der Einzige bin, denn das Modell kehrt wegen großer Nachfrage der Kundschaft zurück ins Programm. Haben offenbar auch viele andere einen ziemlichen Narren an der coolen Verkleidung im Batman-Kostüm gefressen. Allen vier 2021er-CVO-Modellen ist jedenfalls gemein, dass sie weiterhin die einzigen Bikes im Harley-Davidson-Portfolio sind, die mit dem Milwaukee-Eight-117-V-Twin, dem leistungsstärksten ab Werk erhältlichen Harley-Davidson-Motor, angeboten werden.
 
Tja, wer sich nun schon auf die neuen Harley-Davidson Pan America 1250 gefreut hat, muss leider vertröstet werden. Keine Sorge, sie kommt, wird aber erst in ziemlich exakt einem Monat präsentiert. Ich kann jedenfalls schon jetzt vorweg nehmen, dass das neue Modell nicht unbedingt ein völlig neues Segment betritt, mit Harleys ging es schon immer etwas mehr ins Gelände. Man denke nur an die Army-Modelle aus den 1940er-Jahren, die sich ihren Weg über mehr schlecht als recht befestigte Straßen bahnen mussten oder die erfolgreichen Flat Track-Harleys, die sich auf staubigen Sandbahnen in nationalen Wettbewerben erfolgreich schlagen. Nicht zu vergessen die Buell XB12X Ulysses, eigentlich Harleys erste Reiseenduro, wenn man Buell in die Produktpalette von Harley eingliedern möchte. Allerdings kam dieses Modell weder optisch noch in Sachen Performance allzu gut beim Publikum an - also doch eher zum vergessen.
 
Und falls es jemand noch nicht weiß, vor allem für Harley ist das Merchandise-Zeug mitsamt all der Bekleidung und dem Zubehör der neuen 2021er-Kollektion aber auch den Kaffeehäferln, Babylatzerln und Weihnachtsbaumkugeln extrem wichtig. Die Motorräder sind natürlich das Kerngeschäft, die charismatischen Modelle tragen den Spirit, aber fast jeder Harley-Fan (ob nun eine Harley in der Garage oder nicht) trägt doch auch ganz gerne eine Jacke, eine Weste oder wenigstens einen Schlüsselanhänger seiner geliebten Marke.

 

KTM 890 Duke 2021 - Das nachgeschärfte Skalpell

 

Es ist Zeit Abschied zu nehmen. Denn mit der neuen 890 Duke sind alle ehemaligen 790er Modelle Geschichte. Doch nicht nur der Motor wird größer, KTM hat den Schleifstein an der Mittelklasse Duke angesetzt und alle Ecken und Enden nachgeschärft.

 

Bedenkt man, dass sich die neue 890 Duke unter dem R-Modell platziert, sind die Leistungsdaten ziemlich beeindruckend. Mit 115 PS bei 9.000 U/min und 92 Nm bei 8.000 U/min platziert sie sich nur knapp unter der Duke R, legt aber einen ordentlichen Haufen Mehrleistung im Vergleich zur 790er drauf. Dank 20 % höheren rotierenden Massen soll zudem die Stabilität und Laufruhe im Vergleich zur 790er verbessert sein. Selbstverständlich erfüllt das Aggregat die Euro-5 Norm und mit einem Verbrauch von 4,8 Liter auf 100 Kilometer schafft man mit dem 14 Liter Tank auch lange Etappen zwischen den Tankstopps.

 

Bereits die Vorgängerin 790 Duke hat auf der Landstraße überzeugt, sodass an der neuen 890 Duke eigentlich nur Detailverbesserungen nötig waren. So finden wir weiterhin zwei schwimmende 300-mm-Bremsscheiben mit radial verschraubten 4-Kolben-Bremssätteln in der Front. Die Bremssättel und Belege wurden jedoch verbessert, um für eine bessere Verzögerung zu sorgen. Im Heck arbeitet eine 240er Scheibe mit 2-Kolben Bremssattel.

 

Da der Name Skalpell bei KTM für messerscharfes Handling steht wurde zudem die WP APEX-Federung (43-mm-Upside-down-Gabel mit Open-Cartridge-Technologie) und der Gasdruck-Stoßdämpfer hinten überarbeitet. Für den Straßenbetrieb wird sie passend mit dem ContiRoad als Serienbereifung bestückt. 

 

Über das TFT-Display lassen sich dank des 6-D-Sensors wie gewohnt zahlreiche Einstellung vornehmen, wie zum Beispiel die Auswahl des Fahrmodus. Wählen kann man zwischen den Fahrmodi RAIN (geschmeidige Gasannahme, maximale Traktionskontrolle, verringerte Power und Anti-Wheelie), STREET (Standard-Gasannahme, TC normal, volle Power, Anti-Wheelie) und SPORT (sportliche Gasannahme, TC zurückgenommen, volle Power, Anti-Wheelie). Möchte man die Parameter selbst konfigurieren, muss zum optionalen TRACK Modus gegriffen werden. Mit ihm lässt sich die Traktionskontrolle in neuen Stufen anpassen, der Anti-Wheelie-Modus kann deaktiviert werden und die Gasannahme kann in drei Stufen eingestellt werden.

 

Zusätzlich ist eine Launch-Control an Bord, die für schnelle Starts sorgt.

 

Im Vergleich zu vielen Menschen schafft es die KTM 890 Duke in Zeiten wie diesen kein Gewicht zuzulegen: Trocken wiegt sie weiterhin 169 Kilogramm. Mit einer Sitzhöhe von 820 mm eröffnet sie sich einer breiten Masse, die dank KTM PowerParts das Naked Bike vielseitig modifizieren kann. Somit präsentiert sich die neue KTM 890 Duke als herrliche Neuheit, die eine bereits sportliche Basis nimmt und sie an die wichtigsten Ecken und Enden verbessert.

 

2021 Husqvarna 701 Enduro & 701 Supermoto vorgestellt - Auch der große Einzylinder von Husqvarna schafft die Euro5-Norm

 

Auch 2021 bringt Husqvarna die 701-Schwestern, zumindest in der Enduro & Supermoto. Ein gutes Zeichen für den großen Einzylinder. Aber auch sonst gibt es für heuer einige Updates und Verbesserungen für die 701er Huskys..

 

Die Neuerungen gelten Großteils für beide Modelle, spezifische Upgrades schärfen aber auch bei bestimmten Punkten der Enduro oder der Supermoto nach. Das Gesamtrezept bleibt aber gleich und insgesamt sind die 2021er 701-Modelle ihren Vorgängerinnen sehr ähnlich.

 

Überarbeitet wurde bei beiden das LCD-Display. Knapp hinter der umgestalteten Frontmaske und Lichteinheit liegt es und hat ab heuer auch eine Drehzahlanzeige, Ganganzeige und Kontrollanzeige für die Blinker verbaut. Außerdem kommen natürlich beide Modelle nicht ohne ein Euro5-konforme Abgasanlage aus.

 

Eigens für die Supermoto wurde die Vorderbremse überarbeitet. Es sorgen jetzt ein Brembo Monoblock 4 Kolben und Bremssattel in Kombination mit der 320 mm Bremsscheibe für noch mehr Verzögerung.

 

Auch das Update für die 701 Enduro hat mit den Bremsen zu tun. Es ist jetzt möglich, das ABS komplett auszuschalten. Allerdings ist diese Funktion rein für Offroad-Action reserviert. Auf der Straße muss zumindest am Vorderrad das ABS eingeschalten sein.

 

Das waren auch schon die Neuerungen für die 701er-Modelle von Husqvarna. Aber selbst wenn sich die wirklichen Neuheiten am Papier in Grenzen halten, ist es schon ein großer Erfolg den großen Einzylinder mit seinen 692,7 cc im Euro5-Zeitalter zu sehen. So können wir uns auch dieses Jahr auf unvernünftige Eintopf-Action auf und abseits der Straße freuen.

 

Die Modelljahr 21 Modelle der 701 Enduro und 701 Supermoto sind ab sofort erhältlich bei autorisierten Husqvarna-Händlern.

 

Sena 3S PLUS Boom und 3S PLUS Universal - Praktisch, kompakt und clever – für Jet- und Integralhelme

 

Mit den brandneuen Kommunikationssystemen 3S PLUS Boom und3S PLUS Universal startet Sena mit zwei neuen Headsets für Motorrad- und Rollerhelme in die Saison 2021. Damit erhält das beliebte System 3S gleich zwei Nachfolger, die ab sofortmit einem erweiterten Funktionsumfang und verdoppelter Intercom-Reichweite von jetzt 400 Metern punkten.

 

Das 3S PLUS Boom verfügt über ein minimalistisch-kompaktes Design mit Tasten direkt am Mikrofon, sodass es sich vollständig in Jet-Helme integrieren lässt. Das Schwestermodell 3S PLUS Universal kommt mit einer besonders kompakten, externen Steuereinheit. Diese wird außen an der Helmschale befestigt und kann sowohl mit Jet- als auch mit Integralhelmen genutzt werden.

 

Die wichtigsten Features der 3S PLUS Modelle im Überblick:

  • Zwei neue Modelle der 3S-Serie
  • 2-Wege-Intercom mit 400 Meter Reichweite und HD-Qualität
  • Einfachste Bedienung über nur zwei Tasten
  • Aktuelle Bluetooth 4.1-Technologie
  • Problemlos in den Helm integrierbares, minimalistisches Design
  • Akkulaufzeit bis zu 8 Stunden bei 3 Stunden Ladedauer

 

Die beiden neuen Low-Profile-Headsets Sena 3S PLUS Boom und 3S PLUS Universal sind die ideale Lösung für alle, die ohne viel Aufwand und doch auf höchstem Qualitätslevel mit einem weiteren Partner kommunizieren wollen. Über nur zwei Tasten werden schnell und einfach alle wichtigen Funktionen der beiden 3S PLUS Modelle bedient. Mit wenigen Klicks sind damit 2-Wege-Intercom-Gespräche über eine Reichweite von bis zu von 400 Metern eingerichtet. Für kristallklaren Sound sorgt dabei die Sena Advanced Noise Technologie, die störende Windgeräusche effektiv herausfiltert. In Verbindung mit einem Smartphone kann der Nutzer außerdem Musik hören, GPS-Anweisungen entgegennehmen oder telefonieren.

 

Das ultra-kompakte System 3S PLUS Boom ist perfekt auf den Einsatz in Jet-Helmen zugeschnitten und lässt sich mit wenigen Handgriffen montieren. Der Clou dabei: Beide Steuerungstasten wurden geschickt in das Schwanenhals-Mikrofon integriert, sodass keine weiteren Bedienelemente an der Helm-Außenseite angebracht werden müssen. Da sich die Lautsprecher problemlos in die Aussparungen am Helm integrieren lassen, ist das 3S PLUS Boom von außen quasi nicht sichtbar.

 

Das 3S PLUS Universal ist ebenfalls über nur zwei Tasten bedienbar und wird seinem Namen gerecht, da es mit allen Helmtypen auf dem Markt genutzt werden kann. Ganzgleich, ob Integral-, Klapp-, Enduro- oder Jet-Helm: Das schlanke Bedienelement des 3S Plus Universal wird einfach unauffällig an der Helmschale befestigt. Im Lieferumfang sind sowohl ein frei montierbares Kabelmikrofon, als auch ein Bügelmikrofon enthalten, sodass sich der Nutzer für die zu seinem Helm am besten passende Variante entscheiden kann.

 

Für zusätzlichen Komfort gibt es die Option, die beiden neuen 3S PLUS Modelle mit der Sena Utility App zu verbinden. Benutzer können dann mit wenigen Fingertipps die Funktionen ihres Systems anpassen, auf die Kurzanleitung des Geräts zugreifen und einiges mehr. Die Sena App bietet ebenfalls Smart Intercom Pairing: Damit verbinden sich zwei Fahrpartner ganz einfach, indem sie einen QR-Code scannen.

 

Das 3S PLUS Boom und das 3S PLUS Universal sind ab sofort für 109 EUR (inkl. MwSt.) über das weltweite Händlernetz von Sena und den Webshop auf BuySena.eu erhältlich.

 

Neuer E-Stadtroller von NIU - NIU MQi GT 2021 - Neumodell und attraktive Launch-Angebote warten...

 

NIU, einer der größten Herstellern von smarten E-Scootern, beginnt das Jahr 2021 mit einer Produktneuheit - dem neuen NIU MQi GT - und bietet im Zuge der Vorverkaufskampagne € 400,- Rabatt für alle Kunden.

 

Der chinesische Roller-Hersteller NIU ist Spezialist für die urbane Fortbewegung und hat es sich zum Ziel gemacht, den Stadtverkehr nachhaltig zu verändern. Der neue NIU MQi GT ist die Weiterentwicklung der bestehenden NIU M-Serie und bringt zwei herausnehmbare Lithium Batterien der 4. Generation, einen 3000 W Bosch Motor und 14-Zoll-Reifen mit sich. Mit einem robusten und größeren Rahmen sorgt der MQi GT für ein gutes Fahrverhalten - auch zu zweit.

 

Die Niu Energy Lithium Batterie versorgt das Fahrzeug mit ausreichend Strom für eine Reichweite von 70 bis 80 km und der kraftvolle Bosch Motor beschleunigt es mit einem maximalen Drehmoment von 45 Nm (bei 655 Umdrehungen) flott von 0 auf 70 km/h. Natürlich bringt das neue NIU Topmodell auch die bei NIU üblichen Features, wie herausnehmbare Akkus, SmartConnectivity (Smartphone App), Diebstahlsicherung, Energierückgewinnung und vieles mehr mit. Das neue Modell ist in zwei Varianten verfügbar: Gedrosselt mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit für die Fahrzeugklasse L1e-B sowie mit 70 km/h für die Klasse L3eA1.

 

Interessierte Kunden können sich bis zum 30.01.2021 auf niu-launch.com für den Vorverkauf registrieren und erhalten so einen exklusiven Preisvorteil von € 400,-. Während der Registrierung ist keine Online-Zahlung erforderlich. Der Fahrzeugkauf sowie die Abholung des Fahrzeuges wird über das NIU Händlernetzwerk offline abgewickelt. NIU gibt für sein neuestes Modell einen unverbindlichen Verkaufspreis von € 3.399,- für Deutschland und Österreich vor. Vorverkaufskunden profitieren vom Preisvorteil und können den Elektroroller bereits um € 2.999,- beziehen.

 

Neue THOR MX Frühjahrskollektion 2021 - Frische Designs für die kommende MX Saison

 

Die neue THOR MX Frühjahrskollektion 2021 ist klein - sie verfügt aber über neue und frische Designs für PRIME PRO und PULSE sowie ein cooles Design für die neue REFLEX Helm-Linie.

 

Features des Jerseys: Um hohen Komfort zu erreichen, verfügt das PULSE Jersey über eingesetzte Ärmel, die für eine vielseitige Passform sorgen, 4-Wege-Stretch-Panels an Bündchen und Kragen und ein aufgebügeltes Nacken-Label.

 

Features des Jerseys: Die PULSE Hose wurde für Komfort mit einer vorgeformten Rapid-Flex Kniepartie ausgestattet und dank seitlicher Hüftweitenregulierung, Ratschenverschluss und seitlichen Erweiterungen will THOR eine komfortable Passform für alle bieten. Für die Haltbarkeit wurden die abriebtoleranten Materialien, die Vollnarbenleder-Einsätze am Knie sowie alle anderen Nähte alle mit Doppel- und Dreifachnähten verbunden.

 

Die PULSE Linie ist ab sofort in zwei weiteren Designlinien erhältlich: HZRD hazardous in leuchtenden Farben, nämlich in einer grünen Acid Green und einer roten Vibrant Red Variante (Links und Mitte). Ein Throwback-Style zu klassischen Designs bietet die Pulse CORE LE!

 

In diesem Jahr feiert die PRIME PRO Linie ihr zweijähriges Jubiläum. THORs bisher fortschrittlichste Ausrüstungslinie wurde mithilfe von THORs Elite-Fahrern entwickelt. Die seitliche Hüftweitenregulierung garantiert eine optimale Passform sowie Komfort, Belüftungsöffnungen an beiden Seiten des Rumpfs sorgen für genügend Durchzug.

 

Features des PRIME PRO JERSEYS: Die PRIME PRO Jerseys bieten einen Hybrid Fit mit eingesetzten Ärmeln. Der getapte Kragen und die Bündchen bringen Komfort mit minimalen Nähten. Vollständig belüftete Ärmel und Rückenpanel in Kombination mit feuchtigkeitsableitendem Material garantieren ein optimales Feuchtigkeits- und Belüftungsmanagement, der neue Silikonaufdruck am unteren Rücken hilft dabei, dass das Jersey nicht herausrutscht. Bei allen Nähten handelt es sich um flache Nähte.

 

Features der PRIME PRO HOSE: Die PRIME PRO Hose zeichnet sich durch eine vorgeformte Konstruktion mit Mesh-Innenverkleidung und einer abriebtoleranten Poly/Spandex Mischung aus. Die Vollnarbenleder-Einsätze am Innenknie mit Aramidfasern reduzieren Abnutzungen, die durch Knieprotektoren verursacht werden. Kleine Stretch-Panels an der Taille, seitliche Hüftweitenregulierung und ein Silikonstreifen im inneren Taillenbereich sorgen für eine sichere Passform mit Ratschenverschluss.

 

Die neue PRIME PRO Designlinie heißt CAST und ist in zwei verschiedenen Farbvarianten erhältlich. Es gibt eine klassisch weiß-schwarze Version namens "Midnight" mit einem in Blau-Schwarz hervorgehobenen Rumpfbereich und eine Camouflage-Version, die "Military" heißt und über gelbe Branding-Elemente verfügt.

 

Passend zu der neuen PRIME PRO CAST bringt THOR MX auch ein neues Design für die in Kürze erscheinende REFLEX Helm-Linie heraus: Die REFLEX CAST gibt es in einer Camouflage-Optik in dezentem Weiß-Hellgrau.

 

Den gesamten THOR Katalog 2021 findet man online, während alle THOR MX Produkte auch bei Parts Europe Händlern erhältlich sind. Den nächsten Parts Europe Händler findet man ganz einfach über die Händlersuche.

 

Die neue iXS Sturmhaube 365 - Den kalten Fahrtwind abwehren

 

iXS präsentiert ein neues Produkt für die kalte Jahreszeit. Das windabweisende Material der Sturmhaube 365 mit weicher Fleece-Innenseite soll Brust, Hals und Nacken zuverlässig vor Kälte schützen.

 

Das Kopfteil besteht aus einem atmungsaktiven Funktionsgewebe und sorgt für einen geregelten Luft- und Feuchtigkeitsausgleich. Dank dem schnelltrocknenden Gewebe soll sich laut iXS nicht zu viel Feuchtigkeit der Atemluft sammeln, welche durch den Fahrwind ein Auskühlen des Gesichts zur Folge hätte. Der Tragekomfort soll dabei auch nicht zu kurz kommen, da der ergonomische Zuschnitt für eine hohe Passgenauigkeit sorgen soll.

 

Die Sturmhaube 365, die zusätzlich stehenden Schweiß absorbiert lässt sich leicht zusammenfalten und einstecken. Zudem ist sie waschmaschinenfest.

 

Preis: 29,95 €

 

Neue Aprilia Tuono V4 2021 & Tuono V4 Factory präsentiert - Kampfansage an das Feld der Hypernakeds

 

Aprilia spendiert ihrem radikalen V4-Hypernaked 2021 ein Upgrade. Ein neues Chassis, Winglets, noch modernere Elektronik und ein optisches Update sollen die Tuono V4 zum schärfsten Naked-Bike machen.

 

Die neue Tuono V4 kommt in zwei Versionen: Der Tuono V4, welche mehr als sportliches Straßen-Motorrad gedacht ist, und der Tuono V4 Factory, die noch schärfer und rennstreckenorientierter abgestimmt ist. Mit 175 PS Leistung werden aber beide ganz sicher keine Kinder von Traurigkeit.

 

Die Tuono V4 kommt in den Farben Tarmac Grey und Glacier White und zelebriert mit einem höheren Lenker, höher hinaufgezogener Verkleidung an der Front, einem bequemeren Sattel und niedrigeren Fußrasten ihren inneren Sporttourer. Sie möchte auch ein bequemes und vor allem tourentaugliches Eisen sein, falls verlangt. Dass es Aprilia mit dieser Ausrichtung ernst meint, zeigen auch die Satteltaschen im original Zubehör.

 

Doch die markantesten Veränderungen sind bei Tuono V4 und ihrer Factory-Schwester gleich. Das optische Update übernimmt einige Merkmale der neuen Aprilia RS 660. Der Dreifach-Scheinwerfer besteht komplett aus LED und zieht sich, ähnlich zur RS 660, weit nach oben. Auch die Tankform ist anders und soll dem Fahrer mehr Platz und Bewegungsfreiheit am Motorrad geben.

 

Ein größeres Update hat auch die Elektronik der Tuono V4-Reihe erhalten. Über das neue Farb-TFT-Display und die neue ECU lassen sich die Assistenzsysteme noch präziser und einfacher steuern. Neben sechs Fahrmodi, verstellbarer Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle und ABS, ist sogar eine justierbare Motorbremssteuerung mit an Bord.

 

Neben der Elektronik soll aber auch eine Veränderung am Chassis das Fahrverhalten verbessern. Die Fahrzeug-Geometrie rückt durch eine neue Aluminium-Schwinge näher an die der Aprilia-Rennbikes aus der SBK und MotoGP. Die niedrigere Masse soll die Stabilität beim harten Beschleunigen erhöhen.

 

Die Tuono V4 Factory soll die Spitze der Hypernakeds werden. Ihr 65°-V4 mit 1077 Kubik leistet 175 PS und 121 Nm Drehmoment, was nicht die absolute Spitze in der Naked-Bike-Klasse bildet. Doch laut Aprilia soll die Tuono V4 trotzdem mit der am Papier stärkeren Konkurrenz dank des ausgeglichenen V4-Motors und der fortschrittlichen Elektronik mithalten können. Was die Factory zusätzlich noch serienmäßig mit ins Feld führt, ist ein semiaktives Öhlins Smart EC 2.0 Fahrwerk. Mit diesem Hammer-Paket will Aprilia ganz nach vorne. Ob das gelingt, werden die ersten Tests zeigen.

 

Ein leidiges Thema, doch seit den Streckensperrungen in Tirol leider auch relevant. So wunderschön und sportlich Aprilias auch sind, sie sind leider auch fast immer unter den lauteren Serienmotorrädern. Auch die Tuono V4 2021 wird über der 95 dB-Grenze liegen, aber genaueres können wir euch leider dazu nicht sagen, eine Anfrage bei Aprilia brachte uns keine genaueren Daten.

 

Neue Mitas SPORT FORCE+ 2021 - Überarbeitete Versionen des Sportreifens

 

Mitas bringt zwei neue Versionen des Mitas SPORT FORCE+ in ausgewählten Dimensionen auf den Markt. Beim SPORT FORCE+ EV kommt eine neue Laufflächenmischung zum Einsatz, während beim SPORT FORCE+ RS eine neue Racing-Soft-Mischung zum Einsatz kommt.

 

Der für ein leichtes und präzises Lenkverhalten entwickelte Mitas SPORT FORCE+ EV (EV steht für: Evolution) soll maximale Kontrolle in starker Schräglagen dank seiner speziellen Kontaktfläche und der verwendeten Komponenten sichern. Dank Multi Compound Tread Technology und neuer Laufflächenmischungen verspricht Mitas hohe Haftung in Schräglage, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und bei harten Bremsmanövern.

Der Mitas SPORT FORCE+ EV kommt ab März 2021 in den folgenden Dimensionen auf den Markt:

  • 120/70ZR17 (58W)
  • 180/55ZR17 (73W)
  • 190/50ZR17 (73W)
  • 190/55ZR17 (75W)

 

Mitas positioniert den SPORT FORCE+ RS (RS steht für: Racing Soft) für den Rennstreckeneinsatz, weshalb er folgende Eigenschaften liefern soll: ausgezeichnete Haftung, sichere Slidekontrolle und ein transparentes Fahrgefühl. Die neu entwickelte Racing-Soft-Laufflächenmischung garantiert laut dem Hersteller herausragende Eigenschaften auf trockenen Rennstrecken bei verschiedenen Asphalt- und Lufttemperaturen.

Der Mitas SPORT FORCE+ RS wird ab März 2021 zunächst in diesen beiden Dimensionen erhältlich sein:

  • 110/70ZR17 (54W)
  • 140/70ZR17 66W

 

Der "SPORT FORCE+ ist die erste Wahl für anspruchsvolle Fahrer, die Grip, Präzision und Fahrdynamik auf höchstem Niveau erwarten. Die neue EV-Version basiert auf der starken Basis der Reifenfamilie und hievt die Performance auf eine neue Ebene," erläutert Gustavo Pinto Teixeira, Vice President Two Wheels and Specialty Tires. "Wir sind stolz auf die deutlichen Verbesserungen unseres SPORT FORCE+ in den letzten Jahren, und ganz besonders auf die beiden neuen Versionen EV und RS. Wir freuen uns auf die Rückmeldungen der Fahrer, die in den kommenden Monaten die Straßen und Rennstrecken mit unserer SPORT FORCE+ Baureihe unter ihre Räder nehmen."

 

Suzuki SV650 und SV650X 2021 - Neue Farben für das V2 Naked Bike

 

Suzuki zieht das bisherige Auffrischungsprogramm souverän durch und präsentiert auch für die quirlige SV650 und SV650X neue Farben.

 

Als Teil des 2021er Updates mussten die SV650 Geschwister natürlich auch die Euro5 Hürde überwinden, was mit nur geringen Leistungseinbußen geschafft wurde. Der 645ccm DOHC 90° Zweizylinder V-Motor leistet nun 73 PS bei 8.500 Umdrehungen (3 PS weniger als zuvor) und 64 Nm bei 6.800 Umdrehungen - ein Unterschied, der in der Praxis kaum spürbar sein wird. Beide Versionen können auf 48 PS gedrosselt werden, womit sie auch mit dem A2-Führerschein bewegt werden dürfen. An der restlichen Technik ändert sich nichts.

 

Die SV650 ist in glänzendem Schwarz mit einem goldenen Rahmen erhältlich. Für diejenigen, die farbigere Varianten bevorzugen, gibt es das V2 Bike außerdem in Weiß mit einem roten Rahmen und roten Felgen. Eine weitere mattschwarze Variante mit blauem Rahmen und blauen Felgen ist ebenfalls verfügbar. Mit Scheinwerferverkleidung, geripptem Sitz und sportlicherer Sitzposition kommt die SV650X im neuen Modelljahr in glänzendem Schwarz mit goldenem Rahmen und braunen Sitz daher.

 

Das neue Line-up der Suzuki SV650-Modelle ist in Deutschland ab Anfang Februar 2021 verfügbar. Die UVP der Suzuki Deutschland GmbH beträgt 6.949,- Euro inkl. MwSt. zzgl. Überführungskosten für die SV650 und 7.849,- Euro inkl. MwSt. zzgl. Überführungskosten für die SV650X.

 

A-TEAM Trailer der Coolen-Biker

 

Der A-Team Trailer, den sich die Coolen-Biker vor einiger Zeit zum Transport von vier Bikes angeschafft haben, hat sich in der Praxis schon vielfach bewährt. Er ist Tempo 100 zugelassen und kann auch große Bikes, locker transportieren. Eine tolle Alternative zum Autozug und dank Doppelachse ebenso laufstabil.

 

Die Coolen-Biker haben alle Touren für 2021 bereits wieder im Sack

 

Wir können uns beruhigt zurück legen, denn die Tourenplanung für 2021 ist bereits abgeschlossen. Alle Unterkünfte sind schon gebucht und einer erfolgreichen Motorradsaison 2021 steht nichts mehr im Wege.

Die Warm-up Tour 2021 führt uns in diesem Jahr in die Eifel.

 

Hier haben wir in Koblenz eine schöne Ferienwohnung als Unterkunft für uns gemietet.

Diese Wohnung liegt in der Nähe der schönen Koblenzer Altstadt.

2021 dient Sie uns als Ausgangspunkt für tolle Touren durch die Eifel.

Die Sommertour 2021 führt uns nach Österreich an den Walchsee.

 

Als Ausgangspunkt für unsere Touren, haben wir uns den Vier Sterne  Campingplatz****  "Seespitz"  in Walchsee/Kaiserwinkl ausgesucht.

Hier haben wir zwei Stellplätze für Mühles Wohnmobil und unsere BMWs reserviert.

Die Sommertour II 2021 führt in diesem Jahr nach Irland.

 

Auf der 17 tägigen Rundreise, werden Mischa & Lotti, einen Roadtrip nach Irland, auf dem Wild Atlantic Way unternehmen. Dabei werden Sie ebenfalls die Niederlande und England durchfahren und insgesammt vier Fährverbindungen in Anspruch nehmen.

Die Herbsttour 2021 führt uns in diesem Jahr in den Harz.

 

Dort haben wir uns in ein schönes Appartement, in der Ortsmitte von Braunlage einquartiert.

Von selbigem aus, werden wir auf ausgewählten Touren die abwechslungsreiche Landschaft des Harzes auf dem Motorrad erleben.

 

Wir freuen uns auf eine tolle Motorradsaison 2021 !!

 

Tourvideo ist online - Coole-Biker von Herbsttour 2020 zurück!

 

Für die Coolen-Biker ging es vom 17. - 20.09.2020 wieder auf Herbsttour. In diesem Jahr standen im Sauerland,  wieder ausgedehnte Tagestouren und eine Menge Seen (Henne-, Sorpe-, Möhne-, Diemel-, Twiste-, und Edersee)  auf dem Programm. 

 

Das Tourvideo der Normandie-Tour 2020 ist jetzt online!!

 

Mischa & Holgi fuhren in diesem Jahr, zusammen mit ihren Frauen, eine 14 tägige Motorradtour in die Normandie. Die Tour ging durch die Niederlande und Belgien, bis zum Mont-Saint-Michel.

Von dort aus, führte die - mit vielen Highlights gespickte Tour - an der Atlantikküste zurück in die Heimat.

 

Das ausführliche Reisevideo dieser interessanten Tour, ist jetzt online. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Anschauen!

 

Tourvideo jetzt online! Sommertour 2020 nach Thüringen!

 

Die Coolen-Biker sind von ihrer diesjährigen Sommertour zurück. Ziel war in diesem Jahr Thüringen, das als Corona-Ausweichziel, für das eigentlich geplante Österreich, herhalten musste. Als Ausgangsbasis diente uns der Campingplatz "Drei Gleichen" in Mühlberg. Dort hatten wir im Vorfeld einen Stellplatz für Mühles Wohnmobil, Mischas Wohnwagen (Abstandspflicht) und unsere BMWs reserviert!

 

Die abwechslungsreichen Motorradrouten in Thüringen bieten sowohl für den ambitionierten Fahrer als auch für einen Tagesausflug mit dem Motorrad jede Menge Abwechslungspotential.

 

Die Warm-up Tour 2020 der Coolen-Biker fiel leider wegen der Corona Pandemie aus!

 

Da wir unsere diesjährige Warm-up Tour nach Koblenz, leider wegen der Corona Krise absagen mussten, laden wir euch ein, uns auf einer Tagestour durch unser schönes Ostfriesland zu begleiten. Natürlich mit genügend Abstand.

 

Hierbei vermieden wir größtenteils die Hauptstraßen und bewegen uns über kleine und kurvige Nebenstraßen. 

 

Viel Spaß auf unserer Warm-up Tour 2020 / Corona Edition !!

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