Motorrad-News

Aktuelle Nachrichten aus der Motorradszene

 

KTM 890 Duke R 2020 - Ein extrascharfes Skalpell für Landstraße und Rennstrecke

 

Klotzen nicht kleckern- das war wohl das Motto der Ingenieure in Mattighofen beim Entwickeln der neuen 890 Duke R. An praktisch allen Stellen, wo bei der kleinen Schwester der Sparstift angesetzt wurde, ist jetzt die feinste Ware verbaut. Ist das die perfekte Mischung zwischen 790 Duke und 1290 Super Duke R?

 

Das 890 Kubik große Zweizylinder-Aggregat leistet 121 PS bei 9.250 U / min und bietet ein maximales Drehmoment von 99 Nm bei 7.750 U / min. Das sind ernstzunehmende Werte in dieser Klasse, damit muss sich KTM nicht verstecken. Das 6-Gang-Getriebe wurde ebenfalls überarbeitet, wobei der Quickshifter+ genannte Schaltassistent (inkl. Blipper-Funktion) auch in der 890er Duke aufpreispflichtig bleibt. Die PASC Anti-Hopping Kupplung hingegen ist serienmäßig verbaut.

 

Ein neuer Leichtgewicht Chrom-Molybdän-Stahlrahmen ist das Kernstück des Naked Bikes. Auf diesen ist ein neu entwickelter Alu- Heckrahmen aufgesetzt. Die (vor allem auf der Rennstrecke) gravierendste Veränderung zur 790 Duke fand am Fahrwerk statt. Voll einstellbare Federelemente von WP vorne und hinten machen die Duke 890 R trackdayfit. Eine 43 mm Split Open-Catrige USD Gabel mizt 140mm Federweg vorne und ein in Zug- und Druckstufe, sowie Federvorspannung adjustierbares Federbein mit 150mm Federweg hinten, lassen keine Wünsche offen.

 

Bei den Bremsen hat KTM in die Vollen gegriffen, hier wurde kurzerhand die Bremsanlage der neuen Super Duke 1290 R verbaut: Eine Brembo Stylema mit 320mm Doppelscheibe mit radialem 4-Kolben-Bremssätteln langt am Vorderrad zu und ein schwimmend gelagerter Monoblock-Bremssattel hält die 240mm Einzelscheibe am Hinterrad unter Kontrolle.

 

Auch die Sitzhöhe von 834mm bewegt sich auf dem Niveau der großen Schwester und damit 9mm über der Sitzhöhe der 790 Duke. In Kombination mit höher gelegten Fußrasten und einem niedrigeren Lenker ergibt sich eine äußerst fahraktive Sitzposition. Mit nur 166 Kilogramm Trockengewicht wiegt die 890 Duke R drei Kilo weniger als die kleine Schwester. Erstausstatter bei den Reifen ist Michelin mit dem Powercup 2, einem durchaus sportlichen Pneu.

 

Wie man es von der KTM 790 Duke gewohnt ist, spielt die 890er Duke hinsichtlich Elektronikpaket alle Stückerln. Drei Fahrmodi, Kurven-ABS und eine schräglagenabhängige Traktionskontrolle sind serienmäßig mit an Board. Überraschend ist jedoch, dass manche Features die bei der 790er Duke serienmäßig verbaut sind (Quickshifter+ und Trackmodus), bei der eigentlich hochwertiger ausgestatteten 890 Duke R aufpreispflichtig sind. Nur wenn man das Häckchen in der Sonderausstattung setzt, kommt man in den Genuss des wirklich großartigen Schaltautomaten bzw. der Launch-Control und der Deaktivierung der Wheeliekontrolle.

 

Die KTM 890 Duke R trumpft an genau den Punkten auf, an denen bei der kleinen Schwester Kritik geübt wurde- bravo! Leichter, stärker, schenller - KTM hat uns hier richtig Lust auf einen angemessenen Vergleichstest mit den Rivalen Triumph Street Triple RS, die für 2020 ebenfalls neu gekommen ist, und Yamaha MT-09 SP gemacht.

 

Moto Guzzi V7 Sondermodelle 2020 - Neue V7 III Stone Variante und Racer Anniversario

 

Die V7 Reihe ist die meistverkaufte Modellreihe von Moto Guzzi. Der Traditionshersteller aus Mandello del Lario bringt für das Modelljahr 2020 zum einen ein Sondermodell namens V7 III Stone S und zum anderen das Jubiläumsmodell zur V7 III Racer, das das zehnjährige Bestehen der exklusivsten Variante des Retrobikes feiert.

 

Die V7 III Stone S ist eine sportliche und raffinierte Interpretation des Guzzi-Bestsellers. Nur 750 Stück dieser dunklen Schönheit - jedes wir eine Nummerierung tragen - werden in einer limitierten Auflage hergestellt und verkauft. Dem Betrachter sticht sofort der satinierte, verchromte Tank, der zusätzlich von einem schwarzen Lederband eigefasst ist ins Auge. Hier muss man ja beinahe schwach werden.

 

Die Voll-LED-Scheinwerfer, die aus der Version Night Pack bekannt sind, verleihen der V7 einen exklusiven Auftritt und bieten gleichzeitig eine moderne Ausleuchtung. Der hintere Kotflügel wurde gekürzt und die Stone S wurde mit Lenkerendenspiegeln ausgestattet. In Kombination mit den zahlreichen roten Details, verleihen sie der Guzzi ein sportliches Auftreten. Der stolz auf beiden Seiten des Tanks prangernde Adler trägt ebenfalls rote Akzente. Gut dazu passen auch die Stoßdämpferfedern und die roten Nähte, die den überarbeiteten Sattel aus wasserabweisendem Alcantara zieren.

 

Der verschließbare Tankdeckel und der Schutz der Drosselklappengehäuse sind aus eloxiertem Aluminium gefertigt, selbiges gilt für die Seitendeckel. Auch reifentechnisch ist das limitierte Sondermodell für eine Premiere gut, die V7 III Stone S rollt auf Dunlop Arrowmax Streetsmart daher, Reifen die der V7 gut zu Gesicht stehen.

 

Als die chrom-funkelnde Moto Guzzi V7 Racer im Jahr 2010 das Licht der Welt erblickte, ließen sich selbst erfahrene Motorradjournalisten zu Lobpreisungen hinreißen: „Einsitzer, Stummellenker, auf das Wesentliche reduziert und trotzdem schön bis ins kleinste Detail. Manchmal erinnern uns die Motorradmacher aus Italien mit freudiger Wehmut daran, was Motorradfahren einmal gewesen ist und was es im Grunde immer noch sein sollte.“ schrieb ein ehemaliger Redaktionsmitarbeiter.

 

Zum 10-Jahres Jubiläum liegt es daher nahe, dieses Modell zu erneuern und somit die Tradition fortzuführen. Die V7 III Racer erhielt ein Lifting und unterscheidet sich - vor allem aus der Frontansicht - deutlich von ihrer Vorgängerin. Das neue kleine Windschild unterstreicht den authentischen Auftritt im Cafè Racer-Stil. Zarte Schriftzüge in Rot auf der Verkleidung und dem Höckersitzbezug zitieren das Motto der Neuauflage - "10th Anniversary" ist dort zu lesen. Ebenso wie die Stone S ist das Jubiläumsmodell ist mit den neuen Voll-LED-Frontscheinwerfer, -Rücklicht und -Blinker ausgestattet, zusätzlich teilen sich die beiden Modelle die serienmäßigen Lenkerendenspiegel und die Dunlop Pneus. Abgerundet wird die elegante Optik durch einen spitz zulaufenden und stromlinienförmigen hinteren Kotflügel. Das glänzende Highlight an der V7 Racer ist natürlich der komplett verchromte Tank, ein Bild für Götter. Die seitlich angebrachte Startnummer 7 mit rotem Rand und die an die italienische Flagge erinnernde dreifärbige Gestaltung, runden das Bild, des, wie wir finden, sehr gelungenen Jubiläumsmodells ab.

 

Aprilia Neuheiten 2020 - Die Italiener beleben die Mittelklasse

 

Nachdem uns bereits auf der EICMA 2018 der Mund wässrig gemacht wurde, ist es jetzt soweit: Die Aprilia RS 660 kommt endlich in Serie. Dazu wird ein vielversprechendes Konzept eines Naked Bike Ablegers, also einer Mittelklasse-Tuono gezeigt. Aber auch bei den V4 Modellen tut sich etwas- Stichwort neues semi-aktives elektronisches Fahrwerk aus dem Hause Öhlins für die Factory-Varianten der RSV 4 und Tuono.

 

Dank des neuen semi-aktiven Fahrwerks gelingt dem Hochleistungsbike der Spagat zwischen Rennstrecke und Landstraße noch spielender. Das Steuergerät, des Öhlins Smart EC 2.0-Fahrwerks thront über allen elektronischen Systemen und stimmt sie je nach Bedarf ab. Die Kalibrierung der Gabelhydraulik, des Federbeins und des Lenkungsdämpfers kann jederzeit automatisch oder mittels Tasten am Lenker angepasst werden. Hier haben die Ingenieure von Öhlins und Aprilia eng zusammengearbeitet, um diesen einzigartigen Algorithmus zu entwickeln. Entwarnung an alle Puristen: Das System lässt im manuellen Modus nach wie vor, rein nach den Vorstellungen des Fahrers konfigurierte Einstellungen zu. Am herrlichen V4 selbst gab es keine Veränderungen, der betörende Klang bleibt uns also erhalten.

 

Auch die von Zonko liebevoll als „Werksthunfisch“ bezeichnete Tuono V4 Factory kommt in den Genuss des semi-aktiven Öhlins Fahrwerks. Dazu wird eine Reihe weiterer Details aus der supersportlichen Schwester in die V4 übernommen: Carbon Vorderradkotflügel, Tankdeckel und Seitenteile zieren im Modelljahr 2020 das Power Naked aus Noale. Der Aprilia V4-Motor liefert nach wie vor 175 PS Höchstleistung und 121 Nm maximales Drehmoment.

 

Es ist soweit: Auf einer völlig neuen technischen Basis, einem 660 Kubik Parallel Twin, entsteht eine Generation neuer Mittelklasse-Motorräder von Aprilia. Die Italiener versprechen Freude und Vergnügen am Fahren durch Elektronik und Technologie der Rennabteilung von Aprilia Racing.

 

Eckdaten der RS 660: 169 kg (trocken) und 100 PS. Das verspricht Fahrspaß, bei täglichen Fahrten und auch beim sportlichen Landstraßenritt. Der Rahmen und die Schwinge sind aus Aluminium gefertigt. Die Elektronik ist aus der RSV4 abgeleitet. Ride-by-Wire, APRC und fünf Fahrmodi, lassen einiges an Potenz vermuten. Die aerodynamisch optimierte und wirklich gelungene Verkleidung verspricht Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und neidische Blicke vor dem Eiscafe.

 

Leider nur als Konzept wird die Tuono 660 präsentiert. Laut Aprilia wird der kleine Ableger der V4 Rakete 95 PS leisten und damit auch als Basis für ein A2 Modell zur Verfügung stehen. Technisch wird die Naked-Bike Version auf dem Schwestermodell RS 660 basieren, wobei ein stärkerer Fokus auf die Straßentauglichkeit gelegt wird, neben einer erhöhten Fahrposition kommt auch ein breiter Lenker zum Einsatz. Wie bei der großen Schwester, der Tuono V4 wird von Aprilia auch beim kleinen „Thunfisch“ mit gelegentlichen Ausflügen auf die Strecke gerechnet. Das Fahrwerk wird also sportlich-straff abgestimmt sein.

 

Suzuki V-Strom 1050 XT 2020 - Die große V-Strom wird mit Elektronik aufmagaziniert!

 

„Back to the Roots“ lautet offensichtlich der Marschplan bei Suzuki, nach der GSX-S1000S Katana in der Optik der legendären Ur-Katana kommt nun auch die brandneue Suzuki V-Strom 1050 mit optischen Anleihen an die Suzuki DR 750 aus den späten 1980er-Jahren. Technisch und vor allem in Sachen Elektronik gibt sie sich hingegen ganz modern und wird mächtig aufgerüstet!

 

Ein bisschen Retro schadet nie, dachten sich vermutlich die Designer bei Suzuki und gaben der neuen V-Strom 1050 eine gehörige Portion 1980er-Flair mit auf den Weg. Vor allem die beiden V-Strom 1050 XT-Varianten in Gelb mit blauem Sattel und goldenen Felgen sowie Orange/Weiß erinnern frappant an die DR-Modelle von vor rund 30 Jahren. Warum aber auch nicht, die damaligen DR Big-Modelle (weil Einzylinder-Motoren mit fast 800 Kubik Hubraum nun mal ziemlich big sind!) waren Ikonen und setzten mit dem typischen Entenschnabel einen Trend, der bis heute seine Wirkung zeigt. Wem die beiden farbigen Versionen aber zu schrill sind, bekommt die neue V-Strom 1050 XT auch in Schwarz und die „normale“ V-Strom 1050 ganz dezent in zwei Schwarztönen oder Weiß.

 

Geht es jedoch vorrangig um die technischen Raffinessen, im Speziellen um das Elektronik-Paket, muss es zwangsläufig eine Suzuki V-Strom 1050 XT sein – da ist definitiv alles drin, was man auf einer modernen Reiseenduro braucht. Müssen der V-Strom 1050 noch Kurven-ABS, Traktionskontrolle (nun dreifach statt zweifach verstell- und abschaltbar), neuerdings ein Ride-by-Wire-System und damit einhergehend drei Riding Modes als elektronische Highlights reichen, schiebt die V-Strom 1050 XT ein mächtiges Elektronik-Paket nach: Cruise Control System (Tempomat), Motion Track Brake System mit 6-Achsen-Gyrosensoren, Combined Brake System, Hill Hold Control System (Berganfahrhilfe), Slope Dependent Control System (Bergabfahr-Erkennung mit Hinterrad-Abhebekontrolle) und Load Dependent Control System (beladungsabhängiges Bremsmanagement) stehen der direkten Konkurrenz der V-Strom 1050 um nichts nach.

 

Hinzu kommen Annehmlichkeiten bei der Suzuki V-Strom 1050 XT wie Hauptständer, höhenverstellbarer und zweifarbiger Sattel, 12 Volt-Steckdose unter dem Sattel, werkzeuglos höhenverstellbares Windschild, Motorschutz, Handprotektoren, LED-Blinker und fesche Drahtspeichenfelgen statt Gussfelgen. Features, die auf der V-Strom 1050 zusätzlich bestellt werden müssen. Sogar die Spiegel sind auf der XT-Version viel sportlicher gestaltet, die V-Strom 1050 behält die Lastwagen-Rückspiegel der V-Strom 1000 – die durch ihre schiere Größe aber auch einen wirklich guten Blick nach hinten erlauben. Auf ein Farb-TFT-Display wird zwar bei beiden Versionen verzichtet, das große LC-Display ist aber gut strukturiert und scheint daher auch gut ablesbar zu sein.

 

Beiden Versionen gemein ist der überarbeitete Motor, der im Zuge des Updates auf Euro5 sogar etwas stärker wurde, statt 100 PS bei 8000 Umdrehungen sind es nun 107 PS bei 8500 Touren. Das Drehmoment sinkt marginal, statt 101 Newtonmeter bereits bei 4000 Umdrehungen sind es nun 100 Newtonmeter bei 6000 Touren. Ob sich die Mehrleistung spürbar auswirkt, werden wir bei den Testfahrten prüfen, ebenso wie den Verdacht, dass mit dem, erst 2000 Touren später anliegenden maximalen Drehmoment dieser herrliche Punch von unten verloren geht.

 

An Bremsen und Fahrwerk wurde im Gegensatz zur Elektronik nicht viel verändert, die voll verstellbaren Federelemente von KYB waren aber auch bei der V-Strom 1000 schon sehr stimmig und die radial montierten Tokico-Monoblocs samt 310er-Doppelscheiben machten ebenfalls auf der Vorgängerin eine ausgezeichnete Figur. Selbst der Auspuff ist zumindest optisch unverändert, das dicke Ofenrohr an der rechten Seite wird also auch die neue Suzuki V-Strom 1050 zieren – passt somit aber ohnehin ganz gut zum gelungenen Retro-Style der neuen großen V-Strom.

 

Die Verkaufspreise sind vorerst nur für Deutschland verfügbar, die Differenz zwischen normaler Suzuki V-Strom 1050 mit 12.790 Euro zuzüglich Nebenkosten und V-Strom 1050 XT mit 14.190 Euro zuzüglich Nebenkosten lassen darauf schließen, dass auch in Österreich und in der Schweiz der Aufpreis für die vollausgestattete V-Strom 1050 XT voll in Ordnung geht! Verkaufsstart in Europa ist voraussichtlich Ende Februar 2020.

 

Die neue BMW S1000XR 2020 - Der bayrische Sporttourer mit massig Ausstattung

 

Kann die neue BMW S1000XR mit dem auf Euro5 adaptierten Vierzylinder ihren Vorgänger überbieten? Dynamic ESA, Fahrmodi Pro, ABS Pro & DTC, Hillstart Control Pro, ein 6,5“ TFT inkl. Connectivity und Voll-LED-Licht sind nur einige Features, welche nun serienmäßig mit an Bord der 1000XR sind.

 

Die neue BMW S 1000 XR feiert auf der EICMA 2019 ihre Weltpremiere. Die Neuauflage des bestverkauften Adventure Sport Bikes präsentiert sich leichter, wendiger und mit einer, wie BMW behauptet, noch nie dagewesenen Spreizung zwischen Langstreckenperformance und Sport. Der Motor wurde auf Basis der neuen BMW S1000RR entwickelt. Allerdings ohne die aus der Doppel-R bekannte Shift-Cam Steuerung. Somit wurde der 999 ccm Motor um 5kg leichter als der Vorgänger. Die Getriebeübersetzung wurde adaptiert, so besitzt die neue S1000XR eine gesteigerte Mid-Range Power und eine neue Motor-Schleppmoment-Regelung. Der Reihen-Vierzylinder liefert 165PS bei 11.000 U/min und ein Drehmoment von 114Nm bei 9.250 U/min. Das Drehzahlband konnte durch einen linearen Drehzahlverlauf verbreitert werden. Der vierte bis sechste Gang wurden länger übersetzt um bei Landstraßentempo den Lärmpegel und den Kraftstoffverbrauch zu senken. Die MSR (Motor-Schleppmoment-Regelung) verhindert das Rutschen am Hinterrad durch abruptes Gaswegnehmen oder Zurückschalten.

 

Rahmen und Schwinge wurden auch einer Diät unterzogen und somit um 2,1 kg leichter als zuvor. Wie ist das möglich ? Der Motor übernimmt nun eine stärkere mittragende Funktion als bisher. Für die Info-Nerds unter euch: Die ungefederten Massen wurden durch die neue Aluminium-Unterzug-Zweiarmschwinge um 1,6kg verringert, was das Ansprechverhalten nochmals deutlich erhöht. Serienmäßig ist nun auch das Dynamische ESA (Electronic Suspension Adjustment). Dabei steht ein Dämpfungsmodus (Road) zur Verfügung und die Beladungswahl erfolgt manuell (Fahrer / Fahrer + Gepäck / Fahrer + Beifahrer). Als Extra gibt es auch Dynamic ESA Pro zu erwerben, was zusätzlich einen zweiten Dämpfungsmodus (Dynamic) und einen vollautomatischen Beladungsausgleich besitzt. Neu ist auch der dynamische Bremsassistent (DBC), welcher das unbeabsichtigte Aufdrehen des Gashahns bei Bremsmanövern verhindert.

 

Die neue S 1000 XR verfügt serienmäßig über die vier Fahrmodi „Rain“, „Road“, „Dynamic“ und „Dynamic Pro“. Mit dem erstmals bei der S 1000 XR vollkonfigurierbaren „Dynamic Pro“-Modus stehen dabei umfangreiche Einstellmöglichkeiten zur Verfügung. Neben Gasannahme, Motorbremse, ABS-Regelung und Traktionskontrolle kann bei der neuen S 1000 XR erstmals die Wheelie-Kontrolle (inkl. des neuen Settings „Power-Wheelie“) getrennt konfiguriert werden. Bereits serienmäßig verfügt die neue XR über die Funktion Hill Start Control Pro für einfacheres Anfahren am Berg. Über das Einstellmenü kann die Zusatzfunktion deaktiviert sowie manuell oder automatisch aktiviert werden. Bei der automatischen Einstellung wird die Haltebremse am Gefälle (größer +/- 5 %) nach dem Stillstand des Motorrads automatisch aktiv. Bei Einstellung „Manuell“ erfolgt dies nach kurzer Betätigung des Hand- oder Fußbremshebels.

 

Stehen bereits die teilitegralen ABS-Systeme von BMW Motorrad für ein sehr hohes Maß an Performance und Sicherheit beim Bremsen in Geradeausfahrt, geht ABS Pro noch einen Schritt weiter und bietet auch bei Bremsvorgängen in Schräglage noch mehr Sicherheit. Ein nettes Sicherheitsfeature ist auch der Regen-Bremsmodus mit flacher verlaufendem Bremsdruckgradient, welcher dem Fahrer bei Regen zusätzliche Sicherheit gewährt.

 

Das Display wurde völlig überarbeitet und so schmückt nun ein neues 6,5” TFT-Display die Front der BMW S1000XR. Es bietet maßgeschneiderte Bildschirmdarstellungen für verschiedene Einsatzzwecke. Der Pure-Ride-Screen bietet beispielsweise alle notwendigen Informationen für den normalen Betrieb auf der Straße, während ein weiterer Core-Screen Anzeigen für Schräglage, Verzögerung sowie der Traktionskontrolle ermöglicht. Eine weitere mögliche Bildschirmdarstellung liefert eine Statusübersicht des Fahrzeugs. Bereits serienmäßig ist eine zweckmäßige Pfeilnavigation mit App enthalten. Die Bedienung des TFT erfolgt komfortabel vom Lenker aus über den MMC (Motorrad Multi Controler).

 

Sämtiche Leuchteinheiten der neuen S 1000 XR basieren auf neuester LED-Technik. Dazu zählt neben den Blinkleuchten mit Komfortblinkfunktion und der Rücklichteinheit auch der leuchtstarke Hauptscheinwerfer, mit je zwei symmetrisch angeordneten LED-Einheiten für Abblendlicht, Fernlicht und Positionslicht. Der neue LED-Scheinwerfer leuchtet die Fahrbahn nun noch besser aus als bisher. In der ab Werk erhältlichen Sonderausstattung Headlight Pro sorgt das adaptive Kurvenlicht bei Nachtfahrten für zusätzliche Sicherheit. Hierbei profitiert der Fahrer von einer besseren Ausleuchtung der Fahrbahn in Kurven. In der Sonderausstattung Headlight Pro ist auch das Tagfahrlicht DRL (Daytime Riding Light) enthalten.

 

Die neue S1000XR vereint die starken Charaktere und Qualitäten aus den GS, Touring- und Sportsegmenten von BMW Motorrad noch mehr So konnte dank des neuen Rahmens die Fahrzeugbreite im Bereich des für guten Knieschluss relevanten Teils deutlich reduziert werden. Der Fahrer profitiert von einer deutlich geringeren Spreizung seiner Oberschenkel und damit von einer noch entspannteren Fahrhaltung. Gegenüber dem Vorgängermodell rückt der Fahrer zudem um 20 mm weiter nach vorn, was eine noch aktivere und gleichzeitig entspanntere Fahrhaltung ermöglicht. Noch besseres Feedback vom Vorderrad und nicht zuletzt eine optimierte Gewichtsverteilung sind weitere Vorteile.

 

  • Touren-Paket: Vorbereitung für Navigationsgerät, Gepäckbrücke,Kippständer, Handschutz.
  • Dynamik-Paket: Dynamic ESA Pro, Schaltassistent Pro, Keyless Ride, Heizgriffe, Temporegelung.
  • Carbon-Paket: M Carbon Vorderrad 

 

SW-MOTECH startet Vertriebspartnerschaft mit Parts Europe - Zusammenarbeit ab 1. Januar 2020

 

Ab dem 1. Januar 2020 arbeitet SW-MOTECH mit der Parts Europe GmbH zusammen. Händler in ganz Europa können ab diesem Zeitpunkt alle SW-MOTECH Produkte über den in der Nähe von Trier ansässigen Großhandel bestellen. Durch die Zusammenarbeit mit Parts Europe ist SW-MOTECH in der Lage, sein umfangreiches Angebot an Gepäcklösungen und Schutzprodukten einer noch breiteren Masse an Händlern anzubieten.

 

„Durch die Zusammenarbeit mit SW-MOTECH erweitern wir das bereits bestehende umfangreiche Angebot von Parts Europe um hochwertiges Motorradgepäck und durchdachte Schutzprodukte, die unseren Kunden bisher nicht zur Verfügung standen. Wir freuen uns, den Händlern damit neue, für ihren Umsatz hochinteressante Artikel anbieten zu können.“ betont Xavier Williart, Sales Manager Europe.

 

Das Unternehmen sendet über das hochmoderne Warenlager in Deutschland Zubehör, Bekleidung und Ersatzteile für Motorräder, Quads, ATVs und Schneemobile an ein großes Händlernetz in ganz Europa. Über 180.000 Artikel lagern versandbereit bei Parts Europe. Mit einem internationalen Mitarbeiterstamm von fast 300 Mitarbeitern gewährleistet Parts Europe einen muttersprachlichen Kundenservice in allen Vertriebsgebieten.

 

Parts Europe ist Teil der US-amerikanischen LeMans Corporation und hat sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem der führenden Lieferanten für Motorradzubehör in ganz Europa entwickelt. Zahlreiche bedeutende Marken vertrauen auf den internationalen Service des Großhändlers.

 

SW-MOTECH zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Motorradzubehör. Der Produktionsbetrieb wurde im Jahr 1999 gegründet und beschäftigt inzwischen mehr als 300 Mitarbeiter am Hauptsitz im hessischen Rauschenberg sowie einer weiteren Fertigungsstätte im tschechischen Brünn und in unserem Pariser Vertriebsbüro. Das Unternehmen exportiert seine Produkte in mehr als 65 Länder.

 

Kawasaki Ninja 1000SX 2020 - Der Reisetourer mit neuem Namen und vollem Elektronikpaket

 

Kawasaki hat neuerdings klare Vorstellungen von der Benennung der Modelle, was ein Z am Anfang verwendet, muss auch wirklich nackt sein – weshalb die Z 1000SX kurzerhand in Ninja 1000SX umgetauft wird. Aufgrund der sportlichen Talente passt die Sporttourerin ohnehin bestens in die ganz flotte Riege der Grünen, mit dem massiven Elektronik-Paket ist sie nun auch in Sachen Assistenzsysteme am letzten Stand.

 

Die Z 1000SX ist tot, es lebe die Ninja 1000SX! Aber keine Angst, liebe Z 1000SX-Fans, die neue Ninja 1000SX behält alle Tugenden, die diesen sportlichen Tourer von Anfang an auszeichneten und erweitert sie um ein umfangreiches Elektronik-Paket. Kawasaki spricht von der vierten Modellgeneration der erfolgreichen Sporttourerin, die mit ihrem harmonischen Auftritt tatsächlich eine große Fangemeinde um sich scharen konnte. Damit das so bleibt, wird die Ninja 1000SX behutsam an einigen Punkten verbessert, was hingegen schon gut war, bleibt auch gut.

 

Der Motor etwa mit seinen 1043 Kubik Hubraum behält seine 142 PS bei 10.000 Umdrehungen, das Drehmoment von 111 Newtonmeter bei 8000 Touren verspricht nach wie vor einen souveränen Antritt und was aus dem unverkennbaren Auspuff ausgeblasen wird, hält sich nun an die strengeren Vorschriften für 2020. Für einen erhöhten Komfort und eine noch bessere Ergonomie wurde der Fahrersitz stärker gepolstert und ein neues, in vier Stufen verstellbares Windschild für einen besseren Windschutz verbaut – letzteres kann sogar durch eine noch größere Scheibe aus dem Originalzubehör weiter erhöht werden. Hinzu kommen optische Retuschen wie LED-Beleuchtung rundum, also Rücklicht, Blinker und nun auch der Scheinwerfer.

 

So richtig aus dem Vollen schöpft die Kawasaki Ninja 1000SX nun aber bei der Elektronik, da spielt sie nun wahrlich in der Oberliga mit: Tempomat, Quickshifter (rauf/runter), Traktionskontrolle KTRC, Kurvenmanagement-System KCMF, intelligentes ABS KIBS, vier Fahrmodi (Sport, Road, Rain und Rider), 4,3 Zoll Farb-TFT-Display und die Connectivity-Funktion „Rideology APP“, die etwa das Smartphone oder das Navi mit dem Display verbinden kann. Ach ja, für Tourenfahrer bestimmt nicht ganz unwichtig: Die Service-Intervalle wurden auf 12.000 Kilometer erhöht und als Bereifung kommt die letzte Generation der Bridgestone S-Serie, also der Battlax S22, zum Einsatz.

 

Triumph Bonneville T100 & T120 Bud Ekins Special Edition - Zwei Sondermodelle zu Ehren der Stunt-Legende

 

Triumph und Bud Ekins verbindet eine epische Geschichte. Eine Geschichte von Motorrad-Enthusiasmus, Rekordversuchen, Hollywood-Stars und dem Aufstieg der Marke Triumph in Amerika. In Gedenken an diese Geschichte und Bud Ekins bringt Triumph 2020 die Modelle Bonneville T100 und T120 in einer Bud Ekins Special Edition.

 

Der 1930 in Los Angeles geborene Bud Ekins findet schon sehr früh Gefallen an der zweirädrigen Fortbewegung. So früh, dass er noch nicht einmal auf der Straße fahren darf und so verfeinert er seine Offroad-Skills in den Hollywood-Hills und den Sanddünen Süd-Kaliforniens. Ekins schafft es schon als Teenager an die Spitze der Motocross und Wüsten-Racer Szene. Dabei kommt er auch auf den Geschmack von Triumph und gewinnt mit einer TR5 Trophy den Catalina Grand Prix. Das festigt die Bindung zwischen Triumph und Ekins und markiert den Beginn einer lebenslangen Partnerschaft.

 

Ekins fährt weiter auf Triumphs und dominiert mit ihr die Racing-Szene Kaliforniens. Daraus entwickelt sich ein regelrechter Triumph-Boom. 1956 belegen beim Big Bear Motorcycle Run Triumph TR6 Trophy Motoräder Platz 1-3. Daraufhin fahren im Jahr darauf schon 20 der 25 schnellsten Fahrer auf Triumph-Eisen über die Ziellinie. Bud Ekins macht durch seine Erfolge Triumph populär. Er selbst nutzt diesen Trend ebenfalls, als er eine Triumph Niederlassung in North Hollywood eröffnet. Ab da ist er nicht nur Triumph-Racer, sondern auch erfolgreicher Händler. Dieser Business eröffnet ihm auch die Tore zu den Stars Hollywoods.

 

Zu Ekins Kunden zählen neben vielen anderen Motorrad-Enthusiasten auch große Namen wie Paul Newman, Clint Eastwood und Steve McQueen. Insbesondere mit McQueen freundet sich Ekins an. Er wartet McQueens Lieblingsmotorrad, eine Triumph TR5 Trophy, stellt ihm die Dirt-Racing-Szene Kaliforniens vor und fährt sogar mit ihm gemeinsam Rennen. McQueen genießt die Offroad-Rennen abseits des Trubels des Star-Lebens. Oft nimmt er unter falschem Namen an Rennen teil.

 

1962 fliegt McQueen nach Europa um "Gesprengte Ketten", heute einer der Hollywood-Klassiker schlechthin, zu drehen. Für Motorrad-Stunts empfiehlt McQueen seinen Freund Ekins weiter und prompt ist auch dieser in Europa dabei. Gemeinsam entwickeln sie die Endszene, wo der Held auf einem Motorrad aus einem Gefängnis flieht. Dabei springt er über einen hohen Zaun und landet in der sicheren Schweiz auf der anderen Seite. Nach mehreren Trainingssprüngen zieht Ekins diesen Wahnsinnssprung vor laufender Kamera auch durch. Mit seiner 42 PS Maschine beschleunigt er auf 129 km/h, springt über den 3,7 m hohen Zaun und landet sicher 18 m entfernt. Spätestens jetzt ist ihm der Weg zum Erfolg gesichert.

 

Ekins wird zum gefragtesten Stuntfahrer Hollywoods. Doch nebenbei verkauft er weiter Triumph-Motorräder, auch nach Beendigung seiner Stunt-Karriere nach über 30 Jahren. Er sammelt Vintage-Motorräder und bleibt Triumph bis zum Schluss eng verbunden.

 

Die Bud Ekins Special Edition T100 & T120 basieren technisch auf den Bonneville T100 und Bonneville T120 Modellen. Neben einer zweifarbigen Lackierung findet man viele liebevolle Details wie Bud Ekins-Logos, das traditionelle Triumph-Logo und mehr. Zusätzlich bekommen Käufer noch ein Echtheitszertifikat, inklusive Kurz-Biografie von Bud Ekins und einer Unterschrift von Triumph CEO Nick Bloor und den Ekins Töchtern Susan und Donna Ekins. Das gesamte Styling und Design soll den "California Spirit" der 1960er einfangen.

 

Die zu Ehren von Bud Ekins aufgelegten Bonneville-Sondereditionen von TRIUMPH basieren technisch auf den beiden Modellen T100 und T120 und stehen ab März 2020 beim TRIUMPH Händler. Zum Service rollen die neuen Bud-Ekins-Bonnies alle 16.000 Kilometer. Die Preise der neuen Special Editions werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

 

Honda CB1000R 2020 - Das überarbeitete Neo Sports Cafe-Spitzenmodell

 

Als Honda die Nachfolgerin der futuristischen CB1000R im Neo Sports Cafe-Style präsentierte, gingen die Meinungen bezüglich Design stark auseinander: Diejenigen, die das Vorgängermodell liebten, waren nicht unbedingt begeistert von den vielen Retro-Elementen, alle anderen waren aber durchaus angetan von diesem neuen Stil, der nun bei fast allen Naked Bikes der Japaner Einzug gehalten hat. Nun, an das Design haben wir uns nun gewöhnt, für 2020 stehen die ersten Retuschen an.

 

Die Änderungen an der Honda CB1000R werden von Honda als raffinierte Design-Updates bezeichnet, die den Premium Look weiter erhöhen und die Präsenz des Bikes unterstreichen. Nun, ich würde sagen, die CB1000R ist eindeutig als solche im typischen Neo Sports Cafe-Stil erkennbar und bleibt somit ihrer Linie treu. Dass Gabelbrücke und Lenkeraufnahme nun in Schwarz gehalten sind und die Silber-Akzente ersetzen, wird wohl nur all jenen auffallen, die sich tatsächlich bei der CB1000R davor daran gestoßen haben. Auch der nun in der Farbe Metallic Matte Ballistic Black eingefasste Scheinwerfer passt gut zum Gesamtauftritt der Maschine, macht sie aber wohl weder hübscher noch hässlicher. Schließlich wirken auch die Farbanpassungen am hinteren Federbein und an den vorderen Bremsscheiben, die durch einen Racing-Streifen über den Tank in Silber abgerundet werden, sehr stimmig und erhalten das hochwertige Finish, das die CB1000R auszeichnet.

 

Am Wesen der CB1000R wurde hingegen nichts geändert, nach wie vor leistet das Vierzylinder-Triebwerk 145 PS bei 10.500 Umdrehungen, das maximale Drehmoment liegt bei 104 Newtonmeter bei 8250 Touren womit sie von unten heraus kräftig und spontan ans Gas geht und dabei mit ausgewogener Laufkultur und sonor bellendem Sound überzeugt. Ihr Ride-by-Wire-System ässt sie auch harmonisch hochdrehen und auch im Elektronik-Bereich hat sie einiges zu bieten: Extrem benutzerfreundlich sind die vorgefertigten Fahrmodi, die keine Änderung der Parameter zulassen, dafür gibt es dann extra einen frei konfigurierbaren User-Mode.

 

Verstellbar ist neben Ansprechverhalten des Motors und Sensibilität der Traktionskontrolle sogar die Motorbremse (EBS Engine Brake System), wobei aber die bereits vordefinierten Modi ohnehin alles ausgezeichnet abdecken. Bei Sport bekommt man ein Ansprechverhalten, das am meisten aus dem Reihen-Vierer heraus holt, eine angenehm unauffällige Traktionskontrolle und möglichst wenig Motorbremswirkung. Der Standard-Mode regelt etwas feinfühliger, was bei einem so kultivierten Auftritt eigentlich gar nicht notwendig ist und Rain sorgt klarerweise für Sicherheit auf nasser Fahrbahn – also neben Sport der sinnvollste Modus.

 

Bei den Armaturen besitzt sie zwar noch kein modernes Farb-TFT-Display, ihr Voll-LCD ist dafür ausreichend gut ablesbar. Prominente Geschwindigkeit und große Ganganzeige im Drehzahlmesser eingebettet, mit einer feschen Chromapplikation rund um das Drehzahlmesser-Analogimitat sprechen für sich - die Honda wirkt äußerst hochwertig, die Haptik der Bedienelemente ist sehr gelungen und passt sehr gut zu diesem eigenwilligen Stil, der Retroelemente wie den Rundscheinwerfer gekonnt mit den fließenden Linien der CB1000R verbindet.

 

MV Agusta Brutale 1000 RR 2020 - Das stärkste Naked Bike der Welt?

 

Die MV Agusta Brutale 1000 ist zurück! Massiv Leistung und super-sportliche Austattung sagen Ducatis Streetfighter V4 den Kampf an. Der Wettstreit um den Titel des stärksten Naked Bikes ist in vollem Gange. MV Agusta führt ein Serienmodell in Form der Brutale 1000 RR und ein High-End Edelmodell in Form der Brutale 1000 Serie Oro ins Gefecht.

 

Die MV Agusta Brutale 1000 Serie Oro ist nichts neues. Schon letztes Jahr begeiserte sie auf der EICMA 2018 und wurde sogar vom italienischen Motorradmagazin "Motociclismo" zum "schönsten Motorrad der EICMA" gewählt. Doch neu ist dieses Jahr, dass zusätzlich zum Nobelmodell Brutale 1000 Serie Oro mit der Brutale 1000 RR auch ein Serienmodell kommt. Und laut Papier mit mächtig Furore.

 

Generell steht die Brutale 1000 RR der Serie Oro in kaum was nach. Die Unterschiede begrenzen sich eigentlich nur aufs optische, die Felgen und ein paar Titan-Schrauben im Motor. Leistungstechnisch sind sie sich ebenbürtig. Der 998cc-Reihenvierzylinder-Motor leistet 208 PS bei 13.000 U/min und 116,5 Nm bei 11.000 Umdrehungen. Und das bei einem Trockengewicht von 186 kg! Damit liegt die Brutale knapp unter dem Niveau der Ducati Streetfighter V4, welche auch 208 PS aber mit 123 Nm mehr Drehmoment leistet. Allerdings mit 105 cm³ mehr Hubraum. MV Agusta bietet, wie auch Ducati, noch eine Upgrade-Möglichkeit an. Ein Racing-Kit soll die Top-Leistung auf 212 PS anheben. Ob die Streetfighter oder die Brutale den Titel des stärksten und schnellsten Naked-Bikes für sich beanspruchen kann, entscheiden aber nicht die Zahlen am Papier. Erst wenn sie sich Aug in Aug gegenüberstehen und unter gleichen Bedingungen getestet werden, wird sich die Siegerin offenbaren.

 

MV Agusta hat sich mächtig in der Rennsport Trickkiste bedient. Neben Winglets an der Seite des Luftkühlers gibt es auch weniger augenscheinliche Technik aus der Superbike WM. Eine "halbtrockene" Sumpf-Schmierung, bei der das Öl von den beweglichen Teilen getrennt wird, ermöglicht eine kontinuierliche und gleichmäßige Schmierung selbst während der stärksten Schräglagen.

 

Auch bei der restlichen Austattung geizt MV Agusta nicht. Das Fahrwerk von Öhlins ist vorne, als auch hinten, voll einstellbar. Wobei man nicht mehr selbst Hand anlegen muss, denn das neue Öhlins EC TTX Elektronik-Fahrwerk zieht sozusagen "von selbst" die Schrauben an. Um von der Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h herunterzubremsen, verzögert ein Brembo Stylema Radial-Bremssystem mit zwei 320 mm Bremsscheiben vorne und einer 220 mm Scheibe hinten. Über dem Lenker sitzt ein 5-Zoll TFT-Farbdisplay. Neben der Anzeige der wichtigsten Informationen dient das Display auch zur Kontrolle der zahlreichen elektronischen Features und Assistenzsysteme. Kontroll- und Assistenzsysteme wie Traktionskontrolle, Front Lift Control, Launch Control, Fahrmodi, Quickshifter und mehr sorgen dafür, dass die ungeheuerliche Power der Brutale auch beherrschbar bleibt. im Sinne der Benutzerfreundlichkeit ist es auch möglich, sich per Bluetooth und MVride-App mit der Brutale zu verbinden und sich so zum Beispiel die Navigation am Display anzeigen zu lassen.

 

Interessant ist, dass sich MV Agusta im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern recht wenig um die kommende Abgasnorm Euro 5 schert. Auch die neue Brutale 1000 RR ist noch auf die Euro 4 Norm ausgerichtet. Laut Werksangabe soll sie auf einen Verbrauch von 6,7 l/100 km kommen. Bei einem Tankvolumen von 16 Liter ergibt das eine theoretische Reichweite von gut 200 km. Mächtige Anraucherei wird diesen Wert aber noch einmal nach unten korrigieren.

 

Bei Designs von Motorrädern scheiden sich oft die Geister. Doch die Brutale 1000 RR sieht schon sehr mächtig aus, finden wir in der Redaktion zumindest. MV Agusta hat auch ganz klar einen starken Fokus auf die Optik gelegt. Der massive LED-Scheinwerfer mit Kurvenlicht und der auffälligen X-Form im Inneren macht ordentlich was her und die vier Endrohre der Abgasanlage lassen mächtige Schreierei aus dem Vierzylinder-Motor vermuten. Ähnlich der Ducati Streetfighter V4 erinnert die Brutale an ein kauerndes Raubtier. Hinten schinden das interessant gestylte Rücklicht, eine Einarm-Schwinge und der mächtige 200er Reifen Eindruck. Aber am besten davon selbst einen Eindruck in unserer Bildergalerie machen. Die Brutale 1000 Serie Oro setzt dem ganzen Paket noch einmal eins drauf und steht mit eigenem Paint-Job, eloxierten Teilen und noch schönerer Abgasanlage unfassbar gut da.

 

Nach dem Beinahe-Aus für die italienische Traditionsmarke haben Investoren mit kräftigen Finanzspritzen frisches Leben in die Werke von MV Agusta gehaucht und die Produktion der Brutale 1000 RR in Schiranna hat bereits begonnen. Die edle Brutale 1000 RR gibt es ab 29.990 € (italienischer Preis).

 

Tourvideo jetzt online! Sommertour 2019 nach Tschechien!

 

Die Coolen-Biker sind von ihrer diesjährigen Sommertour zurück. Ziel war das schöne Tschechien. Als Ausgangsbasis diente uns für eine Woche, der Campingplatz "Kemp-Spindl" in Spindlermühle / Tschechien. Dort hatten wir im Vorfeld einen Stellplatz für Mühles Wohnmobil und unsere BMWs reserviert!

 

Das Riesengebirge zwischen Tschechien und Polen gelegen ist für Motorradfahrer immer noch ein Geheimtipp. Einzigartige Motorradstrecken, von Kurven und Spitzkehren geprägt, versprechen jedem Motorradfahrer ein einmaliges Tourerlebnis.

 

Alle Teilnehmer waren sich nach sieben Tagen einig, dass es sich wieder einmal um eine tolle Tour gehandelt hat!

 

Triumph Bonneville Bobber TFC 2020 - Neuzugang für die exklusive TFC-Modellreihe

 

Triumph präsentiert die neue Bonneville Bobber TFC als drittes Modell der Triumph Factory Custom Reihe. Wie auch die beiden anderen TFC-Modelle, die Thruxton TFC und die Rocket 3 TFC, zeichnet die Bobber TFC edles Design und feinste Komponenten aus.

 

2017 kam die erste Triumph Bonneville Bobber auf den Markt und begeisterte gleich die Motorrad-Branche. Die klassische Bobber-Optik gekoppelt mit einem Drehmoment-starken, bollernden Motor bedient Retro- und Cruiser-Fans zugleich. Jetzt bringt Triumph nach der Bobber Black die dritte Version der Bobber. Diese nächste Evolutionsstufe ist in gleichem Maß noch mächtiger, als auch noch exklusiver wie die ursprüngliche Bobber und trägt den Namen Bonneville Bobber TFC (Triumph Factory Custom). Der nächste Clou aus Triumphs hauseignener Custom Schmiede?

 

Die optische Veränderung sticht beim Betrachten sofort markant ins Auge. Jede Menge Teile sind nun aus Kohlefaser, wie zum Beispiel die Seitendeckel oder die Kotflügelhalter. Der Einzelsitz aus rötlichem Echtleder, die Öl-Einfülldeckel und die Gabelbrücke aus Alu, edle TFC-Brandings und ein silbern foliertes Union-Jack-Logo an der Seite des Tankes sind nur ein kurzer Auszug aus dem feinen Finish. Generell hüllt sich die Bobber TFC ähnlich der Bobber Black eher in Finsternis mit ihrer Carbon Black Lackierung, den schwarzen Öhlins-Komponenten und den schwarz eloxierten Mehrspeichenrädern. Doch an manchen Stellen, wie bei der Kette, dem Triumph Logo oder einem Zierstreifen am Tank, blitzt Gold durch und akzentuiert die sonst so dunkle Gestalt der Bobber TFC. So ein edles Aussehen gibt es aber leider nicht für Jedermann. Die Bobber TFC ist, wie alle bisherigen TFC-Modelle, auf 750 Stück weltweit limitiert. Dafür bekommen glückliche Besitzer auch eine nummerierte Plakette und einen einzigartigen Badge. Außerdem gibt es neben anderen Goodies auch ein spezielles, individuelles TFC-Übergabepaket und einen TFC-Lederrucksack obendrein. Für dieses ganze Paket wird man vermutlich auch einiges hinblättern müssen. Genaue Preise werden aber erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

 

Der 1200er High-Torque-Motor erhöht in der Bobber TFC mit 87 Pferdestärken die Leistung um 10 PS und produziert mit 110 Nm auch etwas mehr Drehmoment als in den Vorgänger-Modellen. Aber nicht nur stärker, sondern auch leichter soll er sein. Eine Lichtmaschine aus seltenen Erden, Nockenwellendeckel aus Magnesium und dünnwandigere Krümmerrohre, um nur ein paar Veränderungen zu nennen. Für Alle außer Ingenieure ein echter Hokus-Pokus! Aber das Ergebnis wissen wir alle zu schätzen: 13 Prozent mehr Bumms, weniger Gewicht und ein um 500 Umdrehungen höherer Drehzahlbegrenzer bei 7.500 U/min.

 

Ähnlich wie der Motor hat sich auch der Rest der Austattung verändert: Mehr drauf, bei weniger Gewicht! In Summe ist die Bobber TFC 5 kg leichter als die Bobber Black. Verantwortlich dafür sind unter anderem die genannte Feinarbeit an Motorkomponenten, zahlreiche Kohlefaser-Teile und der Verzicht auf eine Rücklichteinheit. Diese ist in den Seitenblinkern integriert. Das voll einstellbare, hochwertige Fahrwerk, bestehend aus Federbein und Upside-Down-Gabel, kommt von Öhlins. Das Brembo Bremssystem besteht aus Vierkolben Radial-Monoblock-Bremssättel, doppelten, schwimmend gelagerten Bremsscheiben vorne und Brembo-Radial-Hauptbremszylinder.

 

Um das mehr an Power und Fahrdynamik vollends auszuschöpfen und für jeden Fahrer auch artgerecht zu liefern, hat die Bobber TFC drei Fahrmodi. Wirklich neu ist dabei aber nur der Sport-Modus, Rain und Road gab es schon vorher bei Bobber-Modellen. Mittels Ride-by-Wire wird die Gasannahme, ABS und die Traktionskontrolle angepasst. Gesteuert wird das über die Lenkerarmaturen und über ein digitales Menüsystem. Dieses wird im zentralen Instrument unter der analogen Geschwindigkeitsanzeige in einem LCD-Display angezeigt.

 

Die neue Bobber TFC wird ab April 2020 bei den Triumph-Händlern zu haben sein. Die Service-Intervalle betragen 16.000 km.

 

Neue Honda Fireblade 2020 - Brandneu und radikal - Honda CBR 1000 RR-R Fireblade

 

Paukenschlag bei Honda! Zwei radikal neue Fireblades werden präsentiert. Keine halbe Sache - voller Angriff vom Imperium. Der Name ist Programm: RR-R!

 

Zugegeben flutscht der neue Name nicht mehr ganz so geschmeidig über die Lippen. Honda präsentiert für 2020 einen Nachfolger der Honda CBR1000RR Fireblade. Ab sofort heißt das Supersport Flaggschiff von Honda: Honda CBR1000RR-R Fireblade. Außerdem mit am Start: Eine noch edlere und schnellere Honda CBR1000RR-R SP Fireblade.

 

Doch die Details zum neuen Motorrad haben es in sich. Die Maschine wurde komplett neu entwickelt und ist radikaler als man es bisher von Honda gewohnt war. Der radikale Schritt wurde laut den Presseunterlagen durchaus vom Mitbewerb angezettelt. “Die Zeiten und Mitbewerb entwickeln sich weiter”, stand dort zu lesen. Wie radikal die Änderungen sind, lässt sich schon an einem zentralen Wert ablesen: Der Motor hat das gleiche Bohrung / Hub Verhältnis wie die RC213V-S. Damit hat die neue Fireblade die größte Bohrung aller 1000er Reihenvierzylinder am Markt: 81 mm Bohrung bei 48,5 mm Hub. Zum Vergleich: Das Vorgängermodell hatte 76 mm Bohrung und 66 mm Hub. Techniker erkennen an diesen Werten sofort, dass eine solch radikale Änderungen eine komplette Neukonstruktion des Fahrzeuges erforderlich macht.

 

Eines gleich vorweg: Die Mühen der Honda Entwickler dürften sich gelohnt haben. Honda gibt eine Spitzenleistung von 217PS bei 14.500 Umin an. Wir sprechen hier von der Serienleistung des zulassungsfähigen (Euro 5) Motorrades. Das maximale Drehmoment beträgt 113Nm bei 12.500 Umin. Erstmals seit der Fireblade Geburt 1992 sprechen die Honda Ingenieure auch eine klare Sprache hinsichtlich des Einsatzgebietes der neuen RR-R. Y. Ishikawa (Large Project Leader) wird in den Presseunterlagen mit “Sie ist eine Maschine, die auf der Rennstrecke wirklich in ihrem Element ist.” zitiert. Die neue Fireblade dürfte also eine Maschine sein, welche bei Vergleichstests, bei Hobbyrennen und am Stammtisch nun deutlich höher im Kurs stehen wird als bisher. Man darf aber davon ausgehen, dass dadurch ihre umgängliche Art welche man auf der Landstraße geliebt hat etwas verloren geht.

 

Sofort ins Auge stechen natürlich die Ähnlichkeiten zur edlen RC213V-S. Die Schwinge zum Beispiel ist um satte 3cm länger und ähnelt dem Moto GP Ableger im Design. Aus der Moto GP wurden einige Aerodynamik Elemente übernommen. Darüber darf man sich am Stammtisch aber auch bei hohen Geschwindigkeiten im Sattel freuen.

 

Die Basis ist nach wie vor ein 4-Zylinder Reihenmotor. In diesem Punkt unterscheidet sich die Maschine also wesentlich von der V-Konfiguration in der MotoGP Maschine. Auch bleibt Honda bei den 1.000 ccm und ermöglicht damit ein Antreten in diversen Rennserien mit Hubraumlimit. Das Verdichtungsverhältnis beträgt 13,0:1.

 

Neben den radikalen technischen Daten sticht bei der neuen Fireblade aber auch das aggressive neue Verkleidungsdesign ins Auge. Auch das hatten viele so von Honda nicht erwartet. Die Maschine bietet laut Honda den klassenbesten CW Wert (verglichen wurde jeweils mit Fahrer in Rennposition). Wie radikal Honda die Fireblade weiter entwickelt hat erkennt man schon alleine am Design der neuen Tankabdeckung. Diese sitzt um ganze 45mm tiefer als bisher. Dadurch wird die Stirnfläche bei liegendem Fahrer verringert.

 

Die SP Version kommt serienmäßg mit der aktuellsten Version des semiaktiven Öhlins ERS Systems. Das überraschte uns natürlich. Wir erwarteten, dass Honda auch bei der Fireblade auf das System von Showa setzen wird. In jedem Fall ist das Öhlins System bekannt und anerkannt und bietet auch eine sehr hochwertige Hardware. Mit an Bord ist auch eine Brembo Stylema Bremsanlage vorne, sowie ein edles HRC Design. Der Akrapovic Auspuff ist bei beiden Versionen serienmäßig mit an Bord. Der Quickshifter ist bei der SP Version serienmäßig mit an Bord.

 

Die neue Fireblade ist für alle Freunde der Marke Honda eine gute Nachricht. Denn dieses Motorrad ist ein klares Bekenntnis von Honda zum Markt Europa. Ein solches Motorrad passend für die scharfen Abgasvorschriften zu entwickeln, zeugt von großem Interesse an diesem Markt. Die Entwicklungskosten für dieses Motorrad waren bestimmt horrend, der Supersportmarkt an sich ist sehr schwach, trotzdem möchte Honda hier nicht nur “mitspielen” sondern den Ton angeben. Man kann also davon ausgehen, dass Honda in den nächsten Jahren weitere, für uns Europäer spannende, Modelle anbietet.

 

Valle on Tour Wandkalender 2020

 

Euch fehlt noch das passende Weihnachtsgeschenk? Valle hat da etwas für euch. Die schönsten Motorrad- und Naturaufnahmen aus seiner vergangenen Saison zusammengefasst im ersten Valle on Tour Kalender 2020. Die ausgewählten Fotos halten besondere Momente aus Island, Norwegen, Finnland, Dänemark, Rumänien und Deutschland fest. Jedes Bild enthält die genauen GPS-Koordinate des Standortes.

 

Hier geht es zum Vorstellungsvideo:

 

MV Agusta Neuheiten 2020 - Mächtiges Line Up für 2020

 

MV Agusta präsentiert die Modellneuheiten für 2020. Mit im Programm sind neue Modelle wie die Superveloce, die eigentlich wie ihr letztjähriges Conceptbike aussieht - nur mit Kennzeichenhalter. Auch die brutale Brutale 1000 RR geht nun in Serienfertigung, weitere bereits bekannte Modelle wurden überarbeitet.

 

MV Agusta Brutale 1000 RR 2020

MV Agusta hat sich mit dem Fünfjahresplan bereits große Ziele gesteckt, die ab sofort umgesetzt werden sollen. Der erste Schritt ist die Serienproduktion der heiß erwarteten Brutale 1000 RR. Das in Schiranna (Provinz Varese) gefertigte Naked Bike wird 208 PS auf die Straße bringen, kommt mit volleinstellbaren Öhlins-Komponenten und bietet den Piloten ein umfangreiches Elektronikpaket. Laut MV Agusta soll mit der Brutale 1000 RR eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h möglich sein - auch dank der (wie MV Agusta schreibt) erstklassiken Aerodynamik.

 

MV Agusta Superveloce 800 2020

Auf der EICMA 2018 stellten wir uns eine Frage: kann MV Agusta die Superveloce 800 so bauen, oder ist das Concept Bike eine hübsche Studie, die so nie im Leben bei den Händlern landet? Jetzt haben wir die Antwort: ja, sie können! Zur Auswahl steht neben der Standard Superveloce 800 auch die Serie Oro, die den exklusiven Supersportler nochmals auf ein neues Level hebt. So besteht die Verkleidung zu großem Teil aus Karbon, während die Standardvariante großteils aus Thermoplastik besteht. Weitere Details wie CNC-gefräste Teile, den speziell produzierten Tankverschluss mit Lederband und die Aluminium Ringe um die Scheinwerfer findet man ebenso nur auf der Serie Oro. Motorisch liegt die Standardversion bei 148 PS, während die Serie Oro 153 PS auf die Straße bringt, die Abstimmung wurde aber laut MV Agusta im Vergleich zum Technikspender, der F3 800, sanfter gewählt.

 

MV Agusta Dragster 800 SCS und Brutale 800 SCS 2020

Sowohl die Dragster 800, als auch die Brutale 800 werden mit MV Agustas SCS 2.0 Kupplung (Smart Clutch System) ausgestattet, das kupplungslose Start und Stopps ermöglicht. Klingt komisch, ist aber so: beim Losfahren und Stehenbleiben muss der Kupplungshebel nicht mehr betätigt werden! Das beste an diesem System ist aber das zusätzliche Gewicht, denn trotz der technischen Spielerei wiegen die beiden Modelle nur 36 Gramm mehr. Zusätzlich verpasst MV Agusta den beiden Modellen schicke neue Farben und auch die normalen Dragster 800 und Brutale 800 werden in der neuen Farbe Rosso angeboten.

 

MV Agusta Brutale 800, Dragster 800 und Turismo Veloce 800 Rosso 2020

Zuletzt werden die Modelle Brutale 800, Dragster 800 und Turismo Veloce 800 für 2020 mit der neuen Rosso Farbe versorgt. Diese sind nicht nur wunderschön sondern sollen auch laut MV Agusta günstiger angeboten werden, als ihre vergleichbaren Standardmodelle.

 

Yamaha Tracer 700 2020 - Großes Update für den 700er Sporttourer

 

Es zeichnet sich langsam ein klares Bild ab: Yamaha verpasst der gesamten Modellreihe ein neues Familiengesicht! So bekommt auch die Tracer 700 eine verschärfte Optik, sowie zahlreiche Updates, die einen großen Sprung zur Vorgängerin darstellen. Braucht es mehr Tourenmotorrad?

 

Wow! So war unsere erste Reaktion, als wir die neue Tracer 700 gesehen haben. Dahin sind die weichen Linien der Scheinwerfer – jetzt regieren aggressive LED-Begrenzungslichter, sowie zwei helle LED-Scheinwerfer die Front des Sporttourers. Ein Design, das wir bereits von den Supersportlern R1 und R6, oder in abgewandelter Form auf den Naked MT-125 und MT-03 kennen. Deutlich smoother wurde jedoch die Seitenverkleidung, die beinahe bündig in die Verkleidung des 17 Liter Tanks übergeht. Am Heck können wir bis auf den Wechsel zu LED-Blinkern jedoch keine Neuerungen erkennen.

 

Selbstverständlich wird die Tracer 700 weiterhin vom herrlichen CP2 Crossplane Zweizylinder Motor mit 689ccm angetrieben. Mit dem 270 Grad Hubzapfenversatz ist das Aggregat seit jeher ein Quell der Freude und kann sich zurecht als eines der Besten in seiner Klasse bezeichnen. Für 2020 wurden Einspritzung und Zündung verfeinert, die Ansaugung optimiert, sowie der Abgasstrang modifiziert, um die Euro5 Norm einzuhalten. Deshalb wird der Krümmer bei der neuen Tracer 700 früher zusammengeführt und durch einen weiteren Katalysator geleitet, was hinter der silbernen Abdeckung auf der rechten Seite verdeckt wird.

 

Ob sich dadurch etwas an der Leistung der Yamaha Tracer 700 2020 geändert hat, gibt Yamaha zurzeit noch nicht bekannt. Wir wissen nur, dass die Leistung nun 250 Umdrehungen früher, sprich bei 8.750 U/min, anliegt und das volle Drehmoment weiterhin bei 6.500 einsetzt. Zusätzlich hat Yamaha die Übersetzung des zweiten Gangs geändert, wodurch die Japaner ein besseres Ansprechverhalten versprechen.

 

Bisher war oft ein Kritikpunkt der Yamaha Tracer 700 ihr zu weiches Fahrwerk. Das will Yamaha nun mit der verbesserten 41 mm Gabel, die ein neues Setup der Federrate bekam, ändern. Zusätzlich lassen sich nun erstmals am Federbein UND an der Gabel die Federvorspannung und Zugstufe verstellen. Somit sollte man für jegliches Fahrergewicht und Beladung die passende Einstellung finden.

 

Feine Optimierungsarbeit hat Yamaha auch an der Sitzposition der neuen Tracer 700 vorgenommen. So wurde der Lenker um 34 mm breiter (17 mm pro Seite), die Sitzbank bekam ein neues Design und wurde höher gepolstert und auch die Form des Windschilds wurde optimiert. Dieses lässt sich mit einer Hand um bis zu 60 mm verstellen, womit man wahrscheinlich sogar während der Fahrt den Windschutz optimal anpassen kann.

 

Ein weiteres Highlight findet sich im Armaturenbrett der neuen Tracer 700. Dort hat Yamaha ein neues negativ LC-Display verbaut, das auf den ersten Bildern sehr hübsch und gut leserlich wirkt. Die Funktionen lassen sich über einen Schalter links am Lenker durchblättern, wobei Drehzahlmesser, Tempo, Gang und Tankanzeige durchgehend aufleuchten. Auch hier sieht man, dass Yamaha die bereits gute Tracer 700 mit Hirn überarbeitet und verfeinert hat.

 

Continental eröffnet den neuen Online-Shop - Virtuelles Kaufhaus mit attraktiven Angeboten

 

Die Zweirad-Abteilungen bei Continental in Korbach machen seit dem 1. November 2019 im Netz gemeinsame Sache, denn dann öffnen sich im großen Webshop der Fahrradexperten viele Extra-Seiten der Motorrad-Kollegen.

 

Die Motorrad-Abteilung des virtuellen Kaufhauses startete am 1. November 2019 unter der Adresse bikeshop.continental-reifen.de/motorrad.html. Als Eröffnungsangebot gibt es dort bis zum 24. Dezember 2019 auf alle Artikel einen Eröffnungs-Rabatt von 18,71 Prozent – ein Hinweis auf das markante Continental-Merkmal „Deutsche Technik seit 1871“. Per Aktionscode „Conti1871“ kann der Weihnachtsrabatt über das Bestellformular im Webshop abgerufen werden.

 

Zu sehen und zu kaufen gibt es Original-Accessoires von Continental für Motorrad und Freizeit, vom Marken-Hoody für Damen und Herren über T-Shirts, multifunktionale Bandanas und coole Sonnenbrillen bis hin zu Gepäckrolle, Tankrucksack oder Motorrad-Abdeckplane. Der Versand erfolgt ausschließlich nach Deutschland.

 

Benelli 502 C Test - Kompakter Cruiser mit viel Charakter

 

Wer die Benelli 502 C zum ersten Mal sieht, wird sich eines denken: "Warte Mal, das Design kenne ich doch!". Denn ja, der optische Auftritt des A2-Cruisers wurde.. sagen wir einmal stark von einer anderen italienischen Marke inspiriert. Aber Design hin oder her - mit ihrem in dieser Klasse eigenständigen Auftritt erregt die 502 C Aufmerksamkeit und erweckt das Verlangen nach einer Probefahrt. Wie fährt der neue Cruiser? Wir haben es herausgefunden!

 

In dieser Klasse muss sich die Benelli 502 C besonders an einem vergleichbaren Cruiser messen: der Honda CMX500 Rebel. Wie auch die Japanerin verfügt die Benelli über einen Reihenzweizylinder mit doppelt obenliegenden Nockenwellen und 48 PS. Das spannende an dem Aggregat, das auch in der TRK 502 Baureihe verwendet wird ist seine Charakteristik: für einen Zweizylinder geht der Motor sehr seidig an Gas und erinnert sogar mit seinem Sound an einen Dreizylinder! Trotzdem braucht man keine Leistungsexplosionen erwarten - sehr linear entfalten sich die 48 Pferdchen über das Drehzahlband, ohne für Überraschungen zu sorgen. Dank des Verbrauchs von circa 4,2 Kilometer und dem gewaltigen 21 Liter Tank ist die Benelli 502 C theoretisch für eine Reichweite von 500 Kilometer gut - je nach Fahrweise kann dieser Wert jedoch variieren ;-).

 

In der A2-Cruiser Klasse ist das TFT-Display auf der 502 C ein Primus - kein weiterer 48 PS Cruiser kann hier mithalten. So kann es auch in der Ablesbarkeit überzeugen und all die Anzeigen sind klar verständlich. Ganganzeige, Tankfüllstand, Drehzahlmesser und aktuelle Geschwindigkeit - alles was man während der Fahrt benötigt ist auf einen Blick sichtbar. Genauso wie der Fahrmodus, der bei jedem Start auf Comfort eingestellt ist. Doch was wir nicht erwartet hätten: trotz des Mode-Schalters am rechten Lenkerende, lässt sich der Fahrmodus der Benelli 502 C nicht verändern. Mit dem Knopf kann lediglich durch zwei Tripzähler geschaltet werden und die Anzeige von KMH auf MPH geändert werden. Wieso uns die 502 C deshalb ein Comfort Setting anzeigt? Eine Frage, die auch wir nicht beantworten können.

 

Vielleicht will uns der Cruiser aber nur sagen, dass er ein gemütlicher Begleiter im Alltag ist! Denn mit dem hohen Lenker und den vorverlegten Fußrasten thront es sich sehr komfortabel auf der 502 C - natürlich muss man ein Fan von solch einer Sitzposition sein. Einzig die Breite von 940 mm könnte im engen Stadtverkehr vielleicht zu Problemen führen. Ebenso problematisch ist das schmale Heck für den Betrieb mit Sozius/Sozia. Es benötigt schon ein sehr schmales Hinterteil, um guten Halt auf der winzigen Sitzbank zu finden, zudem MUSS man sich am Fahrer festhalten, da die Halteschlaufe vom eigenen Körper verdeckt wird. Lange Fahrten zu zweit können wir somit nicht empfehlen!

 

Der Komfort des einzigen Fahrmodus der 502 C muss bei der Abstimmung des Fahrwerks leichte Einbußen machen. Die Komponenten, bestehend aus einer 41 mm Upside-Down Gabel mit 125 mm Federweg und einem Zentralfederbein mit 50 mm Federweg, das sich in der Federvorspannung einstellen lässt, machen einen hochwertigen Eindruck. Die serienmäßige Einstellung wurde jedoch etwas zu straff gewählt, die zwar im Winkelwerk für genügend Feedback sorgt, bei alltäglichem Cruisem jedoch für Schmerzen im Rückgrat sorgen. Zudem wurde die Polsterung der Sitzbank relativ hart gewählt.

 

Dass die Designer der Benelli 502 C völlig ungeniert das Styling der Ducati XDiavel abkupfern, kann man, wenn man sich über alles aufregt, als Affront gegen die italienische Diva auffassen. Man kann es aber auch als Ehre für die mächtige Ducati betrachten, dass Benelli ihr so sehr nacheifert. Und von der anvisierten Käuferschaft her kommen sich die beiden ohnehin nicht in die Quere: Die Benelli kostet nur knapp ein Drittel, hat weniger als ein Drittel Leistung und der 160er-Hinterreifen wirkt wie ein Drittel der 240er-Walze an der XDiavel. Doch gerade das tut der Benelli 502 C gut, sie ist trotz anständigem Gewicht äußerst handlich und gutmütig, der extrem breite Lenker liegt ausgezeichnet in den Händen und der Reihen-Zweizylinder geht mit seinen 48 PS richtig munter und agil ans Werk. Das Fahrwerk könnte etwas sanfter sein und der Mini-Soziussattel ist ein Witz, dafür schindet das TFT-Farbdisplay mit seinem seltsamen, fast quadratischen Format mächtig Eindruck, sodass die 502 C für sich betrachtet ein richtig feines Motorrad ist.

 

Fazit: Die Benelli 502 C ist definitiv eine spannende Erscheinung in der A2 Cruiser Klasse. Mit sehr bekannter Optik und einem angenehmen Zweizylinder stellt sie eine spannende Alternative zu Platzhirschen dieser Klasse dar. Dank des großen Tanks könnte sie eigentlich ein gutes Langstrecken Motorrad werden, wäre die Abstimmung des Fahrwerks nicht zu hart gewählt. Außerdem ist es unmöglich mit gutem Gewissen einen Passagier mitzunehmen, da dieser während der gesamten Fahrt auf der kleinen Sitzbank sich um sein Leben festhalten wird. Plant man jedoch nur Ausfahrten alleine und möchte dabei möglichst auffallen, ist die Benelli 502 C perfekt. Viel Motorrad für A2-Piloten!

 

Harley Davidson präsentiert neue Winter Kollektion - Jacke, Shirt, Cardigan und mehr!

 

Die Rekordtemperaturen des Sommers wollten dieses Jahr nicht und nicht weichen. Doch inzwischen sind die trüben Tage voller Nebel, Nieselregen und laufender Nasen angebrochen. Als Biker sehnt man sich schon wieder nach den warmen Frühlingstagen. Um der bevorstehenden Kälte doch entgegenzuwirken präsentiert Harley-Davidson jetzt die neue Winter-Kollektion.

 

Die neuen Produkte sollen mit flauschigem Material mollig warm halten, dank Stickereien, Logos und Patches eindeutig die zweirädrigen Präferenzen des Trägers enthüllen und sich als Weihnachtsgeschenk eignen. Zu den neuen Produkten für ihn gehört das Sherpa Lined Slim Fit Shirt Jacket (UVP D.: 183 €, UVP A.: 185 €) aus Baumwolle im zeitlosen, rotschwarz karierten Lumberjack-Style, enzym- und stonewashed, mit weichem, perfekt vor der Kälte schützendem Fleecefutter, Poly-Stepp-Ärmeln und gestickten Harley-Davidson Logos auf Brust und Rücken.

 

Ebenso körpernah geschnitten ist das Motorcycle Slim Fit Shirt (UVP D.: 115 €, UVP A.: 116 €) aus schwarzem Baumwolltwill, das seinen Used-Look zwei speziellen Waschungen verdankt. Das Workman's Patch auf der Brust sowie die gedruckten und dezent beflockten Graphics auf dem Rücken verweisen auf die große Ära des Panhead Motors.

 

Zu den Antidepressiva bei fallenden Temperaturen darf auch der Chain Stitch Slim Fit Sweater (UVP D.: 136 €, UVP A.: 137 €) in Light Grey Melange gezählt werden. Sein Strickmaterial mit schwarzen Bündchen und die Fleecerückseite machen ihn besonders weich und warm und die Kettenstich-Stickerei auf der Brust zeigt, für welche Marke das Herz des Trägers schlägt.

 

Die neue Winterkollektion für Ladies umfasst unter anderem den Chain Stitch Colorblock Cardigan (UVP D.: 129 €, UVP A.: 130 €) im Look von Race-Jerseys vergangener Epochen – ideal für Adrenalin-Junkies mit Sinn für zeitlosen Stil. Ihren markanten Look verdankt die coole Strickjacke aus weichem stonewashed Baumwollmischgewebe den beiden großflächigen schwarzen Feldern auf der Brust, die mit einem klassischen, im Kettenstich gestickten Harley-Davidson Schriftzug und der ebenfalls gestickten Jahreszahl 1903 versehen sind.

 

Weibliche Fans werden sich auch über das schwarze Stud & Chain Stitch Shirt (UVP D.: 115,- €, UVP A.: 116 €) aus weichem, enzymgewaschenem Baumwollmischgewebe freuen. Dezente, von frühen Nierengurten inspirierte Ziersteine, ein gesticktes Harley Logo auf der rechten Brust und ein großer gestickter Schriftzug auf dem Rücken unterstreichen auch an kühleren Tagen die Leidenschaft der Trägerin für die Milwaukee-Marke.

 

Diese und zahlreiche weitere Winterprodukte gibt’s nur beim Harley-Davidson Vertragshändler – so lange der Vorrat reicht. Weitere Informationen unter https://motorclothes.harley-davidson.eu/.

 

Yamaha Motorrad Neuheiten 2020 - Alle Yamaha Neuheiten der Saison 2020

 

Wir präsentieren Euch alle Motorrad Neuheiten von Yamaha. Hier findet ihr alle Modelle der Japaner in der Übersicht!

 

Yamaha YZF-R1 2020

Die erste Neuheit für 2020 war die neue Yamaha YZF-R1, die wir auch bereits testen durften! Sie bekommt für die kommende Saison eine Rundum-Modellpflege, in Zuge derer zwar keine großartigen Neuerungen stattfinden, sondern auf die bereits gute Basis aufgebaut wird. So wurde unter anderem der kräftigte CP4-Motor weiterentwickelt und Fahrwerk auf die Landstraße und Rennstrecke optimiert.

 

Yamaha MT-03 2020

Weiter gings bei Yamaha mit der neuen MT-03 für 2020. Dass sie kam, war keine große Überraschung, nachdem einerseits letztes Jahr die neue YZF-R3 präsentiert wurde und andererseits ein Modellupdate schon lange fällig war. Doch in welcher Form es kommen solle, war uns nicht klar! Mit einer radikalen Optik, die der MT-09 nachempfunden wurde, setzt Yamaha ein echtes Statement in der A2-Klasse, während die Technik überarbeitet, beziehungsweise an die Komponenten der Schwester R3 angepasst wurden. Neue 37mm Upside-Down-Gabel ein verfeinerter Reihenzweizylinder und mehr Komfort sollten die Yamaha MT-03 stark in der Klasse positionieren.

 

Yamaha MT-125 2020

Wenig überraschend war die Vorstellung der MT-125. Nachdem die "große" MT-03 präsentiert wurde, war es klar, dass auch die Achtelliter-MT für 2020 folgen würde. Trotzdem ist die Freude über die Yamaha MT-125 nicht geringer, denn sie bekommt wie die YZF-R125 den herrlichen VVT-Einzylindermotor mit Variabler Ventilsteuerung, was in dieser Klasse nicht alltäglich ist! Auch die Optik, die sich perfekt in das neue MT-Familiengesicht integriert, gefällt und die 41 mm Upside-Down-Gabel ist ebenso wenig von schlechten Eltern. Dass man mit 16 Jahren bereits so ein scharfes Eisen fahren darf, muss für die Jugend von heute einfach traumhaft sein!

 

Yamaha Tracer 700 2020

Die Tracer 700 wird für 2020 deutlich aufgehübscht! Mit neuen LED-Scheinwerfern und einer vollständig neugestalteten Verkleidung sieht die neue Tracer 700 deutlich aggressiver als ihre Vorgängerin aus. Auch das Fahrwerk wurde deutlich deutlich aufgewertet und lässt sich nun sowohl in der Front, als auch im Heck in Federvorspannung und Zugstufe einstellen.

 

Yamaha TMAX 560 und Tech MAX 560 2020

Yamahas Roller Bestseller kommt für 2020 neu! Wie der Name schon verrät, hat der TMAX 560 jetzt mehr Hubraum, doch auch an Fahrwerk und Optik hat sich einiges getan. Sucht man die volle Ausstattung auf dem Maxi Scooter muss man jedoch zum TMAX Tech MAX 560 greifen, der mit einstellbarem Fahrwerk, Tempomat und vielem mehr befüllt ist.

 

Yamaha Tricity 2020

Für 2020 dürfen wir auch mit einer Erweiterung des Dreirad-Programms von Yamaha rechnen, denn auf der Tokyo Motor Show präsentierten die Japaner den neuen Tricity 300. Dieser wird wahrscheinlich auf die Technik des XMAX 300 zurückgreifen, nur eben mit der Leaning Multi Wheel-Neigetechnik, die wir bereits vom Tricity 125 kennen. Novum bei Yamaha: der 300er lässt sich mit dem Autoführerschein bewegen und zielt somit auf Autofahrer in der Stadt ab, die ein wendiges und kompaktes Gefährt für den Weg zur Arbeit suchen.

 

Indian Challenger 2020 - Ein Reise(t)raumschiff mit Power V2 - Wird das eine Challenge für den Spartenprimus aus Milwaukee?

 

Challenger ist in den USA ein geschichtsträchtiger Name für Fortbewegungsmittel, nach Automobilbau und Raumfahrt, gibt es nun auch im Motorradbau ein Modell Namens Challenger und zwar aus dem Hause Indian. Bis ins Weltall kommt man damit zwar nicht, aber weite Strecken sind dennoch die Domäne des Baggers mit Halbschale. Angetrieben wird die Challenger von einem eigens entwickelten, überaus potenten V2 Aggregat. Kann dieses Bike im hart umkämpften Segment der Powercruiser bestehen?

 

Ein einsamer Highway irgendwo in den Vereinigten Staaten, der Wind streift durchs Haar und man hört den blubbernden Sound eines massiven V2. Diese Vorstellung spukte den Designern wohl im Hinterkopf herum als sie dieses Schlachtschiff entwarfen.

 

Neben viel Chrom und je nach Variante mattem oder glänzendem Lack, ist der leistungsstarke V2 sicher das Highlight der neuen Challenger. Beeindruckende Leistungsdaten, wie 178 Nm Drehmoment bei 3.800 U/Min und 121,6 PS, stehen einem Powercruiser gut zu Gesicht. Die Motorkonstruktion mit obenliegenden Nockenwelle und vier Ventilen pro Zylinder ist bereits aus der Indian Scout bekannt, reift aber erst in diesem Aggregat zu wahrer Größe. Reid Wilson, seines Zeichens Vice President bei Indian erklärt dazu: „Unser Ziel war es Fahrer anzusprechen, die verstehen, dass kleine Details manchmal einen großen Unterschied machen können. Wir haben keinen Stein auf dem anderen gelassen um ein neues Level an Power, Handling, Komfort und Technologie zu erreichen.“

 

Der Bagger kommt in einer breiten Farbpalette daher, diese gliedert sich wie folgt:

  • Titan in der Grundversion
  • Mattschwarz, -weiß, oder -sandfärbig in der Dark Horse Variante
  • Schwarz, Rot, oder Blau glänzend als Limited

 

Die auffällige Halbschale zieren LED-Tagfahrlichter, die den runden Hauptscheinwerfer umrahmen. Vaulis Meinung: „Könnte auch die Motorhaube eines AIXAM Cabrios sein.“ Und tatsächlich: das ist schon ein massiver Auftritt für ein einspuriges Fahrzeug. Verglichen mit der Front wirkt sogar das Heck mit den jeweils 35 Liter fassenden Taschen zierlich. Das aufgesetzte Windschild lässt sich 8 cm in der Höhe verstellen.

 

Genauso beeindruckend, wenn nicht noch beeindruckender, ist das Innenleben der Halbschale. Ins Auge springt einem insbesondere der 7 Zoll Touchscreen direkt unter den Instrumenten. Das Smartphone lässt sich wahlweise via USB-Kabel oder Bluetooth mit dem System verbinden. Ein 100 Watt Soundsystem sorgt für die richtigen Vibes, sollte man diese nicht schon durch den, unter einem bollernden, V2 erhalten haben. Wer so aufgeheizt nach Abkühlung lechzt, wird bei den verstellbaren Luftdüsen fündig.

 

Das Navigationsgerät, welches bei den Modellen Dark Horse und Limited serienmäßig verbaut ist, bietet neben Turn-by-Turn Navigationsbefehlen zwei Besonderheiten: Auf Wunsch kann man sich zum einen die aktuelle Verkehrsinformation und zum anderen die Wetterlage graphisch auf der geplanten Route einblenden lassen. Nimm das, Google Maps!

 

Als Gustostückerl für lange Touren, hat Indian der Challenger neben dem über 22 Liter fassenden Tank einen echten Overdrive im Sechsganggetriebe spendiert. Dieser reduziert die Drehzahl bei Überlandetappen und hilft so Sprit zu sparen. Ein wartungsarmer Riemenantrieb macht sich da ebenfalls positiv bemerkbar.

 

Alle Varianten bieten drei Fahrmodi: Rain, Road und Street. Hinsichtlich der Fahrhilfen unterscheiden sich die Modelle Dark Horse und Limited von der Standard Challenger. Während man außer Tempomat, Keyless Go und ABS in der Grundvariante keine modernen Helferlein vorfindet, spielen die beiden Top-Versionen mit Kurven-ABS, schräglagenabhängiger Traktionskontrolle und einer sogenannten „Drag Torque Control“, die einen den nächsten Ampelstart herbeisehnen lässt, alle Stückeln.

 

Dieses von Indian als „Smart Lean Technology“ bezeichnete System, lässt sich wörtlich mit schlauem Lehnen übersetzen und ist sicher eine feine Sache. Dennoch 178 Nm ohne Traktionskontrolle- das ist was für ganz harte Hunde und wir finden es beachtlich, dass man so etwas 2020 noch neu käuflich erwerben kann.

 

Trotz Alurahmen ist die Challenger mit einem Trockengewicht von 361 bzw. 365 Kilo kein Leichtgewicht im engeren Sinn. Durch eine Sitzhöhe von nur 672 mm lässt sich die Maschine aber auch im niedrigen Geschwindigkeitsbereich und beim Rangieren sicher bewegen.

 

Für flottere Geschwindigkeiten ist der Powercruiser aber natürlich auch gerüstet. Denn das Fahrwerk mit einer 43mm USD Gabel vorne (130mm Federweg) und einem hydraulisch einstellbaren hinteren Federbein, ist die Challenger absolut touring-tauglich. Ist man dann einmal etwas zu schnell dran, hilft eine feine Bremsanlage aus dem Hause Brembo beim sicheren Verzögern. 320mm Doppelscheiben mit radial montierten 4-Kolben Bremssätteln vorne und eine 298mm Einzelscheibe mit 2-Kolben Sätteln hinten, sind ein solides Rüstzeug.

 

Segmenttypisch rollt die Challenger auf 16 Zöllern hinten in den Dimensionen 180/60 und 19 Zöllern vorne in den Dimensionen 130/60. Erstausstatter ist Metzeler mit dem Cruisetec. Über 70 Zubehörteile, von Fußrasten über Lenker bis hin zu einer noch leistungsfähigeren Soundanlage gibt es Vieles was das Herz begehrt bereits zum Modellstart für die Indian Challenger. Wer sich inspirieren lassen möchte, kann bei den Rogue und Tour genannten vorgefertigten Collections Maß nehmen.

 

Smarte Reisebegleiter von Wunderlich - Ausgeklügelte Taschen für die BMW R 1250 GS Adventure

 

Die wasserabweisenden Schutzbügeltaschen aus der Wunderlich Gepäckserie mit dem bezeichnenden Namen Elephant & Co. sind ideal für alle Utensilien, die man unterwegs auf dem Motorrad gerne griffbereit unterbringen möchte: Papiere, Smartphone, Sonnenbrille, Schlüssel, Multitool und vieles mehr. Wunderlich hat sie so konzipiert, dass sie perfekt an die originalen Tankschutzbügel der R 1250 GS Adventure passen. Sie lassen sich dank der großzügigen Klettbanderolen leicht und sicher am Schutzbügel fixieren.

 

Die Positionierung sorgt für eine optimale Gewichtsverteilung am Motorrad. Das verwendete wasser- und schmutzabweisende, teflonbeschichtete, UV-stabile Cordura 1000 Gewebe bleicht nicht aus und hat sich hervorragend als hochfest und abriebsicher bewährt. Wie viel Erfahrung und Knowhow Wunderlich in diese Taschen steckt, zeigt sich an den vielen durchdachten Details. Die gefütterten Klettbanderolen schützen gleich doppelt: Den Inhalt vor Vibrationen und den Tankschutzbügel vor dem Scheuern. Die kompakte Form, der Schnitt und das hochwertige Gewebe verhindern das Ausbeulen und Flattern der Taschen im Fahrtwind.

 

Die Tankschutzbügeltaschen sind auch in leerem Zustand formstabil. Dies ist vorteilhaft, wenn man mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs ist. Die Marken-Reißverschlüsse sind wasser- und staubfest und mit griffigen Zippern ausgestattet. Typisch Wunderlich: Das blaue Innenfutter sorgt für Übersichtlichkeit. Damit empfehlen sie sich als smarte Reisebegleiter auf der großen Reise genauso wie in der Stadt. Die Taschen sind Made in Europe, deshalb gibt Wunderlich eine Garantie von 5 Jahren. Wunderlich bietet eine Vielzahl an modellspezifischen Tankrucksäcken und Taschen für alle aktuellen BMW Motorräder und eine Vielzahl älterer BMW Modellbaureihen.

 

Weitere Infos über die Tankschutzbügeltaschen und alle anderen Wunderlich-Produkte auf www.wunderlich.de

 

Ducati Motorradneuheiten 2020 - Streetfighter V4, Panigale V2 - sonst noch was?

 

Die kalte Jahreszeit ist die Zeit der Träume und Hoffnungen. Wenn nach einander die Motorradhersteller die kommenden Modelle verkünden und man in Gedanken schon auf den neuen Eisen sitzt. Auch Ducati hat schon fleißig Neuheiten angekündigt.

 

Ducati Streetfighter V4 2020

Es gibt einen neuen Platzhirsch im Super-Naked-Bereich. Zumindest am Papier ist die Ducati Streetfighter V4 das stärkste Naked-Bike mit 208 PS. Auch strotzt sie nur so vor Sportlichkeit. Wenig verwunderlich, basiert sie doch auf der Panigale V4. Diese Verwandschaft merkt man auch deutlich. Der Desmosedici Stradala V4-Motor mit 1.103 cm³ wird nur minimal von Verkleidungsteilen verdeckt. Bei der Streetfighter gilt: Form follows function. Auch elektronische Assistenzsysteme sind in Hülle und Fülle vorhanden. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Traktionskontrolle, Fahrmodi, Wheeliekontrolle, Slide Control, Kurven-ABS, Quick-Shifter und ein 3-stufiges Schnellstartsystem sind nur ein Teil der ewig langen Liste.

 

Ducati Panigale V2 2020

Totgeglaubte leben länger. 2017 kam die Panigale 1299 R Final Edition und damit der vermeintliche Abschied vom V2-Motor in der Panigale. Doch siehe da, anscheinend gibt es doch noch Bedarf an der kleinen Schwester der V4. 2020 ist sie zurück und das mit fescher Optik, feinen Komponenten und 155 PS aus dem 955cm³ großen V2-Motor. Laut Ducati CEO Domenicali das perfekte Rennstrecken-Motorrad für Einsteiger. Aber die Panigale V2 ist bei weitem kein Kinderkram. Showa und Sachs Federelemente, Brembo Bremssysteme, TFT-Display und jede Menge elektronische Features machen sie sehr wohl erwachsen.

 

Ducati Panigale V4 2020

Die Ducati Panigale V4 war schon bisher kein Kind von Traurigkeit. 214 PS Leistung bei unter 200 kg Gewicht haben wohl kaum ein Update nötig. Deswegen konzentriert sich Ducati 2020 auf das Handling und die Zugänglichkeit der Panigale V4. Ausgehend vom Feedback der Kunden und der Presse, wurden unter anderen das Fahrwerk, die Traktionskontrolle, der Quick-Shifter und das Zusammenspiel zwischen Ride-by-Wire und der Leistungsentfaltung überarbeitet. Außerdem übernehmen die V4 und V4 S einige Merkmale von der V4 R. Am auffälligsten davon ist mit Sicherheit das Aerodynamik-Paket der V4 R. Mit diesem stehen ab 2020 alle V4-Modelle mit Winglets und kantiger Verkleidung richtig scharf da.

 

Ducati Multistrada 1260S Grand Tour 2020

Die Multi für die richtig große Tour! Mit ihrem Namen - Ducati Multistrada 1260S Grand Tour - legt sie ja schon ordentlich vor. Mit serienmäßig verbautem Hauptständer, Koffersystem, Heizgriffen und Tempomat wird sie diesem Namen auch gerecht. Auch sonst macht die neue Multi ordentlich was her. 158 PS aus dem 1262 Kubik Testastretta V-Zweizylinder, 130 Nm ab 7500 Touren und ein umfangreiches Elektronikpaket sorgen auf der Multistrada 1260S Grand Tour nicht nur für lange, sondern auch spaßige Fahrten.

 

Ducati Diavel 1260S Red 2020

Die wohl kleinste Neuerung gibt es bei der Ducati Diavel 1260 S. Sie kommt 2020 in einer neuen Farbe, einem kräftigen Ducati-Rot.

 

Ducati Scrambler Icon Dark 2020

Bei der erfolgreichen Scrambler-Modellreihe ist es wenig verwunderlich, dass diese auch 2020 weitergeführt wird. Neben den schon bekannten Modellen, wie Full Throttle, Cafe Racer und Desert Sled kommt auch eine neue Ducati Scrambler 800 Icon Dark. Diese richtet sich eindeutig an die Customizer-Szene. Felgen, Blinker und mehr sind bewusst schlicht und einfach gehalten, da sie wohl ohnedies bald einem Produkt aus dem Zubehör weichen werden. Äußerlich ist sie vielleicht etwas zurückhaltender, innerlich jedoch genauso üppig ausgestattet wie ihre Schwestern.

 

Benelli 752 S Test - Im Ursprung und beim Design ganz italienisch!

 

Der Name Benelli verheißt Tradition, Sportlichkeit und italienisches Flair. Mit dem neuen Modell 752 S schafft es Benelli schon mal sehr gut, zumindest in Sachen Optik diese Erwartungen zu erfüllen – ganz im Stil der MV Agusta Brutale-Reihe könnte der Look kaum italienischer sein. Kann die Benelli 752 S aber auch bei den Fahrleistungen überzeugen? Wir unterziehen sie einem ausgiebigen Test!

 

Es gibt sie natürlich, diese pragmatischen Menschen, die ein Motorrad einzig und alleine nach ihren Fahrleistungen bewerten und auf das Design absolut keinen Wert legen. Nun ja, da das Gros der modernen Motorräder auf ihre ganz eigene Weise versucht, mit seinem Design aus der Masse herauszustechen, scheint es doch mehr Kundschaft zu geben, die Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen – oder besser auf ein gelungenes Äußeres. Geht man nun rein nach der Optik, hat die neue Benelli 752 S bestimmt schon viele Fans in der Tasche – die Proportionen sind gelungen, das Konzept mit Stahl-Gitterrohrrahmen, bauchigem Tank und kleinem Scheinwerfer erinnert nicht zufällig an die Brutale-Modelle von MV Agusta – Benelli kupfert ganz ungeniert von erfolgreichen Modellen ab.

 

Warum aber auch nicht, was an einer MV Agusta gefällt, kann ja wohl auch an einer Benelli gefallen, Hauptsache die Namen sind noch schön italienisch. Und mit ihrer feschen Optik, samt hübscher Stahl-Gitterrohr-Schwinge im Heck schließt sie wenigstens an die ehrwürdige Naked Bike-Ikone Benelli TnT 1130 an. Der Kennzeichenträger an der Schwinge ist meiner Meinung nach wegen ihrer Schlankheit sogar richtig gelungen – wenn schon das Kennzeichen so weit unten, dann bitte so!

 

Mit ihren 754 Kubik Hubraum (bitte nicht fragen, warum sie daher nicht 754 S sondern 752 S heißt) aus einem Reihen-Zweizylindermotor kann sie zwar nicht mit dem argen Dreizylinder der TnT mithalten, spielt aber durchaus in der Liga der gehobenen Mittelklasse mit – zumindest beim Hubraum. Denn mit 76,8 PS bei 8500 Umdrehungen überragt sie nur unwesentlich ihre Konkurrentinnen im Club der quirligen Zweizylinder, wie Kawasaki Z650, Suzuki SV 650 oder Yamaha MT-07, die allesamt zwischen 70 und 75 PS leisten. Und trotz ihrer mehr als 100 Kubik mehr Hubraum gegenüber SV 650 und Z650 wirkt die Benelli 752 S dennoch weniger agil und beherzt.

 

Sie wirkt zugeschnürt und will gedreht werden – wobei doch gerade der größere Hubraum schon von weit unten mehr Punch vermuten ließe. Da sollte Benelli die Abstimmung der Einspritzung nochmal überarbeiten, denn von der Hardware müsste mit Vierventiltechnik und zwei oben liegenden Nockenwellen eigentlich alles stimmen. Denn der Sound aus dem herrlich minimalistischen Endtopf geht wiederum voll in Ordnung, dumpf bollert die Benelli 752 S dahin und wird nicht unangenehm laut. Lediglich ein permanentes, leises Surren bei niedrigen Drehzahlen könnte den wahren Puristen etwas irritieren.

 

Bei Fahrwerk und Bremsen gibt sich die Benelli 752 S hingegen keine Blöße, an der Front vertraut die Italo-Chinesin auf eine fette, in Zug- und Druckstufe verstellbare 50 Millimeter-USD-Gabel von Marzocchi, die sehr sensibel anspricht und dennoch den Komfort, den man auf einem Mittelklasse-Naked Bike erwarten darf, erfüllt. Auch das hintere Fahrwerk stammt aus gutem Hause, Kayaba liefert das, in der Federvorspannung justierbare Mono-Federbein. Dementsprechend gemütlich ist auch die Sitzposition auf der nackten Benelli und entspricht der zwar aufrechten, aber doch sportlichen Ergonomie, die man von einem modernen Naked Bike erwarten darf.

 

Schließlich wird auch bei der Bremsanlage die Verantwortung an eine äußerst renommierte Firma übertragen, von Brembo stammt die 320er Doppelscheibenanlage mit radial verschraubten Vierkolben-Sätteln – und auch hier gibt es nichts zu bemängeln, der Druckpunkt passt, die Dosierung geht voll in Ordnung. Auf der anderen Seite des Lenkers braucht es dagegen schon mehr Gefühl, die Kupplung kennt offenbar so wie ein Computer nur die Zustände 0 und 1, man muss also schon brav im richtigen Drehzahlbereich sein, wenn man die Kupplung kommen lässt und die Benelli 752 S nicht abwürgen möchte. Während der Fahrt funktioniert die Schalterei dafür sehr gut, das Getriebe lässt sich angenehm bedienen, ein Schaltassistent ist in dieser Klasse ja (leider) noch nicht Standard und auch in der 752 S nicht erhältlich.

 

Standard ist in dieser Klasse auch ein Farb-TFT-Display nicht – die Benelli 752 S besitzt trotzdem eines! Das 4,3 Zoll große Display ist gut ablesbar, wenn auch der Nachtmodus, der helle Schrift auf dunklem Hintergrund liefert, noch hübscher und besser ablesbar ist. Doch auch die Anzeige untertags passt gut und man wird bestimmt nicht von der Menüführung überfordert – es gibt nämlich gar keine echte! Per gut erreichbarem Knopf am rechten Lenker kommt man zwar in das Menü, kann damit aber nur zwischen Kilometern und Meilen für Tacho und Kilometerzähler wechseln. Immerhin ist die Benelli 752 S damit das Motorrad, bei dem man am schnellsten zwischen Kilometer und Meilen wechseln kann. Und die Daten, die angezeigt werden sind inklusive Ganganzeige, Tankinhalt und Motortemperatur immer noch mehr als bei so mancher Konkurrentin.

 

Fazit: Wer italienisches Design und die Designsprache von MV Agustas Brutale-Reihe im Speziellen mag, findet in der Benelli 752 S eine besonders fesche Partnerin. Sehr gut gelungen ist die Abstimmung des Fahrwerks und der Bremsanlage, die Sitzposition ist komfortabel aufrecht – entspricht also auch dem Standard, den man auf einem modernen Mittelklasse-Naked Bike erwarten kann. Mittelmaß ist auch der Antritt des Motors, da ginge mit Überarbeitung der Einspritz-Elektronik bestimmt mehr. Dafür würde wiederum die Ausstattung der Benelli 752 S in eine höhere Klasse passen, mit LED-Beleuchtung rundum, fetter USD-Gabel und sogar TFT-Farbdisplay macht sie schon einiges her.

 

NIU eröffnet den ersten Flagship-Store in Deutschland - Jetzt mit eigenem Store in Bremen

 

NIU eröffnete am 19.10.2019 in Bremen den 1. Flagship-Store Deutschlands. Die starke Nachfrage nach leichten Elektrofahrzeugen in ganz Europa und insbesondere in den Städten Deutschlands hat NIU dazu bewegt, zusammen mit Evectro Mobility einen eigenen Flagship-Store zu eröffnen. Evectro Mobility ist ein starker Partner für NIU und betreibt nun bereits seit 2017 ein eigenes E-Mobility Geschäft in der Hamburger HafenCity.

 

Das Design des neuen 190 m² großen Elektroroller-Shops (direkt im City Gate Bremen, unmittelbar beim Hauptbahnhof) wurde komplett auf die durch NIUs Vision ausgelösten Markttrends ausgerichtet. Der vor allem in der Dunkelheit markant sichtbare runde LED-Ring repräsentiert den Scheinwerfer der NIU-Fahrzeuge. Neben den Rollern wird auch eine umfangreiche Zubehörpalette präsentiert. Die Lithium-Technologie, die in allen NIU-Rollern steckt, wird mit Anschauungsmodellen eindrucksvoll dargestellt und auch die Funktionen der NIU-App können vor Ort ausprobiert werden

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Während den Öffnungszeiten steht ein Expertenteam zur Verfügung, das nicht nur die Optionen und Vorteile der NIU-Roller erklärt, sondern auch den Kundinnen und Kunden mit ihrem Know-How alles zum Umstieg auf die Elektromobilität vermitteln können.

 

Allen NIU-Fans und solchen, die es noch werden wollen, stehen selbstverständlich auch die neuesten Modelle zum Testen zur Verfügung, darunter natürlich auch der neue NGT und der M+. Die Modelle NGT und N-Sport haben wir bereits getestet.

 

Honda GL 1800 Gold Wing 2020 - Die verfeinerte Touring-Ikone

 

Als die Honda GL 1800 Gold Wing 2018 in völlig neuer Optik daher kam, wurde sie von den hartgesottenen Gold Wing Fans mir Argwohn empfangen – durchaus verständlich, wenn jemand diese Touring-Ikone gerade wegen ihrer Wuchtigkeit geschätzt hat. Die neue Gold Wing wurde aber leichter, mit einem umfangreichen Elektronik-Paket ausgestattet und für die Saison 2020 nun ein wenig verfeinert.

 

Was wurde der neuen Gold Wing 2018 doch Schlimmes nachgesagt – zu schmal, zu wenig Kofferraum, zu modern! Nun, ich persönlich durfte bei der Präsentation des neuen Modells vor zwei Jahren sogar den direkten Vergleich zwischen alt und neu anstellen und muss schon sagen, dass die neue Version in allen Belangen tatsächlich umm Welten besser ist und lediglich beim Fassungsvermögen der Koffer schwächelt. Denn gerade die Abmagerungskur tat ihr gut, von den weit über 400 Kilo Gewicht ist man weit entfernt, 383 Kilo wiegt die aktuelle Gold Wing in der Topversion samt DCT Doppelkupplungsgetriebe (Dual Clutch Transmission), die leichteste Version wiegt gar nur noch 365 Kilo. Und den reduzierten Laderaum kann man ebenfalls relativieren, mit der neuen Version stehen immer noch stolze 110 Liter Fassungsvermögen bei Koffern und Topcase zur Verfügung.

 

Honda wollte schließlich mit dieser gesteigerten Sportlichkeit neue Käuferschichten erobern, die zusätzlich mit einem allumfassenden Elektronik-Paket geködert werden: Vier Fahrmodi, HSTC-Traktionskontrolle, Berganfahrhilfe HSA (Hill Start Assist), elektronisch verstellbares Fahrwerk, elektrisch verstellbares Windschild, SmartKey-System und Apple Car Play für das Cockpit mit schön großem 7 Zoll-Farb-TFT-Display. Ride-by-Wire ist natürlich auch mit an Bord und da sind wir bei den Neuerungen für 2020 – dieses System wurde im Sinne einer besseren Gasannahme im niedrigen Drehzahlbereich optimiert und auch das DCT, das nun auch für die Basis-Version optional zu haben ist (das war zumindest in Österreich nicht möglich) wurde verfeinert – na wenn man schon in der neuen Africa Twin ein besseres DCT verbaut, kann man es doch für die Gold Wing auch gleich verfeinern.

 

Am Benehmen des Boxer-Sechszylinders selbst gibt es nach wie vor nichts zu bekritteln, 126 PS bei 5500 Umdrehungen sind sind schon fein, 170 Newtonmeter Drehmoment bei 4500 sind hingegen gewaltig – und souverän! Für 2020 wurde auch das Fahrwerk im Sinne von noch mehr Komfort verfeinert und die Ausstattung an die Bedürfnisse Weitreisender angepasst: Zwei USB-Kabelanschlüsse ermöglichen nun das gleichzeitige Laden von zwei Geräten, also Handy und Navi sind kein Problem. Wobei die Gold Wing ohnehin über ein Navi verfügt, dessen Kartenmaterial für 2020 aktualisiert wurde und die Anzahl der Wegpunkte wurde auf 99 erhöht – man kann also 99 Sehenswürdigkeiten auf einer Tour ansteuern. Abgerundet wird das gelungene Gesamtpaket mit größeren Haltegriffen für den Beifahrer und serienmäßigen Nebelscheinwerfern. Schließlich kommen im Zuge der Überarbeitung auch neue Farben mit ins Programm, die Einstiegsversion der Gold Wing darf als DCT-Version ganz verwegen in Matte Ballistic Black Metallic daher kommen, das Topmodell Gold Wing Tour mit DCT und Airbag in unschuldigem Pearl Glare White.

 

KTM OFFROAD BONUS für neue SX- oder EXC-Modelle - PowerParts und PowerWear im Wert von 800 Euro sichern

 

Die Saison ist noch nicht vorbei: Und vor allem nicht mit dem KTM OFFROAD-BONUS! Das Angebot ist gültig vom 22. Oktober 2019 bis einschließlich 10. Dezember 2019 bei Neukauf eines KTM SX - ODER EXC -Standardmodells des Modelljahres 2020 ab 125 ccm sowie für alle EXC Six Days Modelle des Modelljahres 2020.

 

Die Saison ist noch nicht vorbei: Und vor allem nicht mit dem KTM OFFROAD-BONUS! Die KTM OFFROAD Modelle der neuesten Generation punkten mit einer Reihe entscheidender Highlights, die sie zu einer sehr beliebten Wahl in der Szene machen. On Top erhalten Kunden eines neuen KTM EXC- oder SX-Modells ab sofort KTM PowerWear, PowerParts sowie SpareParts im Wert von 800 € nach Wahl.

 

Diese Aktion ist gültig von 22.10.2019 bis 10.12.2019 bei allen teilnehmenden KTM-Händlern in Deutschland. Also jetzt zugreifen und KTM Offroad-Bonus sichern! Weitere Informationen unter: www.ktm.com/de/powerdeals

 

Indian Motorcycle liefert mit neuem PowerPlus - Neues Level der V-Twin-Performance bei Indian

 

Mit dem neu entwickelten, flüssigkeitsgekühlten PowerPlus-Triebwerk hat der US-Hersteller einen amerikanischen V-Twin erster Güte im Portfolio. Die neue Indian Challenger wird von einem flüssigkeitsgekühlten 1769ccm-Motor angetrieben, der 121 PS und 178 Nm Drehmoment leistet.

 

Der 1769 ccm große Motor wird das Herzstück der neuen Indian Challenger sein, die mit der neuesten Technologie von Indian Motorcycle zur leistungsstärksten amerikanischen V-Twin aller Zeiten wird. Die Bezeichnung des neuen Motors ist eine Verbeugung vor der eigenen Geschichte und würdigt die legendäre Indian PowerPlus aus den Jahren 1916 bis 1924.

 

Der PowerPlus wurde einem intensiven Entwicklungs- und Testprogramm unterzogen. Dabei wurden Tests ausgeführt, die über eine Million Meilen simulierten, einschließlich Prüfstands-Tests und mehr als 250’000 Meilen auf der Strasse.

 

„Dieser neue Motor zeigt, welch hohen Standard wir erreicht haben“, erklärt Steve Menneto, Präsident von Indian Motorcycle. „Unzählige Stunden wurden für Entwicklung und Tests aufgewendet, um sicherzustellen, dass dies einer der besten flüssigkeitsgekühlten V-Twin ist, der gebaut wurde.“

 

Der PowerPlus übernimmt Merkmale des flüssigkeitsgekühlten 1133 ccm grossen Indian-Scout-Motors, wie etwa die obenliegende Nockenwellenkonstruktion mit vier Ventilen pro Zylinder. Damit enden jedoch die Gemeinsamkeiten. Der hubraumstarke PowerPlus setzt auf ein massives Drehmoment und hohe Leistungsausbeute über den gesamten Drehzahlbereich. Der neue Antriebsstrang verfügt über ein Sechsgang-Getriebe mit Overdrive, einer Hilfskupplung zur Reduzierung der Kupplungsleistung und drei Fahrmodi.

 

„Man kann den ultimativen Bagger einfach nicht ohne einen Motor liefern, der alles in seiner Klasse übertrifft. Das war die Motivation für den PowerPlus“, sagt John Callahan, Indian Motorcycle Vice President, Engineering. „Wir haben ein modernes V-Twin-Triebwerk entwickelt und dann Monat um Monat, Stunde um Stunde damit verbracht, es auf Herz und Nieren zu prüfen. So können wir sicherstellen, dass der Motor alles aushält, was wir mit ihm vorhaben. Das Endergebnis ist etwas ganz Besonderes.“

 

Ducati Scrambler 800 2020 – neue Icon Dark als Einstieg - Neues Einstiegsmodell perfekt für Customizer

 

Die Ducati Scrambler Modellreihe hat sich in nur wenigen Jahren fest im Modellkatalog der Italiener etabliert und bildet sogar schon eine eigene Untermarke in der Ducati-Welt. Für 2020 werden die Modelle auf Euro5 angepasst und eine neue abgespeckte Version der Scrambler Icon vorgestellt: die Icon Dark.

 

Die 800er-Modellpalette 2020 besteht aus den folgenden Fahrzeugen: Ducati Scrambler Icon Dark, den Farb-Varianten der Ducati Scrambler Icon, der Full Throttle, der Café Racer und der Desert Sled. Alle Fahrzeuge erfüllen die Euro 5-Norm und besitzen die selben Leistungsdaten, wie die alten Modelle mit Euro 4-Norm.

 

Auf den ersten Blick findet man an der Icon Dark kaum Unterschiede zur normalen Icon, doch beim genaueren Hinsehen, wird eines klar: die Icon Dark richtet sich als reduzierte Variante der Icon eindeutig an die Customizer dieser Welt. Deshalb findet man im Vergleich keine LED-Blinker. Diese enden meistens sowieso im Müll, wenn ins Zubehörregal gegriffen wird. Auch die Rückspiegel werden gerne ersetzt, weshalb Ducati nur schlichte Rundspiegel montiert hat – weil sie halt sein müssen. Zusätzlich findet man unter der Sitzbank keine USB-Steckdose und auch die Felgen wurden nicht maschinell nachgearbeitet und kommen somit in schlichtem Schwarz daher, was gut zur „Matt Black“ Lackierung und den austauschbaren Tankabdeckungen passt.

 

An den wichtigen Ecken und Enden wurde aber zum Glück nichts weggelassen, weshalb auch die Ducati Scrambler Icon Dark serienmäßig mit dem Zwei-Kanal Kurven-ABS ausgestattet wird.

 

Ducati Scrambler Icon 2020

An der „Standard“-Scrambler namens Icon hat sich bis auf die Anpassung auf Euro5 nichts getan. Wieso auch? Bei unserem Test hat sie bewiesen, dass sie ein sehr harmonisches Motorrad ist, das dank ihres breiten Lenkers und dem charakteristischen L-Twin-Motors ein wahrer Quell der Freude ist. Der Scheinwerfer mit LED-DRL (Daytime Running Light) erhöht die Sichtbarkeit im Straßenverkehr, ebenso die LED-Blinker mit automatischer Selbstabschaltung. Das Kurven-ABS verbessert die aktive Sicherheit beim Bremsen und mit dem Ducati Multimedia System (DMS) kann das Smartphone mit der Icon verbunden werden.

Für 2020 bleiben die bestehenden Farben 62 Yellow und Atomic Tangerine weiterhin erhalten.

 

Ducati Scrambler Full Throttle 2020

Ein weiteres bekanntes Modell ist die Full Throttle, die sich am Flat Track-Rennmotorrad orientiert, das vom mexikanischen Rennfahrer Frankie Garcia in der American Super Hooligan Championship eingesetzt wird. Der zweifarbig lackierte, schwarz-gelbe Tank mit seinem weißen Streifen und dem dazugehörigen Logo lehnen sich ebenso an das Motorrad des Mexikaners an, wie das vom Rennsport inspirierte Heck. Seitlich angebrachte, gelbe Startnummernfelder mit weißer Umrandung vervollständigen den Look der Full Throttle.

 

Ducati Scrambler Cafe Racer 2020

Die Ducati Scrambler Café Racer ist die Scrambler Interpretation der legendären 60er Jahre Motorräder und erinnert mit ihrer Farbgebung “Silver-Ice-Matt” und dem blauen Rahmen an Ducati Sportmaschinen der Vergangenheit wie die 125GP Desmo. Die an den Lenkerenden montierten Rückspiegel aus Aluminium sind vom Race-Look der 60er Jahre inspiriert, der Auspuff mit seinem doppelten Endrohr und der schwarz lackierten Aluminiumabdeckung, die kleine Scheinwerferverkleidung, die Startnummerntafeln (mit der Nummer 54 zu Ehren von Bruno Spiaggiari ver-sehen) sowie das kurz vordere Schutzblech komplettieren den bereits bekannten Look der Scrambler Cafe Racer.

 

Ducati Scrambler Desert Sled 2020

Auch die Desert Sled wird für 2020 beibehalten und für Euro 5 angepasst. Dank des speziellen Rahmens, der Schwinge, der längeren Federwege, der besonderen Fahrwerksabstimmung, der Speichenräder (19" vorne) und des stimmigen Designs setzt sie sich von ihren Scrambler Schwestern nochmals ab und lädt zu kleinen Ausflügen abseits der Straßen ein.

 

Coole-Biker von Herbsttour 2019 zurück!

 

Für die Coolen-Biker ging es vom 19. - 22.09.2019 wieder auf Herbsttour. In diesem Jahr standen im Sauerland,  wieder ausgedehnte Tagestouren durch das Rothaargebirge und eine 3 Seen-Tour (Diemel-, Twiste-, und Edersee)  auf dem Programm. 

 

In Kürze wird das Video zu dieser Tour erscheinen.

 

A-TEAM Trailer der Coolen-Biker

 

Der A-Team Trailer, den sich die Coolen-Biker vor einiger Zeit zum Transport von vier Bikes angeschafft haben, hat sich in der Praxis schon vielfach bewährt. Er ist Tempo 100 zugelassen und kann auch große Bikes, locker transportieren. Eine tolle Alternative zum Autozug und dank Doppelachse ebenso laufstabil.

 

Die Coolen-Biker haben alle Touren für 2019 bereits wieder im Sack

 

Wir können uns beruhigt zurück legen, denn die Tourplanung für 2019 ist bereits abgeschlossen. Alle Unterkünfte sind schon gebucht und einer erfolgreichen Motorradsaison 2019 steht nichts mehr im Wege.

Die Warm up Tour 2019 führt uns im nächsten Jahr in die Eifel. Hier haben wir im beschaulichen Ort Monschau ein kleines Häuschen als Unterkunft für uns gemietet.

Das Häuschen, das ca. 1820 erbaut wurde, diente ursprünglich als Unterkunft der Kutschersfamilie der im ‚Haus Barkhausen‘ wohnhaften Tuchmacher-familie.

2019 dient es uns erneut als Ausgangspunkt für tolle Touren durch die Eifel, diesmal mit Schwerpunkt Luxemburg.

Die Sommertour 2019 führt uns im nächsten Jahr ins Riesengebirge.

Das Riesengebirge zwischen Tschechien und Polen gelegen ist für Motorradfahrer immer noch ein Geheimtipp. Einzigartige Motorradstrecken, von Kurven und Spitzkehren geprägt, versprechen jedem Motorradfahrer ein einmaliges Tour Erlebnis

Als Ausgangspunkt für unsere Touren, haben wir uns den Campingplatz Kemp-Spindl in Spindlermühle / Tschechien ausgesucht.

Hier haben wir einen Stellplatz für das Wohnmobil und unsere BMWs reserviert.

Über einen Besuch der Coolen Biker, freut sich im Herbst der Ort Winterberg im Sauerland.

 

Dort haben wir uns in ein schönes Appartement in der Ortsmitte einquartiert.

Von selbigem aus, werden wir auf ausgewählten Touren die abwechslungsreiche Landschaft des Sauerlandes auf dem Motorrad erleben.

 

Wir freuen uns auf eine tolle Motorradsaison 2019 !!

Das Tourvideo der England-Tour (Von Nord nach Süd) ist jetzt online !!

 

Mischa & Holgi fuhren in diesem Jahr, zusammen mit ihren Frauen, eine 14 tägige Motorradtour durch England. Dabei begannen Sie in Nordengland (Newcastle) und fuhren über den Lake District, Wales, den Costwolds, Somerset, Cornwall, Devon und Dorset die gesamte Südküste entlang, bis sie die Reise in London mit einem mehrtägigen Aufenthalt beendeten.

 

Das ausführliche Reisevideo dieser interessanten Tour, ist jetzt online. Wir wünschen Euch viel Spaß beim anschauen!

 

Tourvideo der Warm-up Tour in die Eifel ist jetzt online!

 

Wie auch im letzten Jahr, waren die Coolen-Biker 2019 wieder auf einer Warm-up-Tour. In diesem Jahr führte sie uns vom 04. - 07.04.2018 erneut nach Monschau in die Eifel!

 

Hier hatten wir im beschaulichen Ort Monschau das "Kutscherhaus" als Unterkunft für uns gemietet, das uns (wie schon 2018) als Ausgangspunkt für tolle Touren durch die Eifel und durch das benachbarte Belgien diente.

 

Tourvideo ist online! Coole-Biker von Herbsttour 2018 zurück!

 

Für die Coolen-Biker ging es vom 20. - 23.09.2018 wieder auf Herbsttour. In diesem Jahr war der Ferienort Winterberg im Sauerland,  das Ziel für ausgedehnte Tagestouren. 

 

Tourvideo jetzt online! Sommertour 2018 nach Kroatien!

 

Die Coolen-Biker sind von ihrer diesjährigen Sommertour zurück. Ziel war das wunderschöne Kroatien. Als Ausgangsbasis diente uns für eine Woche, der vier Sterne Campingplatz "Camp Njivice" auf der Insel Krk in traumhafter 5-Sterne-Umgebung. Zwei Komfortstellplätze für Mühles Wohnmobil und unsere Bikes, hatten wir schon im Vorfeld direkt am Wasser der Adria reserviert!
 

Alle Teilnehmer waren sich nach sieben Tagen einig, dass es sich wieder einmal um eine Mega Tour handelte!

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